Münster: Linksradikale Tumulte gegen AfD-Lesung mit Dr. Weissmann über die 68er

Von Felizitas Küble

Drinnen im Lesesaal der Stadtbücherei Münster sprach der Philosoph und evangelische Theologe Dr. Karl Heinz Weissmann gestern Abend über den „Kulturbruch“ von 1968 und ihre Folgen   und draußen tobte sich genau dieser Kulturbruch samt „Folgen“ heftig aus  – genauer gesagt: die 68er Sumpfblüten in Form linksradikaler Randale, Heidenlärm und feindseliger Parolen. Eingeladen hatte dazu das ultralinke Bündnis „Keinen Meter den Nazis“.

Daher war ein riesiges Polizei-Aufgebot erforderlich (siehe Foto), um die Antifa und ihre Hilfsgruppen von der Linkspartei und den DGB-Gewerkschaften über die Grünen bis hin zu SPD-Mitgliedern im Zaum zu halten. Befremdlich war zudem, daß sogar Kinder im Grundschulalter von dieser Linksfront dazu vereinnahmt wurden, primitive Sprüche-Poster hochzuhalten.

BILD: Die Polizei sichert den Eingang zur Stadtbibliothek vor aggressiven Protestlern (hier ein Plakat der Linkspartei. „Nazis stoppen“)

Damit die vorhersehbaren Chaoten nicht auch noch im Versammlungsraum stören, blieb der AfD Münster bereits im Vorfeld nichts anderes übrig, als Eintrittskarten an die Teilnehmer/innen zu verschicken.

Die Polizei kontrollierte schon eine Stunde vor Veranstaltungs-Beginn mit dutzenden Beamten den Zugang zur Stadtbibliothek; sie hielt die heranrückenden Linken strikt vom Eingangsbereich ab und bildete auf einer Seitengasse eine Art Spalier, damit die Besucher angesichts der Tumulte überhaupt zur Veranstaltung gelangen konnten. 

Auf ihrem Weg zur Eingangstür der Bücherei erwartete sie nicht nur ein ohrenbetäubender Lärm, sondern auch Stinkefinger und ständige Schrei-Konzerte mit „anspruchsvollen“ Parolen wie „Nazis raus!“  – „Ich hasse Rassisten!“ – „Kein Bock auf Nazis“ und „Alle Nazis sind Scheiße!“  

BILD: Typische Alt-68er Parole: „Unter den Talaren….“

Auch auf den Transparenten wurde die AfD verleumderisch mit „Nazis“ gleichgesetzt („Kein Bock auf Nazis“, „Stoppt Nazis“), was bei der linksextremen Antifa wenig überrascht.

Bedenklich ist allerdings, daß sich auch vermeintlich demokratische Parteien wie die Grünen und die SPD an diesem intoleranten Treiben beteiligten.

Die Veranstaltung begann mit einer kurzen Ansprache von Martin Schiller (siehe Foto), dem Sprecher der AfD in Münster. Er dankte der Stadtbücherei, die als staatliche Einrichtung ohnehin zur politischen Neutralität verpflichtet ist, freundlich dafür, daß die AfD den Saal mieten konnte, zumal es für diese Partei angesichts linker Umtriebe und Drohungen gegen Gasthäuser immer schwieriger wird, überhaupt noch Tagungsräume zu bekommen.

Allerdings weigerte sich das privat geführte Cafe der städtischen Bibliothek schon im Vorfeld, die Besucher der AfD zu bedienen.

Die Partei wußte sich freilich zu helfen und organisierte kurzfristig eine eigene Theke im Versammlungsraum, bot dort Getränke, Knabbereien und Süßigkeiten an. Schiller nahm es mit Humor und erwähnte, daß diese Situation der Partei-Kasse nur gut tun würde. Zugleich machte er sich über ein Transparent der Störer mit dem Titel „Enteignet Schiller!“ lustig. (Damit erinnerten die Chaoten an die 68er mit ihrer bekannten Parole: „Enteignet Springer!“)

Als die Veranstaltung nach etwa zwei Stunden zu Ende war, konnten die Besucher nicht nur den Hauptausgang wegen der immer noch anhaltenden linksradikalen Störungen nach wie vor nicht verwenden – auch der bisherige Seitenausgang konnte von der Polizei offenbar nicht gesichert werden. Daher mußten die Teilnehmer die entgegengesetze Treppe verwenden, zumal hier einige Polizeiautos in der Nähe präsent waren.

