Kardinal Müller: JA zum Kreuz im Staat

Wie der Bayerische Rundfunk und die „Frankenpost“ heute melden, hat sich Kardinal Gerhard Müller eindeutig für die Kreuz-Initiative des bayerischen Ministerpräsidenten ausgesprochen.

Damit widerspricht der frühere Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregationr zugleich Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.

Dessen Kritik am Kreuz-Entscheid des Freistaats Bayern hat nicht allein bei katholischen Gläubigen, sondern vielfach auch im evangelischen Spektrum für Verwunderung gesorgt, besonders in evangelikalen Kreisen.

Kardinal Müller hingegen erklärte, das Kreuz symbolisiere die christlichen Grundlagen Bayerns und Deutschlands. Darauf könnten sich alle Menschen einigen, die hierher kommen. Das sagte der ehemalige Regensburger Bischof am heutigen Freitag in Rom gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.

Er fügte hinzu: „Egal, von wem diese Initiative kommt: Ich kann sie eigentlich nur unterstützten. Also mir sind die Politiker lieber, die die Kreuze aufhängen, als diejenigen, die Kreuze abhängen.“

Außerdem erklärte der Kirchenmann: „Ich möchte mich natürlich nicht in die Diskussion einmischen. Manche sagen, das habe politische Gründe. Das ist ja zunächst noch nichts Schlechtes.“

Foto: Bistum Regensburg

 


Warum der überraschende „Kreuzzug gegen das Kreuz“ durch Kardinal Marx?

Von Felizitas Küble

Natürlich lehnt auch ein Kardinal Reinhard Marx das Kreuz nicht als solches ab, doch er will es erstens als pures religiöses Zeichen einschränken – und zweitens aus der öffentlich-staatlichen Sphäre weitgehend verdrängen.

Seine Begründung: Das Kreuz in Behörden und Amtsstuben bewirke „Spaltung“ und „Ausgrenzung“.

Man fragt sich unwillkürlich: Wer wird dadurch „ausgegrenzt“? Welche „Spaltung“ wird heraufbeschworen?

Richtig: der Erzbischof von München befindet sich auf Kuschelkurs mit dem Islam – das ist im wesentlichen sein (an)treibendes Motiv.

Hier der Beweis: Vor drei Jahren – im April 2015 – hat sich der katholische Würdenträger noch eindeutig für das Kreuz in Schulen und Gerichtssälen ausgesprochen: https://mk-online.de/meldung/kardinal-marx-kreuz-gehoert-in-schulen-und-gerichtssaele.html

Warum hat es damals nicht „spalterisch“ gewirkt und Andersdenkende „ausgegrenzt“?

Weshalb also der Meinungswechsel?

Ganz einfach: Ab Herbst 2015 sind durch den unkontrollierten Massenzustrom aufgrund der offenen Grenzen per Merkel-Dekret Millionen von Muslimen in unser Land geströmt. Dem Kardinal scheint es ein Herzensanliegen zu sein, dem Islam entgegenzukommen  – koste es, was es wolle: das öffentliche Kreuz und die eigene Glaubwürdigkeit.

Allerdings hat er seine Glaubwürdigkeit ohnehin spätestens am 2o. Oktobr 2016 eingebüßt, als er sich auf dem Tempelberg seines Amtskreuzes entledigte –  gemeinsam mit seinem evangelischen Amtskollegen Bedford-Strohm.

Diese Unterwerfungsgeste gegenüber dem Islam wurde nicht allein von christgläubigen Katholiken und Evangelikalen, sondern auch von jüdischer Seite kritisiert, z.B. durch den Münchner Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/09/prof-wolffsohn-kritisiert-kreuz-verzicht-von-kardinal-marx-und-bischof-bedford-strohm/

Auch bei der jetzigen Debatte hat sich die jüdische Kultusgemeinde von München und Oberbayern zugunsten der Söder-Initiative geäußert – und damit kreuz-freundlicher gezeigt als ein katholischer Kardinal, der anscheinend Kreuze in der Öffentlichkeit lieber abhängt als aufhängt.

