Umfrage: Katholiken in Westeuropa denken islamkritischer als Protestanten

Katholiken in Westeuropa sind Muslimen gegenüber mehrheitlich skeptischer eingestellt als evangelische Christen. Das ergab die Studie „Christ sein in Westeuropa“, die das Pew Research Center (Washington) am 29. Mai veröffentlichte.

Katholiken neigen demnach eher dazu, negative Ansichten über religiöse Minderheiten zu äußern. So sind in Deutschland 16 Prozent der Protestanten nicht bereit, einen Muslim als Familienmitglied zu akzeptieren – unter den Katholiken ist es die knappe Mehrheit (51 Prozent).

Ebenso sprechen sich weniger evangelische Christen dafür aus, muslimischen Frauen religiöse Kleidung zu verbieten (16 Prozent). Nur 19 Prozent sagen, dass sie sich aufgrund der hohen Anzahl an Muslimen „wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen (19 Prozent)  –  unter den katholischen Christen sind es hingegen jeweils 31 Prozent.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/umfrage-protestanten-sind-islamfreundlicher-eingestellt-als-katholiken-105472.html


6 Kommentare on “Umfrage: Katholiken in Westeuropa denken islamkritischer als Protestanten”

  1. Lutheraner sagt:

    Ich kann mit dieser Aussage ganz gut leben, weil die klerikalen Machthaber, deren Machtansprüche durch Luther beschnitten wurden und der die Menschen die Freiheit des Christenmenschen lehrte, als Schöpfungskinder Gottes immer mit giftigen ideologischen Pfeilen des Klerus beschossen wurden und leider durch die Einschleusung von verseuchten Ideologien ihrer christlichen Heimat und Nähe beraubt wurden. Jetzt kommt noch hinzu, dass grüne Fanatiker/innen mit Islamneurose versuchen, das Christentum zu spalten, wo sie können, um es ideologisch zu missbrauchen.

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    • Also Luther wäre ja selber gerne ein Machthaber gewesen,
      um „die Kardinäle und alles Gesindel“ zu nehmen „und ihnen als Gotteslästerer die Zunge hinten am Hals“ herauszureißen „und der Reihe nach an den Galgen“ anzunageln,
      um die Synagogen, Schulen und Häuser der Juden „mit Feuer“ anzustecken, „und was nicht verbrennen will, mit Erde“ zu überhäufen und zu beschütten,
      um den Juden in seinem „Zorn mit dem Schwert“ zu durchbohren,
      um die Täufer „mit leiblicher Gewalt und nach Gelegenheit auch mit dem Schwert“ zu strafen,
      um die Huren zu rädern und zu ädern,
      um die Hexen zu morden,
      um die Behinderten, die „nur ein vom Teufel besessenes Stück Fleisch ohne Seele sind“, zu ersäufen,
      um die Ehebrecher zu morden
      um die Wucherer zu rädern und zu ädern „und alle Geizhälse zu verjagen, zu verfluchen und zu köpfen.
      ….
      Gegen Luther sind Ihre „klerikalen Machthaber“ nichts!

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Christenverfolgung in Deutschland

    http://www.geolitico.de/2016/05/22/christenverfolgung-in-deutschland/

    Papst Franziskus tritt für Religionsfreiheit ein. Doch seine heiligen Worte verpuffen in deutschen Flüchtlingslagern. Der Wochenrückblick im „Sonntagspanorama“.

    Ein orientalischer Christ aus Syrien, der vor langer Zeit nach Deutschland geflüchtet ist, berichtet als FAZ-Leser aus der Hölle:

    „Es scheint mir, als hätte es schon Tradition, als Christ angegriffen zu werden. Diese Erfahrung machten wir in Deutschland, und zwar nicht von glatzköpfigen, rechten Jugendlichen. Nein, es waren fromme Muslime, Menschen, die wie ich in die Freiheit nach Deutschland geflüchtet sind. Den Satz, den wir vor 28 Jahren von unseren libanesischen Nachbarn gehört haben: ‚Wir würden euch am liebsten töten, ihr Christen‘, hört nun auch mein Cousin, der vor einem Jahr nach Stuttgart kam, öfters von anderen Heimbewohnern.
    Die Tatsache, dass die christliche die am meisten diskriminierte Gemeinde weltweit ist, stimmt mich traurig, und das Phänomen macht leider auch vor Deutschland nicht halt, dem vermeintlich sicheren Hafen. Die Diskriminierung fängt mit dem einfachen Ausgrenzungswort Kafir an und kann mit dem Tod enden, wie für neun meiner Familienmitglieder in Syrien, die aus dem einfachen Grund sterben mussten: weil sie Christen sind. Deshalb sollte man es mir bitte nicht übelnehmen, wenn ich mich vor den als Flüchtling getarnten IS-Kämpfern, die mit dem Schlauchboot nach Deutschland gekommen sind, mehr fürchte als vor der AFD, die das benennt.
    Die Fanatiker handeln nach Allahs Wunsch, denn Allah steckt in den Köpfen dieser Menschen. Wenn jedoch ein Pfarrer oder ein Politiker diese Greueltaten neutralisiert oder verharmlost, begeht er ein neues Verbrechen, eines an der Menschlichkeit und der Vernunft. Da ich ehrenamtlich als ehrlicher Übersetzer arbeite, erfahre ich sehr viel über das Leben in den Heimen. Die Geschichten sind zahllos – für Christen, Kurden und Jesiden muss es die Hölle sein, wenn sie von den gleichen Menschen, vor denen sie geflohen sind, auch an der Tür der Notunterkunft begrüßt werden, in Form von Sicherheitspersonal. Welche Ironie des Schicksals. Deutschland kommt mir manchmal so vor wie jemand, der mit zugehaltenen Augen im Wald umherrennt und laut ruft: ‚Es gibt keine Bäume, es gibt keine Bäume.‘ Die Realität wird diese Menschen einholen.“

    Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Versorgung der „Flüchtlinge“ bis zum Jahr 2020 mehr als 93 Milliarden Euro kosten wird. – Ich halte nichts davon, dass unser gesellschaftlicher Reichtum an alle verteilt wird. Für mich ist das purer Kommunismus. Anstatt Atomkraftwerke sollte man besser deutsche Politiker abschalten.

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  3. Vitellia sagt:

    Ich habe schon oft geschrieben, warum ich den Islam ablehne.
    Dazu brauche ich keine Hetze, wie umgekehrt viele vom Islam gegen die Juden (die orthodoxen Juden sind z. T. aber auch nicht besser …).

    Es reichen Fakten dieser sturen Glaubensideologie, die keine anderen Gläubigen etwas gelten
    lässt! Es zählt NUR ihr Allah.
    Eine Muslimin darf keinen Nicht-Moslem heiraten.
    Die reinste Farce war es beim Fußballer Franck Ribéry! Seiner Koran-Frau zuliebe ging er zum Islam.
    Er ging aber auch ins Bordell!
    Das sollte umgekehrt mal passieren, eine Muslimin würde fremdgehen. Ribéry könnte es noch eher wegstecken, oder die Scheidung … eben weil er kein echter Moslem ist.
    Ansonsten, weiß man, was da los wäre!
    Eine Religion, die Frauen unterdrückt, keine Gleichbehandlung kennt, ist gegen unser Grundgesetz.
    Eine Religion, in der es (bis heute!) ZWANGSheiraten und „Ehren“morde gibt, taugt nichts, schon gar nicht nach unseren Wertevorstellungen hier.

    Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich auch mit einer Frau mit Kopftuch spreche, wenn sie mich zum Beispiel in der U-Bahn nach einer Haltestelle fragt, oder sonst ein Anlass.
    Das gab es schon öfters.
    Höflichkeit im Umgang ist was anderes und sollte immer sein.

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  4. Claus Stephan Merl sagt:

    Deswegen sind die Mehrheit der Katholiken ja auch für Abtreibung und „Homo-Ehe“? ES ist jedenfalls doch zweifelhaft, aus solchen Umfragen allzu viel abzuleiten.

    Für einen konservativen Katholiken ist nicht nur die Ehe mit einem Muslim/einer Muslima undenkbar, sondern auch mit einem Protestanten/einer Protestantin. Dazu benötigt der Katholik ohnehin einer bischöflichen Erlaubnis.

    Konservative Katholiken sind in Ihrem Denken auch eher historischen Gegebenheiten verpflichtet. Der Kampf gegen den Islam gehört sozusagen zur katholischen DNA.

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    • Zitat
      „Deswegen sind die Mehrheit der Katholiken ja auch für Abtreibung und „Homo-Ehe“?“

      Das ist Unsinn: Die Mehrheit der Katholiken sind gegen Abtreibung und Homo-Ehe, wobei die „Katholiken“ (Papier-Katholiken), die für Abtreibung und Homoehe sind, keine Katholiken sind, da sie den Katholizismus nicht vertreten!

      Zitat
      „Für einen konservativen Katholiken ist nicht nur die Ehe mit einem Muslim/einer Muslima undenkbar, sondern auch mit einem Protestanten/einer Protestantin. Dazu benötigt der Katholik ohnehin einer bischöflichen Erlaubnis.“

      Was den ersten Punkt betrifft: Eine Ehe mit einer Muslima/einem Muslem scheitert nicht am Glauben des Katholiken, sondern am islamischen Glauben, dem zufolge eine Muslima/ein Muslim einen „Ungläubigen“/eine „Ungläubige“ nur dann heiraten darf, wenn dieser Muslim/diese Muslima wird. Des Weiteren wäre von Seiten der Muslime eine Heirat mit Christen auch insofern nicht möglich, als die Muslime darauf bestehen, die Kinder islamisch zu erziehen, und ebenso umgekehrt, insofern der Christ darauf besteht, die Kinder christlich zu erziehen!

      Was den zweiten Punkt betrifft, irren Sie sich wiederum: Auch ich bin konservativer Katholik, würde es aber unter Umständen nicht ablehnen, eine Ehe mit einer Protestantin einzugehen, wenn diese mir gegenüber genauso tolerant wäre, wie ich ihr gegenüber! Da ich Zeit meines restlichen Lebens ohne Sex leben will, stellte sich in solchem Fal die Erziehung der Kinder nicht, da es sie in solchem Falle nicht gäbe! Würde ich aber Sex und Kinder mit einer Protestantin haben wollen, dann stellte sich die Frage, wie das Kind erzogen werden soll: nach dem Glauben meiner protestantischen Frau, also protestantisch, oder nach meinem Glauben, also katholisch! Das Problem liegt also nicht bei den Katholiken, wie Sie suggerieren, sondern am unterschiedlichen Glauben!

      Zitat
      „Der Kampf gegen den Islam gehört sozusagen zur katholischen DNA.“

      Na, Gott sei Dank!

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