Dr. Weißmann über den „Kulturbruch“ der 68er Revolte und ihre fatalen Folgen

Von Felizitas Küble

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, fand am 25. April eine AfD-Veranstaltung mit dem evangelischen Theologen und Philosophen Dr. Karlheinz Weißmann (siehe Fotos) in der Stadtbücherei von Münster statt. Im Vorfeld der gehaltvollen Rede gab es massive Proteste und Tumulte von linksradikaler Seite (Antifa, Linkspartei etc) gegen den konservativen Publizisten und gegen die AfD.

Es lohnt sich, die inhaltsreiche und frei gesprochene Ansprache von Dr. Weißmann näher zu beleuchten, zumal das Thema 68er wegen des fünfzig-jährigen Jubiläums dieser Studentenrebellion derzeit wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit findet.

Der Redner erläuterte zunächst, daß die Meinungsvielfalt und Debattenkultur in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts weitaus besser war, als dies von linker Seite gerne in düsteren Farben über die „Adenauer-Ära“ dargestellt wird. Die Randale vor dem Tagungshaus seien ein Beispiel dafür, wie es hier und heute mit der Meinungs- und Versammlungsfreiheit bestellt ist.

Zum politisch-gesellschaftlichen Kulturbruch mit der abendländischen Wertewelt erinnerte Dr. Weißmann an die geschichtsträchtigen Daten: 1789 (Französische Revolution), 1917 (Oktoberrevolution, Bolschewismus), 1933 (National-Sozialismus) und 1968. Jede dieser Umwälzungen trug auf ihre Weise zur Zerstörung der christlichen Kultur und zur revolutionären Umgestaltung der Gesellschaft bei.

Allerdings könne man hinsichtlich der Auswirkungen der 68er Bewegung von einer „stillen Revolution“ sprechen, denn die Vertreter dieser linkssozialistischen Ideologie hätten in den letzten Jahrzehnten schrittweise ihren „Marsch durch die Institutionen“ erfolgreich durchgeführt  – und sich sowohl im staatlichen wie vielfach auch im kirchlichen Bereich  – vor allem in der EKD – einflußreich etabliert.

Die Folgen und der damit verbundene Wertewandel in unserem Land seien fatal (verhängnisvoll).  Der Referent verwies beispielhaft auf die rotgrüne Schulpädagogik, den Gender-Irrwitz, die Einführung der „Ehe für alle“ und die linke Doppelmoral vieler Mainstream-Medien.

Dr. Weissmann erinnerte an die Ursprünge der Studentenunruhen in den USA schon Mitte der 60er Jahre, die danach auf Europa, besonders auf Frankreich und Deutschland herüberschwappten. Politischer Anlass war damals der Vietnam-Krieg gegen den kommunistischen Vietcong, was in den Vereinigten Staaten zu Massenprotesten führte.

In Deutschland spielte er nicht diese herausragende Rolle – bei uns griff die Studentenrevolte vor allem das autoritäre Regime des Schahs von Persien an. (Daß die Schah-Herrschaft aber im Vergleich zur heutigen radikal-islamischen Diktatur im Iran aber weitaus gemäßigter, „westlicher“ und frauenfreundlicher war, sei nur am Rande vermerkt.)

Zusätzlich zu den politischen Reizthemen gab es im breiten Spektrum der 68er Bewegung weitere Interessen und Strömungen, vor allem die „sexuelle Befreiung“, die Neigung zu fernöstlichen Religionen (Indien-Trips), die Hippie-Rock-Drogen-Szenerie und weitere irrationale Tendenzen. 

Die 68er Rebellen bezeichneten sich selber als „Neue Linke“, denn sie wollten einen dritten Weg zwischen der staatstreuen Sozialdemokratie auf der einen Seite und dem real existierenden Kommunismus auf der anderen Seite aufzeigen.

Da die Arbeiter jedoch an dem herbeigeträumten „Arbeiterparadies“ nicht nur keinerlei Interesse zeigten, sondern der Studentenbewegung fast durchgängig mit Ablehnung gegenüberstanden, konzentrierten sich die Links-Ideologen auf die Studentenschaft, die „Intellektuellen“, Medienleute und „Randgruppen“ – in der Hoffnung, dadurch eine „revolutionäre Sprengkraft“ neuen Stils erzeugen zu können.

