Brot vom Himmel: Christus gibt seinen Leib für das Leben der Welt

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Joh 6,48-51: 

Wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens.
Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.

So aber ist es mit dem Brot vom Himmel: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch; ich gebe es hin für das Leben der Welt.

 


Uni Mainz sucht Teilnehmer von 11 bis 17 Jahren für Studie über Ängste/Beschwerden

Etwa 25 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden unter wiederkehrenden körperlichen Beschwerden wie zum Beispiel anhaltenden Bauch- oder Kopfschmerzen. Das häufige Auftreten und die damit verbundenen psychosozialen Beeinträchtigungen der Betroffenen sowie die gesundheitsökonomischen Folgen stehen in Kontrast dazu, dass Störungen mit körperlichen Symptomen im Kindes- und Jugendalter in der Forschung ein vernachlässigter Bereich sind.

Das Psychologische Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt daher eine Studie durch, um mehr über Kinder und Jugendliche mit körperlichen Beschwerden zu erfahren.

Dazu sucht die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren für drei Untersuchungsgruppen:
– Kinder und Jugendliche mit körperlichen Beschwerden
– Kinder und Jugendliche mit Ängsten oder Sorgen und
– Kinder und Jugendliche ohne körperliche Beschwerden oder Ängste als Kontrollgruppe

Die Studienteilnehmer/innen erhalten eine angemessene Aufwandsentschädigung. Wenn gewünscht, geben die Studienleiter zudem eine individuelle Rückmeldung zum Untersuchungsbefund.

Fragen zur Studie oder Anmeldungen können per Mail an Studie-klinische-Psychologie@uni-mainz.de gesendet werden.

Kontakt:
Dr. Stefanie Jungmann, 55099 Mainz

Tel. o6131 39-39201
E-Mail: jungmann@uni-mainz.de

https://klipsy.uni-mainz.de/

 

 


Gedenkjahr 2018: Der 200. Geburtstag von Karl Marx und die 68er Revolte vor 50 Jahren

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

In Deutschland wird in diesem Jahr an zwei Ereignisse erinnert, die weit über die Grenzen unseres Landes hinaus von Bedeutung sind. Der 200. Geburtstag von Karl Marx und die 68er-Bewegung vor 50 Jahren.

Der 1818 in Trier geborene Karl Marx wollte die Gesellschaft fundamental verändern, indem er ihre tragenden Stützen, nämlich Religion, Ehe und Familie sowie alle Autoritäten zerstörte.

FOTO: Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Folgende Aussagen von Marx geben in komprimierter Form seine politischen Ziele an: „Alle Verhältnisse umwerfen“… „Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei“.  – Dies schließt den Tod Gottes ein.

Der Wirtschaftsordnung erklärte Marx mit seinem Hauptwerk „Das Kapital  – Kritik der politischen Ökonomie“ den unerbittlichen Kampf.

„Die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden“ und sein Credo „Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte“ und „Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt“… schließt Überlegungen von „reformieren“, „entwickeln“ kategorisch aus.

Diese Haltung von Marx zeigt sich schon früh. Das Wort „vernichten“ kommt beispielsweise sechsmal in seinem Abituraufsatz vor. Hinzu kommt eine maßlose Überheblichkeit. Er sieht sich „göttergleich“. Auch das deutet sich schon in seinen frühen Schriften an.

Mutter Teresa antwortete einmal auf die Frage: Was müssen wir tun, um die Welt zu verändern und besser zu machen?: “Wir müssen uns verändern, Sie und ich.“ – Eine solche Einsicht war für Karl Marx wesensfremd.

Für seine „wissenschaftliche“ Arbeit vergrub sich Marx in Londoner Bibliotheken, um Belege zu finden, die seine Ideologie stützen sollten. Mutter Teresa ging dagegen in die Elendesquartiere, um dort zu helfen.

