Katholikentag: Bischof Voderholzer erinnert an Karl Leisner und Josefa Mack

Der Internationale Karl-Leisner-Kreis e.V. (IKLK) veranstaltete am 11. Mai 2018 auf dem Katholikentag in Münster eine Podiumsdiskussion unter dem Titel: „Versöhnung im Krieg unter Feinden – Die geheime Priesterweihe von Karl Leisner im KZ Dachau 1944“.

Teilnehmer waren neben Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto) der em. Erzbischof von Hamburg, Werner Thissen, der wie Leisner im niederrheinischen Kleve geboren ist. Als weitere Gäste beteiligten sich Pfarrer i.R. Hans-Karl Seeger vom IKLK und der Bonner Historiker Dr. Christoph Kösters (Kommission für Zeitgeschichte, Bonn), um das Leben und die Spiritualität Leisners zu würdigen.

Bischof Voderholzer berichtete, dass er seit langem von diesem glaubensstarken Geistlichen tief beeindruckt ist. Sein besonderes Schicksal  – die Priesterweihe im KZ –  sei zudem weltweit einzigartig und zugleich ein Zeugnis christlicher Völkerverständigung; der ebenfalls in Dachau inhaftierte französische Bischof Gabriel Piguet hatte die Weihe am 17. Dezember 1944 vorgenommen.

Zudem erinnerte der Regensburger Oberhirte an die besondere Bedeutung der jungen „Botin“ Josefa Mack, ohne die Leisners Priesterweihe nicht möglich gewesen wäre, da sie nötige liturgische Gegenstände, die sie von Kardinal Faulhaber erhielt, unter Todesgefahr ins KZ Dachau einschmuggelte. Die spätere Ordensfrau (ab ihrem Ordenseintritt hieß sie „Maria Imma“) sei ebenso mutig wie bescheiden gewesen, sagte der Bischof, der sie persönlich kannte; sie habe erst im höheren Alter von ihren heroischen Taten berichtet und die Autobiographie „Warum ich Azaleen liebe“ veröffentlicht.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.bistum-regensburg.de/news/katholikentag-in-muenster-bischof-voderholzer-wuerdigt-den-seligen-karl-leisner-und-josefa-mack-als-vorbild-fuer-glaeubige-6056/

Foto: Felizitas Küble


3 Kommentare on “Katholikentag: Bischof Voderholzer erinnert an Karl Leisner und Josefa Mack”

  1. Vitellia sagt:

    Das Foto zeigt Bischof Voderholzer, der zum Katholikentag diese gute Rede hielt, die man hier lesen konnte.

    So, wie er hier gekleidet ist, DAS gefällt mir und würde reichen. Ein christliches Kreuz noch an einer goldenen Kette (das Kreuz und die Kette dürfen nie billig wirken) wenn er die Hl. Messe hält – und fertig. Den goldenen Fischerring, schwer Gold, trägt er doch auch.

    Dieser Pomp mit Brokatgewändern, im Gegensatz zu Papst Franziskus in seiner Bescheidenheit, gefällt mir nicht.
    Früher waren die Opern prunkvoll inszeniert. Das gefiel mir besser als so manche schräge Inszenierung heute.
    Aber mit der Kirche und dem Glauben hat es nichts zu tun.
    Es geht nicht nur darum, dass es unsinniges Geld kostet, die Eitelkeit zu pflegen, die den Herren gar nicht mehr auffällt.
    Ich frage mich, wie fühlt man sich als normaler Mensch und Mann, über der schwarzen Hose noch ein langes farbiges Kleid und ein weißes Kleidchen darüber, die Mitra auf dem Haupt, den goldenen Bischofsstab – bei einem Hochamt auf jeden Fall. Das ist übertrieben und zu viel.

    Man schaue die Kurienkardinäle an. Purpurrote Gewänder über der schwarzen Hose und ein weißes Kleidchen darüber, rote Schuhe und noch mehr Äußerlichkeiten – das halte ich für zu viel und sieht bei einem Mann unmöglich aus.
    Unsere Nonnen machen es richtig. Sie schmücken sich nicht an Ostern oder Pfingsten mit einer farbigen Schärpe, umgebunden wie ein breiter Gürtel. Sonntag wie Werktag tragen sie die gleiche schwarze Tracht.
    Alles andere ist nur eitler Putz, den auch Franziskus nicht braucht.
    Nur Äußerlichkeiten, die nichts mit dem Glauben, aber mit sehr viel Geld zu tun haben bei den vielen Kardinälen und draußen den Bischöfen.
    Von Zeit zu Zeit müssen die Gewänder gereinigt werden. Sehr wahrscheinlich in der chem. Reinigung, die kann man doch nicht in der Waschmaschine waschen.

    Diese Herren sind weit weg vom Normalbürger als Katholik, der das Geld für seine Kinder braucht.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Zeit-Fragen > 2012 > Nr.25 vom 11.6.2012 > Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage? Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage? Angriffsziel Schule und Kirche von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

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