Organisatorischer Ursprung der 68er Rebellion war der SDS = Sozialistischer Deutscher Studentenbund, der sich einst wegen seines Linksdralls von der SPD abgespalten hatte. Der bekannte Studentenführer Rudi Dutschke hatte Marx und Engels gründlich gelesen, strebte eine revolutionäre Entwicklung in Deutschland an und versuchte daher ab 1965 verstärkt, den SDS voranzubringen. Dies gelang ihm zeitweise mit dem heißen Eisen Vietnam-Krieg, das in den USA bereits für Straßenproteste sorgte.

Er nahm Kontakt mit dem Neo-Marxisten Herbert Marcuse auf und setzte gemeinsam mit ihm in den Jahren 1966 und 1967 verstärkt auf das Thema Kuba und den Revoluzzer Che Guevara; damit mobilisierten sie viele Studenten für eine kommunistische Umwälzung auf Kuba, die tatsächlich eingetreten ist (die rote Diktatur besteht dort bis heute).

Dabei beschränkte sich der Studentenführer und sein enges Umfeld nicht auf Parolen und Proteste; es wurden auch Sprengsätze gebaut ( technisch gesehen aber gottlob unzulänglich), um z.B. ein Attentat auf den Schah von Persien und seine Frau durchzuführen. 

Die Stimmung unter den 68er Rebellen wurde immer radikaler, Straßenschlachten mit Polizisten wurden häufiger. Deutschland befand sich am Rande eines staatlichen Ausnahmezustands. Der damals linke Schriftsteller Magnus Enzensberger erklärte rundweg, die Revolution sei nun „unabwendbar“.

Allerdings erhielt die Studentenrevolte einen erheblichen Dämpfer, als im August 1968 sowjetische Truppen die CSSR besetzten und dort dem tschechischen „Reform-Kommunismus“ ein blutiges Ende bereiteten.

Die „Unentwegten“ innerhalb der 68er Bewegung ließen sich jedoch in ihrem revolutionären Eifer nicht beirren. Zahlreiche weitere K-Gruppen mit ihren Kadern entstanden neben der DKP. Der radikale Flügel ging noch weiter: es erfolgte die Gründung der terroristischen RAF (Rote Armee Fraktion), die unseren Staat über ein Jahrzehnt in Atem hielt.

Den verbliebenen 68er Rebellen außerhalb der RAF kam die neue, sozialdemokratisch geführte Regierung durch Amnestien (Straferlasse) großzügig entgegen. Das Konzept unter Kanzler Willy Brandt nannte sich wohlklingend „Mehr Demokratie wagen“. Die linke Bewegung rannte nun offene Türen bei der SPD ein  – und sie begann systematisch mit ihrem „Marsch durch die Institutionen“.

Ende der 70er Jahre waren Universitäten, SPD, Teile der FDP und kirchliche Institutionen größtenteils von 68ern unterwandert. Durch das Aufkommen der Grünen wurd e dieser Trend weiter verstärkt: Alt-68er, die einst den Staat bekämpften, gelangten zunehmend an die Schalthebel der staatlichen Macht.

Nach dem lehrreichen und interessanten Vortrag Weißmanns begann die Aussprache mit dem Publikum, wobei etwa ein Dutzend Fragen gestellt wurden, z.B. zur „Frankfurter Schule“ als bedeutsamer Ideenquelle und Theoretikerin der 68er Revolte.

BILD: Neuerscheinung eines Buches von Dr. Weissmann über die 68er – weiteres dazu HIER.

Der Redner äußerte sich dazu sehr differenziert: Nicht alle führenden Köpfe der Frankfurter Schule hätten mit den Studentenunruhen sympathisiert. Marcuse zwar sehr wohl, Adorno hingegen nur teilweise. Horkheimer sei sehr kritisch gewesen  –  und Habermas habe Dutschke sogar „linken Faschismus“ vorgeworfen.

