Merkwürdige Stände auf dem Katholikentag

Von Felizitas Küble

Wer in Münster auf der sog. Kirchenmeile des Katholikentags  – größtenteils auf dem Schloßplatz gelegen – flanierte, stieß dort auf gleich zu Beginn auf einige Infostände, die  – gelinde gesagt – nicht so recht zur Lehre der katholischen Kirche passen wollen. 

Daß es mindestens ein dutzend protestantischer Stände gab, ist kein Problem, schließlich gibt es auch evangelische Besucher auf dem Katholikentag, zudem waren die Hälfte dieser Gruppen evangelikal und von daher erfreulich, zB. IDEA, Bibel-TV, PRO-Medienmagazin, Dt. Evangelische Allianz etc.

Was aber merkwürdig berührt, sind jene Initiativen, die sich als katholisch ausgeben, aber mit dem Standpunkt der Kirche wenig am Hut haben.

Kaum daß man den  „Markt der Möglichkeiten“ betrat, sah man schon den Stand „Priester und ihre Frauen“ von zölibatsmüden Geistlichen. Wie dürfen wir das wohl verstehen?!

In der Nähe dann gleichsam „passend“ das Netzwerk katholischer Lesben.

Auch „Donum vitae“ war mit einem Infostand vertreten, obwohl diese Beratungsstellen jenen „Schein“ ausstellen, welcher der Schwangeren die straffreie Abtreibung formal überhaupt erst ermöglicht, weshalb dieser Verein kirchlich nicht anerkannt ist und vom Vatikan ausdrücklich abgelehnt wird.

Auch die „religiösen Sozialist/innen“ durften in dieser Kirchenmeile nicht fehlen, wenngleich Sozialismus und katholische Soziallehre schlicht unvereinbar sind.

Das „Netzwerk Diakonat der Frau“ war nicht nur mit einem Infostand vertreten, sondern auch sonst vielfach – etwa auf Veranstaltungen – auf dem Kirchentag präsent, zudem setzten sich diverse Frauengruppen zusätzlich für diese Forderung ein, Frauen zum amtlichen Diakonat zuzulassen.

Kurz gesagt: Der Katholikentag hatte sich da  –  höchst „tolerant“ – darum bemüht, möglichst auch randständige Gruppen mit ins Boot zu holen, sofern sie links bzw. reformkatholisch waren.

Bei katholisch Konservativen waren man freilich pingelig: Unser gemeinnütziges Christoferuswerk eV., das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt, erhielt nämlich keinen Infostand. Angeblich, so wurde uns knapp mitgeteilt, würden wir den „Zulassungsbedingungen“ nicht entsprechen. Auf meine Rückfrage nach einer Begründung kam kein Echo.

Interessanterweise hat unser Verein aber bei früheren Katholikentagen problemlos einen Stand erhalten, zuletzt beim Katholikentag in Regensburg (dort sogar sehr gut platziert), aber auch früher schon, z.B. in Mainz. Doch mein Hinweis darauf war vergeblich, es gab keinen Stand und keine Begründung.

Das bayerische Bistum Regensburg ist eben schon ein ganzes anderes Pflaster als Münster – womit vermutlich alles gesagt ist.

 

 

 

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22 Kommentare on “Merkwürdige Stände auf dem Katholikentag”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Jaya Gopals „Gabriels Einflüsterungen“

    http://www.ahriman.com/buecher/gopal.htm

    Fühlen ist die Musik des Lebens 02. September 2017 Hans Boës

    http://www.heise.de/tp/features/Fuehlen-ist-die-Musik-des-Lebens-3804106.html

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  2. Valentino sagt:

    Ich gebe Juetz in seinen Ausführungen voll recht, ein durchgeknallter Adel und Papst Franziskus meinen, mit einem UNO-Staatsstreich wieder in den Feudalismus zurück zu kehren dank korrupter Politiker, um wieder Elite spielen zu können. Dass sie sich selbst in das Mittelalter zurückkatapultieren, begreifen sie nicht. All das, was die Menschen durch Aufklärung und Humanismus erreicht haben, wirft man über Bord für eine neue Barbarei, die evtl. auch den Adel diesmal nicht verschonen wird. Wer die Büchse der Pandora öffnet, soll nicht über die Konsequenzen heulen.

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    • Valentino sagt:

      PS: Die letzte große Premierministerin, die das Empire zusammen gehalten hat, war Margret Thatcher, alle anderen haben es schrittweise zerstört. Nun, die Queen darf noch nicht einmal in die No Go Areas ihres Landes und der Hochfinanz, sie wird die letzte Königin auf der Insel sein. Das niederländische Königspaar aalt sich in der Rolle der Monarchie, aber außerdem hat es nicht viel zu bieten, außer sich als Adlige in Oranienbaum bejubeln zu lassen, von deutschen Naiven, die Kätzchen geleckt haben in ihrer Eitelkeit. Das schwedische Königshaus schießt den Vogel ab und verlässt sich voll auf die Klatschpresse. Ich habe gerne historische Bücher gelesen und komme zu dem Fazit, die Monarchie, der jegliches Gespür für ihr Land fehlt und Verantwortungsbewusstsein mit strategischen Ideen, schafft sich ab. Sie sind sogar so dämlich, besonders in Schweden, dass sie die Wut des unterdrückten eigenen Volkes unterschätzen – Literaturempfehlung Liviu Rebreanu „Der Aufstand“ – und sich noch Gegner des eigenen Volkes in Scharen einladen, die nicht auf europäischen Adel stehen, sondern Paschas wie Erdogan und Co. Da ballt sich schon etwas zusammen, wenn es ernst wird. Ob das dänische Königshaus klüger ist, wird sich zeigen. Der europäische Adel ist auf den Hund gekommen und hat seine Klasse verloren.

