Parlamentarier Magnitz: Verkehrsminister Scheuer soll sich für „Galileo“ einsetzen

Nach einem Bericht des Handelsblatts tobt zwischen der EU und Großbritannien ein Streit über die Zukunft des Satellitenprogramms Galileo. Dazu erklärt der raumfahrtpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Frank Magnitz:

„Das Satellitenprogramm Galileo ist die Grundvoraussetzung für Mobilitätsanwendungen wie Navigation, moderne Rettungsarbeit mit verschlüsselten Signalen für Polizei und Feuerwehr und Schlüsseltechnologien wie beispielsweise das automatisierte und vernetzte Fahren.

Das Hauptproblem, das hier aus dem Brexit entsteht, sind mögliche Rückforderungen der Briten, die künftige Finanzierungslücke und damit auch die Sicherheit von Arbeitsplätzen an Raumfahrtstandorten wie OHB in Bremen sowie der bislang verweigerte Zugang zu verschlüsselten Systemen, falls die Briten an Bord bleiben.

Eine neue, eigenständige Technologie, wie sie die Briten für Mitte der 20er Jahre androhen, halte ich für aussichtslos und unwirtschaftlich   – es sei denn, sie wollen mit Dumpingpreisen den anderen Europäern Konkurrenz machen.

Auf jeden Fall bedarf es einer intensiven Diskussion von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mit seinen Kollegen im Rahmen der Brexitverhandlungen, damit hier noch eine weiche Landung stattfinden kann und die zahlreichen Verflechtungen zwischen kontinentaleuropäischen Firmen (Airbus) und britischen Unternehmen für das Projekt fruchtbar bleiben können.“


5 Kommentare on “Parlamentarier Magnitz: Verkehrsminister Scheuer soll sich für „Galileo“ einsetzen”

  1. Vitellia sagt:

    Zum Brexit will ich nur noch diesen Farage und das Volk erwähnen.

    Wie konnten die Befürworter des Brexit nur so dumm sein und diesem Kerl Nigel Farage glauben, das Geld für die EU würde für das Gesundheitssystem eingesetzt werden?

    Damit hatte der Populist u. a. gelockt. Es war groß per Plakat ausgestellt worden und in dem Dummblatt „The Sun“ (was hier die Bildzeitung ist) auch gezeigt.

    Nichts denken diese einfältigen Befürworter!
    Das hätten die Politiker schon lange vorher machen können, wenn ihnen eine Änderung des Gesundheitssystems wichtig gewesen wäre und nicht gerade dann, wenn schwierige Verhandlungen über den Brexit in Brüssel anstehen.
    Was hat das Volk denn gedacht, wie locker das vor sich geht, mit 27 Ländervertretern, die mitbestimmen, aus unterzeichneten Verträgen auch über den Warenaustausch und noch mehr, einfach aussteigen zu wollen?
    Bei mehr Geld fürs Gesundheitssystem auch lange Debatten im Parlament, bis das überhaupt zu einer Abstimmung gekommen wäre. Jahre lang nichts getan, aber dann, wenn die Politiker mit dem Brexit beschäftigt sind?
    Solche einfältigen Leute haben abgestimmt!
    Farage hat sie an der Nase herum geführt und es danach auch zugegeben, das sei nicht so ernst gemeint gewesen.
    Dann ist der populistische Kerl wie dieser Johnson sofort verschwunden. Zu nichts stehen, geschweige denn zuvor ein Konzept ausgearbeitet haben, wie das in Brüssel laufen soll mit dem Ausstieg.
    Vielleicht kapiert man, dass es nichts taugt, wenn die Bildzeitung abstimmt.
    Im „The Guardian“ wurde man mit allen Fakten informiert (hier brachte es die „Zeit“)

    Aber hier ist die Bildzeitung auch das meist gelesene Blatt vor jeder anderen Zeitung.
    Solche Leute haben keine schwierigen und komplexen Entscheidungen zu treffen!

    Dieses Chaos wird es hier auch nicht geben, das ist im Grundgesetz festgelegt.
    Über alles kann man eben nicht abstimmen.
    Demonstrationen, auch die AfD, sind immer möglich, auch Pegida.
    Volksabstimmung in HH damals über die Olympischen Spiele, vor ein paar Jahren auch in München, da wurde das Volk gefragt.

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  2. Vitellia sagt:

    In England selber gibt es auch Probleme mit dem Brexit!
    Spielt das nicht herunter.

    Es nicht gerade toll, wenn vieles teurer wurde. Aber viel schlechter noch,
    dass in den Kliniken jetzt sehr viele Pflegekräfte fehlen!

    Viele waren aus dem Ausland nach England gekommen.
    Nach dem Brexit fühlten sie sich nicht mehr sicher mit gutem Arbeiten
    können und Bezahlung und haben das Land verlassen!
    Mit ihrer guten Ausbildung bekommen sie auch woanders eine Arbeitsstelle.
    Aber in England fehlen sie, viele!

    Dass ich das aus erster Hand weiß, habe ich neulich schon mitgeteilt.
    Ein Deutscher, der mit einer Engländerin verheiratet ist und hier nur für einige
    Tage Urlaub bei seinen Verwandten machte.
    Ein Pflegenotstand in den Kliniken!
    Das würde uns hier gerade noch fehlen.
    Auch hier sind längst nicht alle Pflegekräfte Deutsche.
    Aber jede Pflegekraft ist wichtig!

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  3. Reine Anmaßung, Sandkasten und Machtspiele der EU-Funktionäre. Beschämend! Denn es gibt Beispiele gut funktionierender Zusammenarbeit von Ländern in Europa:: Z.B. die ESA (Europäische Raumfahrtagentur) und CERN (Teilchenphysik). Da sind sogar Länder wie die Schweiz und Norwegen beteiligt, die nie Mitglieder der EU waren. Glück gehabt!

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    • Remainer sagt:

      GB möchte weder das Modell Norwegen, noch das Modell Schweiz. Als künftiger Drittstaat Zugang zu Galileo verlangen, nachdem GB am lautesten gefordert hat, Drittstaaten von Galileo fernzuhalten ist ein Treppenwitz.

      Ein schönes Beispiel für das Wolkenkuckusheim, in dem es sich die Brextremisten gemütlich gemacht haben.

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  4. truckeropa66 sagt:

    Was diese Clique ausgeflippter Linker durch absolutem Missbrauch des EU-Gedankens zerstören, ist Wahnsinn.
    Die Masse der europäischen Bevölkerung, genauso wie die deutsche, begreifen in keinster Weise die Gesamtheit der Zusammenhänge, die hier dahinter stecken.
    Aber je mehr ich erfahre, desto mehr stelle ich fest, dass die vielen Einzelteile ein großes schreckliches Bild ergeben.

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