Dr. Alice Weidel: Wir sagen JA zum Diesel

Zu den jüngsten Entwicklungen in der Diskussion um den Dieselmotor erklärt die AfD-Fraktionsvorsitzende Dr. Alice Weidel (siehe Foto): 

„Grünen-Chef Hofreiter will am liebsten alles verbieten, was mit Diesel oder Benzin angetrieben wird. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat jetzt mitgeteilt, dass auch die neuesten und teuersten Dieselmodelle stillgelegt werden müssten, weil sie immer noch zu viel Stickoxid (NoX) im Abgas haben.

Willkommen im Mittelalter. Lassen Sie uns die Pferde satteln, die Esel vor die Karren spannen – Autos sollen in Deutschland abgeschafft werden. Die Verteufelung der Diesel-Autos nimmt mittlerweile groteske Formen an.

Der unbändige Wille nach vermeintlich umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen soll auf Teufel komm raus durchgesetzt werden. Dabei ist es egal, ob die Fahrzeuge ein Vermögen kosten, nach wenigen Kilometern schlapp machen und eigentlich unwirtschaftlich sind.

Es wird auch von den Elektrofans in der Regierung und den kleinen Oppositionsparteien hartnäckig ignoriert, dass der Strom aus der Steckdose, der diese Fahrzeuge antreibt, nicht sauber ist und unbrauchbare Zitterenergie aus Windkraftspargeln kaum für eine mobile Elektrorevolution sorgen wird.

Wir von der AfD, die größte Oppositionspartei im Bundestag, sagen JA zum Diesel!“

 

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24 Kommentare on “Dr. Alice Weidel: Wir sagen JA zum Diesel”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Rambo,

    der von Ihnen verwendete Begriff „Hexenjagd“ ist mehr als unpassend.

    Er beschreibt die Verfolgung von Menschen und nicht von Dingen.
    Es geht auch um Menschen, die getötet wurden. Das ist eine ganz andere Dimension.

    Der Diesel ist nicht schützenswert. Menschen hingegen sind es. Käufer können auf andere Antriebskonzepte umsteigen. Darüberhinaus ist es die Autoindustrie, die durch Betrug erst das Problem verursacht hat. Das blenden Sie völlig aus.

    Das Problem mit den Dieseln sind deren reale Emissionswerte. Dazu schreiben Sie natürlich nichts. Ideologische Gründe behaupten Sie nur.

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    • Rambo sagt:

      Herr Merl, wo sind eigentlich Ihre Fakten oder haben sie keine? Ist ja schön für Sie, dass Sie ein Flüssiggasauto fahren und dafür werben wollen, aber Ihre Dieselverschwörungstheorie sollten lieber Wissenschaftler vom Fach bewerten und wer hat die Lawine losgetreten, Frau Hendricks SPD, Sozialwissenschaftlerin im Umweltministerium, ohne jegliche Sachkenntnis zu wissenschaftlichen Fakten im Bereich Umweltschutz, die meint, ihr oblag die Erziehung der Naturgesetze. In Wahrheit geht es doch darum, dass unser Politikeradel Deutschland in die EU einverleiben will und überall auf der Welt fahren die Diesel noch, wenn auch noch mit höherem Schadstoffausstoß.

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  2. Vitellia sagt:

    Jetzt habe ich erst den langen Beitrag von Herrn Rumpelstilzchen gelesen.

    Mir ging es nur darum, dass der Dr.-Titel bei Politikern (die auch keinen brauchen)
    nichts mit ihrem Amt in der Politik zu tun hat. Deshalb muss man ihn auch nicht nennen.

    Aber Frau Küble kann das natürlich machen, es sind IHRE Beiträge, die ich nicht kritisieren will, aber schreiben konnte ich es.

    Was Sie zu Alexander Gauland schreiben, ganz klar ist er ein gescheiter Kopf. Erst das schwere Jurastudium und dann auch noch eine Dissertation, Dr. jur.

