Indien: Kath. Kirche lehnt Yoga-Praktiken ab

Die Praktiken des Yoga sind unvereinbar mit der christlichen Lehre, so lautet ein Bericht der syro-malabarischen Kirche, einer der drei liturgischen Riten, die in der katholischen Bischofskonferenz Indiens vertreten sind. Der Bericht der Glaubenskommission trägt den Titel: „Yoga und katholischer Glaube.“  

Die Stellungnahme ruft zu einer „erneuten Untersuchung des Yoga“ auf, zu einem Zeitpunkt, da „die Regierung sich dafür einsetzt, die Teilnahme am Yoga in den Schulen verpflichtend zu machen und es als einen vollwertigen Teil der indischen Kultur zu präsentieren.“ – Dabei werden alle Schüler, egal welcher Religionszugehörigkeit, dazu gezwungen, sakrale hinduistische Lieder zu singen.

Bereits im Vorjahr erklärten die syro-malabarischen Bischöfe, dass Yoga „kein Mittel zur Erreichung des Göttlichen“ sei.

Yoga bezeichnet ein Zusammenspiel von physischen, geistigen und spirituellen Praktiken, welche aus Indien stammen und weltweit verbreitet sind. Im Hinduismus ist es auch eine Art Einführungsreise, die darauf abzielt, eine angebliche Begegnung mit dem Göttlichen zu erfahren.

„Im Yoga gibt es keinen Platz für Gott“, bestätigt die Glaubenskommission. Kardinal Joseph Kallarangatt warnt außerdem „vor der Gefahr der körperlichen Gesten und Übungen, die in sich selbst schon götzendienerisch geworden sind.“

Möge diese Verurteilung auch im Abendland gehört werden, wo es nicht selten vorkommt, dass katholische Gemeinden, Klöster oder Pfarreien ihren Gläubigen diese Art von Aktivität anbieten. Es hat sich nämlich eine Spielform des „verchristlichten Yoga“ entwickelt. Im Namen der Inkulturation, der Entspannung und einer gewissen Suche nach Wohlfühlen, aber auch mit dem Ziel, neue Formen des Gebetes kennen zu lernen, werden der Körper und die Sinne des Menschen in den Vordergrund gestellt.

So will die Lotus-Position den Betstuhl ablösen und der Glaubensakt soll durch Gefühle ersetzen. Offensichtlich haben moderne Katholiken ihren eigenen Traditionen entsagt, um die der Andersgläubigen zu übernehmen. Es handelt sich dann nicht einfach um Gymnastik, sondern um eine religiöse Praktik, die schnell zweideutig wird.

Quelle und vollständiger Text hier: https://fsspx.de/de/news-events/news/indien-die-kirche-erinnert-daran-dass-yoga-nicht-katholisch-ist-37778


19 Kommentare on “Indien: Kath. Kirche lehnt Yoga-Praktiken ab”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Medizin & Alternatives Heilen, Esoterik
    Marburger und Londoner Indologen erforschen gemeinsam die Quellen des Hatha-Yoga

    Marburg (Deutschland) – Im Rahmen eines „UK-German-Project“ wird der Lehrstuhl für Indologie an der Universität Marburg gemeinsam mit Londonder Kollegen von der School of Oriental and African Studies die Quellen des Schlüsselwerkes des sogenannten Hatha-Yoga erforschen. weiterlesen…

    Medizin & Alternatives Heilen, Esoterik
    Marburger und Londoner Indologen erforschen gemeinsam die Quellen des Hatha-Yoga

    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/marburger-und-londoner-indologen-erforschen-gemeinsam-die-quellen-des-hatha-yoga20210302/

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  2. Es gibt übrigens auch das echt christliche traditionelle spirituelle Dhyana(m)-Yoga bei den Thomas-Christen Indiens bzw. den Thomas-Kirchen in der Nachfolge der Apostels Thomas.
    Teile dieser Thomas-Christen bilden eine Kirchenunion mit der alten syrischen bzw. assyrischen Kirche von Antiochia in der Nachfolge des Apostels Thaddäus und auch des Apostels Petrus, in echter apostolischer und bischöflicher Tradition und Nachfolge und Sukzession der Apostel und Bischöfe also. Siehe auch den 1. Clemensbrief bei diesen, den der Heilige Irenaeus von Lyon – wie auch den Hirtenbrief des Hermas – noch zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes zählte. Und als liturgischen Schatz die Jakobus-Liturgie nach dem Apostel Jakobus. Siehe auch Elias Erdmanns freie Online-Texte zu mystischen biblischen und hermetischen Symbolik und die wiederentdeckte Mysterien- und Bogumil-Theologie des Benediktiners Odo Casel und auch den jüdischen Religionswissenschaftler Gershom Scholem. Siehe auch das internationale Schiller-Institut und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und so weiter usw.

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  3. Neukatholikin sagt:

    Das Problem ist, dass man Yoga-Elemente mittlerweile in jeder Gymnastik findet. Ich folge aus Zeitgründen gerne auf youtube dort aufgezeichneten Gymnastik-Übungen, um nicht völlig einzurosten. Da sind immer Yoga-Elemente dabei! Ich habe einen FSSPX-Priester (!!) gefragt, ob er das an sich für sündhaft hält. Er hat mir geantwortet, dass es etwas anderes ist, aus körperlichen Gründen Yoga-Übungen zu machen und wieder etwas anderes, wenn man die Spiritualität dabei anziehend findet. Seitdem bete ich vor der Gymnastik immer das Gebet zum Heiligen Michael: „Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe…“. Ehrlich gesagt bin ich ausserstande zu unterscheiden, welche Übung nun völlig frei von Yoga ist und möchte auch nicht auf die abendlichen Dehnübungen verzichten.

