Polizeigewerkschaft fordert Konsequenzen aus dem Vorfall in Ellwangen

Nach einem Vorfall in einer Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen zu Wochenbeginn, bei dem die Polizei von Bewohnern der Unterkunft massiv und mit Gewalt gehindert wurde, eine Abschiebung vorzunehmen, fordert die DPolG (Deutsche Polizeigewerkschaft) Konsequenzen.

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt erklärt dazu:

„Es muss auch in Zukunft damit gerechnet werden, dass sich größere Personengruppen gegen Abschiebungen zur Wehr setzen und auch vor der Anwendung massiver Gewalt gegen Einsatzkräfte nicht zurückschrecken.

BILD: Buchtitel von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Die Asylbewerber wissen in der Regel, dass sie so gut wie keine Chance haben, in Deutschland ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten. Sie haben also nichts zu verlieren und riskieren deshalb alles.

Die Polizei hat sich beim Einsatz absolut richtig verhalten. Taktischer Rückzug ist keine Kapitulation, sondern Klugheit zum Schutz der Einsatzkräfte. Der Einsatz war gut vorbereitet und konsequent durchgeführt.

Der Staat darf nicht zögern, gegen Personen vorzugehen, die Polizeikräfte angreifen. Dabei muss der größtmögliche Schutz der Kräfte gewährleistet sein.

Für die Zukunft braucht es ein Konzept für Einsätze in solchen Unterkünften, damit es nicht mehr zu solchen Eskalationen kommt. Robuste Ausstattung und konsequentes Durchsetzen mit genügend Kräften, das ist der richtige Weg, wenn wir die Kontrolle behalten wollen.“

Die DPolG fordert überdies, bei der geplanten Einrichtung der sog. „Anker-Zentren“ ab dem Sommer, in denen jeweils bis zu 1500 Flüchtlinge untergebracht werden sollen, zuvor ein konkretes Sicherheitskonzept zu erarbeiten. „Solche Überraschungen wie jetzt in Baden-Württemberg oder kürzlich in Donauwörth, Bayern, können wir uns nicht mehr leisten“, sagt Wendt.

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Quelle: Dt. Polizeigewerkschaft


2 Kommentare on “Polizeigewerkschaft fordert Konsequenzen aus dem Vorfall in Ellwangen”

  1. Horst sagt:

    Die grün-links-versiffte und rückgratamputierte, politische wie auch juristische „Elite“ ist weder fähig noch willens, Gewalttätige unter den Merkel-Gästen abzuschieben.
    Noch sind die Folgen des Totalversagens dieser elitären „Blüten-Auslese“ in Berlin nicht deutlich genug erkennbar. Doch den meisten Bürgern in diesem Land wird schon bald das Hören und Sehen vergehen.

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  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Ach, wir haben so viele ,,Schutzsuchende“ oder ,,Neusiedler“, dass die Polizei (plus Bundeswehr) derer gar nicht Herr werden könnte, wenn sich alle über kurz oder lang zusammmenschließen und das Land übernehmen wollen. Die Polizei handelt nach Anweisung des ,,Arbeitgebers“. So lange die Politik solche Zustände will, wird es auch solche Zustände geben. Alles Geschwafel von Zentralstellen oder bessere Ausrüstung ist sinnlos, so lange die Polizisten nicht im Häuserkampf ausgebildet sind für den Fall der Fälle. So lange Frau Dr. Merkel nichts unternimmt und immer neue ,,Schutzsuchende“ massenhaft ins Land holt, wird sich alles nur zum Schlechteren entwickeln. Alle normalen Menschen kennen die Lösung: Sofortige Abschiebung von Hunderttausenden in ihre Heimatländer >> auch ohne die Zustimmung dieser Länder. Aber keiner macht´s!!

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