Steigende Zahlen bei den Eheschließungen

Die Deutschen trauen sich wieder mehr, eine Ehe einzugehen. Das geht aus Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.

Während 2014 rund 386.000 Paare den Bund fürs Leben eingingen, waren es 2015 über 400.000 und 2016 bereits etwa 410.000. Demnach lebten 52 % der Erwachsenen in Deutschland 2016 mit ihrem Ehepartner/in in einem gemeinsamen Haushalt.

Den Trend zu einem wachsenden Interesse an verbindlicher Partnerschaft mit Trauschein bestätigt auch die evangelikale Familienorganisation Team.F.:

„Unsere Seminare zur Ehevorbereitung werden deutschlandweit stark frequentiert“, berichtete Regionalleiter  Siegbert Lehmpfuhl, auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Wichtige Faktoren für eine stabile Ehe seien gemeinsame Werte, eine gute Kommunikation und die Fähigkeit, Konflikte lösen zu können. Wichtig sei auch, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und die Andersartigkeit des Partners zu akzeptieren. Für Christen komme es in der Ehe zudem darauf an, gemeinsam geistlich zu wachsen.

Quelle und vollständiger IDEA-Text hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/zum-valentinstag-die-deutschen-haben-wieder-mehr-lust-auf-die-ehe-104261.html


2 Kommentare on “Steigende Zahlen bei den Eheschließungen”

  1. Baldur sagt:

    Rund um das Heiraten:

    Es ist ja schön wenn wieder mehr Paare sich zur Heirat entschließen. Sind da jetzt auch die „Homo- und Kinderehen“ mit in die Statistik eingeflossen? Mit einer Statistik kann man ja alles mögliche beweisen. Es ist angebracht auch die Scheidungsstatistiken anzusehen.
    Diese zeigen, dass um die 40 % der Ehen in die Brüche gehen. Ca. 55% davon gehen von den Frauen aus. Und wie viele Paare leben ohne Trauschein zusammen?

    „Die Jungen Liberalen fordern die Aufhebung des Verbots der Polygamie.“ Das formuliert die Junge Liberale Schleswig-Holstein auf ihrem Facebookauftritt. „Wer mit wem und mit wie vielen sein / ihr Leben plant und teilt“, sei „keine Angelegenheit, die ein weltanschaulich neutraler Staat zu regeln“ habe. „Regelungen, die die Entschließungsfreiheit zum Abschluss einer Ehe oder Verantwortungsgemeinschaft schützen, sollen auch bei polygamen Konstellationen gelten.“ Die Jungen Liberalen stehen der FDP nahe, sind aber organisatorisch und finanziell von ihr unabhängig. [http://www.kath.net/news/62086]

    *Die GRÜNE JUGEND fordert die Einführung eines Familienvertrages, der allen Lebensentwürfen flexibel die Möglichkeit gibt, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Wir stehen für die Überwindung der Ehe.

    [https://gruene-jugend.de/ja-wir-wollen-die-ehe-abschaffen/]* Dasselbe Ziel haben auch die JUSOS in der Schweiz.

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  2. Vitellia sagt:

    In Deutschland gibt es viel mehr Singles als früher. Da wurde noch geheiratet.

    Wenn z. B. einer mit 40 noch ledig war, hieß es früher leicht abfällig: Was, der ist noch Junggeselle, bekommt der keine Frau?
    Das sagt heute niemand mehr.
    Von einem Makler las ich neulich, er habe mehr Nachfrage für kleine Wohnungen als für eine Familie.
    Wenn es wieder mehr Eheschließungen gibt, ist das eine gute Entwicklung!

    Wie oft las ich früher in der Zeitung unter „Persönliches“:
    – Wir feiern unsere Silberne Hochzeit. –
    Das habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
    Vielleicht ist das wieder im Kommen! In meiner großen Verwandtschaft gab es eine Scheidung,
    sonst – auch bei uns – gab es Silberne Hochzeiten.

    Meine Großeltern, 6 Kinder (!) feierten die Goldene Hochzeit. 3 Jahre später ist mein Opa
    gestorben. Also waren sie 53 Jahre verheiratet.
    Noch viel öfter konnte man in der Zeitung oder im Gemeindeblatt lesen, wer Goldene Hochzeit feierte.

    Heute ist alles anders, denn jede Zeit hat ihre eigene Entwicklung. Durch die Pille gab es zwei entscheidende Änderungen:
    Die Frauen mussten 1. nicht mehr dauernd Kinder bekommen (das hätte ich auch nicht gewollt).
    2. haben viele Frauen ihren „Kopf entdeckt“, anstatt nur Kinder und Küche, studieren sie heute. Unsere Unis sind voll, auch mit Studentinnen!

    Das finde ich auch eine gute Entwicklung, auch wenn sie erst später heiraten und es weniger Kinder gibt.
    Aber j e d e r Mensch hat das Recht, auch Frauen, ihrer Intelligenz entsprechend eine Ausbildung zu machen.
    Hätten wir zwei Mädchen, hätten sie genauso studieren können wie unsere beiden jungen „Männlichkeiten“.
    Männer sind nicht die Gescheiteren als Frauen.

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