    Was aber bestimmt nicht der Fall ist, eher lächerlich wäre, Herr Gauland würde Frau Weidel begrüßen:
    Guten Tag Frau Dr. Weidel. Uns sie: Guten Tag, Herr Dr. Gauland.
    Wer in der Partei spricht denn überhaupt einen Parteikollegen mit dem Dr.-Titel an?

    Auch zu Frauke Petry sagte niemand: Frau Dr. Petry.

    Ein großes Vorbild als tolle Mutter ist sie aber nicht!

    Der große Unterschied zu Norbert Lammert, er ist Katholik, hat auch vier Kinder und ist nicht geschieden!

    Petry war mit einem ev. Pfarrer verheiratet (der die AfD nicht wählt! Interview mit ihm in der ZEIT) und ist von ihm geschieden, damals 4 Kinder.
    Geheiratet hat sie Pretzell, auch geschieden und 4 Kinder.

    Lammerts Kinder (wie unsere beiden Söhne) mussten keine Scheidung erleben! Und dann auch noch fremde Kinder vom neuen Partner.
    Darüber freut sich kein Kind!

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  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Na Rumpelstilzchen,

    Ihr Beitrag war nur bräsige, inhaltsleere Dampfplauderei – meiner Meinung nach jedenfalls. Zum Thema wussten Sie nichts beizutragen. Was den sog. „Doktortitel“ betrifft, gilt für mich: „Ehre, wem Ehre gebührt.“ Wenn es jemanden wichtig ist, mit seinem Titel angeredet zu werden, dann ist das in Ordnung. Und dann bekommt er es auch. Wie auch jeder, ÜBER den man spricht. Denn da könnte das Weglassen des Titels abwertend sein. Neidfrei wie ich nun mal bin, gönne ich jedem gerne diese Anrede.

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  4. Dr. Rumpelstilzchen sagt:

    Hab mich lange nicht so amüsiert, wie man sich über Diesel-Hexenjäger so aufregen kann. Auch wenn ich mich hier wegen meiner Minderwertigkeitskomplexe zum Gespött mache und mir ausnahmsweise den Doktortitel verleihe, den ich nicht habe, um diese sinnlose Neiddebatte über Bildung zu entschärfen, sei es drum.
    Die meisten Menschen werden diese Menschen mit ihrem Titel anreden, doch Uschi hat einen Dr. in Medizin und nicht in Militärischer Laufbahn, wo man natürlich spekulieren kann, ist sie der Aufgabe gewachsen.
    Bei den Grünen tummeln sich meist Schulverweigerer, Studien- und Lehrverweigerer und wollen gestandene Bürger erziehen? Henryk M Border brachte es auf den Punkt, KGE ist eine Klasse Rednerin, sie kann sogar in ganzen Sätzen reden, aber den Sinn ihrer Aussagen muss man suchen.
    Es ist eine pure Neiddebatte, weil man es nicht schafft, guten AFD-Leuten im Wissen das Wasser zu reichen, denn sie machen ihre Hausaufgaben und plappern nicht darauf los. Sie müssen sich ja irgendwie verteidigen, dasd sie nicht die Idioten sind, wie sie andere Parteien hinstellen.
    Auch Alexander Gauland hat promoviert in verschiedenen Wissensgebieten und käme nicht auf die Idee, dass man ihn mit allen Doktor-Titeln anspricht. Auch Frauke Petry hat einen Doktortitel ehrlich erworben, ob man, nachdem sie der AFD den Rücken gekehrt hat, noch so viel politisches Gewicht beimisst, das muss jeder für sich entscheiden.
    Was nützt dem Hofreiter ein Diplom, wenn er von Ökologie, Naturschutz, allem, was dazu gehört, null Ahnung hat und alle merken es, dass er unfähig ist. Selbst wenn sich Hofreiter einen Doktortitel kaufen würde oder er würde ihm hinterher geschmissen, er würde immer der Muhh-Doktor bleiben, dem man seine Ahnungslosigkeit vom Fach anmerkt.
    Was ich als Dr. Rumpelstilzchen sagen will, es ist nicht entscheidend, was für ein Titel vor dem Namen steht, sondern dass diese Persönlichkeiten etwas können und das kann man bei Frau Dr. Weidel sagen, die Praxiserfahrungen gemacht hat, in China mit ein Sozialversicherungssystem aufgebaut hat und als selbstständige Unternehmensberaterin gearbeitet hat, punkt.
    Im Gegensatz zu manch anderen Politikern, die nur dumm palavern, macht sie sich mit Hilfe von Experten sachkundig über die Themen, über die sie spricht, und saugt sich nicht etwas aus den Fingern, der dumme Wähler mag es ja glauben.

