Kardinal Müller verurteilt die Gender-Ideologie

In dem Vakuum, das der Zusammenbruch des Nationalsozialismus und des sowjetischen Kommunismus im 20. Jahrhundert hinterlassen hat, ist die Gender-Theorie gleichsam als „neue Religion“ aufgeblüht, erklärt Kardinal Gerhard Müller. Zugleich stecke der Kapitalismus in einer Krise. 

Dies sei eine besondere Chance für die christliche Religion gewesen: „Doch die Menschen zogen es vor, eine neue Religion zu erfinden, die an den Menschen glaubt statt an Gott“, sagte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation gegenüber CNA am 25. Mai.

Der Kardinal sprach vor dem Vortrag von Daniel Mattson an der Päpstlichen Universität vom Hl. Kreuz in Rom.

Müller betonte auch, dass „man in der Gender-Ideologie Dutzende Geschlechter aufzählen kann, der Mensch jedoch als Mann und Frau erschaffen ist: Das ist unsere Natur –  und der Wille des Schöpfergottes ist darin ausgedrückt“. Klassifizierungen nach Genderart seien ein Konstrukt marxistischen Denkens. Der Marxismus behaupte, der Geist erkenne nicht die Wirklichkeit, sondern konstruiere sie.

Der deutsche Würdenträger unterstrich weiter, dass „denen die Stirn geboten werden muss, die sich als ideologische Gruppe organisieren und die gesamte Gesellschaft ändern wollen, ihre Denkweise allen anderen aufzwängen wollen.“

Ideologische Gruppen organisierten sich als Lobby mit dem Ziel, ihre Sichtweise anderen aufzuerlegen. Dabei „greifen sie alle Menschen an, die nicht so denken wie sie es tun, beschimpfen diese, zerstören sogar die menschliche Würde derer, die anders denken als sie“, warnte der Kurienkardinal.

Quelle: https://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-muller-gender-theorie-floriert-im-ideologischen-vakuum-3240

Weiteres Info dazu: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/online/Kardinal-Mueller-Der-Gender-Ideologie-widersetzen;art4691,189180

Foto: Bistum Regensburg


Umfrage: Katholiken in Westeuropa denken islamkritischer als Protestanten

Katholiken in Westeuropa sind Muslimen gegenüber mehrheitlich skeptischer eingestellt als evangelische Christen. Das ergab die Studie „Christ sein in Westeuropa“, die das Pew Research Center (Washington) am 29. Mai veröffentlichte.

Katholiken neigen demnach eher dazu, negative Ansichten über religiöse Minderheiten zu äußern. So sind in Deutschland 16 Prozent der Protestanten nicht bereit, einen Muslim als Familienmitglied zu akzeptieren – unter den Katholiken ist es die knappe Mehrheit (51 Prozent).

Ebenso sprechen sich weniger evangelische Christen dafür aus, muslimischen Frauen religiöse Kleidung zu verbieten (16 Prozent). Nur 19 Prozent sagen, dass sie sich aufgrund der hohen Anzahl an Muslimen „wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen (19 Prozent)  –  unter den katholischen Christen sind es hingegen jeweils 31 Prozent.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/umfrage-protestanten-sind-islamfreundlicher-eingestellt-als-katholiken-105472.html


Grauenhaftes Massaker an Hindus durch muslimische Rohingya in Burma/Myanmar

Einem Bericht von Amnesty International zufolge wurde im August 2017 ein gezieltes Massaker an burmesischen Hindus durch die islamische Untergrundarmee Arakan Salvation Army (ARSA) in Rakhine ausgeführt.

Dazu erklärt das Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, der AfD-Bundestagsabgeordnete für Süd-Thüringen, Dr. Anton Friesen:

„Die veröffentlichten Erkenntnisse von Amnesty International haben mich zutiefst schockiert. In dem burmesischen Dorf Ah Nauk Kha Maung Seik haben muslimische Bewohner zusammen mit bewaffneten Terroristen schwere Gräueltaten verübt.

