Anzeige gegen Beatrix von Storch erfolglos

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Ausgerechnet der als linkslastig bekannte „Tagesspiegel“ aus Berlin hat am heutigen Dienstag in einem Bericht eine erstaunliche Fairneß und Sachlichkeit bewiesen, während sonst fast alle Medien schweigen. Worüber?
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Das Ermittlungsverfahren gegen die stellv. AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch (siehe Foto) ist wegen erwiesener Unschuld eingestellt worden. Die Bundestagsabgeordnete war zuvor öffentlichkeitswirksam von der Kölner Polizei angezeigt worden. 
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Unter dem Titel „Kölner Polizei schweigt  – Die Unschuld der Frau von Storch“ kritisiert der „Tagesspiegel“, daß weder die Berliner Staatsanwaltschaft noch die Kölner Polizei diese Nachricht veröffentlicht hat: Als sich der Verdacht danach in Luft auflöste, so stellt sich jetzt heraus, verschwieg sie (die Polizei) es.“
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Natürlich muß nicht jede Verfahrenseinstellung verkündet werden – allerdings sieht die Lage dann anders aus, wenn zuvor mit riesigem Pressegetöse von der Strafanzeige wegen angeblicher „Volksverhetzung“ berichtet wurde. 
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Anlaß hierfür war ein Tweet der AfD-Parlamentarierin, in dem sie sich darüber beschwert, daß die Kölner Polizei auch auf Arabisch friedliche Silvesterfeiern wünschte; sie fragte, ob es dabei um die Beschwichtigung von „muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ ging.
 
Der „Tagesspiegel“ schreibt weiter, die Akten zu dieser Causa seien „schnell geschlossen“ worden; Frau von Storch habe keineswegs „zum Hass aufgestachelt, sondern auf die sexuelle Gewalt in der Kölner Silvesternacht von 2015 angespielt. Auch wenn sie sich „schlagwortartig und verkürzt“ geäußert habe (wobei in Twitter ohnehin nur Kurz-Kommentare möglich sind), sei dies im Rahmen der Meinungsfreiheit erlaubt.
 
Außer einer Meldung im Kölner Stadtanzeiger gab es laut Tagesspiegel nur „Schweigen im Medienwald“. Der bemerkenswerte Artikel beschreibt abschließend das Presse-Zuständigkeits-Gerangel zwischen StA (Staatsanwaltschaft) und Polizei – und endet dann mit den Worten: „Trotzdem bleibt wohl der Eindruck, dass es den Zuständigen als zu unangenehm erschien, öffentlich die Entlastung der umstrittenen Politikerin zu melden.“

Beatrix von Storch selber erklärt dazu: „Dass die Presse über die Anzeige breit berichtet hat, jetzt aber allein der Tagesspiegel darauf eingeht, zeigt, dass es um die Fairness in der Berichterstattung nicht gut bestellt ist.“


3 Kommentare on “Anzeige gegen Beatrix von Storch erfolglos”

  1. Vitellia sagt:

    Ein Blödsinn von der Polizei, auf Twitter in arabischer Sprache zu schreiben.
    Die Typen sollen gefälligst Deutsch lernen, wenn sie schon hier sind.

    Ein Smartphone haben sie auch fürs Internet, obwohl sie angeblich so arm sind.

    Woher kennt die Polizei die arabische Sprache? Wurde ein Dolmetscher bezahlt, oder mit welchen arabischen Kreisen kooperiert sie?

    Dass Frau v. Storch eine Anzeige bekam, war der Gipfel der Frechheit.
    Ihren Ärger durfte sie nicht äußern, dann schreitet die Polizei ein, anstatt sich um Kriminelle zu kümmern.

    Die Justiz hat die Anzeige abgelehnt! Die Polizei hat sich blamiert.
    Das sollte vertuscht werden, diese Feiglinge.

    Gefällt 1 Person

  2. Bernd.L.Mueller sagt:

    ….Schweigen war zu erwarten.

    Journalisten sind lt. div. objektiver Umfragen bei / von Journalisten mehrheitlich grün-links-rot orientiert:

    Aktuelle Ausnahme vom Tagesspiegel tatsächlich bemerkenswert. Mehr davon bitte in Zukunft.

    In Vergangenheit – lang ist es her – Pflichtblatt für jeden Berliner/in, der informiert und mit Niveau mitreden wollte.

    Frau von Storch muss als führendes Mitglied der AfD die volle Subjektivität der deutschen Presselandschaft erleiden, erdulden.

    Zukünftig Schere deshalb im Kopf bei dieser klugen Frau ? Was soll man raten ?

    Liken


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