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  4. maureder sagt:

    Ach du liebe Zeit, so sieht man das in Indien.
    Und unsere Pastöre, die wir aus Indien bekommen, da wir Priestermangel haben, machen munter in Gemeinderäumen oder gar Kirchen Yoga-Kurse, und die braven Dorffrauen finden es originell. In Indien von der katholischen Kirche abgelehnt – von unseren westfälischen Bauersfrauen gerne aufgegriffen. Mal was neues ausser IKEBANA-Kursen im Gemeindehaus oder Origami-Faltkunst. Oder Macramee, diese Sisalkordeln, bei denen man so schön eine Eule mit Holzkugeln als Augen knüpfen kann – hatten wir doch alle zuhause, gebts zu, Leute.
    Selbst ist mir ganz peinlich eine IKEBANA-Messe in einer Klosterkirche in Erinnerung. Wobei immer irgendeine weibliche Person während Gabenbereitung, Hochgebet und Wandlung was in ein Blumengesteck vor und auf dem Altar gesteckt hat, symbolische Bedeutung zu dem, hat was gerade auf dem Altar geschieht. Dass man dann abgelenkt ist und nur noch auf die Blumenbinderin schaut und überlegt, was mag die Künsterlin uns mit diesem Kirschblütenzweig sagen (auferstanden aus dem Reich des Todes…).
    Damals war der Ausdruck Fremdschämen noch nicht gebräuchlich, hätte aber noch sofort in der Kirchenbank erfunden werden müssen. Aber damals wollte man auch irgendwie nichts gegen eine andere Kultur sagen, also dass dieses buddhistische Blumenstecken nicht zur Wandlung passt bei der Messe – das wäre ja schon ziemlich gemein gewesen.
    Nachher habe ich gefragt, ob es das auch mit anderen Deko-Kunstarten aus Asien gibt.
    Servietten falten in der Art von Origami zum Dreifaltigkeitssonntag.

    Soviel zu Yoga in der Kirche.

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  5. @Seppi: Der LOGOS ist entscheidend, den man auch in der Bibel finden kann und findet.