Der Bericht über den VORTRAG von Dr. Karl Heinz Weissmann siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/04/26/dr-weissmann-ueber-den-kulturbruch-der-68er-revolte-und-die-fatalen-folgen/

 


4 Kommentare on “Münster: Linksradikale Tumulte gegen AfD-Lesung mit Dr. Weissmann über die 68er”

  1. Thomas May sagt:

    Die Tumulte gegen die Lesung von Dr. Weissmann folgen dem inzwischen gängigen Muster von linksradikalen „Aktivisten“ nach dem Motto „Mit Hass und Hetze gegen ‚rechts'“. Dabei verhöhnen sie geradezu das zentrale Prinzip des „herrschaftsfreien Diskurses“ (Jürgen Habermas), das die 68er als Forderung auf ihre Fahnen geschrieben hatten, und offenbaren nicht nur ihre Widersprüchlichkeit, sondern auch ihr jämmerliches geistiges Niveau, auf das sie herabgesunken sind.
    Dessen ungeachtet ist eine kritische Auseinandersetzung mit den 68ern, ihrem Gedankengut und den Folgeerscheinungen unumgänglich, vor allem angesichts der einseitigen „Geschichtsdokus“ (z. B. die Sendung „Die verrückten 68er“, die neulich im WDR zu sehen war) zum 50-jährigen „Jubiläum“, die sich nicht selten als ideologisch aufbereitete Jubelorgien entpuppen, in denen eingefleischte 68er-Fans wie Jürgen Trittin, Claudia Roth, Katja Ebstein, Wilfried Schmickler u. a. die linksgrüne Deutungshoheit übernehmen.
    Fakt ist jedoch: Neben mancher wohltuenden Lockerung von Verklemmtheiten nimmt von den 68ern vor allem ein umfassender Werteverfall seinen Ausgang, der bis heute zersetzend fortwirkt. Die Folgen der antiautoritären Erziehung, der Irrweg des auf die Spitze getriebenen Axioms der Selbstverwirklichung, die Förderung und Forderung nach Straffreiheit der Pädophilie im Gefolge der sexuellen „Befreiung“, die Eskalationen in Gewalt seitens der außerparlamentarischen Opposition und schließlich der RAF sind nur ein paar Schattenseiten, die stärker ins allgemeine Bewusstsein gerückt gehören.
    Lesungen wie die von Dr. Weissmann in der Stadtbücherei dienen daher der Streitkultur und der zeitgeschichtlichen Urteilsbildung. Nur aus der Gesinnung und dem Ungeist des Totalitarismus, der in Münster über eine große Anhängerschaft zu verfügen scheint, kann man sie gewaltsam verhindern wollen.

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    • Octopuss sagt:

      Ich dächte, die Ebstein hätte sich aus dem Unfug verabschiedet und die Torheiten der Jugend sollte man nicht für ein Leben überbewerten. Manche entwickeln sich weiter, andere bleiben hirnlos stehen und werden immer gefährlicher – wie die Grünen. Jeder hat geglaubt, Dutschke wär tot, dabei hat er putzmunter in Skandinavien weiter gelebt, so geht Täuschung, wenn Kommunisten die Welt in das Unheil stürzen. Viele Wessis haben die Parteiliteratur von Marx nicht lesen müssen, die Ossis haben einen großen Bogen darum gemacht und so konnte es passieren, dass Marx durch das Kapital, das er schrieb, um die Menschen von Ausbeutung zu befreien, Kinderarbeit abzuschaffen, total verklärt wurde, anstatt auch die böse Seite zu sehen, wo er von den Unterdrückten fordert, die anderen zu unterdrücken. Wir kennen daher alle nur den halben, noch nicht mal diesen Marx und jeder konnte sich etwas zurecht spinnen.

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  2. Dorrotee sagt:

    Keine Veranstaltung mehr, ohne dass die Chaoten ihren ohrenbetäubeneden Lärm von sich geben.
    Echt bedenklich, dass teils Grüne und SPDler sich nun so vor den linksradikalen Karren spannen lassen.
    Die AfD ist eine demokratisch gewählte Partei und dieser Vortrag geht auf die 68er Jahre ein.
    Was hat das mit „Nazi“ zutun?

    Oder gab es wieder Entschädigungsgeld für die Schreier?
    Dann gehen die anscheinend zu jeder Veranstaltung gegen die AfD oder die vielen anderen Demos rund um den antibürgerlichen Protest auf der Strasse. z.B Marsch für das Leben, Kandel ist überall, ob zum Thema passend oder nicht.

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  3. Horst sagt:

    Es ist schon bezeichnend, wenn ausgerechnet die hirnlosen Antifanten, eine Kopie der ehemaligen NSDAP-Sturmabteilung, die AfD als Nazi bezeichnet.
    Dümmer geht´s nimmer!

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