Werbeverbot für Abtreibung: Erklärung der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel

Da der Schutz des ungeborenen Lebens für die CDU/CSU zu keiner Zeit zur Disposition stand oder steht, ist die Abschaffung des § 219a StGB auch nicht im Koalitionsvertrag mit der SPD vereinbart worden.

Hätten die Sozialdemokraten ihren ursprünglich geplanten Antrag zu Abschaffung des § 219a gestellt, wäre dies nicht nur ein erheblicher Vertrauensbruch gegenüber der Union gewesen, sondern hätte einen Koalitionsbruch provozieren können.

In unserem Grundgesetz ist die Würde des Menschen und das Recht auf Leben und die körperliche Unversehrtheit in Artikel 2 beschrieben. Dies gilt auch für das ungeborene Leben.

Nach § 219a muss eine schwangere Frau persönlich beraten werden und erhält dann eine Bescheinigung, bevor sie den Abbruch durch einen Arzt durchführen lassen darf. Diese Beratung muss nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts in erster Linie dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen und es dürfen nicht mehr als 12 Wochen seit der Empfängnis verstrichen sein. 

Wir haben in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Beschluss gefasst, keiner Lockerung oder Aufhebung des Werbeverbots zur Tötung von ungeborenen Leben zuzustimmen. Dass die Sozialdemokraten ihren Gesetzentwurf zur Aufhebung des Paragrafen 219a doch zurückgezogen haben, ist gerade dem Einsatz der Mitglieder der CDU/CSU Fraktion zu verdanken.

Diese Links sollen exemplarisch mein Engagement im Bereich Lebensschutz aufzeigen: NRW.direkt, Berliner Kreis in der Union.

Dass die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl uns im Nachgang als widerliche Lebensschützer bezeichnet hat, halte ich für eine Entgleisung, die tief blicken lässt. Frau Högl hat den Tweet zwar anschließend wieder gelöscht, dies reicht meiner Meinung nach jedoch als Entschuldigung nicht aus.

Quelle und vollständiger Text hier: http://80899.seu1.cleverreach.com/m/7036053/528230-b338bf67125f70eb07635ab1aec781c3

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2 Kommentare on “Werbeverbot für Abtreibung: Erklärung der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel”

  1. Markus Michael WOLF sagt:

    Sehr geehrte Frau Pantel,

    Sie schreiben u.a.

    1.
    „In unserem Grundgesetz ist die Würde des Menschen und das Recht auf Leben und die körperliche Unversehrtheit in Artikel 2 beschrieben.
    Das gilt auch für das ungeborene Leben.“
    Korrektur:
    Der letzte Satz „das gilt auch für das ungeborene Leben“ steht so NICHT im Grundgesetz, das wurde vom Bundesverfassungsgericht so „ausgelegt“ bzw. so „interpretiert, m.E. eine VERZERRUNG des Grundgesetzes und der Realität.
    Ihnen sei entgegengehalten:
    In Artikel 1 der Charta der Menschenrechte heisst es „Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten und Würde GEBOREN“
    Und im „fälschungssicheren“ Personalausweis, den die CDU 1985 einführte, wird der BEGINN des LEBENS, des MENSCH-Seins mit der GEBURT definiert und terminiert.
    Somit ist es FALSCH wie ein Drei-Euro-Schein, einen Zellklumpen, das Schwangerschaftsgewebe als „Mensch“ zu bezeichnen.
    2.
    Sie schreiben „nach § 219a StGB muss eine Frau persönlich beraten werden …und diese Beratung müsse nach Auffassung des BVerfG in erster Linie dem Schutz des ungeborenen lebens dienen…“
    Korrektur:
    Erstens hätte § 219a ebenso wie § 218 NIEMALS im Strafgesetzbuch stehen dürfen
    Zweitens gibt es KEIN „ungeborenes Leben“, weil das Leben ab der GEBURT beginnt.
    Siehe Punkt 1!
    Und es gibt auch KEINE „Tötung ungeborenen Lebens“(?).
    Das einzige, was bei einer Schwangerschaftsunterbrechung passiert, ist, dass verhindert wird, dass ein Zellklumpen, auch „Gebärmutterinhalt“, „Schwangerschaftsgewebe“ genannt zu einem „Menschen“, zu einem vom Organismus der schwangeren Frau unabhängigen Lebewesens/Menschen wird, das ist aber etwas ganz anderes als „Tötung ungeborenen Lebens“
    3.
    Sie üben massive Kritik an Eva Högl, weil Högl das Verbrechen begangen hat, mal von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen.
    Das Wort „widerlich“ ist von der Meinungsfreiheit geschützt, Sie haben ebenso das Recht, Frau Högl als Person und alles, was Frau Högl absondert und tut als „widerlich“ zu bezeichnen.
    Hier wurde aus einem Furz ein Donnerschlag gemacht.

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  2. Gerd sagt:

    „Da der Schutz des ungeborenen Lebens für die CDU/CSU zu keiner Zeit zur Disposition stand oder steht,“

    Das reicht schon, nicht mehr weiter zu lesen.

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