    Nun, die verschiedenen Yoga-Arten und Stile bauen auf dem Brahman auf (nicht identisch mit und nicht zu verwechseln mit dem indischen hindhuistischen Gott Brahma!). Dies ist in der spirituellen Philosophie des Hindhuismus die „Weltseele“. (siehe dazu auch die intellektuelle spirituelle Atman-Brahman Philosophie der Brahmanen als unpersönliche Gottesvorstellung und das Advaita-Vedanta nach Shankara).Dieses „Brahman“ als „Weltseele“ des Kosmos entspricht in der Tat dem LOGOS der griechischen Philosophie und des Neuen Testamentes der Bibel und der Septuaginta des Alten Testamentes der Bibel, zu welchem der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen im Neuen Testament der Bibel die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, beim Stoiker Kleanthes die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) mit je einem Zitat zitiert. Dieser Logos war in der antiken griechisch-römischen Philosophie und in der Philosophenschule der Stoiker mit ihrer Lehre der Stoa das „Weltgesetz“ und „die göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos“. (siehe dazu auch den jüdischen Theologen und Philosophen und Mystiker Philo(n) von Alexandrien und Elias Erdmanns Texte zu ihm und Origenes und den Kirchenlehrer und Kirchenvater Justin den Märtyrer mit seiner Logos-Theologie und den Heiligen Irenäus von Lyon der diese Logos-Theologie von ihm übernahm und Clemens von Alexandrien als heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes als hermetische Philosophen der Hermetik und Hermetiker wie auch Lactantius bzw. Laktanz und Origenes Schüler Gregor Thaumaturgus und Dionysios Areopagita als christlichen Neuplatoniker der durch sein Pseudonym „Areopagita“ an diese Areopagrede des Apostels Paulus mit seinem Zitat anknüpfte und den Heiligen Augustinus als Kirchenlehrer welcher den antiken Philosophen Platon(n) stark rezipierte und auch noch die gesamte Patristik bis Johannes „Scottus“ Eriugena als Philosophen und Theologen und Mystiker des iro-keltischen Christentums).
    Dieser LOGOS bzw. im indischen Hindhuismus das BRAHMAN entspricht als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ in der Tat auch dem TAO bzw. DAO des chinesischen Taoismus bzw. Daoismus als universalistische ostasiatische Philosophie und spirituelle Religion und Lehre.
    Dies ist das Weltgesetz bzw. die göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos. Die griechischen Philosophen leiteten davon ihre LOGIK als natürliche Vernunft und Ratio-nalität und ihre ETHIK als natürliche vernünftige Moral und das natürliche Sittengesetz ab, welches der Apostel Paulus im Neuen Testament ausdrücklich auch den vernünftigen und gerechten Heiden zubilligte. Er billigte ihnen auch auf dem Areopag in Athen Anteil am Logos als natürlicher sittlicher und gerechter Vernunft und natürlicher Moral und Ethik zu. Dies war und ist sozusagen der Mindest- und Grundkonsens der spirituellen Philosophien mit ihrer Metaphysik und Ethik und Moral. Auch die Heiden als Polytheisten kannten den Logos.
    Der Heilige Albertus Magnus als Kirchenlehrer und die Heilige Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin nannten ihn den Makrokosmos, welcher dem Mikrokosmos Mensch bzw. dem einzelnen Menschen mit seinem Körper und seiner Seele und seinem Geist gegenübersteht.
    Der Heilige Thomas von Aquin als Schüler des Heiligen Albertus Magnus (welcher auch ein hermetischer Philosoph der Hermetik als Naturphilosophie und Religionsphilosophie war) nannte diesen Logos als Makrokosmos und seelisch-psychische Ebene den LIMBUS. Dort gehen nach dem Tode die Seelen der „gerechten Heiden“ des Apostels Paulus und des Evangelisten Johannes im Johannes-Evangelium hin. Der katholische mittelalterliche Dichter Dante Alighieri beschrieb diesen Limbus als astralische transzendente jenseitige Ebene bzw. Sphäre und metaphysische Jenseitswelt auf seiner mystischen Seelenreise durch die transzendenten jenseitigen Sphären und Ebenen und Welten in seinem weltberühmten Werk „Die göttliche Komödie“. Dieser Limbus bzw. Logos als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ beim stoischen Philosophen Kleanthes, welchen der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen zum göttlichen Logos als „Weltgesetz“ und „göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos“ zitiert,
    wurde in der Renaissance-Philosophie von den Humanisten auf Latein auch „Anima Mundi“ genannt, die „Weltseele“ des Kosmos eben, und auch das All-Leben und die All-Natur usw.
    Die alten Germanen und manche Kelten nannten den Logos, welcher vom höchsten Gott Allvater erschaffen worden war, auch das“ Wyrd“. (wobei hier freilich sehr stark durch den germanischen Götterkult das Saturnische betont war, weswegen es auch mit „Schicksal“ übersetzt worden war, denn so empfanden die Germanen als naturreligiöse Polytheisten und Heiden eben die Natur und das Leben und die Welt und die göttliche Ordnung des Kosmos usw. – das Schicksal webt das Netz des Lebens und wir weben uns selbst unser Schicksal – deswegen zitiert der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen im Neuen Testament der Bibel zum Logos auch „denn in ihm leben und weben wir“ und „denn wir sind seines (Gottes!) Geschlechtes“ bzw. von seiner Art). Auch der Mensch, denn im Alten Testament werden bisweilen auch Engel und Menschen Götter genannt, ist ein Wesen mit Geist und Seele und natürlich dem Körper. Und eben im Gegensatz zum Tier auch mit einem freien Willen usw.
    Der Apostel Paulus nimmt im Neuen Testament der Bibel auch die Einteilung bzw. Dreiteilung des Menschen in Körper und Seele (griechisch Psyche) und Geist vor. Diese Einteilung bzw. Dreiteilung ist eine universelle, man findet sie auch in der griechisch-römischen Philosophie der Antike und in der hermetischen Philosophie der Hermetik als Religionsphilosophie und Naturphilosophie und in der humanistischen Renaissance-Philosophie des Humanismus und in der spirituellen indischen Philosophie und Metaphysik des Hindhuismus bei den Hindhus und in der universalistischen Philosophie und Lehre der Taoisten bzw. Daoisten in China und Ostasien und auch bei den Buddhisten im Buddhismus (die Buddhisten sagen Körper und REDE (die Sprache also, das ist nur eine andere Sichtweise derselben Sache, auch der Heilige Augustinus kannte schon das Unterbewusstsein der Psyche bzw. Seele und Paracelsus den individuellen Charakter) und Geist. Dem Körper des einzelnen Menschen steht nun demnach also gegenüber die materielle bzw. körperliche oder stoffliche Ebene
    (materiell-grobstofflich-grobenergetisch). Der Seele bzw. Psyche des einzelnen Menschen steht gegenüber die seelisch-psychische-astralische Ebene bzw. eben der LIMBUS bzw. der MAKROKOSMOS bzw. der LOGOS als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ und (göttliches) „Weltgesetz“ und „göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos“ und „All-Leben“ und „All-Natur“ und als das BRAHMAN im Hindhuismus und das TAO bzw. DAO im chinesischen Taoismus bzw. Daoismus. Dies ist die seelisch-psychische Ebene, welche als die Ebene der Seele (bzw. griechisch „Psyche“ des jeweiligen einzelnen Menschen) zwischen der körperlichen- materiellen Ebene mit dem Körper des Menschen und der geistigen Ebene mit dem Geist des Menschen mittelt und vermittelt und weswegen so also die Seele bzw. griechisch Psyche der Mittler und Vermittler zwischen dem Körper und dem spirituellen Geist des Menschen ist.
    Der Seele (griechisch Psyche) des einzelnen Menschen steht der Logos bzw. Makrokosmos bzw. Limbus gegenüber. Dies ist die seelisch-psychische-astralische Ebene, welche man noch weiter in die ätherische Ebene und die astralische Ebene und die mentalische Ebene unterteilen und aufteilen kann. Im Grund könnte man hier noch weiter und quasi endlos und unendlich weiter aufteilen und ausdifferenzieren und unterteilen und unterscheiden usw.
    Aber die hier beschriebenen drei Hauptebenen sind erstmal die allgemeine Aufteilung und Einteilung und Grundlage, um dieses philosophische Grundprinzip und diese grundlegende Gesetzmäßigkeit der Einteilung und Dreiteilung von Mensch und Kosmos zu verstehen.
    Zwischen Körper und Geist bzw. körperlicher und geistiger Ebene mittelt und vermittelt die Seele (griechisch Psyche) bzw. die seelisch-psychische feinstoffliche ätherische Ebene.
    Vom Zustand der Seele (griechisch Psyche) des einzelnen Menschen und ihrer ethisch-moralischen-sittlichen-spirituellen Reinheit und Harmonie und ihrem Entwicklungs- und Verständnisgrad und Reifegrad hängt es ab, inwieweit und inwiefern und wie gut und wie rein und wie klar die Seele (griechisch Psyche) des Menschen zwischen Körper und Geist des Menschen mitteln und vermitteln kann, weswegen die Seelenpflege und Seelenreinigung und Seelenharmonisierung und ein harmonisches vernunftgemäßes und auch ethisches und moralisches Leben und Handelnund Reden und Denken und Fühlen auch so wichtig sind!
    Vom Zustand der Seele (bzw. griechisch Psyche) des Menschen hängen auch die jeweiligen Übertragungs-Möglichkeiten aus der spirituellen metapsychischen und jenseitigen transzendenten geistigen Ebene des spirituellen Geistes des Menschen ab. Dem Geist des einzelnen Menschen steht Gott als der Schöpfer des gesamten Kosmos gegenüber, nach dessen Logos als göttlicher Schöpfungsordnung des Kosmos alles geschaffen wurde und aus dem auch der Menschen als Wesen mit Körper UND Seele (griechisch Psyche) UND Geist hevorgegangen ist. Wie eine Ausstrahlung bzw. Emanation einer geistigen Sonne, siehe dazu auch das Höhlengleichnis des Philosophen Platon, der Mensch wurde so betrachtet wie es auch in der Genesis der Bibel steht tatsächlich nach dem Ebenbild Gottes geschaffen usw.
    Geschaffen aber eben auch mittels und durch den LOGOS als Wort Gottes und den göttlichen Hauch bzw. Atem als Pneuma Gottes. Wie es auch in der Genesis steht, siehe auch den Apostel Paulus zum Anthropos und Jesus Christus als neuen Mensch und Menschensohn und neuen Adam. Der Anthropos des Alten Testamentes war der kosmische Adam und himmlische Gott-Mensch und platonische Ideal-Mensch vor dem Sündenfall, nach dessen Vorbild der Mensch als Adam und Eva von Gott als Schöpfer und gütigem Vater geschaffen wurde. Siehe dazu auch Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Johannes Trithemius als Abt von Sponheim und den Jesuiten Athanasius Kircher und Reuchlin usw.
    Oder auch den Heiligen Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens als Templer und den Templer und Arzt Arnaldus de Villanova als hermetischer Philosoph und Hermetiker mit seinem Buch „Tetragrammaton“ und den Seeligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und den Benediktiner Basilius Valentinus und den Benediktiner Mönch Odo Casel mit seiner Mysterien- und Bogumil-Theologie und das Engel(s)werk nach der katholischen Mystikerin und Charismatikerin Gabriele Bitterlich und die Mystiker Angelus Silesius und Tauler und Roger Bacon und den Mönch Pico de la Mirandola und den Priester Marsilio Ficino und Firmicus Maternus und den hermetischen Arzt van Helmonte als Hermetiker und Spaghyriker und Hygieniker und Knorr von Rosenroth und Welling und Khunrath und den Universalgelehrten und Rosenkreuzer Jan Comenios mit seiner panEN(!)theistischen Philosophie der Pansophie (der PanEn(!)theismus wurde von Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus entwickelt) und den Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz und Friedrich Schiller und den Philosophen Krause mit seinem „Krausimo“ und Franz Bardon.

