Warum Kardinal Marx die bayerische Kreuz-Entscheidung bewusst missversteht

Von Dr. Eduard Werner

Ein Kardinal, der ausgerechnet in Jerusalem sein Amtskreuz in der Tasche versteckt und dann auch noch in wahrheitswidriger Weise behauptet, das hätten die Israelis von ihm verlangt, hat schon jede Glaubwürdigkeit verloren. 

Jetzt will der Münchner Erzbischof Reinhard Marx  – wieder  nicht ganz ehrlich – den Ministerpräsidenten absichtlich missverstehen, als würde dieser das Kreuz nur als Symbol christlicher Kultur betrachten und nicht auch als religiöses Markenzeichen des Christentums.

Diese Unterstellung ist unbegründet, denn das Kulturzeichen lässt sich doch gar nicht vom christlichen Erlösungszeichen trennen. 

Dieses bewusste Missverstehen ist wenig vornehm. Damit kann sich Marx um eine inhaltliche Aussage zum Kreuz selber drücken.

In der Zeit des Nationalsozialismus  haben sich Bischöfe und Laien noch unter Lebensgefahr zum Kreuz bekannt. Wie viele Christen kamen ins KZ, weil sie die Schulkreuze nicht abhängen ließen.

Leutnant Kitzelmann aus Horben wurde zum Tode verurteilt, weil er gesagt hatte: „Daheim reißen sie die Kreuze aus den Schulen und hier an der Ostfront macht man uns vor, wir würden gegen den gottlosen Bolschewismus kämpfen.“

In der Verfolgung wusste man noch, dass die Wahrheit spaltet. Arme Kirchen, deren Bischöfe das nicht mehr wissen. In allen Ländern, in denen die Kreuze abgehängt wurden, ist das den Völkern sehr schlecht bekommen.        

Unser Autor Dr. Eduard Werner ist Historiker und Buchautor; er lebt in Andechs (Bistum Augsburg)

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Dr. Weidel setzte sich gegen Facebook durch

Löschung einer Beleidigung war nur gerichtlich möglich

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Dr. Alice Weidel, hat sich vor Gericht gegen Facebook durchgesetzt. Anlass des Rechtsstreites, der vor dem Hamburger Landgericht verhandelt wurde, war ein Kommentar, in dem Weidel u.a. als „Nazi Drecksau“ beschimpft wurde.

Das Gericht gab Weidel heute recht und erließ eine Einstweilige Verfügung gegen Facebook, das den Kommentar nun löschen muss. Bei Zuwiderhandlung drohen bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld.

Damit ist nicht nur klar, dass AfD-Politiker im Netz kein Freiwild sind, sondern auch, dass das NetzDG völlig nutzlos ist. Facebook sah sich außerstande, den beanstandeten Kommentar so zu entfernen, dass er in Deutschland nicht mehr aufrufbar war. Zwar wurde er gelöscht, war jedoch für deutsche Nutzer, die über ausländische IPs auf Facebook zugriffen, weiterhin sichtbar.

Weidel musste erst den Rechtsweg beschreiten, um Facebook zu einer Löschung zu zwingen. Der Beleg dafür, dass das NetzDG keinerlei Mehrwert bringt und ein Rechtssystem nicht ersetzen kann, wurde vom Hamburger Landgericht und Facebook selbst erbracht.

 


Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren, nicht uns, sondern deinen Namen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 115 (113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was IHM gefällt, das vollbringt ER.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Seid gesegnet vom HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Himmel gehört dem HERRN,
die Erde aber gab ER den Menschen.


Die CSU sieht keinen Rechtfertigungsbedarf für ihre Kreuz-Entscheidung

Kultursensibler mit den eigenen Werten umgehen

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat vor dem Bayerischen Landtag die Forderung seiner Partei nach einem Kreuz im Eingangsbereich aller staatlichen Behördengebäude bekräftigt.  

„Wer sich zum Kreuz bekennt, wer Kreuze aufhängt, der muss sich nicht dafür rechtfertigen, denn er bekennt sich gerade zu den notwendigen Wertegrundlagen unserer offenen Gesellschaft und liberalen Demokratie“, stellte Blume klar.

Er geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wer Kreuze abnimmt, der hängt Menschenwürde ab und Intoleranz auf.“

Wie Blume erklärte, sei das Kreuz unter dem Einfluss von Humanismus und Aufklärung zur konstitutiven Grundlage „unserer freiheitlichen und demokratischen Ordnung“ geworden. Das Kreuz stehe für „Menschenwürde, Toleranz und Nächstenliebe“.

Es sei eine der ersten Aufgaben des Staates, die Grundlagen des Zusammenlebens zu sichern: „Die natürlichen Lebensgrundlagen, die kulturelle Überlieferung und eben auch die christliche Prägung.“

Die staatliche Neutralität bedeute nicht, dass sich Kirche und Staat gegenseitig egal seien. Schließlich leite sich auch die Bayerische Verfassung vom Christentum ab.

Weiter warnte der CSU-Generalsekretär vor falsch verstandener Toleranz:

„Die größte Bedrohung der christlichen Werte kommt nicht von außen, sondern von innen. Wir schützen unsere Identität, um auch künftig so weltoffen sein zu können, wie wir das heute in diesem Freistaat sind.“

Er forderte, „kultursensibler“ mit der eigenen Kultur und den eigenen Werten umzugehen. „Wer nicht in der Lage ist, eigene Werte zu vertreten, ist der wahre Feind der offenen Gesellschaft.“

Abschließend machte Blume klar: „In Bayern werden Kreuze nicht abgehängt, sondern aufgehängt!“

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/april-2018/kreuz-als-bekenntnis-zur-identitaet/


Finanzierung von Judenhass endlich stoppen!

