Die Beichte ist das Sakrament der Umkehr

Von Ehrendomherr Dr. Franz Weidemann

Das Evangelium von der Tempelreinigung (Joh 2,13-25) führt uns leicht hin auf das Thema der heiligen Beichte. Jesus verhält sich ein wenig aufgebracht. Er reinigt das Gotteshaus von allem, was nicht hineingehört. So sollen auch wir unseren inneren Tempel reinigen. Säubern wir das Herz, das mit allem Möglichen zugestellt ist. Alles, was nicht dort den eigentlichen Platz hat, soll weggegeben werden und wir sollen davon frei werden.

Erinnern wir uns an das Wort Jesu vom ersten Fastensonntag aus dem Markus Evangelium (Mk 1,15): „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!

Wenn Jesus damit die Menschen zum Glauben einlädt, spricht er gleichzeitig die große Vorbedingung dazu aus. Er sagt: „Kehrt um!“. So sind Glaube und Umkehr aufeinander bezogene Forderungen Gottes an den Menschen, zugleich aber auch die österlichen Gaben des Auferstandenen an uns.

Die Beichte ist für unser ganzes Leben von entscheidender Bedeutung, jedoch zugleich in große Vergessenheit geraten. 

Allein das Wort erweckt in vielen Menschen unangenehme Gefühle; sie reichen von totaler Ablehnung bis hin zu völliger Gleichgültigkeit. Von den einen abgelehnt, weil sie den Beichtstuhl vielleicht tatsächlich als Ort der Demütigung oder der Indiskretion erlebt haben, und von den anderen ahnungslos belächelt, weil sie nie erfahren durften, was für ein Geschenk die Beichte für den Menschen eigentlich ist: so ist dieses Sakrament zunehmend nicht nur zum ungeliebten und vergessenen, sondern auch zum unbekannten Sakrament geworden.

Doch gerade darin liegt für unsere heutige, an Geist und Geistlichkeit so arme Zeit die große Chance, die befreiende und belebende Wirkung der Beichte neu zu entdecken.

Als Beichtvater wie als Sünder, der selbst zur Beichte geht und genau weiß, wie schwer dieser Schritt sein kann, bin ich überzeugt: der Beichtstuhl ist der Ort, an dem nicht nur der Einzelne, sondern die ganze Welt ihre größte „Reparatur“ erfahren kann.

Die Beichte ist das Sakrament der Umkehr, denn sie vollzieht die Umkehr, zu der Jesus uns aufruft – die Rückkehr zum Vater, von dem sich ein Mensch durch die Sünde entfernt hat. Sie ist daher auch das Sakrament der Buße, weil sie einen persönlichen Schritt der Umkehr, der Reue und Genugtuung des sündigen Christen darstellt.

Das Bekenntnis unserer Sünden vor dem Priester ist ein wesentliches Element dieses Sakramentes. Dadurch wird es zum Sakrament der Vergebung, denn durch die sakramentale Lossprechung des Priesters gewährt Gott selbst dem Beichtenden Verzeihung und Frieden. Das macht die Beichte zum Sakrament der Versöhnung, denn es schenkt dem Sünder die versöhnende Liebe Gottes.

Durch diese Versöhnung wird die Beichte zum Sakrament der Heilung. Hier erfährt der Mensch die Wiederherstellung zerbrochener Beziehungen: zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen und dadurch letztlich zu Gott, der den innersten Kern unseres Menschseins darstellt.

Ein Mensch, der sagt, dass er ohne Sünde sei, die Beichte nicht brauche und alles mit und für sich selbst regeln könne, belügt sich selbst – das sagte schon der Apostel Johannes. Dieser Selbstbetrug kommt in der heutigen Zeit leider häufig vor. Papst Franziskus sagt es ganz klar: „Es gibt keine Situation, die Gott nicht ändern kann, es gibt keine Sünde, die er nicht vergeben kann, wenn wir uns IHM öffnen.“

Das führt uns zur entscheidenden Frage: Wie kann ich so beichten, dass es mir echte innere Heilung ermöglicht? Der Artikel „Das Sakrament der Buße und der Versöhnung“ im „Gotteslob“ Nr. 593 zeigt uns einige Schritte, wie wir die Beichte als echtes Geschenk erfahren können, die uns Frieden, Befreiung und Lebensfreude bringt.

Ich lade alle ein, diese besondere Zeit vor Ostern auch als Chance der persönlichen Umkehr zu sehen, um das eigene Leben wieder etwas intensiver zu reflektieren, es in seinen dunklen Bereichen aufzuhellen, um ein Stück mehr mit sich, mit den Mitmenschen und mit Gott ins Reine zu kommen. Jeder von uns weiß ziemlich genau, wo die unterbelichteten Stellen in der eigenen Biografie zu finden sind.

Jenen unter uns, die regelmäßig beichten, wünsche ich dabei, dass das Sakrament für sie nicht zur oberflächlichen Routine wird, sondern dass es immer wieder den Weg ins Innere finden kann.