    Kurz gesagt: Gesetzmäßig ist, was dem LOGOS als der göttlichen Schöpfungsordnung des Kosmos und dem göttlichen Weltgesetz des Kosmos entspricht, dies ist die „Weltseele“ und „Weltvernunft“ und der Limbus und der Makrokosmos, welcher dem Mikrokosmos Mensch gegenübersteht. Dies ist das All-Leben und die All-Natur, welche die Hindhus im Hindhuismus in Indien das Brahman nennen und die Taoisten bzw. Daoisten in China das Tao bzw. Dao.

    Dämonen und alles dämonische sind UNGESETZMÄßIG, denn sie sind Verstösse gegen die göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos. Genau wie auch jede Form der schwarzen Magie, welches sich meist in Satanismus bzw. Teufelsanbetung oder auch Dämonologie und/oder Nekromantie bzw. Geisterbeschwörung äußert (auch wenn viele Spiritisten und Medien überhaupt keine negativen Absichten hegen verstossen sie damit gegen ein göttliches spirituelles Gesetz, denn die Toten soll man ruhen lassen und nicht die Totenruhe stören – ganz abgesehen davon, dass man so auch leicht übelwollende Geister und Dämonen anziehen und so auf sich aufmerksam machen kann und die Gefahr einer Besessenheit droht). Yoga ist insofern zulässig und GESETZMÄßIG den göttlichen spirituellen Gesetzen des LOGOS bzw. BRAHMANS oder auch TAOS bzw. DAOS oder eben des sogenannten MAKROKOSMOS gemäß, solange es sich eben auch genau an diese Gesetze hält und ihnen entspricht und in Übereinklang und Harmonie mit dem LOGOS oder auch BRAHMAN als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ und „Weltgesetz“ und „göttlicher Schöpfungsordnung des Kosmos“ gemäß betrieben und ausgeübt wird. Das Problem auch und selbst in der uralten Hochkultur Indien mit seiner komplexen Religion des Hindhuismus mit seiner hochkomplexen und spirituellen differenzierten spirituellen Philosophie und Metaphysik ist nun aber – DE FACTO halten sich in der Realität sehr viele Hindhus und selbst Brahmanen als hinhduistische Priester-Kaste und auch manche Yoga-Lehrer dies es eigentlich besser wissen müßten eben gerade leider übehaupt nicht an die Gesetze des Brahman und der Atman-Brahman Philosophie als spiritueller Lehre der Brahmanen. Und dies kann dann eben leider unter Umständen auch Dämonen anziehen und zur dämonischen Verseuchung und sogar Besessenheit führen, dies ist zwar nicht die Regel, kommt aber leider häufig durchaus vor.

    Beispiele: In Nord-Indien gibt es in der indischen Gesellschaft (psychosoziale astralische Ebene des Limbus bzw. Makrokosmos bzw. Brahmans, siehe auch den Psychologen C.G. Jung zum „kollektiven Unterbewusstsein“ der Menschheit und dem „kollektiv Unbewussten“ einer jeweiligen Gesellschaft und eines jeweiligen Kulturkreises und die Psychologie nach Wilhelm Reich und James DeMeo und Prof. Bernd Senf aus Berlin – siehe eventuell auch Judith Reisman und die christliche Psychologin Christa Meves und den Anthropologen David Graeber und den Anthroposophen Andreas Delor http://www.berndsenf.de auch Emil Stejnar als Hermetiker) auch heute noch bei den hellhäutigen Nord-Indern bzw. den sogenannten indoeuropäischen „Ariern“ einen ganz gewaltigen Rassismus und einen Rassenstolz und Rassendünkel und Rassentheorien und Rassenhass und Diskriminierung der dunkelhäutigen Süd-Inder (Drawidier und Tamillen), welche vielfach noch nicht einmal die Tempel betreten dürfen – und es gibt dort noch heute eine gewaltige Hitler-verehrung und auch satanischen Nazi-Okkultismus als schwarze Magie mit der Swastika als Hakenkreuz. Damit verbunden und davon gefördert und u.a. auch mit herrührend einen ganz gewaltigen Sozialneid und Mißgunst und Konkurrenzneid in der indisch-hindhuistischen Gesellschaft mit dem mindestens heutzutage pervertierten und entarteten und dem ursprünglich rationalen Zweck entfremdeten ungerechten und diskriminierenden unterdrückerischen Kasten-System. Leider hat der Rassismus und Rassenstolz und Rassendünkel und Rassenhochmut dort vielfach Tradition – selbst bei den Brahmanen als hindhuistischer Priesterkaste, die es eigentlich besser wissen mußten und sollten – denn das „Brahman“ widerspricht diesem Rassismus!

    Das „Brahman“ bzw. der „Logos“ ist eben vernünftig und rational und logisch und ethisch und damit moralisch – eben die vernunftgemäße göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos als das göttliche „Weltgesetz“ und die „Weltvernunft“ und die „Weltseele“. Oder auch Tao/Dao.
    Das Naturrecht bzw. die All-Natur und das All-Leben als der Makrokosmos und der Limbus.

    Stolz und übermäßiges Ego und Egoismus und Egozentrik und Egomanie und Gier sowie Hass und Neid und Mißgunst und pure Dummheit und Unvernunft machten schon immer anfällig für Dämonen und die Versuchungen Satans und seiner Teufel. Ebenso Geilheit und Triebhaftigkeit und Jähzorn und Unbeherrschtheit und Sucht bzw. Süchte und Lüsternheit.