Ein älterer Herr meldete sich und erklärte: „Ich war selbst ein 68er!“ – Worauf es einen humorvoll gemeinten Ruf aus den Zuschauerreihen ab: „Raus hier!“  – Der Saal schmunzelte  – und der Ex-68er erzählte, er habe diese Bewegung damals vor allem als hedonistisch, als sexuell tabu-frei kennengelernt, weniger als intellektuell anspruchsvoll.

Kurz darauf wurde eine weitere Frage an den Redner gerichtet, nämlich nach dem Zusammenhang von 68 und „Humanistischer Psychologie“, dem Aufkommen der Gruppendynamik und der Ausbreitung der „sexuellen Befreiung“.

Dr. Weißmann erklärte, es gäbe sicherlich Parallelen und gegenseitige Ermutigung zwischen der hedonistischen und der politisch-rebellischen Strömung; allerdings sehe er hier kein direktes Ursache-Wirkung-Verhältnis.

Vor allem die Einführung der Pille und das „irre Konzept der Selbstverwirklichung“ habe die Sexwelle vorangetrieben und dabei die Stabilität von Ehe und Familie zunehmend zerstört. Der linke Zeitgeist der 68er sei vor allem in seiner eigenen evangelischen Kirche eingedrungen, aber auch in Teilen der katholischen Kirche.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den Jugendverlag KOMM-MIT und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


9 Kommentare on “Dr. Weißmann über den „Kulturbruch“ der 68er Revolte und ihre fatalen Folgen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Der Theologe und Journalist und Querdenker David Berger als Wertkonservativer usw.

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Vitellia sagt:

    Unverschämt schon wieder: Dr. Weissmann kann jederzeit einen Vortrag halten!
    Aber schon sind die Chaoten der Antifa wieder da.
    Der Linkspartei und natürlich den Grünen samt SPD passt es auch nicht.
    Da sieht man, was sie für ein Verständnis von Demokratie und Meinungsfreiheit
    haben.

    Von den 68igern bin ich nicht gerade geprägt, gar nicht!
    Meine Eltern hielten nichts von ihnen.
    Unsere Nonnen auf dem Gymnasium auch nicht. Dort war ich immerhin 9 Jahre lang.
    Es gab kein Links und kein Rechts-Denken. Es gab die Strenge des Lernens.
    Ordnung (aber nicht Zucht) gab es, auch was den Zusammenhalt in der Klasse anging
    und täglich erlebten wir Schülerinnen ihre christliche Einstellung.

    Die 68iger damals – aber heute? Unsere Studenten sind besser!
    Daran sollte man auch denken, nicht nur an das Negative von gestern.

    Ihre Vorlesungen und dauernd Klausuren, die sie schreiben müssen, sind ihnen
    wichtig. Nach dem Studienabschluss der Beruf!

    Für Protestmärsche haben sie keine Zeit, alle Studenten und Studentinnen
    an den vielen Unis und Fachhochschulen in unserem Land.
    Aber eine eigene Meinung haben sie und gehen zur Wahl.
    Sie werden nicht so doof sein und zu den Nichtwählern gehören.

    Intelligente Leute brauchen wir und keine Chaoten. Diese will auch kein
    Chef in seinem Unternehmen.

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  3. Valentino sagt:

    Ich denke, wir machen es uns mit den 68ern zu einfach. Dieser Revolte sind gesellschaftliche Ungleichgewichte voraus gegangen, die Frau, das Heimchen am Herd, aber noch gefährlicher war die Hippie-Bewegung, die sämtliche Grenzen von Moral und Ethik gesprengt hat. Von Verantwortung immer mehr hin zur Verantwortungslosigkeit. Da hatten Ideologen, die diesen Freiheitsdrang naiver Mitläufer missbrauchten, die Hirngespinste des Menschen ohne große Individualität bis in das diabolische verdreht haben, leichtes Spiel.
    Da war die Jugend, die rebellierte, die im Westen Entbehrungen wie im Osten kaum kannten und sich nie sorgen musste, dass die Kapazitäten unseres Landes einmal ausgereizt sind, und ließen sich für Multi Kulti Hippie missbrauchen. Der Devisenarme Osten hat seine Seele verkauft, es waren die Billiglohnländer, von denen der Westen profitierte, so dass Multi Kulti Welcome bis in das Krankhafte gedeihen konnte. Die Kommunisten haben es schon immer verstanden , besonders die Grünen mit Wurzeln in der RAF, den Zeitgeist für ihre unterdrückende Herrschaft zu missbrauchen.
    Wo sich andere Jugendliche ein Ideal zurecht gesponnen haben, haben vor allem die Grünen Schritt um Schritt ihre knechtende Herrschaft ausgebaut. Bärbel Bohley hat es wohl geahnt, dass unter der Herde auch Wölfe sind, die Naiven, die als Bündnis 90 zu den Grünen kamen, und Wölfe wie Katrin Göring Eckart.
    Jede Sache hat zwei Seiten, aber die 68er Bewegung wirkt schädlich nach.

