Unionsfraktion beschwert sich über islamischen Antisemitismus an Schulen

In der Debatte um die  – meist von ausländischen Schülern verübten  –  antisemitische Vorfälle an deutschen Schulen erklärt der stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Stephan Harbarth:

„Wir wollen keinen Antisemitismus nach Deutschland importieren. Jedem, der in Deutschland lebt – und es ist ganz gleichgültig, ob er das in erster oder seine Familie bereits über viele Generationen tut –, muss klar sein, dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat.

Unsere Integrationsforderungen müssen jeden Tag von uns allen klar formuliert werden: Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt, ist nicht Teil unserer Gemeinschaft. Antisemitismus ist nicht integrierbar.

Wir können das Problem an den Schulen aber nicht allein den Lehrer/innen aufbürden. Die Länder müssen mit allen Mitteln der Konzentration von Migranten an bestimmten Schulen entgegenarbeiten. Integration gelingt nicht dort am besten, wo die Zahl der Migranten am höchsten ist.

Der Bund hat deshalb mit dem Integrationsgesetz den Ländern die Möglichkeit der Wohnsitzauflage geben. Es ist vollkommen unverständlich, dass eine Reihe von Ländern davon noch immer keinen Gebrauch gemacht hat.“

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3 Kommentare on “Unionsfraktion beschwert sich über islamischen Antisemitismus an Schulen”

  1. zeitschnur sagt:

    Alles Blabla – das wird gebetsmühlenhaft wiederholt, aber es folgen keine Konsequenzen, keine Taten, keine Umkehr: es geht munter weiter.

    Durch die absurde und bösartige Politik des Westens im Orient, durch dieses verdammte paternalistische Auftreten der waffenstarrenden Amerikaner und ihrer Vasallen (darunter Deutschland) seit Jahrzehnten dort, hat sich natürlich bei den Muslimen der Eindruck festgesetzt, die Brücke in den Orient von Westen her könne ja nur Israel sein. Diese Gedanken hegen auch Linke in Europa und Rechte. Ich lese wirklich sehr viel und nehme sehr viel zur Kenntnis und kann das mit ganzer Sicherheit sagen, dass der moderne Judenhass fast ausschließlich mit Israel zusammenhängt.
    Die einfache Rechnung lautet: aha, da finanzieren die Rothschilds aus Amerika und Großbritannien den Staat Israel, damit die Amerikaner und Briten eine Landebrücke in die islamische Welt haben, die sie seit Jahrzehnten in Not und Elend gestürzt haben. Und weil die „Schweine“ eine jüdische Lobby in New York und Washington seien, seien eben auch alle Juden mitbeteiligt – so die einfache und strunzprimitive Theorie.

    Nun ist diese Sicht in manchen Einzel-Elementen nicht ganz falsch, und wir alle wissen ja nicht, was gespielt wird. Und dass Israel geostrategisch tatsächlich für den machtgeilen Westen interessant ist und eine Landebrücke – man müsste bescheuert sein, das nicht zu sehen.

    Allerdings möchte ich der frustrierten islamischen Community ans Herz legen, endlich ihr Gehirn einzuschalten: Wenn das so ist, wie sie glauben, dann sind eben gerade nicht die Juden schuld, sondern die Juden sind Geiseln des Westens wie sie, die Muslime, auch. Aber keine Sorge: wir Europäer sind ebenfalls Geiseln dieses Systems! Denn die da die Strippen ziehen sind nicht unserer Repräsentanten, auch wenn sie sich das anmaßen.
    Wenn es den Juden dabei in vieler Hinsicht besser geht als den Muslimen, liegt es an deren größerer Freizügigkeit und Liberalität. Letzere wird aber auch dort, ähnlich wie das auch im Katholizismus, der Orthodoxie und den evangelikalen Satelliten sichtbar wird, immer mehr verdrängt durch den alten totalitären Anspruch. Symbol dafür ist der Kampf für die Verschleierung der Frau. Inzwischen wird dafür nicht nur unter Piusleuten aggressiv geworben, sondern auch mit massiver Propaganda in der Ostkirche und unter Evangelikalen.
    Bei den Juden treibt Chabad die liberaleren Junden einem ultraorthodoxen, chassidischen Sektenwesen zu, in dem Frauen Perücken und Spitzl tragen müssen. Während man draußen in der Welt ein bisschen herumgendert und „gleichstellt“, tobt längst hinter den Kulissen ein brutaler Antifeminismus, der sein Gesicht bald unverschleiert zeigen wird. Wenn man sich selber einengt durch eine absolut reduzierte Religion, dann muss man auch mal seiner eigenen Irrung ins Auge sehen und nicht immer im Selbstmitleid versinken! Das gilt für alle Beteiligten. Aber ich sehe bei den Christen auch nur Tiefschlaf, Gleichgültigkeit, großes Spektakel bei den drei Lieblingsthemen der Frommen, und ansonsten blinde Rom- und Hierarchiehörigkeit.