    Der luziferische Einfluss ist leider deswegen in Nord-Indien so gesehen sehr verbreitet.

    Leider sieht es in Süd-Indien nicht gerade sehr viel besser aus. Nur auf eine andere Art und Weise. Bei den dunkelhäutigen Süd-Indern bzw. Drawidiern und Tamillen ist Nekromantie und Spiritismus und Energievampirismus und Schadenszauberei sehr weit verbreitet. Siehe etwa auch die Menschenopfer der Sekte der Thugs im entarteten und dämonisch pervertierten Kali-Kult. Die Süd-Inder unterliegen eher dem ahrimanischen (saturnischen) dämonischen Einfluss, der Teufel als der Zerstörer und Unterdrücker und Vampir und Tyrann und Lügner.
    Auch gibt es als ein Anzeichen und Symptom und Resultat davon (wegen diesem negativen dämonisch-teuflischen Einfluss) u.a. in Süd-Indien die gnadenlosesten Kredit-Haie und Zins-Wucherer der Welt mit massiver Schuldsklaverei und Wucher-Zinsen und Ausbeutung usw.
    Gerade heute im chaotisch-destruktiven und ausbeuterischen vampirischen betrügerischen Finanzkapitalismus des Neoliberalismus und Globalismus der neoliberalen Globalisierung.
    Siehe auch unsere manipulative Medien- und Ego-Gesellschaft mit Medien-Manipulation und Sophistik und Rabulistik und Unvernunft und postmoderner Ideologie und sophistischer „Philosophie“ wider Vernunft und Natur als technokratische und mechanistische Denkweise des destruktiven und werte-relativistischen entwurzelnden Dekonstruktivismus als Dauer-Relativismus. Die neoliberale Globalisierung und der postmoderne Neoliberalismus haben eine skrupellose Ego-Gesellschaft mit Sozialdarwinismus und sozialdarwinistischem Raubtierkapitalismus und psychopathischen Tendenzen und massenhaften neuen psychischen Störungen und Zivilisationskrankheiten hervorgebracht, die es früher so nicht bzw. nicht in dieser Häufigkeit gab. Siehe auch die Zunahme von Burn-Out und Neurosen und Schizophrenie, welche häufig auch durch dämonische Einflüsse mitbedingt ist und offiziell klinisch schulmedizinisch amtsärztlich als niemals wieder verschwindend und nicht voll heilbar gilt…sie kann auch auf dämonische Besessenheit zurückgehen, und tatsächlich ist ein kirchlicher Exorzismus von einem amtlichen kirchlich autorisierten Exorzisten tatsächlich in vielen Fällen zu empfehlen und heilsam, Laien dürfen tatsächlich auch den kleinen Laienexorzismus beten (aber nur den!). Auch darf die alternative Medizin wie die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda (mit den Tattwas und dem Prana) und die Traditionelle Chinesische Medizin TCM (wie auch das japanische Reiki zur Heilung und Reinigung und Shiatsu als Energieheilmassage) in Anspruch genommen werden. Denn diese entsprechen den göttlichen universellen spirituellen Gesetzen des LOGOS bzw. Makrokosmos bzw. Brahmans bzw. des Tao/Dao oder auch der „Weltseele“ bzw. „Weltvernunft“ als göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos und göttliches Weltgesetz und Astral-Ebene bzw. Limbus.
    Auf den LOGOS bzw. das BRAHMAN oder auch TAO/DAO als Makrokosmos kommt es an!

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    • Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente. (antike Ärzte wie Hippokrates und Galen – siehe etwa auch sein Buch zur Steinheilkunde bzw. des Heilens mit Edelsteinen und Kristallen – und etwa Celsus wurden etwa auch in den Asklepien nach Asklepios zum Heilen mit den 4 bzw. 5 Elementen und Medizin und Heilkunst allgemein ausgebildet, sie erlernten dort auch die mystische hermetische Theurgie usw.).
      Auch der christliche Mystiker Dionysios Areopagita verwendete das Wort „Theurgie“ also im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist als Geist Gottes. (siehe auch Elias Erdmann usw.)
      Der stark vom Neuplatonismus beeinflusste spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita übernahm den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie.
      Theurgie (griechisch θεουργία theourgía „Gotteswerk“) ist eine antike Bezeichnung für religiöse Riten und Praktiken, die es ermöglichen sollten, mit göttlichen Wesen in Verbindung zu treten und von ihnen Hilfe zu erlangen. Der Ausübende wird „Theurg“ genannt. Nach der gängigen Auffassung der antiken Theurgen wurde nicht versucht, die erwünschte Reaktion der Götter mit magischen Mitteln zu erzwingen, sondern es ging um ein Zusammenwirken von Gott und Mensch, bei dem sich der Theurg göttlichem Einfluss öffnete. Siehe dazu auch Johannes „Scottus“ Eriugena und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und den Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus zur Hermetik als hermetischen Philosoph und christlichen Hermetiker und den Heiligen Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens und Johannes Trithemius als Abt von Sponheim und Reuchlin und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Pico de la Mirandola und van Helmonte und Knorr von Rosenroth und Jan Comenios als Rosenkreuzer mit seiner Pansophie und Gottfried Wilhelm Leibniz und Khunrath und Welling und Katharina von Klettenberg usw..
      Theurgie bedeutet also nicht, wie häufig behauptet, Götterzwang, sondern Gotteswerk. Der meditierende Theurg wird vom dreifaltigen Gott und seinen Engel geführt und erlangt eine Verbindung zu ihm, wie auch der Prophet Henoch im äthiopischen Henoch-Buch zum Erzengel Metathron („Stimmes Gottes“, „Der neben dem Throne steht“), zu dem er selbst dann sogar wird bzw. mit diesem in diesem verschmilzt usw.
      Siehe aber auch die christliche Mystik etwa beim katholischen Mystiker Meister Eckhart und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und seiner Philosophie und Theologie des PanEN(!)theismus und eben die Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer und dem Heiligen Irenaeus von Lyon und auch bei Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinem Schüler Origenes als christlich hermetischen Philosophen und die Mystiker Angelus Silesius und Tauler und den Byzantiner Marcos Psellos und den Heiligen Bernhard von Claiveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens und Hildegard von Bingen und Laktanz.

