Der Druck auf Nordkorea hat sich ausgezahlt

Zum Besuch des kommunistischen Staatschefs Kim Jong-un aus Nordkorea in China erklärt der außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jürgen Hardt: 

„Der Besuch des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un in China ist ein positives Zeichen im Konflikt der Welt mit Nordkorea. Jetzt scheint sich auszuzahlen, dass die ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat und die Staaten der Völkergemeinschaft mit Blick auf Nordkoreas Atomprogramm Kurs gehalten und die Sanktionen gegen das Regime in Pjöngjang aufrechterhalten haben.

Auch China kann kein Interesse daran haben, dass sich Nordkorea nuklear bewaffnet und die passenden Trägerraketen baut. Dies dürfte die chinesischen Führung Kim bei seinem Besuch in Peking eindeutig vermittelt haben.

Die Signale aus Südkorea und den USA zeigen, dass beide auf Gesprächsbereitschaft setzen. Ergebnis des angekündigten Gipfels mit Südkorea und den USA sollte der Stopp des nordkoreanischen Atomprogramms sein. Die Länder der Europäischen Union könnten hierfür als Vermittler bereitstehen.“

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9 Kommentare on “Der Druck auf Nordkorea hat sich ausgezahlt”

  1. zeitschnur sagt:

    Jetzt muss mir nur noch jemand erklären, mit welchem Grund das winzige Nordkorea, das umgeben ist von schwer bewaffneten Riesenreichen (China/USA+Japan/Russland), ernsthaft Interesse haben sollte, Krieg anzufangen, der von vornherein mehr als aussichtslos wäre.
    Selbst wenn es ein Raketen nach China schickte – mal ehrlich: zwei Raketen von dort zurück und Nordkorea wäre Geschichte. Sind die Nordkoreaner Selbstmörder?! Man hat bislang nicht den Eindruck…

    Das ist also alles alberner Firlefanz.

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    • Sorge sagt:

      Sehen Sie das alles wirklich nur aus Ihrer Perspektiven – nicht weiter? Erkennen Sie keinen gemeinsamen Nenner zwischen Kim Jong-Un und den zwei „minderjährigen“ Muslimen vor dem Eingang eines Supermarkts, die von ein paar nicht-so-jungen Bio-Deutschen den „Respekt“ gefordert haben?

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      • zeitschnur sagt:

        Genauso wie Sie auch sehe ich Dinge selbstverständlich aus meiner Perspektive. Nein, ich erkenne keinen gemeinsamen Nenner zwischen Äpfeln und Birnen. Dieses jugendliche Gesocks weiß eine globale islamische Community hinter sich und die satanische Unterstützung durch westliche Eliten und unsere Regierung. Davon kann bei Nordkorea keine Rede sein! Es ist doch dem Anschein nach der Buhmann der ganzen Welt – wer steht hinter ihm?! Alle sind sich doch einig, dass das aber ganz ganz Böse sind…

        Lassen Sie sich doch nicht von der Propaganda vor sich hertreiben!
        Fangen Sie an, das alles kritisch zu sehen und beantworten Sie meine Frage von oben:

        Welches Interesse sollte Nordkorea haben, einen Krieg anzufangen, der sein sicheres Todesurteil wäre?!

        Denken Sie vielmehr darüber nach, ob dieses ganze Spielchen inszeniert ist und v.a.: befassen Sie sich mit der koreanischen Geschichte des 20. Jh und des bösartigen Eingreifens seitens der Amerikaner dort, aber bitte „debunked“ – nicht aus den Propagandaquellen des Pentagon. Kim Jung-Un war in einem Schweizerischen Internat. Ich möchte nicht wissen, was man dort mit ihm angestellt hat. In jedem Fall dürfen Sie zwei und zwei zusammenzählen.

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      • Sorge sagt:

        Ja, Little North Korea lechzt nach Respekt und Anerkennung von Big USA. Kim Jung-Un möchte sich mit POTUS auf Augenhöhe unterhalten können…

        Wohlgemerkt, er will nicht mit Japan, Brasilien oder den Malediven sprechen, nicht einmal mit der EU oder Deutschland. Und der Verkehr mit China und Russland genügt ihm nicht. Er will die USA und jetzt bekommt er sie endlich. Nun – ist das die Schuld von POTUS? Oder gar eine Niederlage?

        Diese Psychologie sieht man auch aus einer Radiosendung aus dem tiefroten und armen kommunistischen China Anfang der 60er deutlich: „Die USA sind ein Papiertiger und es geht ihnen sozial schlecht und ihre Wirtschaft ist ganz am Boden. Hingegen in China sind wir so stark, wir werden die USA in fünf Jahren überholen!!“ – ?

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    • Gerd sagt:

      Ein winziges Land verfügt über die zahlen reich stärkste Armee der Welt. Brauchen die das?

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  2. Baldur sagt:

    Man kann es auch umgekehrt sehen! Der Druck Nordkoreas auf die USA hat bewirkt, dass Trump das Land, wie er gedroht hatte, nicht ausradiert hat.

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat in seiner Neujahrsbotschaft mit einem Atomwaffenangriff gedroht.

    Mit seiner Botschaft forderte Kim Jong-un die USA auf, Pjöngjang als Atommacht anzuerkennen.
    Sein Land müsse Atombomben und Raketen nun in Massenproduktion herstellen und ihre Stationierung beschleunigen.

    Nun haben also beide zurück gerudert.

    Hoffen wir, dass es dabei bleibt und der Konflikt mit Russland wieder in normale Bahnen gelenkt wird!

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  3. Bernhard sagt:

    Ich bezweifle, dass die Gesprächsbereitschaft Nordkoreas von den Sanktionen kommt. Ich fürchte, mit Sanktionen kommt man bei diesem Land nicht sehr weit.

    Es stimmt, China hat absolut kein Interesse an einem nuklear bewaffneten Nordkorea. Was China aber mindestens genauso wenig möchte, sind Yankee-Soldaten unmittelbar an seiner Grenze. Und mir scheint, das kann oder will der Westen nicht sehen.

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