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  3. IRübezahl sagt:

    Es entsetzt mich immer wieder, wie es Merkel und ihren Eliten gelungen ist, das Christentum durch die Grünen und Linken zu unterwandern, um es zu zerstören. Über die Spaltung des Christentums in einzelne ideologische Gruppen will man das Christentum spalten und schwächen, damit unsere Eliten mit Hilfe des Islams ihre UNO-ideologische Welteinheitsreligion durchpeitschen können und andere Religionen ausradiert werden. Die ganze Sexualisierung der Gesellschaft hat die Büchse der Pandora geöffnet, um Menschenrechte und die Würde des Menschen aus zu radieren, weil man meint, dass unser Intimleben öffentlich an den Pranger gestellt werden muss, das hält keine Liebe und Vertrauen aus.
    Die Überbetonung katholischer Lesben ist schon fast eine Provokation für einen Machtkampf und erinnert nicht an den Spruch Jesu im Christentum „Nehmet einander an“, was auch die sexuell anders orientierten einschließt, aber die seelische Prostitution war damit nicht gemeint.
    Man kann nur noch den Kopf schütteln über diese Borniertheit, die nicht das Christentum in den Mittelpunkt stellt, sondern die sexuelle Eitelkeit, wo Verantwortung und Liebe verraten wird. Jedes Kind braucht eine Familie, um zu werden, stattdessen bekommen wir Geburtendschihad und Machtkämpfe. Religion bezieht sich zu Gottvertrauen des Schöpfungskindes zum Schöpfergott und wird von den nach Macht strebenden missbraucht und zur tickenden Zeitbombe gebastelt, deshalb gibt es ja so viele Christenverfolgungen und Morde in der islamischen Welt und erweckt auch Mordlust, wenn UNO-Gläubige sich nicht unterwerfen wollen unter die selbst ernannten Propheten, die das Christentum ideologisch vergiften.
    Der Mensch ist nun mal ein fehlbares Schöpfungskind und was hat Sozialismus mit Religion zu tun, denn das ist nur ein Zeitgeist, während Religion die Hoffnung auf Leben speist in Ewigkeit. Meinen die Menschen denn in Konkurrenz zum Schöpfervater, diesen vom Thron zu schubsen? Ein Größenwahn, wo einem die Worte fehlen.

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  4. Vitellia sagt:

    So, jetzt habe ich viel Kritik über den Katholikentag gelesen, die es bei jedem früheren Katholikentag aber auch gab, sollte man nicht vergessen!

    Aber ordentlich, auch welcher Politiker was sagte oder nicht hätte eingeladen werden sollen
    (vor Jahren einer von der SPD, wenn ich mich noch recht entsinne, was er als Nichtkatholik dort zu suchen hätte usw.).

    Wo Menschen sind, wird es i m m e r Kritik geben. Auch untereinander bei Bischöfen ist es so.
    Das werden wir nie erleben, dass alle gleichgeschaltet sind – aber jeder fange bei sich selber an mit seinem ehrlichen Glauben an Gott.
    Mitteilen kann man natürlich auch, was Kardinal Marx aus persönlicher Sicht des Einzelnen nicht richtig macht.
    Aber das tägliche Gezeter gegen ihn halte ich nicht für christlich. So kann man Streit suchen, zumal er selber nie zu Wort kommt, um seine Haltung zu erklären.

    Weiß man, welche unterschiedlichen Meinungen es oft in den Gemeinden bei den Pfarrern gibt, auch zur Ökumene??
    Christen an der Basis gibt es, überzeugte Katholiken (meistens mit Familie) die diskutieren und vieles anders sehen als hier im Forum, auch was Wiederheirat nach einer Scheidung angeht, nur ein Beispiel.

    Das reale Leben, besonders mit Familie, kann oftmals nicht nach Dogmen gelebt werden, auch was die Pille angeht.
    Da ist man schon längst der Meinung, dass das jedes Paar selber verantworten muss.

    Selbst gegen die Autorität unseres Papstes, der rechtmäßig vom Konklave gewählt wurde, wird dauernd geschrieben und massiv Kritik geübt.
    Davon distanziere ich mich! Wir haben einen guten Papst! Ich schätze Franziskus und bin überzeugt, dass er nach seinem Gewissen handelt und nur das Beste möchte.

    Meine Eingangssätze, dass ich über den Katholikentag in Münster nun viel Kritik gelesen habe. Leider schreibt niemand, was dieses große Ereignis ihr oder ihm persönlich bedeutet hat!

    Viel Positives wird es doch hoffentlich auch für jede Person gegeben haben, die dort war.

