Polizei sucht Zeugen: Raub auf Autofahrerin

POLIZEIMELDUNG: Die Tat ereignete sich am Samstagabend, 19.5.2018 gegen 21.10 Uhr.

Ursprungsmeldung: Nordkirchen, Alte Ascheberger Straße, Münsterstraße / Raub auf Autofahrerin – Zeugen gesucht

Coesfeld – Am Samstag, 19.5.2018 war eine 51-jährige Nordkirchenerin in Begleitung einer 52-jährigen Frau aus Bergkamen mit dem Auto in Richtung Nordkirchen unterwegs. Als sie das Stoppschild an der Kreuzung Alte Ascheberger Straße/ Münsterstraße achtete, stellte sich ein Unbekannter vor den Wagen und zeigte mit einer Pistole auf sie.

Der Täter zwang die Fahrerin auf den Rücksitz und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte. Unterwegs forderte er von den Frauen Bargeld. Im Ortskern verließ er den Wagen und flüchtete zu Fuß mit einem Teil des Bargeldes der Frauen in Richtung Kirche. Die sofort von der Polizei eingeleitete Fahndung, zu der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg.

Der Täter war ca. 25 Jahre alt, etwa 1,80 m groß und sprach gebrochen deutsch. Auch sein englisch hatte einen fremden Akzent. Möglicherweise ist er osteuropäischer Herkunft. Er trug einen „3-Tage-Bart“. Auffällig war sein sehr starker Geruch nach Zigarettenrauch.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die eine verdächtige Person im Bereich der Alten Ascheberger Straße oder anschließend im Ortsbereich gesehen haben.

Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter der Rufnummer 0 25 91 / 79 30 entgegen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6006/3948221


5 Kommentare on “Polizei sucht Zeugen: Raub auf Autofahrerin”

  1. Vitellia sagt:

    Die Arbeit der Polizei – es ist nicht nur e i n Polizist – ist so komplex und umfangreich, dass ich mich hüte, irgendwelche Spekulationen zu bringen.

    Den Kopf hat man, um Sinnvolleres zu denken, besonders an Pfingsten!
    Spekulationen gehen immer in die gleiche Richtung, der Polizei zu unterstellen, nicht sorgfältig gehandelt zu haben.
    Meines Wissens haben alle Polizisten ihre Dienstwaffe dabei (zum Beitrag von Dorrotee).

    Man sollte besser mit erweitertem Horizont etwas denken:
    Nicht nur, dass sich bei jedem Verbrechen die Staatsanwaltschaft einschaltet, die Aufklärung von seiten der Polizei will, sondern auch, was die Überschrift sagt: „Polizei sucht Zeugen“.

    Denkt eigentlich niemand soweit, warum es im TV die Sendung: XY … gibt, wie viele Fälle leider nicht aufgeklärt werden konnten? Aber sehr oft mit Hilfe von Zeugen draußen.

    Der Fall Maria Bögerl aus Heidenheim/Brenz in Baden-Württemberg, die Frau des Leiters
    der dortigen Sparkasse, ist leider bis heute nicht aufgeklärt.
    Für die beiden Kinder besonders schlimm. Sie wissen nicht, wer der Mörder ihrer Mutter ist,
    der immer noch frei herumläuft.
    Als sich ihr Vater später das Leben nahm, mussten sie auch dieses traurige Vorkommnis erleben und verkraften.
    Aber typisch, im Internet gab es unverschämte Spekulationen, dass er bestimmt der Mörder seiner Frau war, sonst hätte er sich nicht umgebracht.
    So geht dumme Logik von Laien, Leute ohne Empathie, als ob es sonst keinen Grund für
    einen Suizid gäbe.
    Die Polizei konnte es widerlegen, dass der Vater der beiden Kinder der Mörder war.

    Aber negativ gedacht und geschrieben wird von vielen Leuten eben lieber.
    Hier erwähne ich auch Frau v. Storch!
    Bei der Amokfahrt in Münster konnte sie nicht warten, bis die Ergebnisse der Polizei vorlagen.
    Die Polizei hatte mehrfach darum gebeten, keine Spekulationen zu bringen.

    Als Politikerin hörte Frau v. Storch nicht darauf, sondern teilte auf Twitter ihre Vermutung über einen islamistischen Anschlag mit. Es war aber ein Deutscher Jens R.