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    • Dr. Rumpelstilzchen sagt:

      PS: Ganz am Anfang in diesem Forum, wo sich Frau Dr. Weidel nicht in dem Haifischbecken der Politik und Denunzianten befand, wurde der Dr.-Titel weg gelassen, weil sie klug und nicht eingebildet ist. Wo sie so viel über Wirtschaft schrieb, wurde ich neugierig und hab festgestellt, die ist ne Nummer zu hoch für mich, um einen wirtschaftlichen Dialog zu führen.

      Es grüßt von Herzen Dr. Rumpelstilzchen, der kein Dr. ist. Ich hab noch nie so köstlich über mich lachen können.

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  5. Zau sagt:

    Wer hätte das gedacht, dass die Grünen es sehr eilig haben, den letzten deutschen Spargroschen in Brüssel versenken wollen, nachdem sie sich an deutschen Steuergeld mit Diäten vollgefressen haben. Wenn es hier dank ihrer Goldschätzchen qualmt und brennt, packen sie ihre Koffer und beziehen ihre Finka im Ausland oder wie? Hauptsache, sie haben unser Land zerstört.

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  6. Vitellia sagt:

    Dass Anton Hofreiter am liebsten alles verbieten wollte, wie Alice Weidel schreibt,
    kann ich mir vorstellen.
    Was ich mir weniger vorstellen kann und seltsam finde, dass man Politiker/innen mit ihrem
    Dr. Titel ausstellt, Frau Dr. Weidel. Warum?
    Dass wir beeindruckt sein sollen, weil der Titel eine Garantie für gute Politik ist?

    Super, dann schreibe ich, was Frau Dr. Merkel mit Frau Dr. von der Leyen besprochen hat
    und was Herr Dr. Steinmeier zur GroKo sagt.

    Den Studienabschluss vom Hofreiter (habe ich mal gelesen) schreibe ich auch dazu.
    Herr Diplom-Biologe Hofreiter verabschiedete sich von Herrn Dr. Lammert, der nicht mehr Bundestagspräsident ist.

    Herr Dr. Lammert, demnächst 70 Jahre alt, ging in den Ruhestand und hat richtig entschieden. Jetzt hat er endlich Zeit für sein Privatleben mit seiner Ehefrau. Das kann er nur genießen, so lange er noch gesund ist.
    So alte Politiker braucht man nicht wie Herr Schäuble, Herr Gauland (77 Jahre!) und Herr Glaser, alle Jahrzehnte lang in der CDU gewesen, Herr Schäuble ist dort geblieben.
    Wann Frau Dr. Merkel (endlich) geht, wissen wir noch nicht

    Vielleicht sind die Bürger den vielen Dr. Titeln tief beeindruckt?

    Das Gegenteil! Sämtliche Wähler/innen, egal welcher Partei, interessieren die Dr.Titel nicht, sondern was Politiker leisten, was sie fürs Volk tun! Das wollen wir wissen.

