Für eine Politik der Vernunft jenseits von Willkommenswahn und Nationalismus

Von Klaus Moshe Pülz

Der deutsche Mensch mit seiner Obrigkeitshörigkeit neigt allzu sehr zum Opportunismus. Niemals berichteten die Medien derart gleichlautend entsprechend dem  Mainstreaming wie derzeit, wo doch einst die Medien noch unabhängig waren und ihre Kommentatoren sich kritisch über die politisch Regierenden äußerten.

Man erkennt diesen Untertanengeist auch an der Haltung dieses Volkes gegenüber dem ehemaligen böhmischen Gefreiten, der wie ein Gott nach dem siegreichen Feldzug gegen Frankreich im Jahre 1940 in Berlin bejubelt und gefeiert wurde.

Ich selbst habe als Kind vor der Reichskanzlei und Hitler grüßend am Fenster miterlebt, wie die Massen diesem Hasardeur und Geisteskranken huldigten; eine vermeintlich christliche Volksmenge sich mit „Heil Hitler“ grüßte, wo Christen doch wissen müßten, daß das Heil allein in Gott und Seinem Heiland zu suchen und zu finden ist.

Doch bald nach Deutschlands Kapitulation waren die gleichen Deutschen plötzlich hausbackene Kommunisten, wobei  –  wie einst die Gestapo –  die Stasi ihre eigenen Landsleute in Bautzen und anderen Lagern quälte, Kinder von ihren Eltern wegnahmen und ihre Landsleute an der Zonengrenze abknallten, wenn sie dieses große DDR-Gefängnis klammheimlich verlassen wollten. 

Und nun wird dieses gleiche Deutschland von einer einstigen DDR-Funktionärin beherrscht, die aufgrund ihrer Linientreue sogar zeitweise in Moskau studieren durfte. Es ist zweifellos fatal, daß diese Dame nun zum vierten Mal die deutsche Regierung führen soll, weil die Menschen hierzulande nicht mehr wissen, was sie überhaupt noch wählen können.

Die AfD als Partei der nationalen Rückbesinnung wird derart von Politikern und Medien diskreditiert, daß sie anrüchig geworden ist, auch aufgrund ungeschickter Äußerungen einiger ihrer Abgeordneten, die wie auch Höcke oder Gauland („Wir werden Frau Merkel jagen“) mit Kraftausdrücken reagieren und damit die Seriösität der Partei unglaubwürdig machen.

Es sind Extreme, wenn die Herrschenden in Deutschland einst Juden, Zigeuner und geistig Behinderte ermordeten, und nunmehr völlig kulturfremde und eigentlich dem abendländischen christlich-jüdischem Erbe feindlich eingestellte Menschen ins Land holen, wobei ich selbst deren Kulturkreis aus dem Nahen Osten und in Israel bestens kenne und demzufolge weiß, wovon ich spreche.

Diese Leute beherrschen zum Teil nicht einmal ihre Landessprache perfekt. Wie sollen solche Menschen einmal die deutsche Sprache erlernen, wenn unsere Abiturienten heutzutage nicht mehr fehlerfrei ihre eigene Landessprache beherrschen  – von den Interpunktionsfehlern ganz abgesehen?

Dabei geht es diesen vermeintlichen Flüchtlingen in Wahrheit meist um Sozialhilfen, medizinische Versorgung, Arbeitsplätze und kostenlose Unterbringung. Welches Land der Erde geht derart großzügig, ja fast selbstmörderisch mit seiner Ökonomie und den eigenen Mitbürgern um, die mit ihren Steuern einen solchen finanziellen Aderlaß schultern sollen?

Selbst die klassischen Einwanderungsländer wie Canada oder Australien fordern von Migranten einen Sponser, der für eventuelle Schulden aufkommen muß. Dazu gehört auch vor der Einwanderung der Nachweis eines Arbeitsvertrages sowie der Beweis über ausreichende Sprachkenntnisse. Darüber hinaus müssen potentielle Zuwanderer sich bei den diplomatischen Vertretungen in ihren Heimatländern um ein solches Einwanderungsvisum bemühen.

