CSU-Chef: ISLAM gehört nicht zu Deutschland

Bundesinnenminister und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer hat im Interview mit der Bild-Zeitung klar gemacht: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt. Dazu gehören der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten.“ 

Seehofer sagte weiter, dass die in Deutschland lebenden Muslime selbstverständlich zu Deutschland gehörten: „Das bedeutet natürlich nicht, dass wir deswegen aus falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufgeben.“

Integrationsprobleme von Muslimen will Seehofer bei erneut einberufenen Islamkonferenzen diskutieren: „Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da, wo nötig, noch ausbauen. Muslime müssen mit uns leben, nicht neben oder gegen uns. Um das zu erreichen, brauchen wir gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.“

Mit Hochdruck will Seehofer die Einrichtung zentraler Aufnahmestellen vorantreiben, wie sie zuvor im Koalitionsvertrag zwischen CSU, CDU und SPD vereinbart wurden. Hier sollen Asylbewerber nach ihrer Ankunft nicht länger als eineinhalb Jahre untergebracht werden, Familien maximal ein halbes Jahr, bis über Ihren Antrag entschieden ist.

Nur diejenigen Flüchtlinge, die eine positive Bleibeperspektive haben, sollen auf die Kommunen verteilt werden. Der CSU-Chef dazu: „Dieses Gesetzesvorhaben wollen wir noch vor der Sommerpause angehen. Ein erstes Anker-Zentrum soll bis zum Herbst stehen.“

Das gesamte Interview lesen Sie hier.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2018/islam-gehoert-nicht-zu-deutschland/

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6 Kommentare on “CSU-Chef: ISLAM gehört nicht zu Deutschland”

  1. Gerd sagt:

    Herr Seehofer möge auf einem x-beliebigen Event hierzulande erscheinen. Vielleicht auf einem Weihnachtsmarkt….um seine Position zu untermauern.

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  2. Die feindseligen Reaktionen auf Seehofers Feststellung sind oberflächlich bis albern.

    Man bedenke, was es heißt, wenn „der Islam zu Deutschland gehört“! Dann müßte zur Auslegung des Grundgesetzes auch islamisches Rechtsverständnis hinzugezogen werden. Denn keine Verfassung definiert den Inhalt der in ihr verwendeten Begriffe. Der dazu notwendige Inbegriff der grundlegenden Rechtsanschauungen eines Staates (dem Sprachgebrauch der französischen Rechtslehre folgend „ordre public“ genannt) wäre dem Einfluß dieses nicht nur fremden, sondern geradezu unverträglichen islamischen Rechtsverständnis ausgesetzt.

    Was das heißt, mache man sich an diesem Beispiel klar: Vor kurzem hat der Deutsche Bundestag in aller Eile (und Grundgesetzwidrigkeit) das inhaltliche Verständnis von dem in Artikel 9 des Grundgesetzes verwendeten Begriff von „Ehe und Familie“, die „unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ stehen, in der Weise geändert, daß darunter auch homosexuelle Verbindungen zu verstehen seien. In der bei „Liberalen“, Linken usw. üblichen Weise hat man diese faktische Grundgesetzänderung – durch einfaches Gesetz, also ohne die an sich notwendige Zweidrittel-Mehrheit – mit der flotten Behauptung begründet, die Gesellschaft habe sich eben geändert.

    Wenn „der Islam zu Deutschland gehört“, wird man in derselben Weise unter „Ehe und Familie“ demnächst auch die islamische Vielweiberei verstehen wollen.

    Es ist zwar erfreulich, daß Seehofer den Islam nicht „zu Deutschland gehören“ lassen will. Wichtiger ist aber, daß auch die CSU offenbar die Absicht aufgegeben hat, gegen die auf kaltem Wege jüngst erfolgte Änderung des Begriffs von „Ehe und Familie“, wie ihn seinerzeit der Parlamentarische Rat bei seiner Abfassung des Grundgesetzes verstanden hat, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

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    • Baldur sagt:

      Da warten wir doch am Besten einmal ab und dann werden wir sehen, ob die Grenzen dichter gemacht werden. Hunderttausende warten schon darauf, ins Schlaraffenland zu kommen. Mit Gehässigkeit hat das nichts zu tun – jedoch mit Vertrauensverlust!

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  3. Baldur sagt:

    Diese und ähnliche Töne hört man schon seit geraumer Zeit von Herrn Seehofer.
    Geschehen ist bisher Nichts – und so wird es auch bleiben, fürchte ich!

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Herr Seehofer sagt, der Islam gehöre NICHT zu Deutschland! Das war ein Satz für die Kulisse, die Angst vor der AfD, die Landtagswahlen in Bayern vor Augen. Im übernächsten Satz kommt eigentlich das Entscheidende: Die hier lebenden Mohammedaner (die sich selbst als Moslems bezeichnen, also als GLÄUBIGE, den Rest der Welt als UNGLÄUBIGE, als Kuffr, was so viel wie LEBENSUNWERTE bedeutet – und die auch so in islamischen Ländern behandelt werden!!!) sind schon ein Teil Deutschlands.
    Das sollte doch allen islamischen Führern und Gläubigen die Garantie geben, dass alles wie bisher weiter laufen wird. Denn wo aktive Christen leben und wirken, da ist das Christentum, wo aktive Buddhisten leben und wirken, da herrscht der Buddhismus – und wo aktive Islamgläubige, Mohammedaner oder Moslems leben und wirken, gleichgültig, wie man sie nennt, da HERRSCHT der Islam. Verflixt, was denn sonst. Und wie der weltweit herrscht, das sollte eigentlich jeder vernunftbegabte Mensch selbst erkennen können.
    Seehofer hat sicher ganz bewusst gesagt, dass die hier lebenden (schätzungsweise zehn Millionen) Mohammedaner sorglos leben, missionieren und ihrer Religion, dem Islam (was ja totale UNTERWERFUNG unter Koran, Scharia und Ahadith bedeutet) nachkommen können, ohne jede Einschränkung. Er ist nicht irre, will aber schlau sein. Er will damit gleich zwei Wählergruppen gewinnen. Dass ignorante (Gut-)Menschen ihn so komplett missverstehen würden, und sogar die Islamverbände, das wird er wohl nie begreifen. Die anderen Islamisierungsbefürworter (Merkel, Gauck, Wulff…) haben anscheinend ihr Augenmerk nur auf den ersten Satz gerichtet, und seine Einschränkung und Aufhebung gar nicht bemerkt. Herr Seehofer bleibt sich treu und trägt nach meiner Meinung seinen Spitznamen Drehhofer zu Recht.

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