Läutert euer Herz, ihr Sünder, ihr Menschen mit zwei Seelen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jak 4,1-10:

Brüder! Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.

Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.
Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.
Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.
Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ.

Doch ER gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.

Sucht die Nähe Gottes; dann wird ER sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!
Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis. Demütigt euch vor dem HERRN; dann wird ER euch erhöhen.

 

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3 Kommentare on “Läutert euer Herz, ihr Sünder, ihr Menschen mit zwei Seelen!”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Wichtig wäre es sicherlich zu wissen, dass auch die katholische Kirche die alte byzantinische Messe der russisch-orthodoxen Kirche Russslands (welche die orthodoxen Altgläubigen lange trotz staatlicher Repressionen unangepasst im Original-Ritual bewahrt haben, sieeh auch deren Köster in Litauen und Sibirien) einst noch vollumfänglich anerkannt hat und diese somit gültig ist. Ebenso wie die alte traditionale tridentinische Messe als traditionelle alte lateinische Messe und traditionelle katholische „Heiliger Messe aller Zeiten“ als lebendige spirituelle Tradition. Auch hat die katholische Kirche das ökumenische Gebet zusammen mit anderen bibeltreuen christlichen neutestamentarisch ausgerichteten Konfessionen etwa um den Heiligen Geist und die Gnade und den Beistand und die Führung des dreifaltigen Gottes und zu Jesus Christus erlaubt. Es ist also prinzipiell jedem Katholiken ein Messbesuch auch bei den Orthodoxen gestattet. Siehe auch die anderen orthodoxen und orientalischen Kirchend des Ostens bzw. Ostkirchen, wie etwa die syrische Kirche welche sich nach der zweitältesten christlichen Gemeinde der Welt in Antiochia (die zweitälteste urchristliche Gemeinde nach der christlichen Urgemeinde in Jerusalem) herleitet.

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  2. Vitellia sagt:

    Lesung der kath. Kirche: Kriege werden angesprochen.

    Nie bin ich für Waffen, aber in der kath. Kirche wurden sie damals gesegnet.

    Was noch schlimmer war, dass im Mittelalter viele Menschen als Hexen bezeichnet
    wurden, um sie zu verbrennen.
    Das hätte bei frommen Menschen nie passieren dürfen, andere Menschen zu töten.
    Davon sind wir heute weit weg!
    Sünden machen wir alle, müssen bei uns selber anfangen und Buße tun.

    Es gibt heute andere gravierende Probleme, die eine Schande sind! Ich teile sie hier
    extra mit, da es natürlich keinen Beitrag gibt:

    In Chile sind 34 (!) Bischöfe zurückgetreten, weil sie jahrelang sexuellen Missbrauch mit Kindern
    trieben!
    Was machten diese unverschämten Menschen, die jeden Tag die Hl. Messe feiern und zum Beichten gehen?
    Was beichteten sie, welche Buße taten sie? Sie wussten genau, dass nicht einmal die Sexualität mit einer Frau, die erwachsen ist, erlaubt ist.
    Kinder sind die Schwächsten! Nie geht ein Kind zu einem Erwachsenen und möchte sexuelle Handlungen mit ihm haben.
    Kinder werden immer zum Sex genötigt und können sich nicht wehren.

    Ich stehe voll und ganz hinter jedem einzelnen Kind, das mir von Herzen leid tut.
    Wer selber Kinder hat, kann nur die größte Abscheu vor diesen „Frommen“ haben (vor jedem anderen Kinderschänder auch!).

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    • Holger Jahndel sagt:

      1) Paulus erlaubte im Neuen Testament auch dem römischen Soldaten weiterhin seinen Militärdienst für den römischen Kaiser zu tun bzw. Soldat zu bleiben und seinen gesetzlichen Kriegsdienst für den römischen Staat zu leisten, weil dies eben seine Pflicht als guter Staatsbürger dem römischen Kaiser und dem römischen Staat gegenüber war.
      Dies war die Staatsbürgerpflicht. Dennoch konnte er weiterhin ein guter Christ sein.
      Auch Christen dürfen pflichtgemäß und pflichtgetreu und gesetzestreu den Beruf des Soldaten bzw. Soldatenberuf ausüben und den Militärdienst und den Wehrdienst leisten.

      2) Die massenhaften Hexenverbrennungen kamen erst in der frühen Neuzeit auf, und dann nicht nur in katholischen, sondern vor allem auch in protestantischen Gebieten. Wie übrigens auch bei den alten Germanen bzw. den heidnisch-germanischen Stämmen usw.

      3)

      Zum Kindesmissbrauch: Ja, da stimme ich ihnen in ihrer Abscheu und Ablehnung solch einer verbrecherischen und abscheulichen Heuchelei zu. Es wäre die kleinere und lässlichere Sünde im Falle solcher Bischöfe und Priester gewesen, wenn sie, da sie sich nicht mehr beherrschen konnten und trotz redlichstem Bemühen nicht mehr anders zu helfen wussten, wenn sie einfach vernünftigerweise eine Prostituierte aufgesucht und bezahlt hätten. Priester verdienen ja genug. Dies wäre eine lässliche Sünde in diesem Fall gewesen und weniger schlimm und das kleinere Übel und vernünftiger und besser als wenn sie sich an Kinder vergehen. Die Bischöfe hätten genau dies ihren Priestern sagen sollen und im Notfall auch selber so machen. Es ist einfach nur eine lächerliche und widersinnige bigotte Heuchelei, erst vom Altar aus und/oder der Kanzel herab gegen die Wollust und für die Keuschheit zu predigen – und dannn sich selbst an Kindern zu vergehen oder derartige schändliche Verbrechen auch noch zu decken und zu vertuschen. Jesus Christus warnt im Neuen Testament der Bibel ausdrücklich und eindringlich davor, sich an Kindern zu vergehen. Dies zählt mit zu den schwersten Sünden überhaupt, man muß es bestrafen.

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