 

 

 

 

 


Die psychische Ursachen der Fettleibigkeit liegen oft in der frühen Kindheit

Von Christa Meves

Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat mithilfe einer neuen Untersuchung einmal mehr festgeschrieben: Hierzulande sind  15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren  zu dick, 5,9 Prozent sogar fettleibig (1). Die Dunkelziffer ließe sich sicher verdoppeln, wie sich besonders den Aussagen von Grundschullehrern entnehmen lässt. 

Haben wir durch das neu installierte Gesundheitsministerium nun vielleicht endlich die Chance, dass dieser verheerenden Zahl nachgegangen wird? Denn das ist der Medizin längst bekannt: Fettleibige Menschen sind im Erwachsenenalter öfter krank, mit Herz-Kreislauf-Bluthochdruck- und Diabetesleiden im physischen Bereich, im psychischen zunehmend vor allem  mit Depressionen.

Öffentlich bekannt scheinen bisher allein oberflächliche Ursachen: Die Mehrzahl der Kinder nimmt zu viele Kalorien auf, sie bewegt sich zu wenig. Und eine Überwindung der Fettleibigkeit während des Längenwachstums und im jungen Erwachsenenalter gelingt immer weniger. Auch Spezialeinrichtungen mit Abspeckprogrammen verzeichnen zwar kurzzeitig Erfolg, doch im allgemeinen wird eine zähe Rückfälligkeit ins alte Körpergewichts nach wenigen Monaten beklagt.

Besorgte Mütter schildern in der psychotherapeutischen Praxis: „Wir haben es nach vielen vergeblichen Versuchen aufgegeben, in dieser Hinsicht bei unseren Kindern etwas zu erreichen. Sie sind zwar keineswegs widersetzlich, sie möchten selbst die Pfunde los sein. Häufig werden sie sogar deswegen gemobbt, sie trinken auch brav Smoothies und nagen an rohen Mohrrüben – aber die Körperrundungen wollen und wollen sich nicht vertreiben lassen.“

Eine gut beobachtende Mutter sagte zu Recht: „Ich habe sogar das Gefühl, dass das ewige Thematisieren beim Essen für die Kinder kontraproduktiv ist. Einerseits werden sie darüber träge und unlustig, und andererseits steigert es die Esslust.“ 

Über sich selbst enttäuscht resümiert eine andere Mutter: „Das Gegenteil, ein ganz schlimmes stattdessen, habe ich erreicht.“  – Sie habe nämlich herausfinden können, dass ihr Sohn am Kiosk neben der Schule heimlich Süßigkeiten kaufe. Darauf habe sie ihn angesprochen. Aber er leugne das hartnäckig; ihre Recherchen hätten also nicht nur nichts, sondern ein schräges Verhältnis zu ihrem kleinen Sohn erbracht.

Ein solches Verhalten ist typisch für Kinder, die bereits in einer Esssucht gefangen sind. Sie können ihre Abhängigkeit davon nicht zugeben, sie verdrängen stattdessen manchmal sogar das Bewusstsein darüber; denn der damit verbundene Verlust ihres eigenen Willens ist für sie unerträglich.

Analytisch arbeitenden Psychotherapeuten sind die tieferen Ursachen bei einer Vielzahl von fettleibigen Menschen längst bekannt:

Es ist der seelische Mangel im Bindungsbereich der so fest prägenden frühen Kinderjahre, der das Bedürfnis nach viel Essen, Naschen und süßen Getränken so übermächtig aktiviert. Es handelt sich bei diesen unerkannten Störungen letztlich um die unbewusste Ersatzbefriedigung eines lebensnötigen seelischen Verlangens.

Deshalb bleibt die eigentliche seelische Sättigung aus, ja, im Gegenteil: Sie wird durch die Dezimierung des Ansehens in der Gruppe noch vermindert und das seelische Defizit dadurch geradezu angeheizt. Das Naschen von Chips beim Fernsehen löscht infolgedessen bei diesen Kindern nicht den eigentlichen Durst ihrer Seele!

