LKR: Die SPD opfert sich für Merkel

Die SPD hat mit 66 Prozent für den Koalitionsvertrag gestimmt. Damit steht der Wahl einer von CDU/CSU/SPD getragenen Regierung nichts mehr im Wege. Für diese Koalition ist der Zusatz „Große“ nicht angebracht, denn diese Parteien vertreten gerade noch 56 Prozent der Sitze, während dies in der vorangegangenen Legislaturperiode noch 80 Prozent waren. Bei aktuellen Meinungsumfragen liegen diese Parteien teilweise unter 50 Prozent.

Bernd Kölmel (siehe Foto), Vorsitzender der Liberal-Konservativen Reformer (LKR – Die Eurokritiker), erklärt dazu:

„Die SPD opfert sich, um Angela Merkel einen würdigen Abgang zu ermöglichen. Das klingt heroisch, ist aber politisch dumm. Deutschland braucht einen Neuanfang, einen echten Aufbruch. Der ist aber in der Immer-Weiter-So-Regierung nirgendwo zu sehen.

Statt einer Koalition sollte die SPD über eine Fusion mit der CDU abstimmen. Angela Merkel würde hervorragend zu ihr passen.

Ich anerkenne, dass eine überraschend hohe Mehrheit der SPD-Mitglieder durch ihr Ja die Bildung einer Regierung ermöglicht haben. Dies ist aber keine nachhaltige Lösung für Deutschland. Das Misstrauen bei den Koalitionsregierenden sitzt tief. Mag sein, dass es schon bald ´in die Fresse gibt´, wie Andrea Nahles es formuliert hat.

Nun bekommen wir also eine Regierung, die als Schwerpunkt die EU auserkoren hat. Aber nicht um diese endlich dazu zu bringen, sich der großen Herausforderungen zu stellen. Dies wären die Migrationskrise (funktionierendes Asylrecht mit Obergrenze und Grenzsicherung), die Eurokrise (das Ausscheiden einiger Länder muss finanziell flankiert werden) und Verschlankung mit Bürokratieabbau.

Stattdessen geben sich die Koalitionäre schon jetzt als Zentralisierungsbefürworter und großzügige Spendieronkels. Macron und Co. werden sich freuen.

Das Ja der SPD wird auch Mario Draghi erleichtert zur Kenntnis genommen haben. Nun muss (endlich) nicht mehr nur er mit seiner EZB die Eurozone durch Nullzins-Politik und Anleihekäufe retten, was ja nie legitimiert war. Denn die Koalitionäre werden schon bald einer Transferunion zustimmen  – zu Lasten deutscher Steuerzahler!“

 


11 Kommentare on “LKR: Die SPD opfert sich für Merkel”

  1. Valentino sagt:

    Jetzt kommt im Netz raus, dass bei der SPD-Stimmauszählung die Enthaltungen nicht mitgezählt werden, damit das knappe Wahlergebnis für die Groko kurz oberhalb von 50 Prozent, 51 nach oben geschönt ist bei nur 78 Prozent Stimmabgabe. Wer so verbissen um die Macht kämpft, kann keine saubere Weste haben und Merkel sitzt wieder im Sattel und wenn die Feiglinge der Basis beider Parteien nur Mumm hätten, die Wiederwahl von Merkel zu verhindern, allein ich glaube es nicht.
    Die Pöstchenjäger klopfen sich auf die Schulternj als hätten sie gesiegt, aber wer weiß, was noch kommen wird. Vielleicht wird ein total Verzweifelter Merkel erschießen, eher unwahrscheinlich, obwohl von einem Fundamentalisten angedroht, andere haben den Mut, obwohl sie politische Gegner sind, ein Mistrauens-Votum auf den Weg zu bringen oder das Volk wird sich erheben.
    All das hätte nicht passieren müssen, wenn Merkels Hofschranzen wie Seehofer und Co. mutig Nein gesagt hätten, dass man es auf weniger schöne Umstände ankommen lässt. Die Leidensfähigkeit eines Volkes ist längst überschritten, die Zeitbombe tickt. Es sei denn, es fänden sich noch ein paar mutige Demokraten, die den Zug in das Unglück Deutschlands noch stoppen. Wie viele Opfer soll es denn noch geben?

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  2. zeitschnur sagt:

    Hier opfert sich keiner für den anderen – so ein Blödsinn. Hier rudern gewisse Leute mit allen Mitteln um die Macht.
    Nur das Warum habe ich nicht ganz klar bekommen.
    Muss diese Brandbeschleuniger-Truppe um jeden Preis mit der Doppelzunge Merkel an der Spitze irgendein Werk vollenden, bei dem wir geopfert werden, wir: das Volk?