Zudem ist es ein Farce, daß Menschen aus Afrika sich als Kriegsflüchtlinge ausgeben, obschon es keinen Krieg dort gibt. Um ihre Identitäten zu verschleiern, werfen diese Okkupanten vorher ihre Ausweispapiere weg, um nicht mehr abgeschoben werden zu können. Überdies gibt es solche, die sogar ihre Fingerabdrücke wegätzen, damit keine Identitäten festgestellt werden können, wie ich aus Polizeikreisen erfuhr. Falsche Altersangaben sollen sie vor hohen Haftstrafen bewahren.

Es handelt sich summa summarum um ein ganzes Bündel an Betrügereien, die man nicht einmal mit Namen nennen darf, um sich nicht dem Verdacht auszusetzen, ein „Neonazi“ zu sein.

Es bedarf offensichtlich eines gehörigen Zeittraumes, bis dieses Volk erkennt, wie Politiker, die eigentlich entsprechend ihrem Amtseid Schaden vom deutschen Volke fernhalten sollen, sie vorsätzlich in die Irre und letztendlich in den Ruin steuern.

Dabei habe ich hier die erschreckende Zunahme an Verbrechen durch ausländische Wegelagerer nicht einmal erwähnt, wenn sogar die Medien tunlichst deren völkische Zugehörigkeit verschweigen, um angeblich keinen Fremdenhaß zu schüren. Die ganze Lage in Deutschland ist erschütternd und Zivilcourage ist unerwünscht.

Man sieht es an Frau Merkel, die – so glaube ich – auch mit dem Teufel einen Pakt abschließen würde (wie einst Faust), nur um an der Macht bleiben zu können. Es ist eine Binsenweisheit, daß sowohl Geld als auch Macht den Menschen korrumpiert und seinen Charakter zerstört.

Viele Herrscher gingen letztendlich durch ihren Größenwahn zugrunde, weil sie des Volkes Stimme  –  vox populi  –  ignorierten und sich in höheren Sphären wähnten und dabei die Bodenhaftung verloren haben. Dieser Tragik unterlag nicht nur der römische Kaiser Julius Cäsar, sondern auch Nero und Hadrian, letztendlich auch Napoleon und Hitler sowie Stalin.

Möge das deutsche Volk doch aufwachen von seinem Dornröschenschlaf, ehe es zu spät sein wird. Denn die Zeche dieser Politik von Hasardeuren müssen letztendlich alle Bürger dieses Landes zahlen. Dann werden wir Verhältnisse haben wie in den 29er Jahren, wo der Börsencrash in der New Yorker Wallstreet die Welt an den Abgrund führte. Gott bewahre uns davor!

Unser Autor Klaus Moshe Pülz ist ein deutsch-israelischer Publizist und judenchristlicher Gemeindeleiter; seit Jahrzehnten betreibt er das „Institut für Israels universale Berufung“. – Näheres hier: http://www.zelem.de

 


5 Kommentare on “Für eine Politik der Vernunft jenseits von Willkommenswahn und Nationalismus”

  1. heinrich.blezinger@majolica.de sagt:

    Bildet Euch die eigene, deutsche Meinung. Das reicht.

    H.Blezinger

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  2. Octopuss sagt:

    In dem Moment, wo Merkel alles im Sack hat, ob mit oder ohne SPD, den Steinmeier wird sie vorschlagen, dann gibt es keine Rücksicht mehr auf die Bürger, egal ob arm oder… Der Vorwand, man könne Merkels Goldschätze aus dem Staatssäckel finanzieren, wird bei 2,2 Billionen Euro Staatsschulden wegbrechen und obwohl wir die Goldschätzchen nicht adoptiert haben, werden unsere Taschen dafür geplündert. Die Deutschen dürfen die Wünsche des Alt-Parteikartells kräftig bis zur Armut finanzieren.
    Es war eine Nebelkerze, die geworfen wurde, um am Trog der Macht zu bleiben und den Bürgern die Illusion zu geben, der Staat ist ja so spendabel. Aber vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder, sollte die Koalition platzen und Merkel sich mit ihren Seilschaften verschätzen. Rotgrün wird Merkel favorisieren, aber wie steht es mit den anderen und Wagenknecht scheint rechnen zu können, dass wir uns das nicht leisten können, was Merkel will. Manchmal sind die Dinge eben bizarr und Vernunft hält auch Gegner zusammen, wenn es um das Überleben geht.