Es ist besonders verheerend, dass dieser Mangel sich in den ersten drei Lebensjahren einschleicht, in einer Phase, in der die Bindung an die pflegende Hauptperson (und das ist normalerweise die Mutter) einen Reifungsschritt von unermesslicher Wichtigkeit darstellt:

Denn durch die erlebte Bindung sprießen im noch unausgebildeten Gehirn die Synapsen. Daraus ergibt sich ein grundlegendes Gefühl von Zufriedenheit. Wenn diese fehlt, entsteht bei unverwahrten Kindern sehr viel öfter eine gesteigerte Esslust und darauf aufbauend Fettleibigkeit. Denn sie haben lange schon versucht, ihre Unzufriedenheit über den Mangel an Gemeinsamkeit mit einem Du auf diese Weise zu beseitigen.

Und etwas Verheerendes tritt darüber hinaus als Folge auf, wenn der Weg erst in die Ersatzbefriedigung eingeschlagen ist: Solche Versuche machen nur sehr kurzfristig zufrieden! Sie wecken stattdessen ein Bedürfnis nach mehr, mehr und mehr.

Dahinter aber gähnt eine unglücklich machende Falle für das gesamte Leben: Die unbewussten Selbstheilungsversuche machen süchtig, später dann aber in aller Verzweiflung nicht nur mithilfe von heimlich Genaschtem, sondern mit nur scheinbar Besserem: mit Zigaretten, mit Alkohol und schließlich mit einem noch schlimmeren Verfallensein, mit Rauschgiften, also mit einem noch größeren Verlust der Willensfreiheit.

Längst lässt sich bei Langzeitbeobachtungen erfahren, dass hier Verläufe mit vielfältigen Aufsplitterungen vorliegen, die ihre Ursache in einer einzigen fundamentalen, das Leben letztlich schwerst beeinträchtigenden Störung haben. Mit dem eigenen Willen ist bei manchen dann längst nichts mehr zu machen, und erst recht ist dann das wichtigste Lebenselement des Menschen kaputt: das eigene Selbstwertgefühl.

Unsere dicken Grundschulkinder suchen in der Tiefe ihrer Seele nicht den Döner, sondern die Liebe, die Anerkennung einer, der EINEN wichtigsten Person! Dass diese sie mag, dass diese sie seelisch satt macht! Dass diese ihnen durch ihre Gegenwart signalisiert: Ich freue mich, dass du da bist, du bist mir wert, du bist mir teuer!

Aber Klassenlehrer mit 20 bis 30 Schulkindern, mit häufigem Wechsel obendrein, können nicht in der Lage sein, solche Defizite bei immer mehr Kindern aufzulösen, zumal die Störung deren Leistungsfähigkeit mindert. Das ist auch mit ein Grund, warum unsere 10-Jährigen dann insgesamt nur ein so jämmerliches Unterrichtsniveau erreichen.

Erfahrene Kinderpsychotherapeuten kennen solchen Hintergrund unruhiger, unkonzentrierter, „fauler“ Kinder längst. Die unerkannte seelische Not unserer scheinbar noch glücklichen Kinder hat bisher in unserer Gesellschaft ungehört zum Himmel schreien müssen; denn im Grunde ist der Mensch „von Kopf bis Fuß auf Liebe programmiert“ – jeder von uns!

Diese Erkenntnis der tiefsten Ursachen bei den meisten fettleibigen Kindern lässt ein weiteres Ergebnis des Robert-Koch-Institutes in einem besser erklärenden Licht erscheinen: Die Untersuchungen des Instituts hatten bereits ergeben, dass Kinder aus sozial schwachen Familien eher zu Übergewicht neigen als ihre Altersgenossen aus besser gestellten Familien (2).

Nun zeigt sich, dass es vor allen Dingen die weniger direkt bewahrten Kleinkinder sind, die diesen Mangel später durch orale Ersatzbefriedigungen auszugleichen suchen. Und eine weitere Praxiserfahrung lässt sich hinzufügen: Kinder, die in heile Familien eingebunden sind, haben eher Chancen, übersteigerte Esslust auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

Müssen diese  Beobachtungs- und  Forschungsergebnisse denn nun aber nicht endlich einmal zu echt wirksamen  sanierenden Maßnahmen führen?

