Seehofers letzter Ritt gegen die Kanzlerin

Christoph Schwennicke, Chefredakteur des Kulturmagazins CICERO, hat am heutigen 29. März unter dem Titel „Seehofer gegen Merkel“ eine bemerkenswerte Analyse der beiden letzten aufsehenerregenden Aussagen Seehofers vorgelegt: „Mit seinen Aussagen zur Rolle des Islam in Deutschland und zum Schengen-Raum rächt er sich an Angela Merkel.“

Der CSU-Chef habe „kaum im Amt“ bereits in kürzester Zeit „zweimal mit größtmöglichem Kaliber Richtung Kanzlerin geschossen. Erst ließ er wissen, dass der Islam in seinen Augen nicht zu Deutschland gehöre.“

Damit nicht genug, hat Horst Seehofer keine 48 Stunden später nachgelegt und gesagt, die Grenzenlosigkeit innerhalb des Schengen-Raumes in der Europäischen Union müsse ausgesetzt werden, um die Grenzen und die Interessen der Ländern jenseits dieser Binnengrenzen zu wahren.“

Der neue Innenminister der Großen Koalition haben auf diesen „letzten Ritt“ lange warten müssen, so Schwennicke: „Zwischenzeitlich hatte er Kreide gefressen und für die Zeit des Wahlkampfes so getan, als sei alles wieder in Butter zwischen ihm und Merkel.“

Eine weitere Äußerung Seehofers läßt aufhorchen, so der Chefredakteur. Bei den Jamaika-Sondierungen habe Seehofer auf einer Pressekonferenz – neben der Kanzlerin stehend – erklärt, über Themen wie die Asylpolitik werde zukünftig im Bundestag entschieden „und nicht in irgendwelchen Talkshows“. 

Damit erinnerte Seehofer daran, daß Merkel in jener verhängnisvollen „Willkommens-Phase“ zweimal in die Anne-Will-Talkshow ging, aber nie ins deutsche Parlament, um ihre Politik zu rechtfertigen.

Schwennicke erklärt diese „Breitseiten“ gegen die CDU-Chefin mit Seehofers „eisernen Willen“, aber auch damit, daß der ehem. Ministerpräsident von Bayern nichts mehr zu verlieren habe. Zudem könne die Kanzlerin einen CSU-Minister, der zugleich CSU-Chef ist, sowieso nicht ohne weiteres entlassen.

Der Chefredakteur beendet seinen fulminanten Artkiel mit den Worten: „Der späte Horst Seehofer ist der gefährlichste Gegner, den Angela Merkel je hatte.“
 .
Quelle für die Zitate: https://www.cicero.de/innenpolitik/horst-seehofer-angela-merkel-islam-grosse-koalition-clint-eastwood#comment-120893
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4 Kommentare on “Seehofers letzter Ritt gegen die Kanzlerin”

  1. Vitellia sagt:

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …
    Zweimal hat Seehofer das Volk belogen. Er teilte mehrmals mit, er gehe gegen Merkel vors Bundesverfassungsgericht. Nichts.
    Einige Zeit später teilte er von einem Gutachten eines Professors mit, der sich in juristischen Fragen auskenne und ihm eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Erfolg mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht bestätigt habe. Danach ist auch nichts erfolgt.
    Im Gegenteil, er hielt zu seiner Angela und es gab Fotos zu sehen, beide lächelnd in schöner Eintracht.
    Außerdem stellen sich zwei Fragen:
    WARUM kommt er erst jetzt daher mit seiner Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland?
    1) Warum hat er nicht damals schon Wulff widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland?
    2) Warum hat er bei Merkel den Mund gehalten und war ihrer Meinung?

    Auf den Drehhofer kann sich niemand verlassen, was er alles erzählt.

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  2. Nobody sagt:

    Merkel hat bisher jeden weggebissen, der es wagt, der Alleinherrscherin zu widersprechen. Obwohl ich von Spahn als Gesundheitsminister nicht sonderlich viel halte, nachdem er sich für das Leben gegen die Geschäftsmedizin einsetzt, eröffnen die Hofberichterstatter-Medien das Kreuzfeuer auf ihn, da es der Antichristin Merkel nicht in den Kram passt. Wir waren ja so angetan von der evangelischen Pfarrerstochter und haben die Mission des roten Kasner außer Acht gelassen, wo es genau darum ging, verkleidet als Pfarrer die Kirche zu unterwandern und zu entchristlichen von innen heraus.
    Merkel braucht keine christliche Religion von freien Christenmenschen, sie will ähnlich wie der römische Kaiser Diokletian eine Religion, die sie als Staatsratsvorsitzende kontrollieren, lenken und überwachen kann.
    Der fundamentale Islam ist perfekt darin, seine Gläubigen im Sinne Mohammeds als Machthaber und Feldherr zu unterdrücken und deshalb liebt Merkel diesen so, während ihr das freie Christentum ein Dorn im Auge ist. Je mehr man sich mit Merkel beschäftigt, um ihr kein Unrecht zu tun, desto offensichtlicher wird ihr perfider Plan, und man fragt sich, wie konnte man auf das Engelsgesicht ähnlich wie Heine darauf reinfallen.
    Seehofer, da stimme ich Herrn Breitmeier voll zu, will mit Täuschung die Bayernwahl rocken und seine vertraute Domina wird das wohl wissen, während die rotgrünlinken mit Wut, ohne nach zu denken, Schaum vor dem Mund haben. Immerhin will Seehofer den Überwachungsstaat ganz im Sinne Merkel ausbauen. Wenn sich die Kinderlein am politischen Buffet balgen, kann Mama Angela getrost zuschauen, wie die sich austoben, wenn sie sicher weiß, ihr Diener und Minister bleibt ihr ergeben. Ist Seehofer wirklich ein Aufständischer, wenn die Qualitätsmedien von Merkel nicht das Kreuzfeuer auf ihn eröffnen, wohl eher nicht. So oft wie Seehofer den brüllenden Löwen gespielt hat, um sich dann von seiner Domina als Schmusekätzchen kraulen zu lassen, gehe ich erst über die Brücke, wenn er Tatsachen schafft, wie da wären Burka-Verbot und andere notwendige Maßnahmen, um die Ausbreitung des radikalen Islams zu stoppen. Auch erwarte ich endlich die Grenzsicherung, damit nicht jeder hier rein und rausspaziert wie in einem großen Zirkuszelt, um die europäischen Sozialkassen zu plündern, besonders die deutschen.

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  3. Dorrotee sagt:

    Merkel wird das Duell ( wenn es eins ist) wieder gewinnen.Aber wie ist noch die Frage.

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  4. Baldur sagt:

    Das ist wie der vergebliche Ritt, wie der Ritt von Don Quichotte gegen die Windmühlen!

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