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    • Guten Tag,
      den Dr.-Titel erwähnen wir auch bei Gegnern (wenn wir davon wissen). Als ich mich z.B. seinerzeit sehr kritisch mit David Bergers Buch „Der heilige Schein“ befaßte (es erschien nach seinem Homosex-Outing), habe ich seinen Dr.-Titel genauso erwähnt (übrigens bereits in der Überschrift) wie hier bei Dr. Weidel. Später hat sich Berger bekanntlich von der linken Szene abgewamdt.
      Es geht nicht darum, daß irgendwer durch einen Dr-Titel „beeindruckt“ wird, sondern um Korrektheit. Der Dr.-Titel ist gleichsam Teil des Namens (der Professorentitel übrigens nicht).
      Bei Merkel wäre das aber lächerlich: Mehr als Kanzler geht sowieso politisch nicht!
      Man spricht beim Papst auch nicht von „Dr. Benedikt“….
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Vitellia sagt:

        Liebe Frau Küble,

        alles klar, welche Gründe Sie haben.

        Warum ich es geschrieben habe?
        Ich bin es von unserer Uni gewöhnt, dass sich die Dres. heutzutage nicht mehr mit dem Titel ansprechen lassen.
        Nicht nur untereinander nicht, was ja lächerlich wäre (bei Medizinern spricht auch nicht der eine Arzt den anderen mit „Herr Dr.“ an), sondern auch Studenten, auch Leute aus der Verwaltung, die wissen, wer den Titel hat und ihn beim Posteingang sehen, sagen: Herr Müller usw. und nicht Herr Dr. Müller.
        Das wissen sie selber, welche Qualifikation sie haben.

        Bei allen offiziellen Schreiben steht natürlich der Titel dabei.

        Dann ist es schon verwunderlich, dass ausgerechnet bei Politikern der Dr.-Titel genannt wird.
        In den Nachrichten aber nicht (oder nicht immer), in Berichten der Zeitungen meistens nicht.
        Da heißt es, Alice Weidel von der AfD teilte mit, oder Frank Walter Steinmeier, SPD, sprach mit Norbert Lammert, CDU.

        Bei Merkel heißt es entweder: Angela Merkel teilte mit … Oder Dr. Angela Merkel … liest man gelegentlich auch in der Zeitung.
        Aber noch nie habe ich bei *Frau von der Leyen* den Dr. oder Dr. med. gelesen.
        Der Name ist schon so lang und Dr. med. völlig unwichtig, weil er mit ihrem Amt in der Politik nichts zu tun hat.
        Das ist aber bei anderen Politikern auch der Fall.

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    • Pinnochio sagt:

      Diplom-Biologe klingt bei Hofreiter witzig, denn in der DDR wussten schon die Erstklässler, wie komplex unsere Mutter Natur ist und später auch über den Sinn der Photosynthese Bescheid. Dann stellt der Herr Hofreiter auch noch die Anatomie des Menschen in Frage mit seinem Genderwahn und versucht uns einzuhämmern, die Natur hat zig-soziale Geschlechter geschaffen, dass Biologie als Wissenschaft überholt ist.
      Ich meine, wie sollte Anton sonst begründen, dass er vielleicht Busenimplantate braucht für sein soziales Geschlecht innerhalb der 60, mal zynisch gesagt, um etwas zwittriger zu sein.
      Frau von der Leyen schrieb eine sehr komische Doktorarbeit über die Fruchtbarkeitserhöhung bei der Frau, glaube ich, bei 7 Kindern praxisnah probiert, aber kam durch den Streit dazu in das Schleudern, bei Frau Dr. Merkel wissen wir nicht, wie sie zu dem Doktor-Titel gekommen ist – und Herr Steinmeier, der eigentlich das Recht kennen müsste, hilft beim Rechtsbruch und ignoriert seine Pflichten als BuPrä teilweise – und wenn Lammert und Co das Volk anpöbeln, mag ich die auch nicht mehr mit Doktor ansprechen, da sie ihr Benehmen unterster Schublade angepasst haben – und Schäuble, das Schlitzohr, hat politisch auch einiges auf dem Kerbholz. Aber gut, ob nun die Personen mit oder ohne Doktortitel zitiert werden, auf das Verhalten gegenüber dem Souverän kommt es an. Sie haben noch etwas vergessen Vitellia, nämlich dass Frau Dr. Weidel auch in der freien Wirtschaft gearbeitet hat und Unternehmerin ist. Haben Raketenuschi, Steinmeier und Co. jemals in der Praxis gearbeitet?