Jenen unter uns, die schon längere Zeit nicht mehr beichten waren oder überhaupt noch nie einen Beichtstuhl von innen gesehen haben, möchte ich Mut machen: Nehmt Euch selbst so wichtig, wie Gott es tut! Verweigert Euch nicht dem wunderbaren Heilmittel der Versöhnung, das ER für Euch bereithält!

Legt den alten Menschen ab und lebt als neue Menschen! Gott schenke uns eine erfüllte Fastenzeit, eine gute Beichte und lasse uns mit großer innerer Freude das Osterfest feiern!

Unser Autor Dr. Franz Weidemann ist Gemeindepfarrer in Dortmund

 


19 Kommentare on “Die Beichte ist das Sakrament der Umkehr”

  1. Baldur sagt:

    Die Umkehr zu Gott dem Vater, die Umkehr zu Jesus Christus ist wirklich das Wichtigste im Leben eines Menschen. Erkennt ein Mensch, dass er ein Sünder und ohne Jesus Christus auf ewig verloren ist, dann ist er auf einem guten Weg. Gott hat Jesus in Seiner Liebe auf die Erde gesandt und ER ging gehorsam den bitteren Weg bis ans Kreuz. ER ist in den Tod gegangen um uns durch Sein teures und kostbares Blut zu erretten.

    In * Lukas 15 lesen wir vom Gleichnis über den verlorenen Sohn. Er wollte die große freie Welt erleben und forderte von seinem Vater (Gott) das ihm zustehende Erbe, das ihm der Vater großzügig auszahlte. Bald darauf verließ der junge Mann sein Vaterhaus um das Leben zu genießen. Dabei verprasste er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte. Es kam eine teure Zeit und er stand plötzlich mittellos da. Am Schluss landete er bei den Schweinen und begehrte seinen Bauch mit den Futterpflanzen, die die Schweine fraßen zu füllen; und niemand gab ihm. Geht es noch tiefer?

    Da besann er sich und erkannte, dass er vor Gott und gegenüber seinem Vater gesündigt hatte.
    Das war Buße – „metanoia“ und bedeutet Umdenken.

    Dabei blieb es aber nicht, er kehrte tatsächlich um und machte sich auf den Weg zum Vaterhaus. Wir wissen wie die Geschichte ausging. Der Vater erwartete ihn schon sehnsüchtig und nahm den nach Schweinen stinkenden, verdreckten Sohn in die Arme, küsste ihn, gab ihm neue Kleider und machte ein Freudenmahl.
    So handelt Gott der Herr an dem der zu Ihm umkehrt.
    Und Jesus sagte, dass sich auch die Engel darüber freuen, wenn „ein“ Sünder umkehrt.
    Ist dies nicht mehr als außergewöhnlich?

    *1 Joh 1,9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist ER treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

    Nun, woher ich das alles weiß? Natürlich aus Gottes Wort der Bibel die ich gerne lese.

    Jesus sagte: Joh 5,39 Sucht in der Schrift; denn ihr meint, ihr habt das EWIGE LEBEN darin; und sie ist’s, die von Mir zeugt.

    Und dazu ist festzustellen, dass der Geist Gottes an Sein Wort gebunden ist.

    * Joh 6,63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. DIE WORTE, DIE ICH ZU EUCH GEREDET HABE, SIND GEIST UND SIND LEBEN.

    Schon bei Mose ist zu lesen: * 5 Mose 8,3b Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern der Mensch lebt von allem was aus dem Mund des HERRN (JAHWE) hervorgeht. (Mt 4,4)

    Jeremia stellt fest:
    * Jeremia 15,16 Dein Wort ward mir Speise, da ich’s empfing; und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach deinem Namen genannt; HERR, Gott Zebaoth.

    Der Apostel Johannes weist darauf hin:

    * Joh 12,48 Wer mich verachtet und nimmt MEINE WORTE nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

    Nun will ich noch auf das was die liebe Vitellia und der gute Protestantenfeind , schon bevor ich mich dazu geäußert habe so freundlich über mich und „zeitschnur“geschrieben haben eingehen.

    Vitellia „lacht“ über diejenigen welche die Bibel lesen, und Protestantenfeind beginnt darüber zu „seufzen“.
    Ich habe den Eindruck gewonnen, das diese beiden Freunde hier Gottes Wort verachten und sogar lächerlich machen.
    Lacht und seufzt ihr auch, wenn jemand den Lobgesang der Maria liest und sich an diesem herrlichen Gotteslob erfreut? Vergisst dieser Leser wohl auch auch vor lauter Freude beim Lesen die Buße nach euren Vorstellungen zu tun?

    Nun, ich will es mal nun dabei belassen und wünsche euch beiden den Segen des HERRN Jesus Christus.
    ER möge es schenken, dass wir einmal alle beim großen Hochzeitsmahl des Lammes dabei sind!

