Das MAI-Lied von Goethe

Mailied

Wie herrlich leuchtet 
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch

Und Freud‘ und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd‘, o Sonne!
O Glück, o Lust!

O Lieb‘, o Liebe!
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn!

Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.

Johann Wolfgang von Goethe

Fortsetzung des Gedichts hier: https://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/mailied.html


4 Kommentare on “Das MAI-Lied von Goethe”

  1. Holger Jahndel sagt:

    @Vitellia:

    Einer der wichtigsten biblischen Bezugpunkte sowohl Johann Wolfgang von Goethes als auch vom vorherigen ehemaligen Papst Benedikt XVI. in seiner berühmten und kontroversen Regensburger Vorlesung ist auch die Zitation der beiden stoischen Philosophen und Dichter Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, bei Kleanthes als Stoiker die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) von der griechisch-römischen Antiken Philosophenschule der Stoiker mit ihrer Lehre der Stoa durch den Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen im Neuen Testament der Bibel zum göttlichen Logos als dem „Weltgesetz“ und der universellen „göttlichen Schöpfungsordnung des Kosmos“. Dieser LOGOS der antiken griechisch-römischen Philosophie als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ (von dem die griechischen Philosophen ihre LOGIK als natürliche Vernunft und Ratio-nalität und ihre ETHIK als natürliche vernünftige Moral und das natürliche Sittengesetz ableiteten, welches der Apostel Paulus ausdrücklich auch den vernünftigen und gerechten unter den Heiden zubilligte) entspricht beim großen Dichter Johann Wolfgang von Goethe in seinem berühmtesten Werk „Faust“ im ersten Teil des Werkes dem „Makrokosmos“. Dies ist die seelisch-psychische Ebene, welche der Heilige Thomas von Aquin, ein Schüler des Heiligen Albertus Magnus als Hermetiker bzw. hermetischer Philosoph, auch den LIMBUS nannte (man findet ihn auch in dem Werk „Die göttliche Komödie“ des Dichters Dante Alighieri). Diese seelisch-psychische astralisch-mentalische Ebene des Logos oder auch Makrokosmos oder auch Limbus mittelt als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ und feinstoffliche-astralisch-mentalisch-ätherische Ebene zwischen der materiell-körperlichen-grobstofflichen Ebene des Körpers und der geistig-spirituellen Ebene des spirituellen menschlichen Geistes
    und der Ideen und Ideale und Prinzipien und so weiter…der platonischen-geistigen Ebene.
    Dies ist bei Goethe auch das All-Leben und die All-Natur, auch „Anima Mundi“ als Weltseele und Makrokosmos und Weltvernunft bzw. Logos in der hermetischen Philosophie der Hermetik als Naturphilosophie und und Religionsphilosophie und humanistische Renaissance-Philosophie.
    Auch bei der Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin und dem Heiligen Albertus Magnus als Kirchenlehrer findte man die Lehre vom Makrokosmos als kosmischen Logos und vom Mikrokosmos Mensch, welcher diesem gegenübersteht und nach den hermetischen philosophischen Gesetzmäßigkeiten des Analogie-Denkens bzw. analogen Denkens in Analogien und Symboliken und nach der Sympathie-Lehre mit diesem in Verbindung steht.
    Siehe auch den Heiligen Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und den Templer Hugo de Payens und den Seeligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und Clemens von Alexandrien als heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes als christliche Hermetiker.
    Ferner Roger Bacon und Trithemius als Abt von Sponheim und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und den Templer und Arzt Arnaldus de Villanova mit seinem Buch „Tetragrammaton“ und die christlichen Kabbalisten Pico de la Mirandola und Reuchlin als Hermetiker und die jüdische Merkabah-Mystik bzw.Thronwagen-Mystik und die kabbalistische Hekhaloth-Literatur.
    Auch Goethes Dichter-Freund Friedrich Schiller war ein hermetischer Philosoph und Dichter.
    Die Einteilung bzw. Dreiteilung von Mensch und Welt bzw. Weltganzem, welche der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel als Körper (materiell) und Seele (psychisch) und Geist (spirituell, platonisch) vornimmt, ist eine universelle Einteilung bzw. Dreiteilung als universelle philosophische und spirituelle Gesetzmäßigkeit. Man findet sie auch in der griechischen und römischen Phillosophie und in der hermetischen Philosophie der Hermetik und in der indischen Religionsphilosophie und spirituellen Metaphysik des Hindhuismus und im chinesischen Taoismus bzw. Daoismus Ostasiens und auch im Buddhismus, die Buddhisten sagen Körper und Rede (die Sprache also) und Geist, das ist nur eine andere Sichtweise derselben Sache.
    Auch der christliche Theologe und Platoniker Augustinus kannte schon das Unterbewusstsein und zitierte hermetische Philosophen aus der hermetischen Philosophie der Hermetik usw.

    Die vollständige Regensburger Vorlesung von Benedikt XVI.
    Was der Papst wirklich gesagt hat und wo man was selbst hören und lesen kann.