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  7. Grüne sagt:

    Also ich finde das auch unmöglich, wie hier über uns Grüne gelästert wird. Der Kerosinnebel verdampft im Universum, aber der Autosmog bleibt uns an der Backe hängen, weil der nicht über die Wolken verduften kann.

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  8. Claus Stephan Merl sagt:

    Frau Dr. Weidel spricht das eigentliche Problem nicht an:

    Das skandalöse Verhalten der deutschen Autoindustrie, die Software so manipuliert hat, dass die Fahrzeuge zwar auf dem Prüfstand, aber nicht auf der Strasse die Grenzwerte einhalten.

    Hier wurde Vertrauen zerstört. Jetzt sollen also die schuld sein, die hieraus bestimmte Konsequenzen ziehen wollen? Dass die Grünen – wie meistens – überziehen, ändert nichts an der grundsätzlichen Problematik.

    Frau Dr. Weidel, Ihre „Lebenspartnerin“ und die gemeinsamen „Kinder“ leben wohlbehütet in der Schweiz und wohl nicht an viel befahrenen Strassen und bekommen folglich auch keine chronische Bronchitis, Pseudo-Krupp u.a.

    Diesel könnten ziemlich sauber sein, WENN die Fahrzeuge mit den entsprechenden technischen Einrichtungen versehen wären und WENN diese sich auch tatsächlich im Fahrbetrieb entsprechend einschalten.

    Ein unkritisches „JA zum Diesel“ zeigt kein Umweltbewusstsein, sondern Industriehörigkeit und das Fischen der emotionalen Zustimmung von Millionen Dieselfahrern in Deutschland.

    PS: Wir fahren ein Auto mit LPG, das nur zum Anfahren Benzin benötigt. Das ist – alle Faktoren einschließlich der Schadstoffbelastung bei der Herstellung von Fahrzeugen und Batterien einbezogen – voraussichtlich ebenso schadstoffarm wie ein Elektroauto. Und es kommt unter dem Strich nicht teurer als ein neues Dieselfahrzeug.

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    • Rambo sagt:

      Das ist so nicht korrekt, Herr Merl, oder haben Sie schon mal auf der Autobahn die vielen ausländischen LKW gezählt, die mit sehr viel höherem Schadstoff-Ausstoß als unsere Fahrzeuge fahren und zur seltenen Rarität geworden sind? Dass jetzt alle auf die deutschen Autobauer mit der saubersten Dieseltechnologie eindreschen, liegt daran, dass deutsche Parlamentarier utopische Grenzwerte festgelegt haben, die kein noch so technologisiertes Land erfüllen kann. Was ist mit den Kerosindreckschleudern und müssen unsere Politiker so oft fliegen, denn da wird die Luft weitaus mehr verschmutzt, wenn jeder Popanz wöchentlich mehrfach durch die Gegend fliegt. Haben Sie schon mal in nur 10 Minuten die vielen Flieger am Himmel gezählt, ich schon, manchmal 4 oder mehr. Also immer schön bei den Tatsachen bleiben, es geht darum, dass Politiker mit solchen Gesetzesvorlagen die deutsche Automobilindustrie bekämpfen und deren Existenz bedrohen. Aber statt lautstark gegen den Irrsinn zu demonstrieren, die Software zu manipulieren geht nicht und leider sitzt der Politklüngel in den Automobilkonzernen und gibt ohne Sachverstand den Ton an.

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Rambo,

        Sie vergleichen nicht nur Birnen mit Zitronen. Die Schadstoffbelastungen auf Autobahnen sind derzeit auch nicht das dringendste Problem, sondern die Innenstädte.

