LKR beklagt „Kriegserklärung“ der Europ. Kommission an die „europäische Industrie“

Der Europa-Abgeordnete der LKR (Liberal-konservativen Reformer), Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel (siehe Foto), sieht im Brexit­ Vertragsentwurf der Europäischen Kommission eine ungewollte „Kriegserklärung an die europäische Industrie“.

Der ehem. Präsident des BDI hält die Bedingungen der Kommission in der Frage um Nordirland für inakzeptabel für Großbritannien und befürchtet nun einen harten Brexit.

Gleichzeitig warnt Prof. Henkel vor nun wahrscheinlicher werdenden massiven Handelshemmnissen für die europäische Industrie.

Zum Vertragsentwurf der EU-Kommission erklärt der Europa-Parlamentarier:

„Wirtschaftlich bedeutet der Austritt Großbritanniens dasselbe, als würden die 19 kleinsten Mitgliedsstaaten gleichzeitig aus der EU austreten. Das Vereinigte Königreich wird nach dem Brexit der größte Markt für europäische Waren werden – noch vor China und den Vereinigten Staaten.

In ihrem eigenen Interesse sollte die EU auf keinen Fall unsere britischen Partner für deren freie Entscheidung, aus der EU auszutreten, bestrafen, sondern Flexibilität und Entgegenkommen gerade in den Bereichen zeigen, die ihnen besonders wichtig sind. Je bessere Bedingungen wir den Briten anbieten, desto glimpflicher wird der Brexit für die Unternehmen und Arbeitnehmer der verbleibenden 27 Mitgliedstaaten ausfallen.

Ob die zukünftige Grenze einer etwaigen Zollunion oder des gemeinsamen Binnenmarkts nun zwischen Nordirland und Irland verläuft, oder aber in der Irischen See, sollten allein die Briten selbst entscheiden.

Die beste Lösung wäre, es würde gar nicht zum Brexit kommen. Deshalb plädiere ich zuallererst dafür, dass die EU Großbritannien ein neues Vertragsangebot über einen Verbleib innerhalb der Staatengemeinschaft macht. Darüber könnte dann entweder die britische Regierung oder das britische Volk entscheiden. Noch ist es dafür nicht zu spät.“

 


One Comment on “LKR beklagt „Kriegserklärung“ der Europ. Kommission an die „europäische Industrie“”

  1. Romulus sagt:

    Die einstige, von den Gründervätern aufgebaute europäische Wirtschaftsunion wurde klammheimlich von Selbstbedienungspolitikern, die eine globale eine Weltregierung anstreben, in eine Diktatur als Zwischenschritt zur globalen Zwangsvereinigung aller Länder. hier regiert die Ideologie und die Gier einzelner politischer Feudalfürsten, die europäisches Eigentum an Konzerne aus aller Welt verscherbeln.
    Europa wird der Armut anderer Länder angepasst für eine globale Elite, wenn die Brüsseler Eurokraten nicht gestoppt werden, AK Helmut Schmidt schon längst von uns gegangen, hat Hände ringend die Europäer beschworen, den Brüsseler Saustall auszumisten, die die Idee der Gründerväter verraten haben.
    Die EZB fungiert nur noch losgelöst als Spielbank der Eliten, um noch mehr europäisches Eigentum an internationale Großkonzerne zu verscherbeln, von Wirtschaftsinteressen der Europäer losgelöst. Wenn es nicht so traurig wäre, hätte ich beinah einen Lachkrampf bekommen, wo Gabriel den USA mit einem europäischen Wirtschaftskrieg droht, wo er doch mit Zypries so viele funktionale deutsche Firmen nach China verscherbelt hat, oder meint er, China gehört zu Europa ?
    Ich wollte lange Zeit die Augen vor der Realität verschließen, weil ich fest an die Idee der Gründerväter geglaubt habe, aber inzwischen hat diese mich eingeholt bei all den Fakten, wie die Eurokraten Schritt für Schritt Kapital und Besitz aus Europa aussaugen. Die Automobilindustrie ist dank Schröder und den Grünen, die das Kartellrecht ausgehebelt haben, dessen Aufgabe der Schutz deutscher Industrie war, teilweise nicht mehr in deutschem Besitz, weil Aktionäre aus anderen Ländern wie Saudi Arabien schon die Mehrheit halten. Damit können sie bestimmen, wie mit unseren Wirtschaftsressourcen umgesprungen wird und diese inszenierte Dieseljagd von Frau Hendricks ist auf Lügen anstatt auf Fakten aufgebaut. Merkel will, wie in Mexiko angedeutet, die Mobilität der Bürger bis 2020 rationieren, wo nur noch mobil bleiben darf, der eine Sondergenehmigung hat, eben die Welt für die normalen Bürger zum großen Gefängnis umbauen. Träume sind schön, aber sie sind Schäume und deshalb bin ich dafür, dass diese Europa schädigende Brüsseler Eurokratie zerbröselt, um einem vernünftigen Neuanfang Platz zu machen.

    Liken


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