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  5. Juetz sagt:

    Wer es bis jetzt nicht nicht verstanden hat, wird sich noch auf einiges gefasst machen müssen.
    Die sogenannte Katholische Kirche ist in Auflösung begriffen, dafür wird der jesuitische „Papst“ sorgen und auch die genannten „evangelikalen“ Werke haben mit der Bibel und der Irrtumslosigkeit des Wortes Gottes nicht mehr viel zu tun.
    Die Welt hat überall Einzug gehalten.
    Es geht darum, den religiösen Weltheinheitsbrei anzurühen. Und „katholische“ Vertreter der römisch-katholischen Kirche sind auch gerade dabei, den Islam mit ins Boot zu holen, da ja die römisch-katholische Kirche behauptet, dass der lebendige dreieine Gott und Allah derselbe wären.
    Dabei steht in der Bibel klipp und klar, wer leugnet, dass der Herr Jesus Gottes Sohn ist, ist Antichrist.
    Und der Islam leugnet genau dieses, ebenso wie den Tod des/meines Heilandes am Kreuz und die Auferstehung.
    Im übrigen leugnen auch so manche Evangelikale, vor allem in den oberen Rängen so manches und legen doch allzugerne das Kreuz ab, um keinen Anstoß zu erregen.
    Was Herr Söder in Bayern praktiziert, ist albern und nur dem Wahlkampf geschuldet.

    Der religiöse Welteinheitsbrei soll von einem Papst angeführt werden. Der „Papst“ als liebevoller Vater im Auftrag der „Gottesmutter“ Maria wird ja nun durch einen Film von W.Wenders großgemacht. Dieser Film – ich habe den Trailer gesehen und der hat mir gereicht – bedient sehr geschickt die Sehnsucht der Menschen nach Frieden und einem guten Nebeneinanderherleben.
    Am Schluss des Trailers ( allerdings gibt es mehrere mittlerweile ) den ich gesehen habe, sitzt der „Papst“ erhöht an einem Tisch, mit Blickrichting auf eine überimdensionale „Muttergottes“-Statue.

    In der Bibel ist weder von einem „Papst“ die Rede und niemals davon, dass Maria, die Mutter des Herrn Jesus Christus, die „Gottesmutter“ wäre.
    Jesus Christus ist von Anfang an – ewig.
    Dadurch dass man behauptet, dass Maria die Muttergottes ist, beraubt man Jesus Christus seiner Göttlichkeit.
    Der Mensch Jesus Christus wurde gezeugt, aber der Gott ist ewig. Und aus Liebe zu uns hat er sich selbst beschränkt, so wie in Phil 1 zu lesen ist.

    Die römisch-katholische Kirche will wieder die Weltherrrschaft. Sie will wieder Könige einsetzen .. und Kaiser, wie schon einmal. Sie will die Schreckensherrschaft der Angst wieder aufrichten und gibt sich jetzt wie ein Wolf, der Kreide gefressen hat um möglichst viele Menschen zu verführen.
    Deshalb muss sie alle, selbst die in Sünde leben, die ein Gräuel vor Gott ist … Unzucht, sexuelle Ausschweifung, Habgier usw … – und da sich die römisch-katholische Kirche die Deutungshoheit aneignet des Wortes Gottes … wird ihr das auch gelingen. Mit Hilfe der Welt, bzw. der Politik.

    Schade um die vielen aufrichtigen suchenden Menschen in dieser „Kirche“, die betrogen und belogen werden.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Maria ist, so wie Jesus Christus der „neue Adam“ war, nichts geringeres als die „neue Eva“, den Prophezeieungen des Alten und Neuen Testamentes gemäß. Und sie ist ein Abbild des Heiligen Geistes, siehe die Marienerscheinungen mit dem blauen Mantel und den Sternen und die Sonnenfrau in der Offenbarung bzw. Apokalypse des Neuen Testamentes als „der Geist der Weisheit und Offenbarung“ bzw. Heiliger Geist als Geist Gottes und Paraklet – siehe auch die Septuaginta des Alten Testamentes mit der Sophia als personifizierter weiblicher Weisheit Gottes, welche vor Gottes Thron tanzt, hebräisch auch chakhema oder chokhma – eben die Sonnenfrau des Neuen Testamentes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“, Maria ist ein Abbild und ein Abglanz eben dieses Heiligen Geistes als 3. Person Gottes und Geist Gottes – der mystischen Sophia als der „Weisheit Gottes“ usw.

      Auch sei darauf hingewiesen, dass Jesus Christus nach damaligem jüdischen Recht Maria am Kreuz zur Adoptiv-Mutter des Apostels Johannes machte – mit den entsprechenden damals dafür notwendigen jüdischen Worten bzw. nach damaligem jüdischen Recht mit der entsprechenden damaligen dafür notwendigen und gebräuchlichen jüdischen Formel.