    L G Baldur

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    • Lieber Baldur,

      ein sehr schöner Aufsatz über die Umkehr …

      Mich würde nun interessieren, wie Sie darauf kommen, ich sei Protestantenfeind? Woher wissen Sie das? Können Sie das irgendwie belegen?

      Bei Vitellias und meiner Kritik geht es nicht um das Bibellesen an sich, sondern zunächst darum, dass alle aus der Bibel andere Dinge herauslesen, aus der Bibel also die christliche Lehre nicht ermittelbar ist, weshalb es nicht heißt: „Sie verharrten in der Lehre der Schrift“, sondern: „Sie verharrten in der Lehre der Apostel“ (Apg. 2,42).

      Die Bibel scheidet die Geister ja schon bei den einfachsten Dingen, z.B. ob Gott Maria senden könn(t)e oder nicht. Die einen sagen nein, weil die Bibel keine Marienscheinungen erwähnt und ankündigt. Das ist der Buchstabenglaube! Andere verneinen solches, weil sie sagen: Gott kann Maria senden, wenn er will – unabhängig vom biblischen Buchstaben, denn er ist souverän! Das ist der Glaube des Geistes!

      Insofern besinne man sich auf die entfaltete apostolische Lehre und Tradition der Kirche und lebe danach. Erst dann, auf der Basis der in der Kirche überlieferten und vom Heiligen Geist entfalteten Lehre wird man die Bibel verstehen. Anders ist das nicht möglich, wie der Protestantismus beweist, der aufgrund seiner widersprüchlichen „Bibel“lehren in über 47.000 Denominationen zerspalten und zerplittert ist!

      Die Heilige Schrift kann einem nur dann dienlich sein, wenn man in der Lehre der Apostel, der Kirche ist. Nur dann dient sie der Vertiefung im Glauben und der Belehrung und Zurechtweisung …

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  2. zeitschnur sagt:

    Der Beitrag ist ganz lieb gemeint und geschrieben und entspringt einer pragmatischen Sicht, die sich auf Erfahrung und Seelsorge gründet.
    Ein bestimmter Brauch wird vorausgesetzt und positiv ausgedeutet.
    Aber der Autor erwähnt ja selber, dass es mit diesem Brauch auch Probleme geben kann. Er hängt sie an Menschen auf, die es einfach falsch handhaben.
    Ich denke aber, dass der Brauch selber in sich problematisch ist und nur manche Priester trotzdem noch etwas Gutes draus machen.

    Ich habe es selber so erlebt, dass das Beichten zum Ritual wurde, bei mir und anderen und nicht mehr einem tatsächlich vollzogenen Leben mit seiner Dynamik und eventuellen schuldhaften Verfehlungen. Ich war selber der Beichte gegenüber positiv eingestellt.
    Als ich dann aber erlebte, dass ein Priester mir Vorwürfe machte, weil mein Kind zur Kommunion gegangen war, und acht Wochen zuvor bei der Beichte war, ging mir auf, dass diese Praxis notwendig zu solchen Perversionen führen muss. ich fragte natürlich nach, ob dem Priester etwas bekannt sei, was mein Kind an Ehebruch, Mord und Glaubensabfall getan haben könnte, worauf er sagte, darauf käme es nicht an, ich müsse im Kind „Sehnsucht nach der Beichte erwecken“. Ich dachte, dass der Mann entweder einen Dachschaden hat oder ein Gewalttäter hinter der Soutane ist.

    Es ergibt keinen Sinn, die Beichte rituell einzufordern – es kommt nur Heuchelei und Skrupulosität dabei heraus. Und genau so erlebe ich auch fromme Katholiken: Sklaven, Unfreie, der eine Teil selbstgerecht und dumm und aggressiv gegen andere, in ständiger Beobachtung der anderen begriffen, der andere verklemmt, verzagt und in ständiger Selbstbeobachtung begriffen.

    Die meisten Menschen gehen instinktiv nicht zur Beichte, weil das eine unwürdige und unmenschliche Art und Weise ist. Ich habe noch dazu erlebt, dass die „Beichtväter“ sehr oft gar nicht verstehen, was man ihnen vorträgt und man geht leer aus dem Beichtstuhl. Es wurde ein „Vergebungsritual“ durchgeführt, der eigentliche Gegenstand der Beichte aber nicht wirklich vermittelt.

    Der springende Punkt ist aber auch hier, ob das so überhaupt sein müsste – wie immer gibt das NT hier keine Vorschrift vor, sondern nur eine undeutliche Vollmacht, Vergebung zuzusprechen – wer aber alles diese Vollmacht hat, ist die Debatte. Und vor allem ist nirgends vorgeschrieben, in welcher Weise ein Sündenbekenntnis zu erfolgen habe.

