Traditionserlaß der Verteidigungsministerin in der Kritik: „Denkverbote für Soldaten“

Den neuen Traditionserlaß von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Bundeswehr hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten als ungerechtfertigtes „Misstrauensvotum gegenüber der Truppe“ kritisiert.

Der von ihr 2017 geäußerte Pauschalvorwurf rechtsextremer Tendenzen und mangelnder Haltung bis in die Führung hinein habe schon damals zu Recht für Empörung auch beim Bundeswehrverband gesorgt, rief der Parlamentarier in Erinnerung.

„Das Problem ist nicht die Haltung der Bundeswehr zu Tradition und Geschichte, sondern die Haltung der Ministerin zu den ihr anvertrauten Soldaten“, betonte der AfD-Politiker und frühere Luftwaffen-Offizier, der auch Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags ist.

Die CDU-Politikerin sei „die unbeliebteste und unqualifizierteste Besetzung auf dem Ministerposten, seit es die Bundeswehr gibt“.

Anstatt sich um die Beseitigung der vom Wehrbeauftragten kritisierten zahllosen gravierenden Mängel bei Material, Personalausstattung, Sicherheit und Einsatzbereitschaft zu kümmern, profiliere sich von der Leyen zur Ablenkung lieber auf medienwirksamen Nebenschauplätzen.

Mit dem jetzt von ihr unterschriebenen Traditionserlass „befiehlt die Ministerin mündigen Bürgern in Uniform das pauschale Ausblenden großer Teile der deutschen Militärgeschichte“, kritisiert Otten und fügt hinzu: „Man darf auch aus heutiger Sicht nicht alle Wehrmachtsangehörigen als potenzielle NS-Verbrecher hinstellen oder die NVA-Soldaten der ehemaligen DDR für alle Taten einer sozialistischen Diktatur haftbar machen.“

Der AfD-Verteidigungsexperte hält den bisherigen Traditionserlass von 1982 für ausreichend, in dem auch stehe, dass Traditionsbewusstsein nicht verordnet werden könne und dass das Grundgesetz Maßstab für jegliche Traditionspflege sein müsse. Der neue Erlass, der zudem mehr auf die EU und die NATO Bezug nehme als auf Deutschland, sei „in erster Linie ein Denkverbote-Erlass, der die Bundeswehrangehörigen auf die Sichtweise von der Leyens einschwören soll“, erkläte Otten.

„Die neuen Vorschriften mit der Schwärzung bestimmter Kapitel der Militärgeschichte setzen keinen Schlussstrich unter die Debatte um Traditionspflege der Bundeswehr, sondern geben vielmehr Anlass, darüber noch intensiver und differenziert auch im Bundestag zu diskutieren“, kündigte der AfD-Abgeordnete an.

Schließlich habe auch der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, den neuen Erlass öffentlich kritisiert und davor gewarnt, das Traditionsverständnis zum Spielball tagesaktueller politischer Sichtweisen zu machen, sagte der Parlamentarier.

 

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11 Kommentare on “Traditionserlaß der Verteidigungsministerin in der Kritik: „Denkverbote für Soldaten“”

  1. Baldur sagt:

    Uschis Tornados offenbar nicht NATO-tauglich!

    Der schlechte Zustand der Bundeswehr-Ausrüstung ist bekannt. Nun gibt es Zweifel an der Einsatzfähigkeit der Tornado-Jets. Laut einem Medienbericht kann Deutschland seine NATO-Verpflichtungen nicht erfüllen.

    Deutschland kann offenbar wegen altersschwacher Tornado-Kampfjets seine NATO-Verpflichtungen nicht mehr vollständig erfüllen. Der „Spiegel“ zitiert aus einem vertraulichen Papier des Verteidigungsministeriums, laut dem alle 93 Tornados umfangreich modernisiert werden müssten. http://www.tagesschau.de/inland/tornado-bundeswehr-probleme-101.html

    Sie erhält mehr als 30 Milliarden Euro im Jahr! Was sie damit macht? Sie sammelt alte Andenken ein, Abzeichen, Stahlhelme, Koppelschlösser und Uniformknöpfe!