Bilanz: Ein weiteres Kurieren an den Symptomen wird Zeitverschwendung bleiben. Die Voraussetzung zu einer Heilung dieser Störung im Urbereich des Menschen kann nur

a) mit einer Einstellungsänderung über das Wesen von uns Menschen beginnen.

b) Es bedarf der gesellschaftlichen Voraussetzungen, die es den Müttern möglich macht, bei den Kleinkindern gegenwärtig zu sein, sodass diese den fundamentalen Reifungsschritt zur Bindungsfähigkeit vollziehen können.

c) Denn nur so wird es einer Vielzahl von Vertretern der jungen Generation ermöglicht, gesunde, leistungs- und liebesfähige Erwachsene zu werden.

d) Das setzt voraus, dass es der modernen emanzipierten Mutter nach der „Kinderphase“ durch gesellschaftliche Maßnahmen ermöglicht wird, dass sie  auch ihr Recht auf ein verselbstständigtes Leben durch Erwerbstätigkeit und Rentenversorgung erreichen kann.

Quellenangaben:
(1) https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/FactSheets/JoHM_01_2018_Adipositas_KiGGS-Welle2.pdf?__blob=publicationFile
(2) https://www.mamiweb.de/familie/studie-arme-kinder-sind-haeufiger-dick/1

 Gemälde: Evita Gründler


Christus: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 15,12-17:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein HERR tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

 


Universität Mainz: Forschungsprojekt sucht neuen Therapieansatz gegen Lungenkrebs

Proteinkinasen regulieren nahezu alle Vorgänge in der Zelle. Ist die Funktion dieser Schlüsselenzyme gestört, so entsteht häufig Krebs. Konkret stehen bestimmte mitogenaktivierte Proteinkinasen (MAPK) im Verdacht, Lungenkrebs auszulösen.

In einem neuen Forschungsprojekt will der Zellbiologe Univ.- Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam (siehe Foto) von der Universitätsmedizin Mainz herausfinden, welche Rolle MAPK bei der Entstehung von Tumoren haben. Auf Basis dieser Erkenntnis lassen sich möglicherweise Wirkstoffe entwickeln, die diese deregulierten Proteinkinasen hemmen.

Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung fördert dieses Forschungsprojekt mit rund 580.000 Euro.

Auf der ganzen Welt erkranken jedes Jahr rund 1,6 bis 1,8 Millionen Menschen an Lungenkrebs. Bei Männern ist Lungenkrebs weltweit gesehen die häufigste Todesursache aufgrund einer Krebserkrankung. In Deutschland ist sie die dritthäufigste Krebserkrankung. Rauchen ist der größte Risikofaktor. Je früher Lungenkrebs diagnostiziert wird, desto höher ist die Chance auf Heilung.

Der gebürtige Inder konnte mit seinen Mitarbeitern nachweisen, dass bestimmte MAPK in Gewebe von sogenannten nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) erhöht vorkommen. NSCLC machen mehr als 80 Prozent aller Lungen- und Bronchialkarzinome aus.

Vor diesem Hintergrund ist Prof. Rajalingam überzeugt, dass eine umfangreiche Analyse dieser MAPK entscheidendes Wissen über die molekularen Mechanismen der Entstehung von Lungenkrebs liefert. „Tumorzellen haben verschiedene Mechanismen entwickelt, die sie vor der Erkennung des spezifischen Immunsystems schützen. Auf diese Weise können sie sich unkontrolliert im Körper vermehren.“

Ein weitreichendes Verständnis von MAPK könnte uns in die Lage versetzen, neuartige therapeutische Ansätze zu entwickeln, die sich sowohl gegen die Tumorzellen richten als auch das Immunsystem aktivieren“, so Prof. Rajalingam.