    Die frühchristiche Literatur gibt kaum etwas her – die „Didache“ (noch 1. Jh) spricht nur davon, dass man vor dem „Brotbrechen“ Sünden bekennen soll, hier spezifisch auf Streit mit anderen Gläubigen bezogen – sonst nichts! Ob man das öffentlich, oder vor Gott, oder dem gegenüber, gegenüber dem man sich schuldig gemacht hat: es ist offen.
    Dafür geht die Didache nicht von einem Messopfer aus, sondern ausdrücklich von einer Brotbrechen-Feier, die in keiner Weise das Opfer thematisiert. Brot und Wein werden gesegnet – mehr nicht.
    Und v.a. führt die Didache einen weiten Apostelbegriff, der nicht auf den 12er Kreis beschränkt ist.
    Die beiden letzteren Punkte sollten für Erzkatholiken also Grund genug sein, möglichst nicht mit der Didache zu argumentieren…

    Die andere frühchristliche Schrift, die davon eventuell etwas berichtet, ist der „Hirt des Hermas“ (2. Jh), in dem der Sühnetod Jesu keinerlei Rolle spielt, und natürlich auch kein Messopfer. Es ist eine reine Geist-Ekklesiologie, die hier zum Ausdruck kommt (in Visionsberichten) und eine Disziplinethik gegen Triebhaftigkeit. Was die Umkehr nach schwerer Sünde betrifft, geht es aber eher darum, ob man nochmal getauft werden müsste. Man hat allerdings diese frühchristliche Schrift ausdrücklich nicht in den Kanon aufgenommen und viele fanden ihn zu „lax“.
    Hier wird man also auch nicht fündig…
    Unruhig kann man werden, wenn dort die Kirche als ein „Turmbau“ beschrieben wird, und ich denke, zu der damaligen Zeit hatten auch andere das mulmige Gefühl, dass das an den Turm zu Babel erinnert. Dennoch war dieser Brief Ausgangspunkt für die legalisierte kirchliche Bußpraxis und auch für den neuen Babelturm, den man meinte, bauen zu sollen.
    Diese Verbindung von schlimmstem „christlichem“ Heidentum und Anmaßung gegen Gott und einer Bußpraxis ist triggy, aber Paulus sagte ja, dass wir es mit hochintelligenten Geistern zu tun haben, die geschickteste Verwandlungs- und Kombinationskünstler sind.

    Die gängige Behauptung, jeder hätte immer etwas zu beichten, finde ich erstens destruktiv-verleumderisch und zweitens kontraproduktiv – warum sollen Christen sich ständig nur für Pönitenten halten, anstatt frohe Menschen zu werden, die Erlöste und Freie sind, nicht ewig Gefesselte, die zum Priester müssen, der sie „frei macht“ (das ist ein blasphemischer Gedanke!)? Ein Freier, ein Erlöster, ist einer, der ein sicheres Empfinden durch den hl. Geist erhält, wo er sündigt, aber auch dafür, wo er sich nichts vorwerfen muss. Gute Predigt mag da eine Hilfe sein, sich selbst zu erkennen, der Hauptteil aber liegt in den Vorgängen des Herzens zwischen Gott und dem Einzelnen.
    Warum sollte man wegen nicht gemachter Hausaufgaben, ungeduldiger Umgangsweise in schwachen Momenten oder einen Schokoriegel zuviel eine formelle Beichte ablegen? Das kann doch wirklich bei schlechtem Gewissen und der Absicht, damit aufzuhören im allgemeinen Bekenntnis der Gemeinde umfasst werden – vergeben tut sowieso Gott und nicht der Priester, der spricht höchstens die Vergebung zu, die vorher durch Gott schon gewährt wurde. Wenn Gott sie aber schon gewährt hat, warum macht man die Leute glauben, das sei noch nicht vergeben, solange der Priester nicht auch noch seinen Senf dazu gegeben hat? Ist das nicht herrisch und irgendwie eine unverschämte Art…GOTT GEGENÜBER?
    Andererseits ist eine formelle Beichte ein passender Ort für schwerste Sünden, die tatsächlich auch öffentlich geklärt werden müssen. Da ergibt es Sinn und erscheint auch notwendig. Das kann man aber doch nicht per Dekret befehlen: Jeder muss einmal im Jahr eine solche Beichte ablegen – was soll das? Damit ermutigt man die Leute ja förmlich zum Sündigen, damit sie auch einmal im Jahr etwas Sachhaltiges zu beichten haben. Außerdem muss Reue doch von demjenigen kommen und nicht durch Druck von außen. Man kommt dann zur Beichte, wenn man etwas Wichtiges zu klären hat – alles andere ist doch verkrampft und überzwerch.
    Im übrigen finde ich nicht, dass einer, nur weil er mal eine Priesterweihe empfangen hat, ein geeigneter Beichtvater ist – und vielen dieser Männer will ich ohnehin nicht zu nah kommen, wenn ich mir vor Augen halte, dass sie selbst oft nichts glauben, schwerste Sünden begehen und mithilfe ihrer Kirche vertuschen oder im Kollegenkreis ausplaudern, was gebeichtet wurde.