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    • Valentino sagt:

      Je mehr man versucht, zu ergründen, was die Eliten wollen, einen Einheitsmenschen der kontrollierbar ist. So hat ja Merkel schon angekündigt, dass sie an die Altersvorsorge der Bürger will und die Kommunen bei den Gebühren kräftig zuschlagen sollen, damit unsere Goldschätzchen vom Bürger alimentiert werden. Der der noch frei ist, soll derart enteignet werden, bis er unter das Joch der staatstreuen Beamten kommt. Nur die Eliten behalten sich Eigentum vor, ein schickes Dach über dem Kopf, was viele schon gar nicht mehr bezahlen können, denn sie haben das Recht auf Freiheit, die Untertanen-Bürger nicht. Merkel will alle unter Kontrolle haben und das heißt Zerstörung der letzten Freiheit, die die Bürger noch haben, und Zwangskollektivierung. So in etwa könnte ich mir diesen Wahnsinn vorstellen.

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  3. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Wer messerscharfe Analysen wie diese publiziert, sollte Jude sein.
    Wäre zumindest besser für ihn.
    Zumindest im offizielle Raum schützt es doch noch einigermaßen vor offener Repression („Antifa ist Handarbeit…“) und schleichendem Berufsverbot bzw. Existenzvernichtung: Juden in Deutschland öffentlich nachvollziehbar „fertig zu machen“, gibt international (noch) kein gutes Bild ab.

    Wäre der Autor kein Jude, müßte man ihm mittlerweile allerdings vor solch offenem Bekenntnis dringend abraten. Wie schnell blieben z.B. in seinem Hotel (natürlich unerklärlicherweise…) die Gäste aus, wie schnell könnte sein Restaurant in Brand geraten oder seine Kneipe beschmiert werden. Viele Gewerbetreibende sind auf Aufträge der öffentlichen Hand angewiesen und Beamten droht unter der Hand die Ruhestandsversetzung zu gekürzten Bezügen.
    Also besser Klappe halten.
    Kein Wunder also, dass man außerhalb der sog. „alternativen Medien“ (höfliche Umschreibung für: de-facto-Untergrundmedien) diese deutlichen Worte kaum mehr zu hören bekommt.

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  4. zeitschnur sagt:

    Das deutsche „Heil!“ kam allerdings ursprünglich aus alter Zeit und war ein Segensruf („Heil dir!“, auch im Englischen „Hail!“). „Heil dir im Siegerkranz“ war die preußische Hymne und sprach den „Kaiser“ an, dem man eben auch den „Sieg“ und das „Heil“, also den Segen, wünschte. Der Ruf „Heil H.“ meinte daher nicht, dass man sein Heil von H. erwartete, sondern dem H. das Heil wünschte. Übertragen und über die personifizierte Nation hinaus meinte man dann damit das gesamte Volk. Wenn also heute F. sich erst mal vom Volk segnen ließ, dann knüpft er an diese alten Gesten an, die aber nach dem Faschismus eine ungute Note haben. Auch heute aber fällt das dem Volk nicht auf – man jubelte ihm gerade dafür zu…
    Hitler berichtet selbst in „Mein Kampf“, dass der Gruß „Heil“ schon in seiner Jugend in Österreich Erkennungszeichen derjenigen war, die die Zerschlagung Österreichs und des Kaiserreiches ablehnten und einen großdeutschen Staat erträumten und die Schikanen, die Deutsche in der Tschechoslowakei und Italien erdulden mussten, ablehnten. Der Gruß war also nach dem 1. WK Erkennungszeichen aller jener, die „Gerechtigkeit“ für die Deutschen erstrebten und eine „Heilung“ seiner kranken Lage.
    Ich bezweifle darüber hinaus, dass es sich um einen „Geisteskranken“ handelte. Größenwahnsinnig wohl schon, aber nicht geisteskrank. Hitler war fasziniert und früh geprägt vom jesuitischen Katholizismus und dessen diktatorisch hierarchischer Prägung. Mindestens 100 jahre lang hatten alle Päpste Gift und Galle gegen den Liberalismus versprüht und das Heil der Völker ausschließlich in einem korporativen Staat verkündet, zuletzt Pius XI. in „Quadragesimo anno“. Hitler folgte wie Mussolini genau dieser Agenda und wurde daher auch wie Mussolini vom Vatikan unterstützt, vielleicht sogar auch aufgebaut. Das wäre erst noch genauer zu untersuchen, steht aber als These im Raum. Er berichtet jedenfalls selbst, dass er eine politische, ständisch-katholische Vorgabe umsetzen wollte und den Protestantismus hasste, dem er alle revolutionen und egalitären Gedanken und die Juden und Freimaurer zuordnete – ganz wie es die Päpste und die einschlägige jesuitische Literatur (etwa Pachtler SJ) lehrten. Man kann noch heute das Echo aufseiten der katholischen Theologie nachlesen, etwa bei dem großen Michael Schmaus, der mehrfach dem Faschismus als einem katholischen Phänomen huldigte. In zahlreichen Veröffentlichungen kann man das heute noch nachlesen. man versucht das heute unter den Teppich zu kehren, aber selbst Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schmaus gibt den Schlüsselsatz zu: „Die Tafeln des nationalsozialistischen Sollens und die der katholischen Imperative weisen in dieselbe Wegrichtung.“ Dieselbe Haltung legten auch andere katholische Exponenten an den Tag, etwa Ildefons Herwegen, der mit anderen zusammen an einer „Reichstheologie“ arbeitete. Bis heute geistert dieses Gedankengut durch die Literatur katholischer Traditionalisten und Sedisvakantisten. In den USA wurde Hitler seinerzeit mehrfach im Time-Magazin als „Mann des Jahres“ gekürt und offen schrieben katholische US-Organe, wie sehr sie den amerikanischen Liberalismus, seine Freiheit und die Gleichheit der Bürger verabscheuten: man wollte Stände, denen der einzelnen nicht entkommen sollte und eine Aufhebung des Kongresses und der Parlamente und eine Zurückdrängung der Frau und eine Unterwerfungsgesellschaft, die man alleine für „gesund“ hielt.

    Man muss sich fragen, ob unsere Frau Merkel einfach so vom Himmel fällt und ganz zufällig in einsamem Wahn an ihrer Macht klebt.
    Oder ob hinter ihr nicht auch wie seinerzeit bestimmte Kräfte stehen, und welche – das gebe ich dem Leser mit ins Bett zum Nachdenken. Aber geisteskrank ist auch sie nicht.

    Das Urteil aber über das obrigkeitshörige deutsche Volk teile ich voll und ganz, wobei diese mentale Verfasstheit in jedem Fall die erwünschte katholische Haltung des „Laien“ ist, für die man sich gegenreformatorisch jahrhundertelang stark gemacht hatte. Leider haben auch die reformatorischen Kirchen an dem Punkt die „Freiheit eines Christenmenschen“, von der noch Luther schrieb, zu ersticken gewusst – man war eben doch katholisch geblieben, auch wenn man das eine oder andere entkernt hatte…
    Dennoch war es das deutsche Volk, das einen Luther hervorbrachte und andere große und freie Denker.
    Die Sache ist noch nicht zu Ende geschwätzt.
    Aber leicht wird das alles nicht.

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