    VOM PAPST
    16.09.2006
    Regensburg/Rom. Derzeit schlagen die Wellen hoch über die Ausführungen Papst Benedikts zu Islam und Dschihad in seiner Regensburger Vorlesung vom 12. September 2006. Was hat der Papst gesagt und was hat er nicht gesagt? Hier finden Sie die vollständige Ansprache.

    Wer sich den 32-minütigen Vortrag anhören möchte, kann dies auf der Webseite von Radio Vatikan tun. Hier finden Sie auch die Hörfassung und die Verschriftung der anderen Ansprachen des Papstes bei seinem Besuch Bayerns.

    http://opusdei.org/de-de/article/die-vollstandige-regensburger-vorlesung-von-benedikt-xvi/

    http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-regensburg.html

    BENEDIKT XVI. :
    Papst präzisiert Regensburger Rede
    AKTUALISIERT AM 10.10.2006-16:38

    http://www.faz.net/aktuell/politik/benedikt-xvi-papst-praezisiert-regensburger-rede-1356702.html

    Um sich deutlicher vom umstrittenen Zitat über den Propheten Mohammed zu distanzieren, hat Benedikt XVI. seine Vorlesung an der Universität Regensburg an einigen Stellen präzisiert. Die Rede hatte Proteste in der muslimischen Welt ausgelöst.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg

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    • Vitellia sagt:

      Herr Jahndel,
      heute habe ich Ihren sehr langen Beitrag ganz gelesen, im Gegensatz zum Gedicht von Ludwig Uhland mit Ihrem langen Zahlenwerk, das auch dabei war.

      Ich kann auch hier nur sagen: Ihr Wissen ist enorm! Nie könnte ich das schreiben.
      Also doch das Üben für eine Dissertation, lach, oder schon eine geschrieben?
      Das würde ich Ihnen auch noch zutrauen …

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Vitellia: Eine kleine Buchempfehlung eines von mir gelesenen gut allgemein verständlichen Buches als eine in Buchform gebrachte Vorlesungsreihe eines evangelischen Theologen zum großen Dichter Genie Johann Wolfgang von Goethe und seinem Meisterwerk „Faust“ usw.

        Goethes Faust und das Neue Testament (Sammlung Vandenhoeck)1. April 2003
        von Hans Hübner

        Ein Faust-Kommentar zu den neutestamentlichen Entsprechungen des Werkes. Der Faust, die wohl bedeutendste Dichtung im deutschen Sprachbereich, ist auch ein theologisches Werk! Es ist Theologie in Poesie. Goethe selbst wollte es allerdings nicht als ein christliches Werk verstanden wissen. Er beurteilte sein Verhältnis zum Christentum sehr unterschiedlich, zum Teil sogar widersprüchlich. So hat er z.B. zu dem Schweizer Theologen Johann Caspar Lavater 1782 gesagt, er sei „dezidierter Nichtchrist“. Kurz nach Abschluss des Zweiten Teils der Faust-Tragödie und somit zugleich kurz vor seinem Tode (1832) äußerte er sich jedoch zu Johann Peter Eckermann, in den Evangelien sei „der Abglanz einer Hoheit wirksam, die von der Person Christi ausging und die göttlicher Art [war], wie nur je auf Erden das Göttliche erschienen ist“. Welche Entsprechungen von theologischen Aussagen bestehen im Faust und im Neuen Testament? Dabei zeigt sich, dass solche Entsprechungen weitaus zahlreicher und inhaltlich weitaus enger sind, als zumeist angenommen wird, so z.B. in der Szene, in der Faust auf Gretchens Frage „Wie hast du’s mit der Religion?“ sein Gottesverständnis bekennt. Im Epilog wird das Ganze unter den Stichworten Zeit, Ewigkeit, Augenblick und Leben gebündelt. Der Autor Dr. Hans Hübner ist em. Professor der Theologischen Fakultät an der Universität Göttingen.

        Einiges aus Karl Otto Conrady – Goethe, Leben und Werk

        © Thorwald C. Franke

        http://www.thorwalds-internetseiten.de/weltbildindex.htm

        Siehe dazu etwa auch Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und Mystiker und (hermetischen) Philosophen und Hermetiker dazu (und Elias Erdmanns Texte zu ihm und Origenes und der Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen und hermetischen Philosophie bzw. der Hermetik als Naturphilosophie und Religionsphilosophie). Und Justin den Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und seine LOGOS-Theologie und DEN HEILIGEN IRENÄUS VON LYON, der diese von ihm übernahm, und dem die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. die Ostkirchen theologisch meist den Vorzug gaben vor dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin, denen die katholische Kirche als Theologen gewöhnlich eher folgte und folgt. Ferner siehe Clemens von Alexandrien als heiliger Klemens und seinen Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Dionysios Areopagita als christlichen Neuplatoniker und Mystiker und Lactantius bzw. Laktanz zur Hermetik und die gesamte christliche Patristik bis Johannes „Scottus“ Eriugena und noch weiter…siehe auch Roger Bacon als Hermetiker und Johannes „Duns Scotus“. Ferner den christlichen Neuplatoniker Nikolaus von Oresme als Scholastiker und den Heiligen Albertus Magnus als Kirchenlehrer und christlichen Neuplatoniker und hermetischen Philosophen und Hermetiker und die Heilige Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin zum Makrokosmos und zum Mikrokosmos und den Heiligen Bernhard von Clairveaux und die Mystiker Angelus Silesius und Tauler und den Benediktiner Mönch Basilius Valentinus und als jüngsten Odo Casel usw. .