        Im Übrigen lässt sich Ihre Argumentation so zusammenfassen:

        Man darf (Achtung: sarkastischer Vergleich) ruhig ein paar Menschen zusammenschlagen, weil andernorts sogar vergewaltigt und ermordet wird. Da fällt das nicht ins Gewicht.

        Es scheint Ihnen egal zu sein, ob Diesel die Luft verpesten und das Erkrankungsrisiko bei Kindern und alten Menschen steigern. Mir ist das nicht egal.

        Niemand bekämpft die deutsche Autoindustrie. Die Abgasnormen sind europaweit gültig und betreffen folglich nicht nur deutsche Hersteller. Vielleicht haben Sie übersehen, dass fast alle deutschen Hersteller für das abgelaufene Jahr neue Absatz- und Umsatzrekorde melden.

        Darüberhinaus ist der deutsche Markt für fast alle deutschen Hersteller – außer Opel, welches kein deutscher Hersteller mehr ist – keineswegs mehr spielentscheident. Der weit überwiegende Umsatz und Gewinn wird im Ausland generiert.

        Bevor Sie mir was von fehlenden Tatsachen erzählen, sollten Sie sich einfach mal selbst kundig machen.

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      • Rambo sagt:

        Sie lenken bewusst ab, Herr Merl, denn hier geht es nicht um Straftaten, sondern die Hexenjagd auf Diesel. Damit die Innenstädte sauberer werden, dürfen manche Fahrzeuge nur noch mit Plakette oder gar nicht fahren.

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    • Balduin sagt:

      Könnte es sein, dass unsere Politiker in Brüssel mit utopischen unrealisierbaren Vorgaben für Deutschland einen Grund suchen, die deutsche Automobilindustrie, unser Land für Gelder nach Brüssel noch mehr abzocken will ? Kein anderes Land hat solch utopische Schadstoffgrenzwerte wie Deutschland in Brüssel rausgehauen.

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Das ist Unsinn. Die Schadstoffwerte gelten für alle Hersteller.

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      • Balduin sagt:

        Herr Merl,
        da habe ich aber etwas anderes gehört, dass zwar Brüssel Rahmen-Richtlinien für alle vorgibt, aber die Mitglieder der einzelnen Länder gemildert oder geschärft umsetzen. Habe mich extra erkundigt, weil viel über die utopischen Grenzwerte in der deutschen Autoindustrie gemeckert wurde.

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    • Vitellia sagt:

      Bei Politikern schaue ich mir erst recht an, was sie vorher beruflich geleistet haben.
      Da reicht bei Frau Weidel schon ein Satz (Wikipedia):

      „Von Juli 2005 bis Juni 2006 arbeitete sie als Analystin im Bereich Vermögensverwaltung bei Goldman Sachs in Frankfurt am Main.[2][3] “

      Ist doch klar, dass sich solche Leute nicht gerade für Umweltprobleme und Schadstoffausstoß interessieren. Weidel steht voll auf der Seite der Wirtschaft.

      Zwei Extreme treffen hier zusammen, die Grünen, die es oft übertreiben mit ihren Forderungen und die AfD (ich glaube, das kann man für die gesamte Partei sagen),
      die das ganze Spektrum Umweltschutz und Schadstoffe nicht interessiert.

      Schlecht für alle, die an einer stark befahrenen Straße wohnen! Gerade Leute mit geringem Einkommen. Sehr viele, weil die Mieten woanders zu teuer sind.

      Diese Leute interessieren die Merkel genauso wenig wie Politiker der AfD.