      Damit hat er sie beide speziell herausgehoben und hervorgehoben und ausgezeichnet usw.
      Warum aber hätte er dies wohl tun sollen, wenn die beiden keine besondere spezielle Bedeutung gehabt hätten, auch Maria als die neue Eva eben – so wie Jesus der neue Adam und neue Mensch beim Apostel Paulus un Anthropos und Menschensohn war – siehe auch die Prophezeiung des Propheten Daniel im Alten Testament der Bibel zum Kommen des Menschensohnes – denn auch die monotheistische Religion der Zarathustrier bzw. Zoroastrier nach dem monotheistischen persisch-medischen Propheten und Religionsstifter Zarathustra bzw. Zoroaster mit ihren sterndeutenden Magier-Priester und ihren sakralen religiösen magischen Ritualen wartete auf einen prophezeiten göttlichen Erlöser ähnlich dem verheißenen und im Alten Testament der Bibel prophezeiten jüdischen Messias – und dieser kam – beides in Gestalt von Jesus Christus als Erlöser und Messias. Die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel (dem persischen sassanidischen Partner-Reich mit seiner Religion der Zarathustrier bzw. Zoroastrier) also mit ihren sakralen, heiligen Weihegeschenken (Gold und Weihrauch etwa waren in der Antike astrol. Sonnensymbole), welche als Sterndeuter und Magier-Priester zu Jesu Christi Geburt im Neuen Testament der Bibel kamen, erfüllten diese Prophezeiung des Propheten Daniel aus dem Alten Testament der Bibel vom Kommen des Menschensohnes als göttlichen Erlöser – worauf sich Jesus Christus im Neuen Testament der Bibel häufig bezog und indem er sich selbst „Menschensohn“ nannte – der persische König hatte den Propheten Daniel als obersten der Magier und Sterndeuter bzw. Astrologen und Weissager und Zeichendeuter eingesetzt.
      Die „Magoi aus dem Osten“ wurden später auch als Sterndeuter bzw. Astrologen und Weise aus dem Morgenland und Heilige drei Könige bezeichnet, was ihre Bedeutung zwar nicht schmälert aber die religiösen Hintergründe und den Zusammenhang mit der erfüllten Prophezeiung des Propheten Daniel aus dem Alten Testament der Bibel etwas verkürzt.

      Zu Maria sei auch auf den Engel im Neuen Testament der Bibel hingewiesen, welcher Maria grüßt und gesegnet unter den Frauen nennt und die Frucht ihres Leibes gebenedeit. Sie selbst sagt von sich, dass sie von nun an alle Geschlechter seelig preisen werden. Denn sie ist die Mutter des jüdischen Messias und des göttlichen Erlösers der monotheistischen Religion der persisch-medischen Zarathustrier bzw. Zoroastrier nach dem Propheten Zarathustra bzw. Zoroaster. Als Abbild und Abglanz des Heiligen Geistes als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ wird sie jedoch nur VEREHRT und nicht angebetet. Siehe auch die Sophia in der Septuaginta des Alten Testamentes der Bibel und der Weisheit Salomos und den Oden Salomos und der Weisheitsliteratur und die mystische theologische Sophiologie der russisch-orthodoxen Kirche Russlands. Auch die alte byzantinische Messe der russisch-orthodoxen Kirche und das ökumenische Gebet um den Heiligen Geist ist für alle Katholiken und auch andere Christen sehr zu empfehlen, denn die alte byzantinische Messe wurde von der katholischen Kirche offiziell als gültig anerkannt und auch die offizielle Erlaubnis zum ökumenischen Gebet mit anderen bibeltreuen Christen und christlichen Kirchen in apostolischer und bischöflicher Tradition und Nachfolge und Sukzession der Apostel und Bischöfe wurde von der katholischen Kirche offiziell für alle Gläubigen erteilt und genehmigt und ist auch dringend zu empfehlen und ratsam und für alle wünschenswert. Denn im Neuen Testament der Bibel steht, dass der Heilige Geist als Geist Gottes in den letzten Tagen die Kirche verlassen wird – doch Gott hat vorgesorgt und andere Kirchen und gläubige bibeltreue christliche Gruppen übrig gelassen und vorrausschauend geschützt, damit auch Katholiken bzw. katholischen Christen mit diesen um den Heiligen Geist als den Geist Gottes und Tröster und Parakleten und Mittler zu Gott und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ beten können und dürfen und auch sollen usw.
      Sehr empfehlenswert ist u.a. auch der Besuch der alten lateinischen Messe bzw. traditionallen tridentinischen Messe als traditioneller katholischer „Heiliger Messe aller Zeiten“ für Katholiken und traditionale Heilige seeligmachende Messe der katholischen Kirche nach den Apostel Petrus und Johannes. Ihr legitimes und auch von der katholischen Kirche anerkanntes Gegenstück in der russisch-orthodoxen Kirche ist die alte seelig und heiligmäßig machende „alte byzantinische Messe“ als lebendige Tradition des Heiligen Geistes als Geist Gottes bzw. Geist des heiligen dreifaltigen Gottes und der göttlichen Trinität, welche von den russisch-orthodoxen „Altgläubigen“ etwa in ihren Klöstern in Litauen und Sibirien bewahrt wurde und so die Zeiten trotz massiver Verfolgung und Verdrängung und Unterdrückung und Verleumdung überdauert hat und so überlebte…!

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  6. strafjustiz sagt:

    Viele der Kommentatoren oder sind es gar alle ? haben die 4 uneinheitlichen Evangelien des NT (Das AT der Juden sollte wirklich nicht ständig herbeibemüht werden !!) gar nicht genau gelesen und daher nicht verstanden, können folglich hier eigentlich gar nicht mitreden…. tun es aber gleichwohl…..“aus dem Bauch heraus“ = In Unkenntnis der Sachlagen .// Es gibt meiner Einschätzung nach etwa 20 Unterschiede zwischen der Lehre der Katholen und Evangelen, schon diese Aussage sollte aufzeigen, dass trotz gemeinsamem Gott Distanz gewahrt werden muss, > die beiden Ideologien sind weiterhin unvereinbar: Man kann nicht ein bisschen Evangele sein, die farbigere, musikalischere Liturgie der Katholen aber besser = ansprechender finden. Entweder ist man das eine oder das andere. Alles andere ist unehrlich. // Die reine Evangelen-Lehre der strengen Reformatoren Luther/Calvin, Zwingli & Co., und nur darum geht es m i r – was also nichts mit den oberflächlichen Erleichterungen betr. Zölibat, Ehescheidung, Beichte, Frauenweihe, Homo-kult, Abtreibung, kein (päpstlicher) Zentralismus, nur noch 2 Sakramente udgl. zu tun hat > die reine, reformierte Evangelenlehre wiederhole ich mich, ist keinen Deut besser = hilfreicher als jene der Katholen, denn auch sie hat das unsägliche Dreifaltigkeitsdogma beibehalten samt dem Jh. Vers 14,6, wonach Christus Gott“Vater“ entmündigt und in Lk. 18,17 die Erwachsenen im Geiste 6-jähriger beibehalten hat.
    Darum geht es mir! Und keine Rosinenpickerei aus den Evangelienversen betreiben, wie das alle christischen Amtskirchen tun, die also nicht christlich, sondern christisch sind. Man merke also den Unterschied der Adjektiv-Endungen auf …..lich und ….isch. (herrlich / herrisch; dämlich / dämisch; hündisch / hündlich; kindlich und….kindisch u.v.a.m.) Drum ist die Christdoktrin sicher nicht christlich, sondern…..isch. // Jesus hat sowohl den Judas I. als auch den Petrus mehrmals völlig unnötig verunglimpft > Als ich die entsprechenden Textstellen las, hat es mir endgültig die Augen geöffnet: Jh.13,26-27: Jesus gibt den in seine Tasse getauchten Brocken dem Judas I., “worauf der Satan in den Judas I. fuhr“. Fazit: Jesus betreibt nicht nur Dämonen-Austreibung, sondern auch Dämonen-Eintreibung mit den Worten: „Was du tun willst, (das) tue bald!“ und lässt die andern 11 netten, unbedarften, analphabetischen, treuen, loyalen (Lk. 18,29 ) Apostel deswegen absichtlich unwissend. Wozu hat er denn das „letzte Abendmahl“ inszeniert, wenn er des Absolutesten nicht verraten und noch noch weniger sterben wollte (den symbolischen Kelch nicht leeren) ? Die Evangelienverse strotzen nur so vor solchen Unlogigkeiten! Und die Gewaltlosigkeit durch Barmherzigkeit? Wo war denn diese, als er im Vorhof des Tempels wütete? und danach feige abschlich. // Jesus hat auch gegen die beiden wichtigsten, 1. + 2. altbiblischen Gebote verstossen.
    / / Die auf der Christenlehre fussende, 600 Jahre jüngere Islamdoktrin ist daher noch weniger ernst zu nehmen, wo Jesus – ungekreuzigt – als Hilfsprophet fungiert usw. // Die orthodoxe Judenlehre kennt keinen (geschichtlich nicht belegten !!) Jesus – was durchaus nachvollziehbar ist.
    Fazit: alle 3 Gottheiten der drei wichtigsten morgen-morden-ländisch-semitischen Religionen sind untereinander unvereinbar, die jüdische des AT aber am glaub-würdigsten, Grund, wieso ich allen hier an der Romkirche und andern christischen Organisationen verzweifelnden Personen nur raten kann, sofort den Austritt daraus zu geben, so wie ich das letztes Jahr auch gemacht habe! > Das ist die einzige Antwort, die all diese abweichlerischen, dogmatisch also unehrlichen Exzellenzen, Eminenzen in Köln, Rom, Genf, Utrecht, Warschau, Krakau udgl. verstehen !
    Wer das nicht tut, soll sich auch nicht mehr auf diesem Forum über „Rom“ udgl. beklagen! Denn das unfehlbare „Rom“ wird sich deshalb – uneinsichtig – nie ändern. Meine Ironie: Es hat auf alle Zeiten die ewige Wahrheit gepachtet und dabei bleibt es. Es hat seine Widersprecher während Jahrhunderten genau so grausamst gefoltert, wie es von 0030 bis 312 bekämpft wurde. Danach folgten aufgezwungene Trinitätsdogmatik und die unbiblische „Volksfrömmigkeit“; beide Himmelfahrtsdogmen von Jesus, 1950 jenes betr. Maria, als erste Anwendung des unsäglichen Unfehlbarkeitsdogmas von 1870. Dabei steht doch in Jh. 4,24 „Gott ist Geist“ und 4,22 : „….denn das Heil kommt von den Juden“. // Mir reichts !!
    Ich schliesse hiermit diese offizielle, evangelische (Zürcher) Zwingli-Bibel von 1954 und bedauere jeden christischen Geistlichen, der von Amts wegen Rosinenpickerei betreiben muss, um finanziell über die Runden zu kommen. Ich könnte dessen Tätigkeit der Augenwischerei des naiven Volkes (laut Lk. 18,17) mit meinem Gewissen nicht = niemals verantworten. (13.05.18)

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    • Holger Jahndel sagt:

      @strafjustiz:

      Die Bibel und die Evangelien sind nicht falsch. Aber unvollständig. Das ist etwa allein schon für die im Alten und Neuem Testament der Bibel zitierten Schriften belegbar. So zitierte das Apostel Paulus im Judas-Brief im Neuen Testament etwa aus dem äthiopischen Henoch-Buch bzw. äthiopischen Buch Henoch und nahm Bezug auf die Apokalypse bzw. Offenbarung des Moses (siehe auch nach Adam) und das Testamentes des Moses (siehe auch nach Adam). Auch wurde bei den Kirchenvätern noch das Jubiläen-Buch hochgeschätzt, bzw. stand bezüglich der Angelogie bzw. Engelslehre und pythagoräischen bzw. pythagoreeischen Zahlen-Mystik und kabbalistischen Numerologie (wie auch beim Jahwisten im Alten Testament und im Henoch-Buch) in höchstem Ansehen – so zitierten noch Origenes und Epiphanias daraus, siehe auch jüdische Merkabah-Mystik bzw. Thronwagen-Mystik und Henoch-Literatur und Hekhaloth-Literatur und Kabbalah usw. .
      Der Heilige Irenäus von Lyon, dem die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. die Ostkirchen theologisch mehr folgen als dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin welchen die Katholiken als theologen den Vorzug gaben, beispielsweise zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum biblischen Kanon bzw. Kanon des Neuen Testamentes und den kanonischen kirchlichen Schriften dazu. Und in der Tat ist der biblische Kanon der russisch-orthodoxen Kirche Russlands und der slawischen orthodoxen Kirchen (in der alten slawischen und bulgarischen Bibel zählte auch noch das slawische Henoch-Buch dazu, welches somit ebenfalls eine kanonische kirchliche biblische Schrift des Bibel-Kanons der orthodoxen Kirchen ist) mit ihrem Sondergut und auch der syrischen Kirche Syriens und der armenischen Kirche Armeniens und auch der breitere und engere Bibel-Kanon der äthiopisch-koptischen Kirche Äthiopiens noch größer als selbst der Bibel-Kanon der katholischen Kirche und der ökumenischen Einheitsübersetzung der Bibel bzw. Interlinearübersetzung mit der Septuaginta und einschließlich der hellenistisch-alexandrinischen griechischsprachigen Weisheitsliteratur des Alten Testamentes und der Weisheit Salomos und der Oden Salomos (im Neuen Testament beziehen sich Jesus Christus und die Evangelisten und Apostel auf die Septuaginta des Alten Testamentes, welche somit ebenfalls ganz klar zum christlichen Bibel-Kanon dazugehört). Auch wenn manche protestantinische Konfessionen wie die Calvinisten bzw. die Kalvinisten nach Calvin bzw. Kalvin diese aus ihrem Bibel-Kanon wegkürzten und entfernten und die Bibel so noch widerrechtlich und unlogisch und irregulär und irrational weiterverstümmelten. Ganz zu Schweigen von ihrer selbst von Martin Luther zu Recht kritisierten und erkannten Entstellung und Verdrehung des Abendmahles bzw. der Eucharistie-Feier und Heiligen Kommunion. Ich persönlich bin zwar kein Lutheraner, aber auch Horst Koch mit seiner Website hat nicht in allen Punkten Unrecht. Auch er kritisierte schon die sträfliche Vernachlässigung des Heiligen Geistes in fast allen christlichen Kirchen.
      Und dennoch bleibt Martin Luther und den Lutheranern entgegenzuhalten, dass sie die Verschwisterung des Christentums und der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie stark vernachlässigten. So etwa der Logos-Theologie schon in der Septuaginta und beim Apostel Paulus und beim Evangelisten Johannes im Johannes-Evangelium und beim jüdischen Theologen und Philosophen und Mystiker Philo(n) von Alexandrien (siehe auch Elias Erdmanns Texte zu ihm und der allegorisch-symbolisch-hermetischen-mystischen Bibel-Auslegung bei ihm und auch beim christlichen Theologen Origenes usw.) und beim Kirchenlehrer und Kirchenvater Justin dem Märtyrer mit seiner Logos-Theologie und beim Heiligen Irenäus von Lyon der diese Logos-Theologie von ihm übernahm und bei Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinem Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Dionysios Areopagita und dem Heiligen Augustinus und in der ganzen Patristik bis einschließlich u.a. Johannes „Scottus“ Eriugena und so weiter…
      Siehe auch die Verschwisterung des Christentums mit der hermetischen Philosophie der Hermetik als Natur-und Religionsphilosophie schon bei Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und hermetischen Philosophen und bei Lactantius bzw. Laktanz und bei Clemens von Alexandrien als heiligen Klemens und seinem Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Dionysios Areopagita und in etlichen Zitaten auch noch bei anderen Kirchenschriftstellern wie Augustinus und später noch bei Johannes „Scottus“ Eriugena und Roger Bacon und dem Heiligen Albertus Magnus als Kirchenlehrer und der Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin und dem Heiligen Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens als Templer und dem Templer und Arzt Arnaldus de Villanova und Marbod von Rennes und Trithemius als Abt von Sponheim und Paracelsus und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und dem Priester und Platoniker Marsilio Ficino und dem christlichen Mönch und christlichen Kabbalisten Pico de la Mirandola als dessen Freund und dem christlichen Kabbalisten Reuchlin und dem Seeligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und Jan Comenios und Knorr von Rosenroth und dem Arzt und Hermetiker und Spaghyriker und Hygieniker van Helmonte und dem Jesuiten Athanasius Kircher als Universalgelehrten und Welling und dem Benediktiner Basilius Valentinus und dem Benediktiner Mönch Odo Casel mit seiner Mysterien- und Bogumil-Theologie und den Mystikern Angelus Silesius und Tauler und dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz und auch Johannes „Duns Scotus“ und Meister Eckhart usw.