Beatrix von Storch

Es ist selbstverständlich richtig, dass die Bundesregierung sich zum Existenzrecht Israels bekennt. Das wäre aber deutlich glaubwürdiger, wenn diese Regierung nicht gleichzeitig Judenhass und Israelfeindschaft im Nahen Osten mit deutschen Steuergeldern finanzieren würde.

Im Jahre 2017 zahlte die Bundesregierung 80 Million Euro für das umstrittene palästinensische Flüchtlingshilfswerk UNRWA. Dieses „Flüchtlingshilfswerk“ ist im Gaza-Streifen praktisch ein Teil der Infrastruktur der Hamas.

UNRWA-Lehrer aus dem Gaza-Streifen, Syrien und Libanon stellen die zehn „besten“ Zitate von Adolf Hitler auf Facebook, leugnen den Holocaust oder fordern öffentlich „Tötet die Siedler“. So wird eine ganze Generation an den UNRWA-Schulen indoktriniert.

Wer sich also fragt, woher der Hass gegen Juden und Israel kommt, der hat die Antwort: Da kommt er her, mitfinanziert mit deutschen Steuergeldern.

Meine Forderung an die Bundesregierung ist deshalb recht einfach: Sie sollte Donald Trump in dieser Frage folgen und alle Zahlungen an die UNRWA zurückstellen, bis sichergestellt ist, dass davon kein Cent mehr für Judenhass ausgegeben wird oder an Hamas-Terroristen fließt.

Sehen Sie dazu hier meine Rede zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels vor dem Bundestag.


Zentralrat der Juden: Kriminalstatistik soll islamischen Antisemitismus mehr beachten

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die Bevölkerung aufgefordert, sich im Alltag gegen Antisemitismus zu engagieren.

Die Mehrheit der Deutschen denke nicht antisemitisch, unterstrich Schuster in der Gedenkstätte des früheren NS-Konzentrationslagers Dachau. Deutschland sei ein Land, in dem Juden gut leben könnten.

BILD: Menora (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Während der Gedenkfeier beklagte Schuster den Antisemitismus unter Moslems in Deutschland. Es liege ihm fern, Moslems generell zu verurteilen: „Es nützt aber nichts, die Augen davor zu verschließen, daß es bei einigen Muslimen ausgeprägten Antisemitismus gibt.“  – Dieser werde von Eltern und teilweise auch Imamen so weitergegeben. Ein übriges täten arabische Fernsehsender und das Internet.

In seiner Rede schlug der Zentralratspräsident erneut vor, ein bundesweites Meldesystem für antisemitische Vorfälle einzurichten und kritisierte dabei die polizeiliche Praxis, Straftaten mit antisemitischem Hintergrund, zu denen kein Täter ermittelt werden kann, automatisch dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen.

Die dabei entstehende Zahl von 90 Prozent aller entsprechenden Taten, für die angeblich Rechtsextremisten verantwortlich seien, stimme „mit den Erfahrungen“ von Juden „nicht überein“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/zentralratspraesident-beklagt-moslemischen-judenhass/


Schwäbischer Wald: 68. Vertriebenenwallfahrt auf den Schönenberg am 27. Mai 2018

Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal wieder eine Vertriebenenwallfahrt auf den Schönenberg in Ellwangen (Region Schwäbischer Wald); dort steht eine eindrucksvolle Barockkirche (siehe Foto), die seit Jahrhunderten viele Gläubige aus nah und fern anzieht.

Die große Wallfahrt katholischer Heimatvertriebener, die seit fast 68 Jahren besteht, wird am Sonntag, den 27. Mai durchgeführt. Nicht allein die Beter mit ostdeutschen Wurzeln, auch viele „urschwäbische“ Katholiken betrachten diese Pilgerstätte als geistliche Heimat und vertrauen sich der Fürsprache der Gottesmutter an; ihre Statue entstand in der Notzeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-48).

Etwa hundert Jahre später wurden 15 Rosenkranzkapellen errichtet, die zum Schönenberg hinaufführen.

Im Vorfeld: Einkehrtage in Reinau mit Pfarrer Gottstein

Im Vorfeld des großen Wallfahrts-Sonntags findet ein geistliches Wochenende mit Pfarrer i.R. Wolfgang Gottstein im Comboni-Haus Josefstal (Reinau bei Schrezheim) statt.

Dieses Vor-Seminar, das für alle Interessierten offen ist, beginnt am späten Freitagnachmittag, den 25. Mai – und endet am Sonntag, den 27. Mai, mit dem offiziellen Programm der Vertriebenenwallfahrt auf dem Schönenberg.

Der Festtag findet seinen Abschluß nach feierlichen Gottesdiensten, Vorträgen und Andachten meist am frühen Nachmittag.

Weitere Auskunft bzw. Anmeldung zum Vorseminar bei Markus Dörner in Remshalden per Tel. 0711 – 5771006  oder Mail: markusdoerner81@gmail.com

Kurz-Darstellung über die Geschichte der Schönenberg-Wallfahrt: http://www.schoenenbergkirche.de/index.php/wallfahrt