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  4. Holger Jahndel sagt:

    »Cultural Marxism« – Die permanente Kulturrevolution

    https://www.pravda-tv.com/2018/04/cultural-marxism-die-permanente-kulturrevolution/

    Medien-Klagemauer.TV – Die anderen Nachrichten…

    https://www.kla.tv/

    Medien-Klagemauer.TV: Die anderen Nachrichten … frei – unabhängig – unzensiert … was die Medien nicht verschweigen sollten … wenig Gehörtes vom Volk, für das Volk …
    ‎Kultur | Medien-Klagemauer.TV · ‎Kla.TV Magyar · ‎Kla.TV Íslenska · ‎News erhalten!

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch Zeit-Fragen Magazin, siehe auch ältere Artikel im Archiv usw.

    Home » Aktionen » Infopakete: Renaissance der Aufklärung und Gleichstellungspolitik
    Infopakete: Renaissance der Aufklärung und Gleichstellungspolitik
    26. März 2018 Veröffentlicht von buchholz unter Aktionen
    Kommentare deaktiviert
    Infopaket zur Philosophie und Politik der Aufklärung
    25. März 2018
    von Prof. Dr. Günter Buchholz
    Von einer Renaissance der Aufklärung zu sprechen, bedeutet eine ebenso wichtige wie dringliche Notwendigkeit hervorzuheben, nämlich öffentlich und nachdrücklich Aufklärung einzufordern, um der zweiten Zerstörung der Vernunft, diesmal durch die postmoderne Philosophie und ihre irrationalen ideologischen und politischen Ableger, entgegenzutreten.

    http://frankfurter-erklaerung.de/2018/03/renaissance-der-aufklaerung-2/

    http://frankfurter-erklaerung.de/

    Links = feministisch?
    5. März 2013 Veröffentlicht von buchholz unter Medienspiegel
    Kommentare deaktiviert
    Feminismus ist eine irrationale Ideologie, die sehr viel mit postmoderner Philosophie zu tun hat; vgl. hierzu:

    http://le-bohemien.net/2013/02/25/die-postmoderne-ist-tot/

    aber sehr wenig bis nichts mit einer Linken, die sich am Marxschen Denken orientiert. –

    Der folgende Beitrag zeigt in bemerkenswerter Klarheit auf, wie katastrophal sich der feministische Entrismus vor allem bei der SPD (AsF), aber auch den GRÜNEN und LINKEN ausgewirkt hat:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/03/gastbeitrag-links-feministisch-vom-sinn.html

    Es gibt diesen feministischen Entrismus auch in der CDU (Frauenunion), teilweise in der CSU, noch kaum in der FDP; auch in NGO´s hat feministischer Entrismus stattgefunden.

    Bei den PIRATEN scheint ein solcher von den GRÜNEN ausgehender Übernahmeversuch derzeit in vollem Gange zu sein.

    Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick

    Judith A. Reismann

    Der folgende Aufsatz ist ein längerer Abschnitt aus dem Forschungsbericht von Judith Reisman „Crafting Bi/Homosexual Youth“, in dem sie sich mit verschiedenen Aspekten der Sexualisierung des Lebens von Jugendlichen befasst. Unter anderem setzt sie sich mit dem Problem der Päderastie und der Pädophilie auseinander. Reismans Forschungen über Alfred Kinsey (1894-1956) sind als Bücher erschienen: Kinsey, Sex and Fraud – The Indoctrination of a People (1990), Kinsey Crimes and Consequences (1998, 2000). Der etwa dreißig Seiten lange Originalbericht, dem der folgende Abschnitt entnommen ist, kann auf der Website von Dr. Judith Reisman eingesehen werden: http://www.drjudithreisman.org.

    https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/

    Home/Themen/Pädophilie/Judith A. Reismann – Kinseys pädophile und pansexuelle Daten

    Pädophile Allianzen

    Die Pädophilenbewegung in Deutschland und ihre Interessensvertreter
    Konstantin Mascher

    Sexuelle Identität ins Grundgesetz?

    https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/normalisierung-allianzen-lobby/

    Kinsey, Money und mehr

    https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/editorial-kinsey-money-und-mehr/

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  5. Bernhard sagt:

    Alles schön und gut, die Ideen der 68-er Bewegung sind über weite Strecken sicherlich nicht zukunftsfähig und haben zu großen gesellschaftlichen Problemen geführt.

    Was aber meines Erachtens auf „konservativer“ Seite fast immer zu kurz kommt, ist die Ursachenforschung. Die Ideen der Achtundsechziger sind ja nicht ein Gift, das irgendwie vom Himmel gefallen ist. Auch glaube ich nicht an die Theorie, dass eine kleine Gruppe von Verschwörern planmäßig der Bevölkerung irgendwelche Flöhe ins Ohr gesetzt, irgend welchen giftigen Ideen eingeimpft hätte.
    Die eigentlichen Ursachen für Revolutionen sind immer in dem vorhergehenden System zu suchen. Da möchte ich konstatieren: in Deutschland der 50-er Jahre bzw. im „System Adenauer“ war nicht immer alles eitel Sonnenschein, wie von „konservativer“ Seite oft suggeriert wird. Die – natürlich oft abstrusen und zerstörerischen – Ideen der 68-er waren zumindest oft auch eine Reaktion auf das vorhergehende Unrecht und die vorhergehenden Widersprüche.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Zeit-Fragen > 2012 > Nr.25 vom 11.6.2012 > Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
      Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
      Angriffsziel Schule und Kirche
      von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

      https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

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    • Werter Herr Bernhard, träumen Sie hier von eitel Sonnenschein im Leben? Fragt sich, welches System eitel Sonnenschein bieten kann. Tatsache ist, dass wir jetzt in einer so verwirrten ‚Kultur‘ leben, dass Werte anscheinend keinen Platz mehr haben. Es gilt das Recht des Stärkeren und dessen, der am lautesten schreien kann. Was in England mit diesem kleinen Alfie, bei dem der Staat den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihr Kind verweigert und es zwangsläufig dem Tode preisgeben will – sind wir da nicht wieder in einer schrecklichen Diktatur gelandet? Erinnert mich fatal an das 1000jährige Reich in Deutschland. Das ist nur eines und wohl das aktuellste Beispiel. Es ließe sich leicht Punkt um Punkt fortsetzen. Es fragt sich, ob das ‚Unwohlsein‘ mancher in den fünfziger Jahren ähnlich gravierend ist, wie die Zustände heute. Wünsche Ihnen einen sonnigen Tag!

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      • Ja, die Zustände in den fünfziger Jahren waren sehr viel schlimmer als heute, vor allem für Kinder und Frauen.
        Kinder waren noch der schwarzen Pädagogik mit demütigenden Strafen bis hin zur Prügelstrafe asgesetzt und Frauen waren Wesen, deren Rechte knapp über dem des Hofhundes lagen.
        Und was Ihr gebetsmühlenhaft beschworenes „Lebensrecht“ angeht, ist das laut Katechismus (#2266) gar nicht so absolut, wie hier immer von anderen gefordert wird und wird oft genug als Recht zur Forderung nach unendlichem Leid und Qualen missbraucht.
        Und das in einer Religion, die von sich behauptet im Besitz des ultimaten Erlösungsgeheimnisses zu sein. Dafür führt man sich aber gewaltig unerlöst auf.

