Der Aufruf zur Ausladung der AfD vom Katholikentag ist nicht mutig, sondern feige

In der sog. Münsteraner „Erklärung für eine mutige Kirche“ wird gefordert, den kirchenpolitischen Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Volker Münz, von der Podiumsdiskussion auf dem Katholikentag wieder auszuladen.

Der Parlamentarier Münz teilt dazu folgendes mit:

„Ich halte das nicht für mutig, sondern für feige und unchristlich. Wenn die Vorstellungen der größten Oppositionspartei so abwegig wären, dann müsste es doch ein Leichtes sein, sie zu entkräften. Oder scheuen meine Kritiker eine Diskussion? Zur Demokratie und zum Christsein gehört zumindest, dass man einander zuhört.

BILD: Der Paulus-Dom von Münster

Ich muss mich wundern, wer zum Katholikentag eingeladen worden ist, ohne dass es Berührungsängste gibt. So beteiligt sich die DITIB-Moscheegemeinde Münster, obwohl die DITIB in einer Broschüre für Kinder Selbstmordattentate verherrlicht hat und zum Gebet für den Sieg der türkischen Armee im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Syrien aufruft.

Unter Christen sollte eine Diskussion darüber geführt werden können, was Nächstenliebe für uns Christen bedeutet und welche Aufgaben der Staat hat.“

 

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8 Kommentare on “Der Aufruf zur Ausladung der AfD vom Katholikentag ist nicht mutig, sondern feige”

  1. Gerd sagt:

    Für den Katholikentag ist die Frage, wer wen einlädt, so relevant wie die Frage, ob man schönes Wetter hat.

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  2. Baldur sagt:

    Da marschieren die beiden Großkirchen einträchtig miteinander auf dem selben Weg.
    Sogar der CVJM macht gemeinsame Sache mit DITIB. Alles angeblich zur Förderung der Integration und dem Kampf gegen die AfD. Dies wird vom Staat gefördert!

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Die katholische Kirche braucht doch vor der AfD keine Angst zu haben, die will sie nicht vernichten. Aber dass Mohammedaner eingeladen werden und ihren Glauben verbreiten dürfen, da staune ich ,,Bauklötze“. Kennen denn die Katholiken nicht den Koran, sehen sie nicht, was in der Welt geschieht? Wer rk. Theologie studiert, der sollte doch denken und logische Schlüsse ziehen können. Ein Armutszeugnis, wenn der AfDler wirklich ausgeladen wird, eine armselige Geste der Dhimmi-Unterwerfung unter den Islam. Ach so, Islam heißt ja Unterwerfung.

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  4. Vitellia sagt:

    Das ist allerhand, das findet keine Worte, Volker Münz wird ausgeladen, bekommt also Redeverbot, aber die DITIB-Moscheegemeinde wird eingeladen??
    Warum, was sind das für Katholiken?
    Dieser blöde Islam wird wieder hofiert, ich fasse es nicht.

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  5. Werner Gerhard Keweloh sagt:

    Vor allem im Hinblick auf die Einladung der DITIB-Moschee-Gemeinde Muenster waere die einzige Antwort darauf ein AfD-Aufruf zum Austritt aus der Katholischen Kirche! Ich habe das aus aehnlichen Gruenden schon vor langer Zeit getan.
    WERNER KEWELOH

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  6. zeitschnur sagt:

    Der Aufruf, den AfD-Abgeordneten auszuladen, geht offenbar auf die katholische Gruppierung „feinschwarz“ zurück: http://www.feinschwarz.net/afd-ausladen-muensteraner-erklaerung-fuer-eine-mutige-kirche/
    Die Gruppierung wirft dem Veranstalter dreifachen „Dammbruch“ vor mit den üblichen Hetzparolen von wegen die AfD=Nazi etc., sehr undifferenziert jedenfalls und selbst hasserfüllt.

    Der Aufruf ist sehr pathetisch („Noch ist Zeit, ein Zeichen zu setzen“ – dabei setzen doch täglich selbsternannte politische Tugend- und Parolenwächter „Zeichen“, gerne auch gewalttätig!), hat aber viele Unterzeichner, darunter Professoren und leider viel zu viele Frauen. Es frustriert mich, dass da, wo sich die Dummheit sammelt, Frauen überproportional „andocken“.

    Nicht dass ich ein AfD-Liebhaber wäre – ich habe eigene Zweifel, die sich allerdings wesenthlich unterscheiden von diesem gesabbel und vor allem handfeste Argumente beinhalten, was diesen Schwärmer von „feinschwrz“ gänzlich überflüssig zu sein scheint. Sie müssen offenbar nicht argumentieren und beweisen, warum sie die AfD für „Nazi“ halten. offenbar genügt in schönster Nazimanier die bloße Hetze als „Argument“. Ich höre mir als kritische Zeitgenossoin viel an und kann mit Sicherheit sagen, dass die AfD immer argumentiert. Ist man so verblödet, dass man es damit nicht aufnehmen kann?!

    Die Problematik Deutschlands ist die, dass die Narrative sich in sich verkehrt haben: mit dem „Kampf gegen rechts“ hat man selbst zu faschistischen und nationalsozialistischen Kampfmitteln gegriffen. Es ist eine „Haltet-den-Dieb-Strategie“. Diese Leute sind selbst strukturell faschistoid gepolt, behaupten aber, sie müssten irgendwelchen „Anfängen wehren“. Welchen Anfängen, frage ich zurück angesichts ihrer eigenen Hetz-Agitation, die noch weit unter gelegentlichen Hetzereignissen einzelner AfD-Mitglieder liegt.

    Als vernünftig denkende Bürgerin kann ich nur ausspucken vor dieser geistigen und politischen Degeneration bei denen, die ohnehin zum Establishment gehören und als feiges Volk wie üblich nichts wagt und mit den Regierungswölfen heult.
    Der linke afrikanische Politiker Amilcar Cabral sagte einst:

    „Tell no lies, and claim no easy victories!“

    (Erzähl keine Lügen und verkünde keine leichten Siege!)

    Die Tage solcher Politiker mit Verstand, Rückgrat und Intelligenz sind wohl für immer vorbei.

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