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  6. Dorrotee sagt:

    @Bernhard
    Also wirklich, wo leben Sie?
    Das Yoga – und bitte informieren Sie sich vorher – ist ein riesiger Hype. Man findet es an jeder Strassenecke und vor allem im Gesundheitswesen im großen Stil.
    Die Modebranche hat es voll für sich entdeckt, und das schon seit Jahren. Tschibo und viele andere Firmen bieten alles Zubehör für Yoga an.
    Sportartikelläden haben ganze Abteilungen dafür.
    Einfach mal mit offenen Augen einkaufen gehen.
    Gerade junge, spirituell suchende Menschen spricht es voll an.

    Besonders wird es auch nach der Geburt empfohlen (meist jüngere Frauen).
    Nach den gebetsähnlichen Körperübungen folgt die Entspannung mit der Meditation. Es soll Kräfte und Selbstheilung anregen. Evtl ein gewünschten Trancezustand, der dann aber schon als erste Stufe angesehen wird.

    Ich selbst habe als junge Frau Yoga praktiziert.
    Der Sonnengruß ist eine unbedingte Übung an einen Götzen, der in keiner Yogasitzung fehlen darf. Ansonsten macht man kein Yoga.

    In der Entspannung und Meditation soll es dem Menschen gelingen, quasi seinen Körper schwebend zu empfinden. Harmlos nennen es es manche Yogalehrer „Tiefenentspannung. “
    Dass man evtl. einen Götzen huldigt, wird verschwiegen. Weil sonst viele Yogateilnehmer aufhören würden.
    Empfehlen kann ich das Buch „Der Tod eines Guru“, von einem indischen Sohn eines Gurus geschrieben.
    Er beschreibt genau , was es mit dem Yoga auf sich hat. Und er warnt eindringlich davor.
    Man kommt mit diesen Übungen, auch wenn es nicht dem Gebet zukommen soll, unweigerlich mit diesem „Ungeist „in Berührung.

    Also Verharmlosung, wie Sie diese in Ihrem Kommentar schreiben, ist nicht angesagt.

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    • Bernhard sagt:

      Von einem „Sonnengruß“ habe ich noch nie etwas gehört. Mag sein, dass es den gibt.

      Was heißt hier „evtl. einem Götzen huldigt“? Huldigt man nun einem Götzen, oder nicht?

      Ich habe mich schon mit einem evangelikalen Christen unterhalten, und der lehnte alles ab, was irgendwie mit Entspannungstechnik zu tun hatte. Yoga sowieso, aber auch autogenes Training und Meditation(!). Wobei er unter „Meditation“ wohl eher eine naturalistische Meditation oder allgemein Entspannungsübungen verstand. Von christlicher Kontemplation hatte er wohl noch nichts gehört.

      Da frage ich mich: Was sollen wir Christen dann tun, um ruhig zu werden? Bleibt uns wirklich nur, uns auf Verstandesebene zu sagen „Christus liebt mich, Christus trägt mich, also brauche ich keine Angst haben“ und zu hoffen, dass das irgendwie auch auf die Gefühlsebene durchschlägt, wenn wir aus Angst um unseren Arbeitsplatz nicht schlafen können oder bei der Geburt eines Kindes höllische Schmerzen leiden?

      Es ist mir klar, dass wenn man in tiefer in die geistigen Hintergründe einsteigt, sehr wohl mit hinduistischem Gedankengut in Berührung kommt. Nur frage ich mich, ob die erste Stufe wirklich so gefährlich ist.

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      • Dorrotee sagt:

        ja, es ist letztlich ein Götzendienst. Und die erste Stufe ist als Einstieg bereits gefährlich.

        Sie sollten als Christ wissen, was uns in den inneren Frieden bringt. Nämlich Christus selbst.
        Er ist der Friedensfürst.

        Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe verschaffen.
        Was brauchen wir mehr?

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      • Guten Tag,
        ich bin seit Jahrzehnten im Kontakt mit Betroffenen aus dem Esoterik-Spektrum, bekam noch vorige Woche den Anruf einer verzweifelten Frau, die sich in die Yoga-Szene verirrt hatte, ich habe zudem eine Reihe Aussteigerbücher gelesen. Häufig ist die scheinbar harmlose „Körperübung“ des Yoga (erste Stufe) der Einstieg in weitere Tiefen bzw. Untiefen. Das geht z.B. auch aus dem Buch „Die Yoga-Falle“ klar hervor, einem eindringlichen Erfahrungsbericht der Ex-Yoga-Lehrerin Marga Lauer.
        Insofern gilt die Devise (ähnlich wie bei „leichten“ Drogen): Wehret den Anfängen!
        Für uns Gläubige ist zudem, wie Sie schreiben, tatsächlich unsere Freundschaft mit Christus die Basis unseres Lebens und unserer „Ruhe“; zudem kann man auch über christliche Betrachtungen oder das Rosenkranzgebet zur inneren Besinnung kommen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass es bei den anderen Thomas-Christen und Thomas-Kirchen Indiens in apostolischer und bischöflicher Tradition und Nachfolge und Sukzession nach dem Apostel Thomas sehr wohl ein traditionelles praktiziertes überliefertes christliches Yoga gibt und auch die Anwendung der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda.
    Der Überlieferung nach bekehrten sich u.a. auch drei Brahmanen-Familien durch den Apostel Thomas und seine Nachfolger als Missionare in Indien zum christlichen Glauben bzw. dem Christentum. Und diese brachten dabei ihr traditionelles überliefertes indisches Yoga mit sich und ins Christentum und in die christliche Thomas-Kirche Indiens nach dem Apostel Thomas ein. Somit gibt es sehr wohl ein traditionelles überliefertes christliches indisches Yoga in Indien.
    Welches auch bis heute noch praktiziert und im christlichen Sinne ausgeübt wurde und wird.
    Es sei auch darauf hingewiesen, dass Teile der Thomas-Kirchen und Thomas-Christen Indiens in einer Kirchenunion mit der syrischen Kirche nach dem Apostel Thaddäus stehen (welche auch die Jakobus-Liturgie als liturgischen Schatz nach dem Apostel Jakobus erhalten hat und den 1. Clemensbrief zum biblischen Kanon bzw. Bibel-Kanon und dem Neuen Testament zählt und sich von der zweitältesten christlichen Kirchengemeinde der Welt – nach der christlichen Urgemeinde in Jerusalem im Urchristentum – in Antiochia herleitet), und auch apokryphes biblisches Sondergut zum Apostel Thomas wie etwa die Thomas-Akten und auch noch andere Überlieferungen kennen. Die syrische Kirche kennt zudem noch Sondergut und Überlieferungen u.a. zum Apostel Thaddäus und auch zur urchristlichen Gemeinde der Stadt Edessa usw.