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    • Guten Tag,
      Sie schreiben, die frühchristliche Didache gehe betr. Eucharistie von einer Brotbrechen-Feier aus, „die in keiner Weise das Opfer thematisiert“. („Dafür geht die Didache nicht von einem Messopfer aus, sondern ausdrücklich von einer Brotbrechen-Feier, die in keiner Weise das Opfer thematisiert.“) Abgesehen davon, daß sich Brotbrechen und eucharistisches Opfer nicht widersprechen, sondern ergänzen, erwähnt die Didache den Ausdruck Opfer in diesem Zusammenhang gleich dreimal:
      „Am Tage des Herrn versammelt euch, brechet das Brot und saget Dank, nachdem ihr zuvor eure Sünden bekannt habet, damit euer Opfer rein sei. Jeder aber, der mit seinem Freunde einen Streit hat, soll sich nicht bei euch einfinden, bis sie versöhnt sind, damit euer Opfer nicht entweiht werde. Denn so lautet der Ausspruch des Herrn: „An jedem Ort und zu jeder Zeit soll man mir darbringen ein reines Opfer, weil ich ein großer König bin, spricht der Herr, und mein Name wunderbar ist bei den Völkern.“ (Abschnitt 14, 1–3)
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Diese Worte weisen keinerlei Bezug zu Jesu Leiden und Sterben auf – vielleicht ist Ihnen das entgangen.
        Das „Opfer“ kann sich im Kontext hier nur auf das Brotbrechen und die Danksagung beziehen.
        Die Eucharistie ist damals das, was ihr Name sagt: eine Danksagung.
        Denke man hier wieder an Hebr 13, wo vom „Lobopfer“ (iS eines Dankopfers für Gottes große Güte und Heilstat) und an das Opfer, das dem Herrn wohlgefällt, nämlich Gutes zu tun.
        Es ist unzulässig, nachträglich bzw rückwirkend etwas in Texte hineinzuinterpretieren, was erst später aufgebracht wurde.
        Das ist übrigens auch der derzeitige Stand der Theologie, denn es fällt auf, dass in den frühen Beschreibungen der Eucharistie keinerlei Beziehung zum Opfer auf Golgotha hergestellt wird, die rechtfertigen könnte, dass das nun das Opfer von Golgotha „verlängert“ sei. Es ist Dankopfer FÜR das einmalige, aber beendete und vollzogene Opfer „“Consummatum est“).
        Springender Punkt ist hier weiter, dass an keiner Stelle im NT das Opfer Jesu als Folge der aaronitischen ordnung gesehen wird, sondern im Rahmen der Ordnung Melchisedeks – und die ist sehr geheimnisvoll…

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      • Guten Tag,
        Sie schreiben jetzt selber, was auch ich erwähnte, daß sich die Opfer-Worte der Didache auf die Eucharistie (Brotbrechen/Danksagung) beziehen. Sie hatten aber zuvor geschrieben, in der Didache würde diesbezüglich „in keiner Weise das Opfer thematisiert“.
        Daß in der Didache ausdrücklich ein Bezug zum Leiden und Sterben Christi hergestellt sein müßte, ist nicht nötig, denn zur frühchristlichen Eucharistie gehörten selbstverständlich die Abendmahlsworte Christi, die sich wiederum eindeutig auf seinen Opfertod beziehen („für euch hingegeben“, „für viele vergossen“).
        Das einmalige Opfer von Golgotha wird in der hl. Messe sowieso nicht „verlängert“, sondern ist als Dank- und Gedächtnisopfer präsent, es wird sakramental vergegenwärtigt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Bitte lesen Sie Hebr 10, 1- 18. Und den Schlusssatz: „Wo also die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Opfer für die Sünden mehr.“ Was vergeben ist, dessen wird nicht mehr gedacht – warum sollte man also dieses grausame Geschehen auf Golgotha immer wieder heraufbeschwören? Der Herr sagte doch selber „Consummatum est“ – warum muss etwas, das vollendet ist, immer weiter so behandelt werden, als müsse es erneut oder „verlängert“ vollzogen werden?

        Zur Didache noch in einem neuen Fenster:

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      • zeitschnur sagt:

        Die Didache gibt in Kapitel 9 und 10 eine recht genaue Beschreibung einer Eucharistiefeier ab.
        Aus ihr etwa (auch durch Hippolyt) wissen wir, dass es kein Messopfer gab:

        Kap 9:
        „So sollt ihr Dank sagen: Zuerst über den Becher:
        ‚Wir danken dir, unser Vater, für den Messias. Er ist der heilige Weinstock aus König Davids Geschlecht. In jesus, der dir gehorcht. hast du ihn uns offenbart. Denn dein ist ide Herrlichkeit für immer.‘
        Dann über das geteilte Brot:
        ‚Wir danken dir, unser Vater, für das Leben und die Erkenntnis, die du uns geoffenbart hast durch Jesus, der dir gehorcht. Dein ist die Herrlichkeit allezeit.‘
        Und:
        ‚Die Körner dieses Brotes wuchsen, jedes für sich, auf den Höhen heran. Erst durch das Sammeln wurden sie ein Laib. Ebenso sammle deine Kirche aus allen gegenden der Erde, daß sie eins werde in deinem Reich. Wir loben dich: Dein ist alle Herrlichkeit und Macht. Und Jesus bringe dieses Lob vor dich allezeit. Nur wer auf den namen des Herrn getauft ist, soll essen und trinken bei unserer Danksagung. Denn darüber hat der Herr gesagt: gebt das Heilige nicht den Hunden.'“

        Kap 10
        „Nach dem Sättigungsmahl sollt ihr so Dank sagen: ‚Wir danken dir, heiliger Vater, wenn du selbst, dein heiliger Name, wohnt jetzt in unseren Herzen. Wir danken dir, weil du uns durch Jesus, der dir gehorcht, Erkenntnis, Glaube und Unsterblichkeit hast schmecken lassen. Dein ist alle Herrlichkeit allezeit.‘
        …“

        (zitiert nach der Übersetzung von Klaus Berger und Christiane Nord: „Das Neue Testament und frühchristliche Schriften, Frankfurt 1999: Insel Verlag)

        Sehen Sie nicht, dass das etwas VÖLLIG anderes ist als das, was die mittelalterliche und vor allem die neuzeitliche Kiche draus gemacht hat?!

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    • zeitschnur sagt:

      Nein, Sie irren sich – die Abendmahlsworte fehlten, lesen Sie, was ich Ihnen aus der Didache weiter zitiert habe. Gerade das eben nicht. Und selbst wenn sie zitiert würden, ginge daraus nicht hervor, dass hier ein „Messopfer“ gefeiert wird.
      Ich meinte natürlich keinen Bezug zu der Auffassung von „Opfer“, wie die Kirche es lange Zeit tat und verschwiemelt immer noch tut.

      Es kann außerdem sein, dass der Verfasser der Didache die Evangelien noch gar nicht kannte, bzw sie zu der Zeit noch gar nicht alle geschrieben waren.

      Die Didache wird auf die Jahre 60-65 n. Chr. datiert und sagt von sich, sie lehre, was die 12 Apostel die Heidenchristen gelehrt hätten. Das ist also liturgisch prinzipiell wesentlicher und authentischer als die Erzählung vom letzten Abendmahl selbst, die ja selbst keine liturgische Bestimmung enthält, sondern eben nur der generell Einsetzungsbericht ist.
      Die synoptischen Evangelien entstanden nach heutiger Forschungserkenntnis alle NACH der Didache, allenfalls die sogenannte „Logienquelle“ ist zeitgleich. Das Johannesevangelium, auch wenn man eine frühe Entstehung annimmt (68/69 n Chr), kann auch keine Quelle sein.

      Wir müssen daher diese Quelle sehr ernst nehmen – ernster jedenfalls als nachkonstantinische oder mittelalterliche Deutungen!
      Vor allem stimmt sie auffallend mit dem Hebräerbrief überein. Er entstand nach heutiger Forschungslage 56 n.Chr. – das sind also echte sachliche „Hausnummern“, mit denen sich spätere Schwärmereien kaum messen lassen können.

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      • Guten Tag,
        die Didache wird allgemein auf das Ende des 1. Jahrhunderts datiert, teils auch auf die erste Hälfte des 2. Jahrh. (Endfassung). Die Paulusbriefe sind somit deutlich jünger, die Evangelien (vor allem Markus) ebenfalls.
        Zudem gehört die Didache nicht zum Bibelkanon, wenngleich sie als frühchristliches Dokument gewiß bedeutsam ist.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Verzeihung, wenn ich da noch mal korrigieren muss: die Didache wird heute folgendermaßen datiert:

        „Es ist die wohl früheste Kirchenordnung der Christenheit, deren Entstehungszeit nun überwiegend ins 1. Jahrhundert nach Christus angesiedelt wird (die frühere Forschung datierte das Werk ins Ende des 2. Jahrhunderts).“ https://de.wikipedia.org/wiki/Didache

        Das 1. Jh ist der Zeitraum VOR dem Jahr 100 n. Chr.
        Meine Datierungsangabe habe ich von Klaus Berger übernommen, der ein wirklicher Kenner auf seinem Fachgebiet ist und auch die Übersetzungen der frühchristlichen Texte neu erstellt hat und nach textkritischen und literaturwissenschaftlichen Methoden kompetent zu arbeiten weiß.

        Wie selbst Wiki zugibt, ist die Meinung, die Sie vertreten, überholt, bzw. Sie haben da wohl auch etwas mit den Jahrhunderten missverstanden?

        Es bleibt dabei: die Didache ist – was liturgische Ordnungen und ein authentisches Rekonstruieren der echten Eucharistiefeiern betrifft, die beste Quelle, die wir derzeit haben.