Karl Marx pflegte einen großbürgerlichen Lebensstil. Das konnte er nur, weil er seinen Vater ausnutzte und ab 1844 den Fabrikanten Friedrich Engels zum Freund hatte, der ihn wirtschaftlich aushielt.

Karl Marx duldete für sein politisches Credo nur kritiklose Gläubige. Den jüdischen Arbeiterführer Ferdinand Lasalle, der den Weg der Reformen gehen wollte und deswegen mit den politischen Autoritäten, z.B. mit Bismarck, Gespräche führte, verhöhnte er und beschimpfte ihn als „Nigger“.

Auch das Judentum, obwohl selber der Herkunft nach ein Jude, hasste er. Die Frage „welches ist die weltliche Kultur der Juden?“ beantwortete er mit: „der Schacher“; die Frage „welches ist sein wirklicher Gott?“ mit „das Geld“.

Um eine revolutionäre Situation herbeizuführen, schrieb Marx Aufrufe wie „Das kommunistische Manifest“, Bücher, Zeitungsartikel, Briefe. Sie beweisen eine große sprachliche Ausdruckskraft. Das hätte aber nicht genügt, um ihn als großen Revolutionär zu feiern.

Nach seinem Tod traten kommunistische Revolutionäre mit organisatorischen Fähigkeiten auf der Weltbühne auf, die versuchten, Marxens Ideologie politisch umzusetzen. Ansonsten wären seine politischen Utopien evtl. zum Forschungsgegenstand von Politikwissenschaftlern und Studenten geworden.

Revolutionäre wie Lenin, Trotzki, Stalin, Mao Tse-tung, Pol Pot und andere waren es, die den Marxismus zur Leitlinie ihres politischen Handelns gemacht haben. Sie gingen dabei über Leichen. Fachleute schätzen die Zahl der Opfer des Kommunismus auf rund 100 Millionen (vgl. z.B. das „Schwarzbuch des Kommunismus“).

Wenn sich vor einigen Jahren 3,3 Mio. Zuschauer an der Abstimmung „Unsere Besten“ im ZDF beteiligt haben und über eine halbe Mio. Karl Marx hinter Konrad Adenauer und Martin Luther auf Platz 3 gesetzt haben, so ist das schon erstaunlich. Es ist aber nicht nur eine Frage an den Wissensstand der Zuschauer, sondern auch an die Medien, die Informationen transportieren.

Marx war nicht nur ein Schreibtischtäter, auf den sich alle kommunistischen Despoten beriefen, er war auch Antisemit und Rassist. Das sind Eigenschaften, die zurecht verurteilt werden, ein Motiv, Karl Marx anlässlich seines 200. Geburtstag zu feiern, ist das wohl nicht. (Die Zitate von Karl Marx sind entnommen: Prof. Konrad Löw in der Zeitschrift „Der Fels“ 4/2018, S. 118/119 und Fels 5/2018, S. 149-151).

Neomarxismus: Die 68er Studentenrevolte

Das zweite politische Ereignis, an das 2018 gedacht wird, ist die 68er Bewegung, die vor 50 Jahren die Westeuropäischen Länder heimgesucht hat. Auch wenn führende Alt-68er wie z.B. Fritz Teufel inzwischen gestorben sind, zeigen ihre Ideen nach dem „Marsch durch die Institutionen“ auch heute noch Wirkung.

Der 68er-Bewegung ging es angeblich um Befreiung von allen Zwängen, von Macht und Moral. Auch für sie waren Kirche, Ehe und Familie sowie der „Kapitalismus“ Hauptangriffspunkte. Nicht wenige 68er sympathisierten mit marxistischen Ideen.

Vor allem die Frauen sollten von den Fesseln der bürgerlichen Gesellschaft befreit werden. Eine unverdächtige Zeugin, nämlich die Witwe von Rudi Dutschke, Frau Dutschke-Klotz (Gretchen) sieht das etwas anders:

„Das hat sehr männlich angefangen. Der SDS zum Beispiel, Zentrum der Theorie- und Praxisdiskussion war sehr männlich bestimmt. Die Frauen hatten kaum Chancen, zu Wort zu kommen, sie wurden niedergeredet und nicht ernst genommen“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 11.4.2018).

