Hamburg: Jüdischer Salon referiert über Poesie und Kunst nach Hannah Arendt

Der Jüdische Salon im Café Leonar in Hamburg veranstaltet im Juni Gespräche mit Natan Dvir und dem Literatur-Professor Amir Eshel.

Am Montag, dem 25. Juni, folgt um 20 Uhr ein Gespräch mit Amir Eshel zum Thema „Mit Hannah Arendt Zukünftigkeit denken“. 
 
Nach Auffassung der deutsch-jüdischen Philosophin Arendt kann „poetisches Denken“ neue Wirklichkeiten herstellen. An Vergangenes und zugleich Gegenwärtiges anknüpfend, eröffnet es die Möglichkeit, „Zukünftigkeit“ zu entwerfen. Die Aufgabe des Kunstwerks sei die ständige Neuschöpfung der Welt. Es kann dadurch Denkprozesse anstoßen über unsere Fähigkeit zur Gestaltung der Wirklichkeit.

BILD: Sonderausgabe der Zeitschrift „Philosophie“ über die jüdische Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt

Dieser Vorstellung poetischen Denkens soll im Gespräch mit Amir Eshel anhand von Werken der Literatur, der Poesie und der Bildenden Kunst nachgegangen werden.

Im Fokus der Auseinandersetzung stehen sowohl deutsch-jüdische Dichtungen – darunter von Franz Kafka und Paul Celan – als auch hebräische und israelische Kunstwerke, wie von dem Bildhauer Dani Karavan oder dem Schriftsteller Samuel Joseph Agnon, aber auch von Amir Eshel selbst.

Ort: Jüdischer Salon im Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg


One Comment on “Hamburg: Jüdischer Salon referiert über Poesie und Kunst nach Hannah Arendt”

  1. Vitellia sagt:

    Gebildete Menschen, das hört sich ja gut an:
    „Dieser Vorstellung poetischen Denkens soll im Gespräch mit Amir Eshel anhand von Werken der Literatur, der Poesie und der Bildenden Kunst nachgegangen werden.“

    Hier wird auf hohem intellektuellem Niveau diskutiert, ausgehend von der Persönlichkeit
    Hannah Arendt.
    Franz Kafka und Paul Celan werden genannt.
    Da können wir, außer Frau Küble, nicht mithalten.
    Deshalb schreibt hier auch niemand.

    Ich schreibe nur meine Gedanken dazu, dass ich
    1. Menschen, die mehr wissen als ich, immer bewundere, sie sehr gerne zur Kenntnis nehme.

    2. Wenn auch noch Franz Kafka genannt wird …
    In der Schule, lange ist es her, haben wir von ihm gehört. War nichts für mich, wenn ich bloß schon an sein Werk „Der Prozess“ denke.
    Mein holder Ehemann das Gegenteil, ein Freund von Kafka, hat er schon viel von ihm gelesen.
    Ich nicht, Heinrich Böll hat mir auch nicht gefallen oder Gerhard Hauptmann usw.
    Keiner hat mich besonders interessiert, der nicht dichten konnte!!

    3. Jetzt kommt das Wichtigste: Ganz toll, dass Frau Küble immer wieder Gedichte bringt.
    Diese sind es, die ich schätze! Seit meiner Schulzeit, wo wir noch Gedichte auswendig lernen mussten. Das habe ich gerne gemacht und sie gut behalten.

    Ich bewundere nämlich Dichter viel, viel mehr, die alles in Reimen erzählen können. Das ist eine besondere Form der Kunst und hohen Könnens.

    Ganz besonders die Großen wie Friedrich Schiller mit seinen Balladen.
    Seine Ode „An die Freude“ wurde von Beethoven vertont.
    Ein großartiges Werk, die Neunte Sinfonie von Ludwig van Beethoven als höchste Ehre für Friedrich Schiller.
    Der große Goethe mit dem unglaublichen Werk Faust I und der Tragödie zweiter Teil, Faust II.

    Einen normalen Text mit gutem Inhalt, den Goethe und Schiller auch schreiben konnten, kann jeder schreiben, aber nicht, dass sich alles reimt!
    Reime sind für mich Musik in der Sprache.

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