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      • Remus sagt:

        Ach Vitellia, jeder Naturwissenschaftler kann Frau Weidels Standpunkt voll unterstreichen und wissenschaftlich begründen, da es noch keine anderen Alternativen gibt, um Diesel vollständig zu ersetzen. Die Windräder, die Vögeln und Fledermäusen die Lungen zerfetzen, sind nicht das ultima Ratio, weil sie unseren Tierbestand bedrohen und die Technik nicht ausgereift ist und unser Stromnetz ist ziemlich überstrapaziert, dass man vor einem Energiekollaps schon warnt, wir mussten ja sichere AKW abschalten, aber die Grünen wollen den Verkehr auf E-Mobile in Massen umstellen, da müssen sie aber mächtig pusten, damit sich ihre Windräder schneller drehen und mehr Strom produzieren.

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  9. truckeropa66 sagt:

    Was interessiert die Grünen, was die Wirtschaft antreibt. Genausoviel wie, dass Väter für das Erfüllen eines Kinderwunsches wichtig und nicht unnötig sind.
    Ein Grüner vertrat doch auch mal die Meinung, dass Mobilität den Regierenden vorbehalten sein sollte.
    Energiealternativen sollten natürlich immer gesucht werden. Wie wäre es denn mit einem Satz Fahrradpedalen vor jedem Abgeordnetenstuhl, und diese dann verbunden mit einem Generator zwecks Stromerzeugung, dann wäre die meisten Abgeordneten wenigstens einen Teil ihres Verdienstes wert!

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  10. Valentino sagt:

    Warum bringt mich diese Debatte wieder auf die Grünen als Vielfliegerpartei, damit sie keine Demo verpassen. Die haben noch nicht einmal gemerkt, dass Kerosin aus Diesel besteht und damit mehr in die Luft geblasen wird davon als vom globalen Autoverkehr zusammen! Die haben noch nicht einmal gemerkt, dass Diesel Triebkraft der Wirtschaft ist und Deutschland die saubersten Dieselfahrzeuge hat! Nun ja, bei dem Hass der Grünen auf die selbstständigen Naturgesetze, die sich nicht erziehen lassen wollen und Ignoranz technischer Problemlösungen fiel mir ein, ihre Mobilität sollte sich auf Eselskarren beschränken, doch die pupsen denen zu viel.
    Kaum gedacht, wurde ich reumütig und dachte an die armen Esel, denn die Grünen haben ja in der EU unsere Tiere als Klimakiller denunziert und dass dem armen Vieh was passiert, will ich nicht. Da wir ja alle irgendwie Teil des Naturkreislaufes sind, also im Geben und Nehmen mit der Schöpfung stehen und wie unsere tierischen Mitgeschöpfe verdauen müssen und die Grünen nur einseitig denken als Elite, wo ein Veggie-Burger-Pups von Renate, ähm den Grünen erneuerbaren Energiepionieren die Kapazität der Biogasanlagen ausschöpft, muss ich mich richtig überflüssig vorkommen. Satire aus

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    • Claus Stephan Merl sagt:

      Valentina,

      der Verweis auf Kerosin u.a. ist unsinnig. Oder würden Sie argumentieren, man solle Körperverletzungen nicht ahnden, weil andernorts schließlich gemordet wird?

      Natürlich gibt es neben dem privaten und gewerblichen Autoverkehr noch andere Schadstoffschleudern. Und idealerweise setzt man überall an. Hier sind auch unsere Gebäudeheizungen zu nennen.

      Die beste Schadstoffvermeidung im Verkehr bekommt man dann, wenn man das Autofahren auf das Nötigste beschränkt. Fahrrad und ÖPNV, wenn möglich, helfen da schon viel. Hier in Augsburg fahren die Busse der Stadtwerke mit (Bio-)Erdgas klimaneutral. Die Straßenbahn hat ohnehin eine Stromoberleitung. Der Strommix ist ziemlich umweltfreundlich durch Wasserkraft und ausgedehnte Photovoltaik. Zudem produziert die Müllverbrennungsanlage ebenfalls Strom.

      Letztlich ist jeder selbst gefordert, mitzudenken und so dem Auftrag Gottes, die Schöpfung zu bewahren, nachzukommen.

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