    Ein Workshop, zu dem die Verteidigungsministerin ihre Führungsspitze vorgeladen hat, trägt den Titel „sexuelle Orientierung und Identität in der Bundeswehr“ und die Chefin im Wehrressort gibt auch gleich die Richtung vor. Respekt fordert Ursula von der Leyen für alle Angehörigen der Bundeswehr. Und das – wie sie selbst sagt – „egal woher sie kommen, egal, wen sie lieben, egal, an was oder wen sie glauben“. Dieses Bekenntnis zu Vielfalt und Toleranz ist der Ministerin offenbar besonders wichtig.

    Spott über das „Sex-Seminar“

    Der Workshop war von Parteifreunden, dem SPD-Koalitionspartner und der Boulevardpresse als „Sex-Seminar“ verspottet worden. Ob es denn nichts wichtigeres gebe, als Sensibilität für Menschen mit homosexueller oder Transgender-Identität in den Streitkräften zu schaffen, ätzte da so mancher.

    https://www.tagesschau.de/ausland/bundeswehr-lgbt-101.html

    Ein Bibelspruch dazu fällt mir leider nicht ein!

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  2. Baldur sagt:

    Während Frau von der Leyen nicht genug davon bekommt, die Wehrmacht zu verhöhnen, die Millionen von gefallenen Soldaten, Väter und Söhne als Verbrecher hinzustellen, ihre Gräber verächtlich zu machen, ehren die Siegermächte ihre Soldaten und erklären sie zu Helden.

    Auch wenn der Zweite Weltkrieg grausam war – für die USA bleibt er Vorbild für einen moralisch „guten Krieg“. An der Berechtigung, ihn zu führen, hat es für die meisten Amerikaner nie ernsthafte Zweifel gegeben.

    Dieser Krieg ist anders. Von Anfang an anders gewesen. Anders als die meisten der vielen Kriege, die Amerika ausgefochten hat, vorher und nachher. Wie jeder Krieg war er grausam, eine elende Menschenschinderei. Aber an der Berechtigung, ihn zu führen, hat es für die (allermeisten) Amerikaner nie ernsthafte Zweifel gegeben.

    „Wie sehr auch Amerikas Politik im 20. Jahrhundert in die Kritik geraten ist, die Teilnahme der Vereinigten Staaten am Zweiten Weltkrieg ist davon völlig ausgenommen, geradezu sakrosankt“, schreibt der Politikwissenschaftler Bruce Russett, einer der angesehensten seines Faches in den USA. „In der Mythologie unserer Nation war das ein guter Krieg.“

    Kein amerikanischer Präsident nach 1945 hat es versäumt, das Erbe der greatest generation (der größten Generation) zu beschwören, also der Jahrgänge, die diesen Krieg haben ausfechten müssen. Zuletzt tat dies Barack Obama im Sommer 2014, zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie.
    „Wenn die Welt Sie einmal wieder auf zynische Gedanken kommen lässt, halten Sie ein und denken Sie an diese Männer“, sagte Obama unter Verweis auf die Opfer der Weltkriegsgeneration und im Kammerton des Patriotismus, auf den er sich so gut versteht, „wenn Sie alle Hoffnung verlieren, denken Sie an diese Männer.“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-die-neue-macht-1.2468166

    Diese Frau ist eine Schande für unser Land!