        Die Didache wurde und wird bis heute in einigen Kirchen als kanonisch angesehen.

        Ihre letzte Bemerkung verkennt hier seltsamerweise in protestantischer Argumentationsweise den Zusammenhang: es geht nicht drum, ob das „Gottes Wort“ ist, sondern darum, dass es eine authensiche Beschreibung der frühchristlichen Liturgie ist, also eine verlässliche Quelle über eine Frage,m die ja nicht unwichtig ist und über die die Schrift uns so genau nichts mitteilt, der man eindeutig entnehmen kann, was man damals unter einer Eucharistiefeier verstand … und was NICHT.

        Der Text dieser 12-Apostellehre war merkwürdigerweise denn auch völlig verschollen, bis man im 19. Jh wieder Zugriff darauf bekam.

        Dass die RKK natürlich diese frühchristliche Realität um keinen Preis anerkennen will, weil sie sich fast unendlich weit davon entfernt hat und wegen ihrem Hang zu Verabsolutierungen ihrer Meinungen auch nicht einfach zurücksetzen kann (sie hat sich damit selbst erledigt, denn ihr glaubt so doch kein denkender Mensch mehr etwas!), versteht sich, zumal auch der Apostelbergiff hier völlig anders gefasst ist, ähnlich wie bei Paulus – nämlich allgemein weit und selbstverständlich auch Frauen umschließend.
        Es ist ähnlich wie im Islam, dass man alle korrigerenden Quellen einfach verschwinden lässt, marginalisiert oder behauptet, sie seien unwichtig.

        Jeder möge selbst sehen, ob er sich der Wahrheit stellt. Und solche Quellen sind unumstößlich im Raum – seien wir doch nicht wie viele Muslime wie gebannt von einer Lehre, die sich selbst gegen jede Vernunft verabsolutiert hat. Die Kirchenkrise kommt doch daher, und je länger wir in einer Lüge leben, desto schlimmer wird es den Christen ergehen.
        Ich kann vor Gott nicht etwas vertreten, was offenkundig erdichtet ist.

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      • Guten Tag,
        ich schrieb doch, daß die Didache „allgemein auf das Ende des 1. Jahrhunderts datiert“ werde (also Spätphase des 1. Jahrhundert, nicht zweites!) – und fügte hinzu, was auch durchaus zutrifft: „teils auch auf die erste Hälfte des 2. Jahrh. (Endfassung).“ –
        Sie schreiben: „Das 1. Jh ist der Zeitraum VOR dem Jahr 100 n. Chr.“ – Das weiß ich und hiervon ging ich ja auch aus.
        Daß die Didache älter ist als die Paulusbriefe und die Evangelien, konnten Sie nicht nachweisen – und eben das war hier der springende Punkt.
        Zudem behaupten Sie: „Die Didache wurde und wird bis heute in einigen Kirchen als kanonisch angesehen.“ – In welchen „Kirchen“ gehört sie denn zum biblischen Kanon? Das wäre mir ganz neu.
        Sie unterstellen sodann, daß die römisch-katholischen Kirche die Didache „um keinen Preis anerkennen will“, weil sie sich „unendlich weit“ davon entfernt habe.
        Die Didache wird sehr wohl als frühchristliche Schrift anerkannt und erst genommen, aber zu Recht nicht als Bestandteil der Hl. Schrift – was übrigens auch für protestantische Konfessionen und die orthodoxe Kirche gilt. Die Didache habe ich schon häufig in katholischen Werken erwähnt und zitiert gefunden.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Vor der endgültigen Zusammenstellung des römischen Bibelkanons wurde die Didache als maßgeblich erwähnt, erst im späten 3. Jh, kurz vor der Wende zum Staatskirchentum dann ausgeschlossen – genau der Zeitraum, in dem auch die Eucharistietheologie sich verändert.

        Ich habe Ihnen genaue Entstehungszahlen der Evangelien genannt – ich habe auch sie von Klaus Berger. Ich brauche also hier nichts nachzuweisen, sondern vielmehr Sie müssen als jemand, der die Richtigkeit dieser Datierung durch Universitätstheologen bestreitet, nachweisen, dass Berger hier etwas Falsches angibt.

        Ich weiß auch nicht, was das soll – ich habe geschrieben, dass der Autor/die Autoren der Didache vielleicht die synoptischen Evangelien und das Johannes-Evangelium entweder in ihrer Endfassung oder überhaupt nicht vorliegen hatten.
        Das ist eine Vermutugn, die sich auch aus dem Textbestand selbst ergibt. So schreibt Berger, in der Didache könne man präsynoptisches Material annehmen, Gebetsformeln und Anklänge an die Zwei-Wege-Lehre, aber keine Evangelienzitate oder Anklänge.

