Präsident der Ärztekammer von NRW gegen Abschaffung des §219a

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hält nichts von einer Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen. Das berichtet „Ärzte Zeitung online“.

Sollte der § 219a aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden, wäre das ärztliche Berufsrecht kein geeigneter Ersatz, um die Grenze zwischen sachlicher Information und Werbung zu ziehen.

„Ich glaube, das ärztliche Berufsrecht kann die gesetzliche Regelung flankieren und ergänzen, nicht aber ersetzen“, so Henke. Eine Abtreibung sei „keine Leistung wie jede andere“. Es sei daher folgerichtig, dass die öffentliche Ankündigung zu unterlassen sei.

Weiter erklärte Henke, eine individuelle Information im Gespräch zwischen Arzt und Patientin sei keine Reklame. Als Werbung gelte nur ein kollektives Ankündigen. Für die sachliche Beratung und Information gebe es Beratungsstellen. Dort sei bekannt, welche Ärzte Abtreibungen vornähmen.

Quelle: ALfA-Newsletter

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One Comment on “Präsident der Ärztekammer von NRW gegen Abschaffung des §219a”

  1. Vitellia sagt:

    Ich weiß nicht, für wen dieses Thema immer so wichtig ist?
    Wenn die Entscheidung definitiv gefallen ist, kann man sie mitteilen.
    Außerdem ist es ein reines Frauenthema. Männer bekommen keine
    Kinder, sie können alles mit ihrer Ehefrau besprechen, so individuell ist so eine
    schwerwiegende Entscheidung.

    Danke, ich möchte das Thema „Abtreibung“ nicht in meiner Familie haben.
    Wie ich schon mitteilte, würde ich die persönliche Meinung dazu (die ich ohnehin kenne, dass er als Mediziner es ablehnen würde, eine Abtreibung durchzuführen) nur mit einem Mediziner besprechen.
    Aber nur persönlich mit ihm und nicht, wenn er zu uns zu Besuch kommt bei Kaffee und Kuchen und seine nette Frau und das kleine Kind dabei ist!

    So, aber hier schreibe ich aus einem anderen Grund: Vor einiger Zeit habe ich daran erinnert, dass Frauen Hilfe brauchen, ganz besonders junge Frauen in der Ausbildung, die nicht das Geld haben, was man alles kaufen muss für ein Baby.
    Eine Frau Ester antwortete mir. Den Beitrag sah ich erst Tage später, sonst hätte ich gleich reagiert:
    Ester 17. März 2018
    „Bitte, Vitella, Sie übertreiben und haben, mit Verlaub, keine Ahnung, gebrauchte Babysachen kriegt man überall, die Caritas u.a. haben überquellende Lager …“ usw.
    ——–
    Liebe Frau Ester,
    waren Sie schon bei der Demo pro Leben und haben das mitgeteilt?? DARUM geht es – und nicht, dass Sie vor mir hier auftrumpfen, was Sie alles wissen.
    Sie sollten aktiv werden, wenn Sie den Frauen helfen wollen.
    Wo sind Leute von der Caritas bei einer Demo pro Leben? Ein einfaches Schild würde genügen:
    „Kommen Sie zu uns, wir helfen Ihnen mit allem, was ein Kind braucht.“
    Woher sollen es die Frauen sonst wissen? Ich wusste es nicht und ging nicht zur Caritas bei unseren Kindern.
    Außerdem, was ist mit dem jungen Freund, Frau Ester, wenn er keinen Unterhalt bezahlen will oder in der Ausbildung noch nicht das Geld hat? Wenn er sie abgeschlossen hat und nicht bezahlen will, hilft dann die Caritas bei einer Unterhaltsklage?

    Die Männer werden so gut wie nie erwähnt. Sie waren auch beteiligt, nicht nur am Sex, sondern auch an der Verhütung.
    Was ist mit der Ausbildung der jungen Frau? Entweder sie kann sich um ihr Kind kümmern, oder sie muss die Ausbildung abbrechen.
    Wo gibt es christliche Pflegeeltern, zu denen sie ihr Kind bringen kann, wenn die eigene Mutter es nicht möchte, weil sie selber noch arbeitet?
    Also, Frau Ester, teilen Sie das mit – aber nicht nur mir! Sondern, wann Sie bei einer Demo pro Leben waren mit diesen Informationen. Das würde mich mehr interessieren!

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