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  8. Bernhard sagt:

    Die Frage ist, ob das auch für Yoga gilt, das hier von Hausfrauen unterrichtet wird. Soweit ich weiß, sind das hier mehr Entspannungs- und gymnastische Übungen, ohne Anrufung irgendwelcher Götter. Und eine Begegnung mit dem streben die (meist älteren Damen), die es praktizieren, auch eher nicht an.

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    • Seppi sagt:

      Bei Yoga sei auf die hinduischen Wurzeln hingewiesen. Yoga ermuntert, daran zu glauben, dass eine Einheit von Körper und Geist mit menschlichen Techniken zu erreichen sei. Es geht also in der physischen Entspannung nicht nur darum, den Körper beweglicher zu halten. Das ist mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar.

      In Yoga-Zentren und Räumen sind immer auch Buddhas aufgestellt, Chakrabilder aufgehängt und…. . Auch wenn man es im Turnverein als Entspannung macht, es sind Entspannungs-Übungen aus der hinduistischen Götterreligion.

      Chef- Exorzist der Diözese von Westminster, Jeremy Daries, Zitat/ kath.net: Es kann auch als Übertragungsort der ,bösen Geister, dienen. Oft seien scheinbar harmlose Praktiken wie Horoskope und Yoga-Übungen gefährlicher und täuschender, als das offensichtliche Okkulte und Böse.

      Ich kenne Katholiken, die gehen im Monat mehr zur OM-Entspannungsübung als in die Sonntagssmesse. Das tue ihnen so gut.
      Wer wird uns einmal im Himmel empfangen: Unser Herr Jesus Christus oder Buddha?

      Wir sollen dem Herrn nachfolgen und das Kreuz tragen. Hat unser Herr und Heiland sich hier auf Erden erholt und entspannt, um uns den Weg in den Himmel zu zeigen, um uns aus Irrtum und Sünden zu erlösen?

      Der schmale Weg und der breite Weg.

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      • Bernhard sagt:

        Warum tut diesen „Katholiken“ dann die Sonntagsmesse nicht gut? Man kann natürlich sagen „weil sie nicht glauben“, aber vielleicht sollte die Kirche da doch ein bisschen mehr Ursachenforschung betreiben.

        Desweiteren: Wir sollen unser Kreuz tragen… Selbstverständlich sollen wir das. Nur: Sollen wir hier versuchen, uns das Leben zu erleichtern, oder uns mehr oder weniger kopflos „durchwurschteln“, weil Leid sowieso nie aufhört und sowieso jeder sein Kreuz zu tragen hat?
        Wir können und dürfen nicht anderen Gottheiten huldigen, das ist klar. Die Frage ist, ob die erste Stufe wirklich die Huldigung einer anderen Gottheit ist. Es wundert mich auch, dass Yoga dieses Mal von den indischen Bischöfen so scharf verurteilt wird. Denn in früheren Verlautbarungen haben sie es, als reine körperliche Übung betrieben, m.W. sehr wohl akzeptiert.

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Seppi:
        Es gibt auch Hindhus, die Zugang zu Jesus Christus als Fleischwerdung bzw. Inkarnation Gottes bzw. des höchsten Gottes haben. (im Alten Testament der Bibel werden manchmal auch Engel oder Menschen Gott genannt und der Prophet Henoch erreicht im äthiopischen Henoch Buch, aus welchem der Apostel Paulus im Judas-Brief auszugsweise zitiert und welches noch heute zum breiteren und engeren Bibel-Kanon der koptischen Kirche Äthiopiens gehört – wie auch das für die Engelslehre bzw. Angelogie bedeutsame Jubiläen-Buch mit seiner Zahlen-Mystik, in der Tat Vergöttlichung wie auch der katholische Mystiker Meister Eckhart ). Eben u.a. auch durch spirituelles Yoga und Meditation und Kontemplation. Siehe dazu auch den Kardinal Nikolaus von Kues bzw. Cusanus mit seiner hermetischen Renaissance-Philosophie des PanEN(!)theismus als Naturphilosophie und Religionsphilosophie bzw. Renaissance-Humanismus.
        Der Apostel Paulus zitiert im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen auch die beiden stoischen Philosophen Aratos und Kleanthes als Dichter mit je einem Zitat zum höchsten Gott und zum göttlichen LOGOS, welcher bei dem stoischen Philosophen Kleanthes als „die Weltseele“ und die „Weltvernunft“ bezeichnet und definiert wurde und bei den antiken griechischen Philosophen der Stoiker mit ihrer Lehre der Stoa und in der griechischen Philosophie auch das Weltgesetz bzw. die göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos war. Beim Heiligen Albertus Magnus als Kirchenlehrer und bei der Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin hieß dieser Logos als die universelle göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos und Weltgesetz und Weltseele und Weltvernunft auch der „Makrokosmos“, welcher dem Mikrokosmos Mensch bzw. des Menschen gegenübersteht.
        Beim Heiligen Thomas von Aquin hieß diese seelisch-psychische-astralisch-mentalische Ebene, die zwischen der materiell-körperlich-grobstofflichen-grobenergetischen Ebene des Körpers und der geistig-spirituellen Ebene (als göttlicher Ebene im Sinne des Philosophen Platon und nach Philon von Alexandrien als jüdischen Theologen, siehe Elias Erdmanns Texte dazu) des spirituellen Geistes mittelt und vermittelt und als Mittler und Vermittler fungiert der LIMBUS. Beim katholischen Dichter Dante Alighieri auf seiner mystischen astralischen Seelenreise durch die transzendenten jenseitigen Sphären und Ebenen und Jenseitswelten in seinem weltberühmten Werk „die göttliche Komödie“ findet man diesen LIMBUS, den er besucht, ebenfalls. Dort gehen nach ihrem Tode die „gerechten Heiden“ hin, denen auch der Apostel Paulus Anteil am LOGOS als Gottes Weltgesetz und Weltvernunft und Weltseele zubilligte, die griechischen Philosophen haben vom Logos auch ihre LOGIK als natürliche Vernunft und Ratio-nalität und ihre ETHIK als sittliche vernünftige Moral und als das natürliche Sittengesetz abgeleitet, welches der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auch ausdrücklich den gerechten Heiden zubilligte.
        Dieser LOGOS als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ und All-Natur und All-Leben bzw. Weltgesetz und göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos wird im Hindhuismus in Indien von den Hindhus bzw. Indern das „Brahman“ genannt. Von dessen Gesetzmäßigkeiten haben die Brahmanen auch die spirituelle metaphysische Atman-Brahman Philosophie des Hindhuismus abgeleitet und der indische Religionslehrer Shankara die Advaita-Vedanta Lehre und von diesem Brahman stammt auch die traditionelle indische überlieferte ganzheitliche Heilkunst des Ayurveda mit der universellen psychisch-seelischen Lebensenergie Prana als natürlicher Bioenergie und den Tattwas, die den 5 Elementen der 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und der Hermetik entsprechen

