Münster: Das Bistumsblatt würdigt den CSD

Von Felizitas Küble

Das Bistumsblatt von Münster mit dem schönen Titel „Kirche und Leben“ (KuL) befindet sich seit Jahrzehnten auf einem strammen Linkskurs – sowohl theologisch wie politisch.

Die Online-Ausgabe der Zeitung stellt das derzeit wieder handfest unter Beweis: Am heutigen 3.6. veröffentlichte KuL einen Jubelartikel über die Beteiligung des katholischen Dechanten Strickmann und seiner St.- Andreas-Gemeinde am homosexuellen CSD-Marsch – und das ausgerechnet im stockkatholischen Cloppenburg (Südoldenburg – nördlich des Münsterlandes).

Unter dem Titel „Die St.-Andreas-Gemeinde beteiligt sich zum dritten Mal“ wird angekündigt, daß es im Vorfeld des „Christopher Street Day“ (CSD) einen ökumenischen Gottesdienst am 17. Juni in der Kreisstadt gibt. Das sei seit dem Jahre 2016 schon die „dritte kirchliche Feier“ im Umfeld des CSD, der zudem „wachsenden Zulauf“ verzeichne, freut sich die Bistumszeitung.

Ebenso angenehm überrascht zeigt sich der katholische Dechant: „Schon über die erste Anfrage nach einer Beteiligung der St.-Andreas-Gemeinde habe ich mich sehr gefreut und sofort zugesagt.“

Abschließend wird unter dem Stichwort „Kirche und Homosexualität“ erklärt:

„Der Welt-Katechismus stellt zwar fest, dass homosexuelle Frauen und Männer „diese Veranlagung nicht selbst gewählt“ haben und warnt, „sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen“. Ihnen sei vielmehr mit „Mitleid und Takt zu begegnen“. Homosexuelle Handlungen bleiben jedoch „in sich nicht in Ordnung“.“

Die Kirchenzeitungs-Redaktion hinkt hierbei um Jahrzehnte hinterher, denn jener erst-zitierte Satz („diese Veranlagung nicht selbst gewählt“) steht keineswegs im heute gültigen „Katechismus der Katholischen Kirche“ (KKK), sondern befand sich nur in einer ersten Ausgabe, die vom Vatikan längst korrigiert wurde. (Statt von „nicht selbst gewählter Veranlagung“ ist jetzt in Nr. 2358 von „tief sitzenden Tendenzen“ und einer „Neigung, die objektiv ungeordnet ist“ die Rede.)

Abgesehen davon sind wir katholischerseits weit (herab)gekommen, wenn sogar die den Lesben nahestehende Zeitschrift EMMA den CSD kritischer beurteilt als ein Kirchenblatt.

Das Feministinnenjournal von Alice Schwarzer beschwerte sich bereits in der Juli-August-Ausgabe 2009 über sexistische Entgleisungen bei den Paraden. „Hat der CSD noch einen Sinn?“, so heißt es im Titel und danach unumwunden, daß der CSD „doch heute oft fragwürdig daherkommt“.

Das Frauenmagazin wird noch konkreter: „Der Kampf um die Menschenwürde von Homosexuellen ist auf vielen CSD-Paraden längst verkommen zum Kommerz- und Porno-Spektakel: Sauna-Werbewagen, öffentlich kopulierende Männerpaare sowie eine massive Präsenz homo- wie hetereosexueller Sado-Maso-Anhänger, die ihre „Sklavin“ an der Kette durch die Straßen führen, sind an der Tagesordnung.“    

Sodann informiert EMMA darüber, daß sich das „Kölner Beratungszentrum für Lesben und Schwule“ ebenfalls über die „Sexualisierung der Parade“ beschwert habe.  (Der Artikel ist auch online abrufbar: https://www.emma.de/artikel/debatte-hat-der-csd-noch-einen-sinn-264026)

 

 

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GOTT hat uns von der Bürde befreit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 81 (80),3-4.5-6ab.6c-7.8a.10-11.

Stimmt an den Gesang, schlagt die Pauke,
die liebliche Laute, dazu die Harfe!
Stoßt in die Posaune am Neumond
und zum Vollmond, am Tag unsres Festes!

Denn das ist Satzung für Israel,
ein Entscheid des Gottes Jakobs.
Das hat ER als Gesetz für Josef erlassen,
als Gott gegen Ägypten auszog.

Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm:
Seine Schulter hab‘ ich von der Bürde befreit,
seine Hände kamen los vom Lastkorb.
Du riefst in der Not
und ich riss dich heraus.

Für dich gibt es keinen andern Gott.
Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
Ich bin der Herr, dein Gott,
der dich herausgeführt hat aus Ägypten.
Tu deinen Mund auf! Ich will ihn füllen.