Hinduistische Frauen, Männer und Kinder wurden ausgeraubt, gefoltert und umgebracht. Einige von ihnen wurden sogar enthauptet. Eine Augenzeugin berichtete, dass sie mit ansehen musste, wie Frauen an ihren Haaren festgehalten und ihre Kehlen durchgeschnitten wurden.

53 Hindus wurden ermordet, darunter 23 Kinder, 14 von ihnen waren unter acht Jahre alt. In einem Nachbardorf sind weitere 46 Hindus verschwunden und vermutlich auch umgebracht worden.

Die 22-jährige Überlebende Bina Bala schilderte, die Männer hätten ihr mittgeteilt, dass sie eine andere Religion habe und deshalb hier nicht leben dürfe. Nur wenige Frauen überlebten mit ihren Kindern, nachdem die fanatischen Muslime die Frauen zwingen wollten, zum Islam zu konvertieren.

Wieder einmal zeigt sich, dass die Ereignisse in Myanmar nicht so schwarz-weiß sind, wie es viele Medien gerne darstellen.“

 

 


Evangelikaler ABC: Kasualien dürfen nicht von der Ortsgemeinde getrennt werdem

Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) sieht den von den Nürnberger Regionalbischöfen ins Gespräch gebrachten Plan einer kirchlichen Agentur für Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen kritisch.

Die Überlegung, die sog. Kasualien von den Ortsgemeinden zu lösen, sei aus theologischen Gründen problematisch. Kirchliche Bestattungen und Trauungen seien genauso wie Taufen und Konfirmationen öffentliche Gottesdienste der Gemeinde.

„Mir ist bewusst, dass wir in der Praxis mit Menschen zu tun haben, denen das nicht mehr bewusst ist. Und ich weiß aus eigener Erfahrung gut, dass wir uns in unserer hochindividualisierten Zeit zu sehr speziellen Wünschen bei der Ausgestaltung der Gottesdienste verhalten müssen“, so der ABC-Vorsitzende Dekan Till Roth.

Dennoch dürfe man das evangelische Verständnis von Kirche, wie es etwa das Augsburger Bekenntnis (Confessio Augustana) beschreibt, nicht aufgeben. So wird in Artikel 7 der Confessio Augustana die Kirche beschrieben als „Versammlung aller Gläubigen (…), bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden.“

Dieses Kirchenverständnis müsse sich auch in der Sprache widerspiegeln. Wenn man plötzlich von Agenturen, Kunden und Rundum-Paketen und nicht mehr von Kirche, Sakramenten und Glaubensgemeinschaft spreche, sei das eine Sackgasse. Kirche dürfe nicht zum religiösen Dienstleister degradiert werden, so Roth: „Nach meiner Überzeugung fördern wir so die Entkirchlichung mehr, als dass wir vermeintlichen Boden gewinnen.“

Vorstellbar sei, dass eine Anlaufstelle für Kirchenferne mit den Kirchengemeinden zusammenarbeite, ähnlich wie das von den überregionalen Kircheneintrittsstellen in der Regel praktiziert werde. Auch konkrete Unterstützung zum Beispiel bei Beerdigungen, die aus familiären Gründen nicht in der Heimatgemeinde des Verstorbenen stattfinden, sei denkbar. „Warum aber eine Taufe nicht über das Pfarramt und eine Ortsgemeinde laufen sollte, ist für mich nicht erklärbar.“

Die Begründung, dass Menschen in der Stadt heutzutage ‚nicht mehr den Weg in unsere Pfarrämter‘ finden würden, sei nicht stichhaltig. „Mir leuchtet nicht ein, warum die Menschen eine Kasualagentur in der Nürnberger City besser finden sollten als ein Pfarramt. Schließlich haben wir in den letzten Jahren viel dafür getan, dass die Kirche im Internet präsent ist“, erklärt der ABC-Vorsitzende.

Der ABC im Internet: http://www.abc-bayern.de