Zwangsadoptierte Kinder aus der „DDR“ haben Anspruch auf Aufklärung

Am 5. April 2018 hat der Verein „Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR“ eine Petition an den Deutschen Bundestag übergeben.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Johannes Huber hat diese stellvertretend für die AfD-Fraktion als Sprecher für Petitionen entgegengenommen. Die etwa 1.500 Mitglieder der Interessengemeinschaft fordern die Aufklärung des staatlichen Kindesentzugs und der Schicksale zwangsadoptierter Kinder in der DDR.

Huber sieht die Forderungen der Petition grundsätzlich als gerechtfertigt an: „Jedes Kind hat das Recht, seine Eltern zu kennen. Daher ist es nur recht, dass adoptierte Kinder auf ihren Wunsch hin von den Adoptivstellen zwingend über ihre Herkunft informiert werden.“

Zudem sollen mit der Petition die Aufbewahrungszeiten der Akten in den Geburtskliniken verlängert werden.

Parlamentarier Huber sieht ebenfalls Handlungsbedarf, betroffene Eltern zu unterstützen:

„Bei über 300 Fällen ist die Sachlage eindeutig, dass in der DDR wegen politischer Delikte wie ‚Republikflucht‘, ‚Staatshetze‘ oder ‚Staatsverleumdung‘ Eltern ihre Kinder weggenommen und diese an politisch linientreue Adoptiveltern vergeben wurden. Für diese Fälle wäre eine unabhängige Clearingstelle hilfreich, um den betroffenen leiblichen Eltern die Suche nach ihren Kindern nicht weiter zu erschweren.

Schließlich zeigen diese Fälle, dass mit den Untaten des SED-Regimes, deren Nachfolgepartei Die Linke im Bundestag sitzt, endlich aufgeräumt werden muss.“

 

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3 Kommentare on “Zwangsadoptierte Kinder aus der „DDR“ haben Anspruch auf Aufklärung”

  1. Vitellia sagt:

    ZWANGSadoptierte Kinder sagt alles: Unrecht für Mutter und Kind!
    Vor längerer Zeit, als diese M. Honecker noch lebte, sah ich auf *phoenix* ein Interview
    mit dieser zynisch grinsenden Person. Ihre Aussagen, danke, haben mir gereicht.
    Aber ihre Rente (hat hier nie was eingezahlt) hat man ihr bis nach Südamerika nachgesandt!

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  2. Zausel sagt:

    Das beste ist, die Unterlagen der vor 1979 in Heimen untergebrachten Kinder sind verschwunden, vernichtet und keine Familie kann sich wirklich sicher sein, ob ihre Kinder tot geboren sind, wie man glaubt oder lebendig zwangsadoptiert wurden. Es gab dazu mal eine Seite der Betroffen, die ist aus dem Netz verschwunden.
    Wie damit umgehen, viele Mütter oder Eltern leben nicht mehr und es ist wichtig dass diese Regierungsverbrechen aufgeklärt werden. Wo wir schon dabei sind, irgendwie wiederholt es sich dank rotgrüner Mafia auch heute noch, wo gut behütete Kinder aus ihren Familien gerissen werden, weil Eltern sich gegen den perversen Frühsexualisierungsunterricht wenden. Jugendämter maßen sich nicht selten an, auch außerhalb ihrer Schutzpflicht für bedrohte Kinder einer ideologischen Diktatur nach zu kommen. Wenn jetzt schon geworben wird im TV, dass Kinder in muslimische Pflegefamilien sollen, dann ist es höchste Zeit, auf zu wachen!

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  3. francomacorisano sagt:

    Traurig, dass es 28 Jahre brauchte, bis diesen Opfern Gehör geschenkt wird!

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