Sexuelle Revolution auf Kosten der Frauen

Frauen waren wichtig für die „sexuelle Revolution“. Dazu weiter Frau Dutschke-Klotz: „Natürlich war das auch eine sexuelle Freiheit für Frauen. Aber die Männer haben es vor allem so interpretiert, dass sie mit jeder Frau schlafen können, mit der sie wollen. Und wenn eine Frau nicht wollte, wurde sie deshalb angemacht“ (AZ, 11.4.2018).

Der Beginn der 68er-Bewegung liegt 50 Jahre zurück. Ideologen sind offensichtlich wenig lernfähig. 

Zur Frage „Was bleibt von 1968?“ schrieb die Süddeutsche Zeitung: 

„Jürgen Habermas wurde 1988 gefragt, was von 68 geblieben sei. Er hat die bisher beste Antwort gegeben: ‚Frau Süssmuth‘ hat er gesagt. Er meinte die Fundamentalliberalisierung der Republik (…) Der kulturelle Umbruch von 68 war und ist der nachhaltigste Umbruch der Gesellschaft seit 1945“ (zitiert nach Konradsblatt 16, 2018, S. 2).

Die SZ hat recht mit der Aussage: Die 68er-Bewegung habe den „nachhaltigsten Umbruch der Gesellschaft seit 1945“ gebracht. Und auch Jürgen Habermas hat recht, wenn er Frau Süssmuth als Schlüsselperson des kulturellen Umbruchs genannt hat. Sie zählte zu den Personen, die 68er Ideen umsetzen konnte.

Rita Süssmuth hatte hohe politische Funktionen. Sie war Mitglied der Bundesregierung. Sie hatte großen Einfluss auf die katholische Frauenbewegung, auf das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und auf weitere katholische Laienorganisationen. Ihr verdanken wir wesentlich die Einführung der bestehenden Abtreibungsregelung mit der rechtswidrigen, aber straffreien Abtreibung.

Diese Regelung hat sich über die Abtreibung hinaus insgesamt auf die Wertschätzung und die Würde des menschlichen Lebens ausgewirkt und das Bewusstsein verändert, wie repräsentative Umfragen zeigen.


AfD gratuliert Israel zum 70-j. Jubiläum

Zum Beginn der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel übermitteln die Fraktionsvorsitzenden der AfD im Deutschen Bundestag, Dr. Alexander Gauland und Dr. Alice Weidel, ihre Glückwünsche:

„Wir gratulieren der israelischen Nation zum 70-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit. In einer von Unruhen und Krisen geprägten Region ist der Staat Israel ein Anker der Stabilität, Freiheit und Demokratie und des entschlossenen Kampfes gegen den globalen Terror.

Wir wünschen der israelischen Nation eine gedeihliche Zukunft in Frieden und Sicherheit.“

 


Deutsche Polizeigewerkschaft lobt Razzia gegen Schleuser und Zwangsprostitution

In ihrer bisher größten Razzia seit Bestehen ist die Bundespolizei am vergangenen Mittwoch mit 1500 Beamten gegen mutmaßliche Menschenhändler vorgegangen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft lobte den Einsatz; ihr Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto) verwies gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung aber auch auf die Notwendigkeit, die Kräfte zu verstärken, wie es im Koalitionsvertrag bereits festgehalten sei.

Mit Blick auf die bisher größte Razzia der Bundespolizei, bei der mehr als 1500 Beamte in zwölf Bundesländern gegen Schleuser und Zwangsprostitution vorgegangen sind, lobt die Polizeigewerkschaft (DPolG) die „schnelle und effektive Arbeit“ der Einsatzkräfte. 

Mehr Infos dazu

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/bundespolizei-geht-gegen-menschenhaendler-vor/