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  7. floydmasika sagt:

    Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Der Münsteraner Katholikentag war mal wieder ein Markt der bunten Nötigkeiten (Müssen ist Bunt), ohne Platz für Gegenmeinungen, und einer Heerschau profaner, immanenter (transzendenzfeindlicher) Sozialismen und Sozialfetischismen, die bisweilen in nicht ganz stubenreiner Form präsentiert wurden.

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  8. Bernhard sagt:

    Es ist für mich klar, dass solche, die gegen die Lehre der Kirche bzw. einmal eingegangene Verpflichtungen leben und das auch offen propagieren, auf so einer Veranstaltung keinen Stand erhalten dürften. Genauso wenig kann ich aber einsehen, dass evangelische Gruppen dort vertreten sind. Natürlich gibt es auch auf evangelischer Seite viele Gläubige und engagierte Christen, aber evangelische Stände auf einem dezidiert katholischen treffen leisten m.E. der heutzutage allenthalben zu beobachtenden Verwischung von Unterschieden weiter Vorschub. Auf dem evangelischen Kirchentag wird man wohl auch vergeblich einen Stand von kath.net oder den Piusbrüdern suchen.

    Wenn eine Sache allerdings nicht so klar ist, bin ich eher für „Toleranz“. Das gilt zum Beispiel für das „Netzwerk Diakonat der Frau“ oder auch für die „religiösen Sozialist/innen“.

    Überhaupt noch ein Wort zum Sozialismus: Erst einmal möchte ich festhalten, dass dieser Begriff sehr schwammig ist. Das Wahlprogramm der SPD (vor Gerhard Schröder) hätte man als „Sozialismus“ bezeichnen können, wie auch das der französischen Sozialisten, aber auch das frühere Jugoslawien bis hin zur Parteiendiktatur des „real existierenden Sozialismus“.
    Die heutige chinesische Regierung bezeichnet sich als sozialistisch (obwohl sie mit Sozialismus m.E. überhaupt nichts mehr zu tun hat), und Alfred Delp nannte sein Modell „personaler Sozialismus“. Er lag dabei aber näher bei dem, was später „katholische Soziallehre“ oder „soziale Marktwirtschaft“ genannt wurde.
    Vor diesem Hintergrund ist die Aussage, Sozialismus und katholische Lehre seien unvereinbar, viel zu pauschalisierend und in dieser Absolutheit falsch.
    Was mit der christlichen Lehre unvereinbar ist, ist die Unterordnung des Menschen unter ein gesichtsloses „Kollektiv“ oder das Eingreifen des Staates in die privatesten Angelegenheiten seiner Bürger.

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  9. Gerd sagt:

    Mehr, kann und soll man zum Katholikentag nicht sagen…..

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  10. Dorrotee sagt:

    Liebe Fr. Kueble,
    Sie haben sich über die kirchliche Situation in Münster schon öfter kritisch geäußert. Auch einige Plakate zum Katholikentag standen in Ihrer Kritik. Sowas sieht die Bistumsleitung und das ZdK wohl nicht gerne.
    Es gab doch schon ein riesiges Theater um einen einzigen christl. Vertreter von der AfD.
    Ich denke, Bischof Genn hätte sie persönlich wohl zugelassen. Aber die es organisiert haben, wollen keine Kritiker. Die bleiben gerne unter sich.
    Vielleicht sind sie denen eine Provokation.

    Übrigens: es gibt eine Alternative zu diesem Katholikentag. Das ist der Kongress „Freude am Glauben“.
    Dort sind Sie gerne gesehen.
    Ich habe schon vor zig-Jahren einen Brief an das ZdK unterschrieben, in dem stand, dass ich mich als Katholikin nicht mehr vom ZdK vertreten fühle.
    Haben Sie das vielleicht auch unterschrieben, und ihr Name taucht bei denen nun auf?

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    • Guten Tag,
      ja, der Kongreß „Freude am Glauben“ ist natürlich viel besser als der Katholikentag und dort werden wir in Fulda auch wieder einen Infostand haben. Die Kritik am ZdK habe ich auch unterschrieben, aber ich denke, auch sonst hätte es für unser Christoferuswerk in diesem speziell-kirchlichen „Münsteraner Spektrum“ (seit langem links geprägt) keine Chance gegeben.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  11. Alfi sagt:

    Ich tätigte vorhin auf Facebook eine Diskussion mit einem jüngeren Priester (wie ich vermute). Es ging um Eucharistie nicht-katholischer Menschen und er sagte, er mache da seit Jahren keine Unterschiede mehr. Dann ging es weiter mit Schwulen, Lesben, Transgender. Er meinte: Diese sind so geboren und Jesus liebt sie alle. Auch wenn diese ihr Leben so weiter leben.
    Ich meinte, Glaube und Nachfolge hat auch mit Buße und Umkehr zu tun.
    Ich meinte, dass es notwendig sei, dass man umkehrt. Jesus liebt den Sünder, aber nicht die Sünde. Sonst könnte ein Mörder morden, ein Betrüger betrügen. Jesus selbst sagte: Sündige hinfort nicht mehr.
    Da ich beabsichtige, katholisch zu werden, sagte er mir: Er würde meinen Eintritt nicht zulassen, da ich zu radikale ? Ansichten habe. Ist das so?
    Gott lässt doch jeden die Wahl. Folge nach, oder eben nicht.
    Ich finde, man hat immer die Wahl. In der Sexualität, wie auch, welche Kirche man besucht.