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      • @Gast auf Erden:
        Allerdings gab es damals auch sehr viel weniger Mobbing, und es galten noch die gesunden guten alten vernünftigen Werte der klassischen Kultur und des Humanismus! Und die netteren oder schwächeren oder idealistischeren oder strebsameren und noch ordentlichen oder traditionell erzogenen Kinder wurden nicht gleich so oft gemobbt und schikaniert und geärgert. Damals gab es noch keine Ghettho-Gangster und Gangster-Rapper und öffentlichen Porno mit unsittlicher Pornographie und keine massenhafte Pädophilie und keine asoziale und destruktive entwurzelnde postmoderne neoliberal-globalistische islamophile Gesellschaft mit postmodern-technokratischem Sozialdarwinismus und Raubtierkapitalismus. Es gab noch keinen Dauer-Dekonstruktivismus und NLP-Manipulation in den postmodernen manipulativen globalistischen Mainstream Medien mit ihrer Sophistik und Rabulistik usw.
        Und die Frauen waren noch DAMEN und keine Bitches und Messie-Schlampen. Damals gab es noch Werte, heute leben wir in einer egozentischen Medien- und Ego-Gesellschaft, oberflächlich und postmodern entwurzelnd und entwurzelt.
        Den Frauen ging es dennoch auch in der damaligen Gesellschaft teilweise besser als heute, die waren noch besser geerdet und nicht so entwurzelt und hatten Stil und waren noch echte Damen und keine zickigen und schnippischen und patzigen Femi-Zicken und Konsum-Weiber und Sexobjekte mit allerlei psychischen Störungen und Zivilisationskrankheiten. Das Bildungsniveau war damals auch noch höher, selbst heute noch sind die Schüler in den lange konservativ regierten Bundesländern Bayern und Baden-Würtemberg besser und haben ein höheres Durchschnittsniveau als in den postmodernisierten Alt-68er und liberalen Bundesländern im Norden, siehe etwa Niedersachsen und Nordrhein-Westphalen und die „Frankfurter Schule“ mit ihrer sogenannten anti-autoritären Erziehung und Umerziehung einer ganzen deutschen Generation und der nachfolgenden Generationen!

        @rosa020286huber:
        Die Zigeuner bzw. Sintis und Roma sind ein typisches Parade-Beispiel bzw. Exempel für die verheerenden Folgen der seelisch-psychischen und psychosozialen Entwurzelung der Moderne und vor allem gerade auch der gegenwärtigen Postmoderne, als dem Zeitalter und Zeitgeist der Gegenwart. Traditionelle Zigeuner sind fast immer auch religiös und dann damit meist auch ehrlich, weil sie diese religiöse und kulturelle und familiäre Verwurzelung haben – dann gibt es bei ihnen meist eine starke Frau, die heißt in Europa Maria und im Orient Fatima und in Indien Durga, als Führerin der Sippe. Es gibt auch so etwas wie eine religiöse und kulturelle und familiäre Verwurzelung, diese fehlt den entwurzelten Menschen gerade auch unserer heutigen asozialen gegenwärtigen zeitgeistigen Postmoderne als Zeitgeist und Zeitalter – wir leben in einer Ego- und Medien-Gesellschaft, welche etwa über viele NLP-Tricks bzw. Neurolinguistisches Programmieren in den Medien hochgradig manipulativ und entwurzelnd und destruktiv-auflösend auf traditionelle Bindungen und zwischenmenschliche Beziehungen wirkt und die Menschen manipuliert und entwurzelt mit Rabulistik und Manipulativ – die alten Griechen hätten Sophistik dazu gesagt. Die Medien sind als Mittler und Vermittler eine Gesellschaft über Zeitungen und Fernsehen und Radio an die Stelle der Religionen und der Kultur getreten, welche früher dieses Mittleramt innehatten.
        Auch aus einer religiösen und kulturellen und familiären Verwurzelung kann man psychiche Kraft und psychische Energie und psychische Stabilität schöpfen, diese fehlt den schlecht geerdeten und deswegen häufig psychisch labilen und energielosen und kraftlosen postmodernen Menschen heute häufig.
        Die Menschen werden zu geldgierigen Konsum-Idioten degradiert…!

        https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/

        https://www.dijg.de/

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