Auch der Prodekan für Forschung der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Hansjörg Schild, teilt diese Überzeugung: „Dieses Forschungsprojekt hat das Potential, neue Wege bei der erfolgreichen Entwicklung von Immuntherapien gegen nichtkleinzellige Lungenkarzinome aufzuzeigen. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil Patienten, die an nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen leiden, bislang keine gute Prognose haben. Darüber hinaus ist aber auch denkbar, dass im Idealfall Patienten mit einer Immunerkrankung langfristig davon profitieren, wenn die Rolle der MAPK entschlüsselt wird.“

Prof. Rajalingam ist seit Juli 2014 Inhaber einer Heisenberg Professur für Zellbiologie und arbeitet mit seinem internationalen Team im Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI). Er ist ebenfalls ein Fellow des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität.

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam
Institut für Immunologie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
Telefon 06131 – 178051 E-Mail: krishna@uni-mainz.de

Quelle: Universitätsmedizin Mainz – Foto: privat


Deutschland soll jährlich zusätzlich über elf Milliarden € für die EU zahlen

Beatrix von Storch

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) will, dass Deutschland künftig zusätzliche Gelder in Höhe von elf bis zwölf Milliarden Euro pro Jahr zum EU-„Gemeinschaftshaushalt“ leistet.

Statt nach dem Brexit das Budget der EU mindestens um den Anteil Großbritanniens zu kürzen, wollen die Eurokraten den Etat in der Höhe der letzten Jahre belassen, was allein für Deutschland Mehrkosten von jährlich vier Milliarden Euro bedeuten würde.

Ein weiterer Teil des Betrages sei nötig um die Inflation auszugleichen. Dass die Inflation und Geldentwertung zum größten Teil der desolaten Währungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geschuldet ist, wird nicht erwähnt.

Die Bundesregierung hat bereits angekündigt, zu noch höheren Beiträgen Deutschlands für den EU-Haushalt bereit zu stehen. Es drohen also noch höhere und weitere Belastungen für den hart arbeitenden deutschen Steuerzahler. Allein die AfD wird weiter klar die Selbstbedienungsmentalität der EU und ihrer Bürokraten aufzeigen und massiven Widerstand leisten.

Die Lösung für Europa lautet mehr nationale Souveränität und Dezentralisierung, nicht die Vereinigten Staaten von Europa.


Trier: Tagung mit Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus gegen das Marx-Denkmal

An diesem Wochenende findet anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx in Trier eine feierliche Enthüllung einer Karl-Marx-Statue statt. Diese war der Stadt vom kommunistischen Regime in China geschenkt worden. 

Dazu erklärt die AfD in einer Pressemeldung:

Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft sowie die AfD können dem kritiklosen Umgang mit Karl Marx wenig abgewinnen, der die tödlichen Folgen der marxistischen Ideologie völlig ausblendet.

Die AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz lädt deshalb am Freitag zu einer Veranstaltung mit Vaclav Klaus, dem ehem. tschechischen Staatspräsidenten, sowie Petr Bystron, AfD-Bundestagsabgeordneter, nach Trier ein.

BILD: Kritisches Buch über Marx vom Politikwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Löw (480 Seiten, fest gebunden). Das fundierte Werk gibt es bei uns statt für 24,80 € (Ladenpreis) zum Sonderpreis von nur 9,80 €. 

Am Samstag gibt es zusätzlich einen Schweigemarsch, der gegen die am gleichen Tage stattfindende Enthüllung der Karl-Marx-Statue protestiert.

Dem Kommunismus, der so viel Leid über viele Völker gebracht hat, sollte kein Denkmal gesetzt werden.

Veranstaltungs-Daten: 

Freitag, 3. Mai 2018 um 19 Uhr: Vaclav Klaus (ehem. tschechischer Staatspräsident), Petr Bystron (MdB), Michael Frisch (MdL) und Uwe Junge (Fraktionsvorsitzender AfD im Landtag Rheinland-Pfalz) im Best-Western-Hotel, Kaiserstraße in Trier

Samstag, 4. Mai 2018 um 10 Uhr: Schweigemarsch der Jungen Alternative, AfD Trier, AfD Rheinland-Pfalz und AfD-Stadtratsfraktion Trier ab dem Viehmarkt Trier.