    Was mich jedoch nachdenklich macht ist, dass man also lieber bzw. evangelische Menschen die vielleicht schwul sind und so leben (was sie privat auch gerne können) in der Kirche haben will, auch die Eheschließung bzw. Segnung irgendwann möchte und sie zur Kommunion lädt. Jedoch Menschen, die Traditionen schätzen und Gott beim Wort nehmen, will man nicht haben?

    Ich dachte immer, es gibt klare Richtlinien für Pfarrer bzw. Geistliche?
    Wenn es mehr solcher Geistlicher gibt, wundern mich solche Stände nicht.
    Gut, dass ich nicht erwähnt habe, das ich den ao Ritus liebe. Dann wäre ich womöglich ganz unten durch gewesen.

    Da wird man verurteilt, weil man zwischen einer Ehe jene von Mann und Frau versteht… Dafür als radikal gilt….
    Ich meine, vielleicht liege ich falsch, aber anstatt meinen Fehler richtig zu stellen, wird man sofort verurteilt.

    Hoffe nur, dass dieser Herr nicht irgendwelche Kontakte spielen lässt, um meine Konversion zu sabotieren.

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    • Guten Tag,
      wenn Sie katholisch werden möchten, gilt für Sie wie für alle anderen allein die katholische Lehre – und nicht die Privatansichten eines Priesters, der mit dem kirchlichen Glauben offenbar nicht mehr viel am Hut hat. Sie treten nicht in den Hauskreis dieses Pfarrers ein, sondern in die katholische Weltkirche.
      Natürlich liegen Sie mit Ihren Ansichten richtig.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Alfi sagt:

        Hallo, danke für die Antwort. Ich habe mit diesem Mann Gott sei Dank nichts zu tun.
        Letzlich sagt er im Prinzip genau das Gegenteil von dem Pfarrer, in dessen Gemeinde ich gehe. Meiner sagte mir auch freundlich, dass ich nicht an der Eucharistie teilnehmen darf.
        Was sich für mich von selbst versteht, solange ich nicht aufgenommen bin und Beichten war.

        Mich hat nur schockiert, so etwas und vor allem so eine Verurteilung zum einem Pfarrer zu lesen. Ich meine, aus der Ev. Kirche kenne ich so etwas zu genüge. Aber auch dort haben solche Aussagen immer zur Spaltung geführt. Wer seinen Glauben ernst nimmt, geht dann in eine ev. Freikirche. Was bleibt dann übrig?

        Macht mich nachdenklich, dass es selbst anscheinend schon in Kirchen angekommen ist, dass man das verdrehtes für normal erklärt und das althergebrachte und normale verteufelt.

        Aber die Bibel sagt auch nicht, dass zum Ende alles besser wird. Im Gegenteil.

        Netten Gruß zurück

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  12. Thomas May sagt:

    Das „Netzwerk katholischer Lesben“ ist mir auch aufgefallen.
    Ich war amüsiert und irritiert zugleich.
    „Praktizieren“ denn evangelische Lesben anders?
    Und was ist von ökumenischen Lesben zu halten?
    Die wären heutzutage zumindest politisch (und theologisch) korrekt.
    Dagegen könnte nicht mal Kardinal Marx was sagen.

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  13. Klar, Kardinal Müller kam ja aus Regensburg und wurde von Franziskus fristlos als Leiter der Glaubenskongregation gekündigt, weil ihm das Dogma als die bedingungslose Liebe von Gott wichtiger war. Und all die Vertreter der KK, die ihre Dogmenvorstellungen über die Liebe Gottes stellen, sind natürlich für die Weiterentwicklung des Zweiten Vatikanums im Bereich der daheimgebliebenen Söhne einzuordnen, die das Neue, also MARIA MAGDALENA, noch nicht freudig begrüßen können.

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    • Franziskus weiß dass man mit Dogmatismus Menschen aufhetzen kann, doch DOG MEN sind Hundemänner die nicht Gottesmänner sind, sondern sich Regeln unterwerfen, die sie möglicherweise von ihrer Liebe zum Menschen und zur gesamten Natur abtrennen. Das kann nicht im Sinne Gottes sein. Und ich freue mich, wenn das heute mehr erkannt wird, ohne das Fundament die wahre Natur zu verraten, also die unverrückbaren Werte, wie bedingungslose Liebe und Mitgefühl, wer sich als Opfer sieht kann das nicht sehen.

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  14. Jutta sagt:

    https://www.civilpetition.de/kampagne/stoppt-staatlich-finanzierten-antisemitismus/startseite/

    Hamas und Hisbollah, die Terrororganisationen, mit unsere Steuergelder unterstützen? Das darf nicht sein.
    Darum bitte unterschreiben und verteilen.

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  15. Jutta sagt:

    Der Katholikentag war mal wieder sehr unchristlich.
    Eine Hassdemo gegen die AFD.
    Das ist völlig unchristlich.

    Gefällt 1 Person


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