        Der Verlust des Weltenlogos

        http://www.geolitico.de/2018/01/10/der-verlust-des-weltenlogos/

        Luthers Kirche ist tot

        http://www.geolitico.de/2017/01/18/luthers-kirche-ist-tot/

        Der-judische-Theologe-Philon-von-Alexandria

        https://de.scribd.com/document/9386054/Elias-Erdmann-Der-judische-Theologe-Philon-von-Alexandria

        Ich empfehle das Buch von Jan Assmann “Moses der Ägypter” und auch Philon von Alexandrien und die Septuaginta im Alten Testament der Bibel und Justin den Märtyrer und den Heiligen Irenäus von Lyon (der auch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas noch zum Neuen Testament der Bibel bzw. dem biblischen Kanon rechnete) und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und Dionysios Areopagita zur Verschwisterung des Christentums mit der griechischen Philosophie und der jüdisch-hellenistischen Weisheitsliteratur u.a. aus Alexandrien. Die Kopten Ägyptens und des Sudans bzw. Nubiens und Äthiopiens und Eritreas und Somalias sehen sich heute noch als die Nachfahren der alten Ägypter und deren wahre Nachkommen und kulturelle Erben, siehe dazu auch den breiteren und den engeren Bibel-Kanon der Kopten bzw. koptischen Christen und Kirchen etwa mit dem für die Angeologie bzw. Engelslehre bedeutsamen Jubiläen-Buch. Die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens folgen theologisch eher dem heiligen Irenäus von Lyon als Heiligen und Kirchenlehrer – während die katholische Kirche eher dem heiligen Augustinus den Vorzug gab und theologisch folgte, später dann auch dem Heiligen Thomas von Aquin und Nikolaus von Oresme als Theologen und Kirchenlehrer und christlichen Neuplatoniker und Scholastiker und dem Heiligen Albertus Magnus und der Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrern und Heiligen der katholischen Kirche. Immerhin war auch der Heilige Augustinus als Kirchenlehrer philosophisch hoch gebildet und kannte schon das Unterbewusstsein, obwohl er als ehemaliger Manichäer durch seine Religion vorgeprägt war in seinem Denken und manichäisch-dualistisch dachte und einen Gegensatz bzw. eine Zweiteilung von Körper und Geist annahm und die Existent des Limbus, den auch der Heilige Thomas von Auquin und Dante Alighieri bestätigten und für real hielten, bezweifelte und ablehnte.
        Siehe dazu auch das Zitat des Apostels Paulus auf dem Areopag in Athen zum göttlichen Logos im Neuen Testament der Bibel, wozu er die beiden stoischen Philosophen Aratos und Kleanthes als Stoiker der Stoa zitierte. Dieser Logos der Stoiker wurde bei ihnen als “Weltseele” und “Weltvernunft” bezeichnet, und entspricht als seelisch-psychische Ebene die zwischen materieller bzw. körperlicher Ebene und geistiger-spiritueller mentalisch-platonischer Ebene vermittelt bzw. als göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos und Weltgesetz eben dem Limbus bzw. dem Tao oder Dao der Chinesen bzw. Taoisten oder Daoisten im Taoismus oder Daoismus und dem Brahman der Hindhus in Indien im Hindhuismus, die auch die wort wirkenden 4 bzw. 5 Elemente bzw. Elementarkräfte und Elementarprinzipien der 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen und hermetischen Philosophie als Tattwas kennen (siehe Ayurveda).

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  2. Vitellia sagt:

    Wer würde das wunderbare Gedicht von Goethe, dem großen Dichter, nicht kennen?
    Gerne habe ich es wieder gelesen!
    Es gibt genug schlechte Nachrichten jeden Tag. Auch die Freude an so schöner Dichtkunst wird
    hier vermittelt.

    Leider gibt es aber bei den meisten Gedichten wenig oder keine Kommentare. Ich hoffe, die Gedichte werden wenigstens mit Interesse gelesen.

    Wir dürfen nie so einseitig werden wie Muslime!
    Angefangen bei den Imamen, dauernd nur den Koran und die Moschee im Kopf, aber keine Kultur. Weder große Dichter, noch große Komponisten mit ihrer wunderbaren, auch sakralen Musik für Gott.
    Deshalb ist der Islam so eine sture, verbohrte Religion, die keine Bildung kennt und nichts in ihr Hirn reinlässt als dauernd Allah, Mohammed und die Moschee.

    Wenn wir der Meinung sind, der Islam gehört nicht zu Deutschland, sollten wir genau das, was zu Deutschland gehört, auch pflegen und beachten:
    Unsere Kultur, zu der auch große Dichter gehören!

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