    Ich hatte den Eindruck, Frau v. Storch wartete geradezu darauf, dass wieder so ein Islam-Kerl zugeschlagen hätte, um allen zu zeigen, wie wichtig sie und ihre Partei ist.

    Was man zu diesem Zeitpunkt aber schon wusste, dass es zwei Tote und mehrere Verletzte gegeben hatte.
    Mit Anstand hätte Frau v. Storch den Angehörigen ihre Anteilnahme ausgesprochen und den Verletzten gute Besserung gewünscht!
    Oder, sie hätte einfach die Ermittlungen der Polizei abgewartet.

    Selbst Prof. Meuthen hatte sie dafür kritisiert.
    Er ist mir ohnehin viel sympathischer, ein Mensch, der immer überlegt, was er sagt und auch hier schon gute Beiträge brachte.

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  2. Bernhard sagt:

    Die Aussage Absicht hinter Ihrem Beitrag ist klar:
    Wenn die Polizei trotz so hohen Aufwands den Täter nicht finden konnte, wollte sie ihn wahrscheinlich nicht finden.

    Aber bedenken Sie, dass er in einer Stadt flüchtete. Hubschrauber und Wärmebildkameras sind sicherlich auf Feldern und in Wäldern sehr effektiv. In einer Stadt kann der Täter aber in ein Haus flüchten. Und da hilft ein Hubschrauber überhaupt nichts, und in Häusern sind nun mal Menschen, so dass die Wärmebildkamera auch keinen hohen Aussagewert hat.

    Ich sehe jedenfalls keine Grundlage für Ihre Vermutung.

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  3. wolfsattacke sagt:

    Ich verstehe nur eins nicht, wenn die Polizei sogar einen Hubschrauber einsetzte, weshalb ist es möglich, und das ist nicht das erste Mal, daß ein Täter „spurlos verschwindet“, daß die Polizei ihn nicht findet? Bekanntlich verfügt die Polizei sogar über Wärmebildgeräte, welche sehr gut geeignet sind, um flüchtende Personen ausfindig zu machen. Weiterhin lässt sich in ungefähr abschätzen, in welchem Radius sich eine Person befinden kann, im Verhältnis zur bereits vergangenen Zeit, welche noch dazu zu Fuß unterwegs ist.
    Bei entsprechendem personellen Einsatz der Polizei sollte es daher durchaus im Rahmen des Machbaren liegen, solch eine Person festzunehmen.

    Dennoch wünsche ich allen einen schönen Pfingstmontag.

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    • Dorrotee sagt:

      @wolfsattacke
      genau das habe ich mich auch gefragt. Wie kann dieser Täter nach sofortiger Meldung bei der Polizei „spurlos verschwinden“.

      Ich kann es mir nur so erklären, dass die Polizei auf dem Land (und die Gegend ist ländlich) nicht mit solch einer geeigneten Ausrüstung ausgestattet ist. Vielleocjt sind die Beamten zunächst erst zu den Opfern gefahren und haben diese befragt. Nachdem der Ernst der Lage klar war, wurde ein größerer Einsatz mit Hubschrauber gemacht. Jedoch könnte der Täter schon längst dann über alle Berge sein oder im nächsten Zug.

      Es wird ja immer bekanter, dass unsere Polizisten keine geeigneten Ausrüstungen und auch Waffen haben. Ohne Dienstwaffe würde ich einem geflüchteten bewaffneten Räuber auch nicht hinterherlaufen. Viel zu gefährlich.
      Sowas geschieht nur in Fernsehkrimis.

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  4. Dorrotee sagt:

    Das ist ja ein furchtbares Verbrechen. Was die Frauen wohl Angst hatten.
    Ich werde das Gefühl kaum los, es könnte vielleicht mit der Amokfahrt in Münster zusammenhängen.
    Nach der Amokf. sprachen mehrere Zeugen davon, daß 2 Männer aus dem Caravan sprangen. Ca. 1 Std. lang kam diese Aussagen. Danach nix mehr.
    Ein paar Tage später hieß es, die Zeugenaussagen seien eine Falschmeldung gewesen. In dem Durcheinander könne man das gar nicht sehen.
    Wenn es denn doch so war, und die 2 Männer sind auf der Flucht, könnte es einen Zusammenhang geben.
    Aber das sind nur Spekulationen.

    Mein Vertrauen in unseren Staatsapparat ist leider gesunken. Vertuschte und relativierte Meldungen von Verbrechen und Kriminalität.
    Man hört nix mehr von weiteren Ermittlungserkenntnissen.

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