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  3. Valentino sagt:

    Jetzt ist Uschi von der Leyen, liebevoll noch Raketenuschi genannt, völlig durchgeknallt als Flintenweib, das unsere Bundeswehr kastriert und verhöhnt. Sie will sich mit den Taliban versöhnen, ein Schlag in das Gesicht der gefallenen Soldaten der Bundeswehr. Soldaten sind für sie nur Mittel zum Zweck, nicht Menschen, wenn sie geopfert werden, wo Mütter, Väter und Familien weinen, wenn sie in Zinksärgen zurück kommen.
    Dass sie die Bundeswehr zur Schrottarmee umfunktioniert, in alle Welt besonders islamische Länder moderne Waffen geliefert werden, könnte auch bedeuten, das Eiskönigin Uschi bewusst die Bundeswehr zur Übernahme durch andere Streitkräfte vorbereitet, um unser Land auf zu lösen für die NWO. Hauptsache, ihre Stahlhelmfrisur sitzt und die Soldaten stehen vor der despotischen Eiskönigin gehorsam stramm und wagen nicht, ihren Maulkorb ab zu legen und schon gar nicht, selbst nach zu denken, dass sie Heizmaterial für unsere politischen Reisbrettkrieger sind. Was suchen unsere Soldaten sonstwo auf der Welt, wo sie hier gebraucht würden, um unser Land vor der islamischen Eroberung zu schützen ?

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  4. Rumpelstilzchen sagt:

    Langsam frage ich mich, ist May von allen guten Geistern verlassen, eine Lawine gegen Russland los zu treten ? Diese Politiker, besonders unsere, wissen nicht, was Krieg bedeutet, sonst würden sie mehr Diplomatie walten lassen. Auch Trump hätte diesmal vorher denken sollen, bevor er in das Horn von May bläst. Es ist durchaus möglich, dass die Brüsseler EU-Diktatur einen Krieg vom Zaun brechen will und May die Strohpuppe spielt, weil Brüssel Angst um seine Pfründe hat und sich immer mehr Bürger gegen die Diktatur wehren, auch dass sie islamisiert werden sollen, weil Papst Franziskus das im ersten Schritt so will. Trump sollte noch einmal alles überdenken und sich nicht in das schmutzige Spiel hinein ziehen lassen.

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  5. Baldur sagt:

    Wie es gerade so herauskommt, waren die Vorfahren von Frau von der Leyen und den heutigen Politikern ausnahmslos harte und bewährte Widerstandskämpfer in der verbrecherischen Deutschen Wehrmacht.

    Lediglich die Ahnen der AfD und weiterer Rechtspopulisten waren schon damals auf der falschen Seite.

    Allerdings war jedoch SPD Bundeskanzler Helmut Schmidt in Russland im Einsatz. Der ehemalige CDU-Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger war schon Ende Februar 1933 in die NSDAP eingetreten. Zahllose weitere politische Größen der Nazizeit erhielten nach dem Krieg gute Posten im neuen Deutschland.

    * Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren)

    Zitate über die Deutsche Wehrmacht:

    * Dwight Eisenhower, ehemaliger US-Präsident: „Inzwischen habe ich eingesehen, dass meine damalige Beurteilung der Haltung des deutschen Offizierkorps und der Wehrmacht nicht den Tatsachen entspricht und ich stehe daher nicht an, mich wegen meiner damaligen Auffassungen zu entschuldigen. Der deutsche Soldat hat für seine Heimat tapfer und anständig gekämpft. Ich für meinen Teil glaube nicht, dass der deutsche Soldat als solcher seine Ehre verloren hat. Die Tatsache, dass gewisse Individuen im Kriege unehrenhafte und verächtliche Handlungen begangen haben, fällt auf die betreffenden Individuen selbst zurück und nicht auf die große Mehrheit der deutschen Soldaten und Offiziere.“

    * T. G. W. Settle, Vizeadmiral der US-Kriegsmarine im 2. Weltkrieg“

    Als Soldat der US-Kriegsmarine habe ich in den Kampfgebieten des Ersten und Zweiten Weltkrieges gedient. Die deutschen Marinestreitkräfte waren leistungsfähige, ehrenvolle und ritterliche Gegner, vor denen wir hohen Respekt hatten.“