    Einige Juden sind mit beteiligt an diesem westlichen Gespinst, aber im wesentlichen sind sie Leute, die man über den ganzen Erdkreis gejagt und ermordet hat. Von einem so harten Schicksal haben Muslime keine Ahnung. Wir bisher auch nicht. Die Juden werden höchstwahrscheinlich sogar erpresst, sind Geiseln für die Politik einer Elite, die wir nicht sehen können, eben weil sie nirgends einen Stützpunkt hatten, von dem aus sie sicher agieren konnten, sie hatten keine Bastion. Und Israel hat man ihnen nicht gegeben, ohne vorher zu sichern, dass sie daraus niemals eine eigenen Bastion machen werden. Die Kehrtwende des Westens 1948 war durchaus merkwürdig und lässt auf die blanke Berechnung schließen. Das sollte sich jeder vor Augen halten: sowohl die Philosemiten und Israelfreunde als auch die Judenhasser. Der gerade siegreiche Westen hatte 1948 bereits andere militärische Pläne…

    Wir wissen also nicht wirklich, warum der Staat Israel plötzlich „erlaubt“ wurde 1948, nachdem man vorher noch Flüchtlingsschiffe abgewiesen hatte – es glaubt doch kein nachdenklicher und einigermaßen gebildeter Mensch, dass das reiner Zufall war, zumal unsere Oberstrippenzieher aus Rom dagegen ja bislang immer agitiert und intrigiert hatten. Erst schauen der Westen und Rom jahrelang seelenruhig zu, wie die Juden geopfert werden, die Alliierten überfliegen endlose Wochen lang die Gleise nach Auschwitz, ohne zu bombardieren, weisen aber Jahre davor sehenden Auges frühe Nachrichtenübermittler und Entkommene ab, fallen 1944 durch Verrat dem deutschen Widerstand in den Rücken, und der weiße Mann in Rom kriegt die Zähne nicht auseinander, um mal ein mutiges päpstliches Wort zu sprechen, redet sich hinterher mit ein paar Leuten heraus bzw lässt sich von seinem frommen Fußvolk herausreden, die man in Klöstern versteckt habe, was ein Witz ist gemessen am Ganzen, das man ja selber herbeigeführt hat – gerade Pacelli hat ursächlich den Nationalsozialismus sogar herbeigezwungen dadurch, dass er das Zentrum anwies, für die Ermächtigung zu stimmen. Ohne diesen bösartigen Akt hätte es kein Nazideutschland gegeben. Das wäre so, als wolle einer, der das Todesurteil über x-Leute gesprochen hat, sich hinterher als deren Retter aufspielen, weil er x-5 dieser Leute dann freundlicherweise doch nicht über die Klinge springen ließ. Und Katholiken tragen im Ernst solche Rechnungen vor, nur um ihr römisches Dauer-Idol zu retten. Inzwischen ist die Lage ganz verworren, die Fäden sind kaum mehr zu entwirren.
    Mir wird immer klarer, dass die Zusammenhänge anders sind, als man es uns erzählt, aber die Deutschen kleben wie Gebannte an den falschen und verlogenen Sichtweisen, die man ihnen eingeimpft hat – so oder so, konservativ oder „links“, beides ist verlogen. Die Muslime sind im wesentlichen ebensolche Getäuschte, reagieren allerdings physisch aggressiver. Der Deutsche ist (bisher) nur psychosozial aggressiv, wenn es um diese Themen geht.

    Dass in einer solchen historischen Gemengelage, in der eigentlich nichts klar und fast alles verzerrt ist, niemand im Ernst erwarten darf, dass unsere Politik dieses Fass öffnen darf, sollte klar sein.
    Deswegen quatscht der CDU-Mann wieder mal ein bisschen Alibi, hat aber nicht im Ernst vor, etwas Wirksames zu tun.
    Die Judenverfolgung wird also stärker werden.

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  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Integrationsforderungen prallen an jedem gläubigen Mohammedaner = Muslim völlig ab. Dass das die C*DU/C*SU noch nicht gemerkt ha,t zeugt nicht gerade von Volksnähe (ich wollte die
    ungeheuere und selbstverschuldete Ignoranz oder gar mangelnde Intelligenz nicht ansprechen). Ein totalitäres Ideologiesystem lässt sich nicht überzeugen, passt sich aber vorübergehend an.

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  3. Thomas Simon sagt:

    Es ist gut, dass CDU und CSU das Thema Antisemitismus an Schulen thematisieren. Es gibt darüber hinaus aber auch ein großes Problem mit Christenfeindlichkeit an Schulen in Deutschland (hier eine Übersicht: https://bundsanktmichael.org/2018/03/26/zunehmende-islambezogene-christenfeindlichkeit-an-schulen-in-deutschland/). Auch bei diesem Thema würde dringend Handlungsbedarf bestehen.

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