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    • Namen

      Die Bezeichnung „Thomaschristen“ hat keinen amtlichen Charakter. Ihr Alter ist nicht genau bekannt. Die Benennung entspringt dem lokalen Thomas-Kult, der mit der Verehrung eines Apostelgrabes verbunden ist. Der als Indiens Erstmissionar verehrte Apostel Thomas gilt in der Folge auch als Begründer eines apostolischen Bischofsstuhles (Kathedra) in Indien. Einheimische Christen und Kirchenführer ziehen daraus Konsequenzen für ihre Stellung und Rechte in der Gesamtchristenheit und innerhalb der eigenen kirchlichen Konfession. Aus der Behauptung eigenständiger Apostolizität ergeben sich Spannungen und Autonomieforderungen, die bis zu Kirchenspaltungen führen.

      Einheimische Namen sind Nasranikkal („Nazranis“) und Suryanikkal („syrische Christen“).
      Gründung

      Der Apostel Thomas verließ nach lokaler Thomas-Hagiographie Jerusalem etwa im Jahr 40 n. Chr. und kam – nachdem er eine Zeit lang im Mittleren Osten (heute Iran, Irak, Afghanistan und Belutschistan) evangelisiert hatte – um das Jahr 52 nach Nordindien. Dort reiste Thomas einer späteren Legende zufolge entlang der südwestlichen Küste Indiens (damals Malabar, heute der Bundesstaat Kerala) und gelangte schließlich nach Madras (heute: Chennai im Bundesstaat Tamil Nadu) an der Koromandelküste, wo ihn ein Speer tödlich getroffen habe. Über seinem vermeintlichen Grab wurde dort (heute St. Thomas Mount) 1547 eine Kirche errichtet, in der sich ein Kreuz mit einer mittelpersischen Inschrift aus dem 8./9. Jahrhundert befindet. Die bekanntere Verehrung von Thomas-Reliquien in Edessa wird mit der Überführung eines Großteils seiner Gebeine dorthin im 3. Jahrhundert erklärt. Die alten christlichen Kirchen Indiens betrachten Thomas bis heute als ihren Gründer und spirituellen Vater und bezeichnen sich als „Töchter des hl. Thomas“.

      Selbst wenn die Gründungsgeschichte, wie viele andere apostolische Gründungen auch, legendär ist, so ist doch das Christentum in Indien älter als viele Kirchen in Europa. Im dritten Jahrhundert überlagerte in Syrien/Mesopotamien die Thomastradition die ältere Addaitradition. Etwa zur gleichen Zeit entstanden die Thomasakten, die von einer Missionsreise nach Indien, allerdings der Beschreibung nach dem Norden des Landes, das heutige Afghanistan und Belutschistan, berichten. Seit dem 4. Jahrhundert ist die Indientradition bei den Kirchenvätern verbreitet.[2] In der Mitte des 6. Jahrhunderts fand der als Kosmas Indikopleustes bekannte alexandrinische Reisende Christen in Südindien vor.

      Als außerhalb des römischen Reiches und jenseits des „islamischen Gürtels“ gelegene Kirche hatten diese indischen Christen über Jahrhunderte kaum Kontakt zur Reichskirche oder gar zur römischen Kirche und entwickelten ein eigenständiges Kirchenleben in Gemeinschaft mit dem Katholikos der ostsyrischen „Kirche des Ostens“ von Seleukia-Ktesiphon (später in Bagdad bzw. Mosul). Ihre traditionelle gottesdienstliche Ordnung wird dem Ostsyrischen Ritus zugerechnet und wurde bis in die Neuzeit in syrischer Sprache gefeiert.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Thomaschristen#cite_note-1

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      • Holger Jahndel sagt:

        Das Verhältnis der drei Logoi zueinander

        „… so sind […] von den h. Theologen die Glaubensbekenntnisse aufgestellt und überliefert worden, damit wir im Herzen glauben und mit dem Munde bekennen, dass die göttliche Güte in drei Bestandheiten einer einzigen Wesenheit bestehe. Und zwar ist dies nicht ohne Berücksichtigung übersinnlicher Erkenntniss und vernünftiger Forschung geschehen. Indem sie nämlich, vom göttlichen Geist erleuchtet, die Eine unaussprechliche All-Ursache und den Einen einfachen und untheilbaren Ausgangspunkt ins Auge fassten, haben sie dies Einheit genannt. Indem sie weiterhin die Einheit selbst nicht in leerer Vereinzelung, sondern in wunderbar fruchtbarer Vielheit anschauten, haben sie drei Bestandheiten der Einheit gedacht: eine ungezeugte, eine gezeugte und eine hervorgehende. Das Verhalten der ungezeugten Bestandheit zur gezeugten nannten sie Vater; das Verhalten der gezeugten Bestandheit zur ungezeugten nannten sie Sohn; das Verhalten der hervorgehenden Bestandheit zur ungezeugten und gezeugten nannten sie heiliger Geist.“

        – Johannes Scottus Eriugena: Über die Einteilung der Natur[2]

        Johannes Scotus Erigena, Ludwig Noack (Übers.): Über die Eintheilung der Natur, Verlag von L. Heimann, Berlin 1870, Erste Abtheilung, S. 23f [1]

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