    * Sir Hacket, ehemaliger Oberbefehlshaber der NATO-Heeresgruppe Nord, der sich beim Kampf um die Brücke von Arnheim verdient gemacht hat.
    „Die Deutschen waren im Krieg zwischen Norwegen und Sizilien, zwischen Frankreich und Stalingrad, von der Normandie bis Nordafrika sehr gute Soldaten. Wo sie kämpften, waren sie allgemein gut geführt, sehr diszipliniert und benahmen sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, gut.“

    * Vernon Walters, ehemaliger Botschafter der USA in der Bundesrepublik Deutschland.
    „Vor den deutschen Soldaten ziehe ich den Hut. Ich habe bei Anzio (Italien) und in der Normandie gegen Euch gekämpft und kann nur sagen: Eure Soldaten waren erstklassig. Ihr habt in der Wehrmacht eine Armee gehabt, welche die Welt bewundert.“

    * Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler in der Welt am Sonntag vom 21.12.1997.
    „Wir haben in den vergangenen Jahren anhand einer Wanderausstellung erlebt, wie einige die Millionen deutscher Soldaten des zweiten Weltkrieges in braunen, schwarzen und feldgrauen Uniformen in einen Topf geworfen haben. Dergleichen linksextremistische Meinungen sind nicht verboten, sie sind gleichwohl gefährlich.“

    * Konrad Adenauer, ehemaliger Bundeskanzler, aus seiner Ehrenerklärung am 3.12.1952 vor dem deutschen Bundestag. „Wir möchten heute und vor diesem Hohen Haus im Namen der Regierung erklären, daß wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Rahmen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, zu Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen.“

    * Charles de Gaulle, ehemaliger General und französischer Staatspräsident.
    „Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“

    [http://www.sowares.com/stalingrad/stalingrad-zitate.htm]

    Nun, das spricht für die Charaktere, die heute in der Bundesregierung das Sagen haben!

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  6. zeitschnur sagt:

    Man hat den Eindruck, die Urschel will Rechtsextremismus mit allen Mitteln überhaupt erst erzeugen.
    Diese Truppe ist politisch doch in Wahrheit so runtergewirtschaftet, dass sie, egal, welche „Tradition“ sie pflegt, ohne hin nur ein zahnloser Tiger ist.
    Dafür verkauft dieses Flintenweib die deutschen Waffen, die sie der eigenen Truppe nicht gönnt, an Terroristen und Diktatoren in aller Welt.
    Mir kommt angesichts dieser Verlogenheit und Doppelmoral nur noch der Brechreiz hoch.
    Dass mit solchen Dumpfbackereien und Lügengeschichten aber überhaupt erst Erbitterung und extremismus erzeugt wird, weiß man auch als Hobbypsychologe – und ich würde mich nicht wundern, wenn das auch das unverhohlene der Ziel der Urschel ist.
    Dieses neofeudalistische Gewurschtel in Berlin hat für mein Verständnis mehr mit dem Faschismus zu tun als irgendein BW-Soldat, der das Bildnis seines Onkels von 1941 überm Bett hängen hat.

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    • Gerd sagt:

      „Flintenweib.“ Ich dachte immer die Weiber hätten wir verbal hinter uns gelassen. Dass scheint bei einigen Weibern noch nicht angekommen zu sein.

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      • zeitschnur sagt:

        Witzig – Sie Sprachkünstler! „Weib“ als Allgemeinbegriff für jegliche Frau ja: das haben wir hinter uns gelassen.
        Aber im Rahmen der negativen Begriffe gibt es das – so wie „Macho“, „Typ“ oder „Weichei“.
        Klar soweit?

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  7. Adolf Breitmeier sagt:

    Wenn LAIEN eine Arbeit verrichten wollen, die einen guten Fachmann benötigen, dann kann da eigentlich nur MURKS rauskommen. So sieht´s aus!

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    • zeitschnur sagt:

      Daran liegt es nicht!
      Es liegt an einer dummen und irgendwie auch machtgeilen Person.
      Politiker sind in gewisser alle Laien – aber ein guter Politiker arbeitet sich ein und wird Profi iS von „Learning by doing“.
      Die nicht – die hat eingebaute Kompetenz für jedes Ressort.

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