Warum der überraschende „Kreuzzug gegen das Kreuz“ durch Kardinal Marx?

Von Felizitas Küble

Natürlich lehnt auch ein Kardinal Reinhard Marx das Kreuz nicht als solches ab, doch er will es erstens als pures religiöses Zeichen einschränken – und zweitens aus der öffentlich-staatlichen Sphäre weitgehend verdrängen.

Seine Begründung: Das Kreuz in Behörden und Amtsstuben bewirke „Spaltung“ und „Ausgrenzung“.

Man fragt sich unwillkürlich: Wer wird dadurch „ausgegrenzt“? Welche „Spaltung“ wird heraufbeschworen?

Richtig: der Erzbischof von München befindet sich auf Kuschelkurs mit dem Islam – das ist im wesentlichen sein (an)treibendes Motiv.

Hier der Beweis: Vor drei Jahren – im April 2015 – hat sich der katholische Würdenträger noch eindeutig für das Kreuz in Schulen und Gerichtssälen ausgesprochen: https://mk-online.de/meldung/kardinal-marx-kreuz-gehoert-in-schulen-und-gerichtssaele.html

Warum hat es damals nicht „spalterisch“ gewirkt und Andersdenkende „ausgegrenzt“?

Weshalb also der Meinungswechsel?

Ganz einfach: Ab Herbst 2015 sind durch den unkontrollierten Massenzustrom aufgrund der offenen Grenzen per Merkel-Dekret Millionen von Muslimen in unser Land geströmt. Dem Kardinal scheint es ein Herzensanliegen zu sein, dem Islam entgegenzukommen  – koste es, was es wolle: das öffentliche Kreuz und die eigene Glaubwürdigkeit.

Allerdings hat er seine Glaubwürdigkeit ohnehin spätestens am 2o. Oktobr 2016 eingebüßt, als er sich auf dem Tempelberg seines Amtskreuzes entledigte –  gemeinsam mit seinem evangelischen Amtskollegen Bedford-Strohm.

Diese Unterwerfungsgeste gegenüber dem Islam wurde nicht allein von christgläubigen Katholiken und Evangelikalen, sondern auch von jüdischer Seite kritisiert, z.B. durch den Münchner Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/09/prof-wolffsohn-kritisiert-kreuz-verzicht-von-kardinal-marx-und-bischof-bedford-strohm/

Auch bei der jetzigen Debatte hat sich die jüdische Kultusgemeinde von München und Oberbayern zugunsten der Söder-Initiative geäußert – und damit kreuz-freundlicher gezeigt als ein katholischer Kardinal, der anscheinend Kreuze in der Öffentlichkeit lieber abhängt als aufhängt.

 

 

 

 

 


3 Kommentare on “Warum der überraschende „Kreuzzug gegen das Kreuz“ durch Kardinal Marx?”

  1. Dorrotee sagt:

    Einfach peinlich, so ein Kardinal, der Bedenken hat bei der Kreuzaufhängung.

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  2. Vielleicht muss man dies in der Gesamtheit sehen. Weshalb hat dieser ‚Würdenträger‘ das Kreuz am Tempelberg in Jerusalem abgenommen und dann noch behauptet, es sei von den jüdischen Gastgebern gefordert worden, was sich als ….. herausgestellt hat. Wie sollte das ein gläubiger Katholik, der den HERRN lieb hat, verstehen und eine solche ‚Autorität‘ noch anerkennen können ? Ich finde es schade, dass diesem Herrn wohl das Rückgrat abhanden gekommen ist. Er sollte wohl doch mal über diese Bibelstelle meditieren: Johannes 21,15

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  3. Rübezahl sagt:

    Kardinal Marx ist ein Christus- und Christenverräter, was er vermutlich damals nicht unbedingt war, oder er hat alle von Anfang an getäuscht. Karl Marx, der große verklärte Sohn der Stadt Trier, wo nur über die positiven Seiten informiert wurde, nicht über die negativen Seiten. Was soll daran auch nicht positiv sein, wenn er versucht hat, mit den Wirtschaftslügen der industriellen Revolution auf zu räumen im „Kapital“ und die 16 Stunden Kinderarbeit in Zweifel zieht bei kärglichem Fristen des Daseins.
    Die negative Seite seiner Ideologie wurde wenig beachtet, Lenin war in seinem Hass zehnmal schlimmer. Wir haben den Schatten von Marx in dieser Auseinandersetzungen gesehen, wer hat schon Zeit, im Leben alle Bibliotheken zu lesen. Der vom Judentum entwurzelte, orientierungslose Marx, der konvertierte und doch nicht seelische Heimat fand in der neuen Religion, dem Christentum, fing an, wie ein trotziges Kind Trost in einer neuen Ideologie zu suchen.
    Dieser von Ehrgeiz zerfressene Kardinal Reinhard Marx explodierte voll hochmütigen Stolz zu seinem Namensvetter und da er auch kein Kostverächter ist und dem Mammon andienlich, war es für die Atheistin Merkel ein leichtes, Kardinal Marx für eine gottlose Ideologie einzuspannen. So wurde vielleicht aus einem Schaf ein reißender Wolf im Schafspelz, der seine Herde für seinen persönlichen Profit – 12.000 Euro plus Zusatzdienste im Monat – verrät.
    Meine Verachtung für diesen unwürdigen Kirchenvertreter ist riesig, der Christus sozusagen noch einmal kreuzigt. Bedford-Strohm kann ihn noch überbieten, indem er die christliche Herde gleich zur Schlachtbank führt, ähm entführt in radikal-fundamentale Moscheen.

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