        Solche literarischen Merkmale sind immer ein starker Hinweis darauf, dass ein bestimmter anderer Text noch nicht oder zumindest dem Autor nicht bekannt war. Das isnd ganz normale wissenschaftliche Kriterien, und dabei würde iche s ganz gerne belassen. Es hilft nichts – es ist die früheste Quelle.
        Ob Katholiken die Didache zitieren, hat nichts mit dem zu tun, was als offizielle Lehre verkündet wird.
        Allerdings muss man klar sehen, dass in weiten Bereichen des Katholizismus hier in Europa inzwischen die Information der Didache sehr ernst genommen werden und ich wahrlich nicht die einzige Katholikin bin, die schwerweigende Zweifel an der Richtigkeit der Tradition der Eucharistietheologie hat. In vielen katholischen Einrichtungen und gemeinden werden daher inzwischen Brotbrechen-Feiern gehalten – suchen Sie mal im Internet danach, dann werden Sie staunen.

        Das einzige, was wirklich gar nicht nachweisbar ist, ist die Messopfertheologie im frühen Christentum vor Konstantin. Und hier wären denn auch die Fragen zu stellen – ein Gerangel um Datierungen ändert wenig an dieser Grundproblematik.

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      • zeitschnur sagt:

        Noch ein Nachschlag – jetzt habe ich wieder gefunden, wo ich gelesen habe, dass die Didache lange als apostolisch galt:

        „In den ersten fünf Jahrhunderten erhob die Didache Anspruch auf apostolische Autorität und genoss weithin hohes Ansehen.“

        Auf dem wissenschaftlich sehr fundierten Portal http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/didache/ch/ff8f2131e02b09f11201cd0dc30adc0e/

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  3. Dorrotee sagt:

    Das sind doch aufmunterne Worte zum Thema Beichte. Besonders hebt der Pfarrer die vorösterliche Bußzeit mit anschließender Beichte hervor.

    In dem Hirtenbrief von Bischof Felix Genn (Münster) kam die Beichte nur am Rande vor.
    B. Genn empfahl zunächst, Schritte aufzuschreiben, wie ich mit meinen Nächsten wieder in Frieden leben kann. da ja „Suche Frieden“ auch das Katholikentagsmotto ist.
    Schön wäre es dann, schrieb er weiter, wenn derjenige dann letztendlich auch eine Beichte ablegen könnte.
    Eine kurze sanfte Einladung zu diesem Sakrament.
    Allerdings nach dem Motto: aber nur wenn Sie es schaffen.

    Der Bischof ist meines Erachtens aufgerufen, das Beichtsakrament gerade in der österl. Bußzeit wieder neu zu beleben – und zwar mit etwas kraftvolleren Worten.

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  4. Vitellia sagt:

    Ein sehr guter Beitrag! Jedem Satz stimme ich zu.

    Man muss nicht wie früher alle paar Wochen zum Beichten, aber vor jedem Hochfest, Weihnachten, Ostern, auch Pfingsten wäre gut.
    Genau das ist die gute Orientierung, die uns die kath. Kirche gibt, die Trinität.
    Wir glauben an die Dreieinigkeit Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

    WO sind unsere Bibelleser?
    Wer dauernd nur die Bibel liest, wann bereut er seine Sünden und welche Buße tut er?
    Kein Mensch ist ohne Sünden.

    Oder geben sich die Bibelleser selber die Buße? Na, das wird so eine Buße sein, lach.
    Dann lese ich auch nur den nächsten Bibelspruch und erzähle ihn hier!
    Das ist keine Buße.

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    • Ja, die Bibelleser! Vor lauter Buchstaben sehen die den Geist nicht! Seufz!

      „…Der uns auch befähigt hat, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; – denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“ (2 Kor. 3,6)

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      • Vitellia sagt:

        Sehr gut. Sag ich´s doch, es gibt für alles einen Spruch!

        Das stimmt auch, der Buchstabe tötet, denn der Geist ist wichtig!
        Auch der menschliche Geist für alles, sonst wüsste er nichts vom
        Hl. Geist.

        Schon oft gab es in unserer Verwandtschaft eine Erstkommunion zu feiern!

        Ich habe 3 Geschwister, mein Mann hat Geschwister, die alle Kinder haben.
        Also haben wir außer weltlichen Festen wie Geburtstage auch schon viele
        Hochzeiten gefeiert.
        Die kath. Kirche gehört dazu!
        Wie soll man denn mit der Bibel heiraten?

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      • Ergänzung:
        Und wie soll man die Lehre des Geistes in Verbindung mit der Bibel den Bibel- und Buchstabengläubigen klar machen?! Die wollen die Lehre des Geistes nicht verstehen, weil sie auf den Buchstaben pochen. Spiele ich als Geistgläubiger dieses Spielchen, wie z.B. gegenüber Zeitschnur oder Baldur, mit, und verlange buchstäbliche biblische Aussagen, werden sie mir nicht geliefert, sondern stattdessen irgendwelche eigenen Konstrukte unter biblischem Anschein!
        Na, ich bitte mal, damit kann und will ich nichts anfangen. Ich will dann reinstes Bibelwort! Danke!

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