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  3. Und die LKR hat sich für die CDU geopfert…

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  4. Vitellia sagt:

    Wer „opfert“ sich noch für die Merkel?
    Heute Morgen gleich in den Nachrichten gehört, die Wirtschaftsverbände (!) begrüßen es, dass es endlich die neue Regierung gibt.
    Wer regiert bei der CDU denn mit?
    Die CDU war schon immer eine Partei für die Wirtschaft.
    Hohe Parteispenden bekommt sie von ihnen!
    Im Internet kann man alle Parteispenden nachlesen (die SPD von seiten der Gewerkschaften usw.)
    Nur ein Beispiel:
    Da lese ich von einem Prof. Dr. Hans Joachim Langmann.
    Wer ist das, dachte ich?
    Auf Wikipedia nachgeschaut.
    94 Jahre alt (!) und hohe Parteispenden an die CDU überwiesen, dass Frau Angela auch noch ordentlich Geld bekommt. Nicht nur von ihm.
    ==> „Hans Joachim Langmann (*1924 in Groß Upahl) ist ein deutscher Unternehmer und ehemaliger Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.“

    Die Wirtschaft ist riesig.
    Überwiegend von Männern bekommt die Angela die Wählerstimmen:
    Die Chefs aller Unternehmen des Mittelstands (manche wählen die FDP).
    Alle großen Unternehmen mit Managern wie Zetsche usw. samt ihren Aufsichtsräten und vielen Steuerberatern.
    Die große Automobilindustrie (in Bayern BMW), alles Männer!

    AKW-Betreiber, SAP mit den vielen Programmierern, BASF, Bahn-AG, Post, DHL, Stromanbieter, die Oberen aller Supermärkte: Edeka, REWE Kaufland, Norma, Lidl, Aldi usw.
    Die Oberen beim Fernsehen, auch bei den Privatsendern!
    Die große Pharmaindustrie, CDU und FDP.
    Die Oberen beim Fußball. Alle Fußballer, die Millionen verdienen, wählen in Bayern die CSU, die auch zur CDU gehört.
    Toni Kroos, nicht aus Bayern, hat vor einiger Zeit die Merkel öffentlich gelobt als gute Kanzlerin, die er wählt!!
    ………
    Warum gerade Leute mit viel Geld?

    Weil ihnen die Neubürger und was sie uns Bürger an Steuern kosten, völlig egal sind!
    Auch dass diese Leute nie etwas in die Krankenkasse eingezahlt haben und unsere Kassenbeiträge dadurch höher werden.
    Das interessiert die Reichen nicht, die privat versichert sind.

    Der Islam interessiert sie auch nicht!
    Den ganzen Tag sind sie natürlich hart in ihrem Job drin und abends im schönen eigenen Haus in einer guten Wohngegend.
    Wann sehen sie die vielen Kopftücher, die ich dauernd mit Kinderwagen und noch mehr Kindern in der Fußgängerzone, in der U-Bahn usw. sehe?
    Was die uns Kindergeld kosten.
    Das interessiert die Reichen auch nicht.

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  5. Nero sagt:

    Eine so positive Meinung wie Herr Kömel habe ich nicht mehr über die SPD, allerdings sollte man zwischen Basis und den gewissenlosen Seilschaften der Führungsriege unterscheiden. Dass viele bei dem Wahlergebnis Bauchschmerzen haben, kann ich nachvollziehen. Während bei anderen Wahlen die Stimmen vor Ort ausgezählt werden, traut die SPD ihren eigenen Genossen nicht mehr und lässt die ganzen Wahlunterlagen aufwendig nach Berlin karren. Kann schon sein, dass das Wahlergebnis schon vorher ausgehandelt wurde, denn viele Menschen sind käuflich. Dieses Misstrauen bleibt, weil der Aufwand die Mittel zur Feststellung des Wahlergebnisses nicht rechtfertigt. Allerdings ist auch Fakt, dass die 68er ihre rosa Brille noch nicht weg gelegt haben und die Enttäuschung über das Signal weiter so mit der zerstörerischen Politik ist groß. Was jetzt kommt, je mehr sich die Folgen der abgehobenen desaströsen Politik zeigen, das wird man auf sich zukommen lassen müssen. Immer mehr Bürger haben die Schnauze voll von dem Schmierentheater in der Politik.

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  6. Die SPD Mitglieder haben politische Posten im Auge, auf allen Ebenen. Was solls meine Stimme kriegt b.a.W. die AfD

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  7. Dorrotee sagt:

    Nun geht es „weiter so“! Die Ca. 450.000 SPD-Mitglieder haben über unser Land und dessen Politik entschieden. Das ist schon grotesk. Bei der Bundestagswahl hätte doch noch mehr erdrutschartig gewählt werden m ü s s e n. Jeder etwas politisch gebildete Normalbürger wollte doch Merkel nicht mehr als Kanzlerin. Also muss dementsprechend gewählt werden.

    Ich hoffe nun auf das EU-Ausland. Ich hoffe, Italien wird sich neu aufstellen.

    In den Tagesthemen der letzten Woche wurde im Interview mit einem Politikwissenschaftler von diesen klar zu Fr. Mioska gesagt:
    Es geht bei der Einwanderung um eine Multi-ethnische Gesellschaft als Experiment (also Umvolkung in Deutschland)

    Haben dabei wieder die SPD Mitglieder geschlafen= Da hätten doch noch die letzten SPDler abstimmen können.
    Aber vielen ist vieles egal!
    Ich bin schwer enttäuscht.

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  8. Baldur sagt:

    66 Prozent stehen für die GroKo. Also sind von 1000 SPD-lern 666 für diese Politik! Schon eine Zahl, die mich nachdenklich macht!

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