 


Die Kirche sollte auf den „Smart“ umsteigen…

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Zustimmung oder Ablehnung zu Referaten oder Podiumsdiskussionen sagen etwas aus über die Gesinnung der Zuhörer. Die Befindlichkeit des Katholikentags-Publikums bei der Diskussion zwischen Kardinal Woelki und dem evangelischen Kabarettisten Eckard von Hirschhausen über das Thema „Wann stört Religion? Was stört an Religion?“ ist sehr aussagekräftig.

Eckard v. Hirschhausen, der mit einer katholischen Frau verheiratet ist und eine gemeinsam veranschlagte Kirchensteuer für die katholische Kirche zahlt, forderte in dieser Diskussion: „Dafür will ich auch eine Oblate, wenn ich mit meiner Frau zur Messe gehe“.

BILD: Abschlußmesse des Katholikentags auf dem Schlossplatz in Münster

Kardinal Woelki hielt dagegen, dass die „Eucharistie das Allerheiligste ist, die auch eine bekenntnishafte Dimension“ habe. Aber „Hirschhausen wurde für seine Polemik vom Publikum gefeiert“.

Ob die Lehre der Kirche einem solchen Publikum noch zu vermitteln ist, darf bezweifelt werden.

Die katholische Lehre sagt: „Die Eucharistie als Sakrament der Sakramente nimmt eine einzigartige Stellung ein: Alle Sakramente sind auf sie als Ziel hin geordnet“ (KKK 1211) …„Die Teilnahme am göttlichen Leben und die Einheit des Volkes Gottes machen die Kirche zur Kirche; beide werden durch die Eucharistie sinnvoll bezeichnet und wunderbar bewirkt“ (KKK 1325) …“Die Eucharistie ist also der Inbegriff und die Summe unseres Glaubens“ (KKK 1327) …“Eine besonders schwere Sünde ist das Sakrileg dann, wenn es sich gegen die Eucharistie richtet, denn in diesem Sakrament ist der Leib Christi substantiell gegenwärtig“ (KKK 2120).

Vielleicht sind Bischöfe, Priester und katholische Laien am Zustand dieses Katholikentags-Publikums mitschuldig, weil sie die deutsche Ortskirche noch immer als Volkskirche sehen, die mit dem großen Mercedes der 24. Mio. Kirchensteuerzahler daherkommt und sich für bedeutsam hält.

Tatsächlich wird sie weder in der Politik noch in der Gesellschaft für wichtig angesehen. Die deutsche Ortskirche sollte realistischerweise in den kleinsten fahrbaren Untersatz, dem „Smart“ der 1 – 5 Prozent der Katholiken umsteigen, die noch bereit sind, ihr Leben an der Lehre der Kirche auszurichten. So könnte sie vielleicht wieder zum Licht auf dem Berg werden.

Unser Autor Prof. H. Gindert leitet das „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift „Der Fels“


Politiker-Konversion zum Islam würde klare Verhältnisse hierzulande schaffen….

Die folgende Stellungnahme stammt von unserer Leserin Uta Estner:

Die deutsche Asylpolitik gipfelt in immer neuen Spitzen und lässt einen nur noch staunen.

Die uns regierenden Menschenrechtsspinner tarnen sich einerseits als Samariter, andererseits schüren sie nach wie vor unverdrossen durch vielfältige Rüstungsexporte Krieg, Unterdrückung und Flucht. Auch öffnen sie Frauen-, Juden- und Christenhassern Tür und Tor und leisten dadurch dem Rassismus in unserem Land Vorschub. Kritikern rücken rotbraune Horden auf den Leib.

In Deutschland fanden zusammen mit zahllosen anderen Gefährdern der Terrorpilot des 11. September 2001 Mohammed Atta Unterschlupf und finanziellen Rückhalt. Ein irakischer Ingenieur fertigte Zeichnungen von angeblichen Chemiewaffenproduktionsstätten an, übergab diese den Geheimdiensten und initiierte so den Irak-Krieg von Busch- Junior im Jahr 2003. Er erhielt Asyl und lebt gut und gern in und von unserem Land.

Auch ein Ex-Leibwächter von Osama Bin Laden sitzt seit 2008 in Deutschland und darf bis heute nicht abgeschoben werden. Solche Individuen werden hier bestens versorgt, was man von sehr vielen unserer Arbeitnehmer (Teilzeit, Leiharbeit) und Rentner nicht sagen kann.

Mein Vorschlag an unsere Obrigkeit:

Um ein für allemal klare Verhältnisse zu schaffen, sollten Sie allesamt zum Islam konvertieren. Dann müssten Sie sich auch nicht mehr um das christliche Kreuz und ähnliche „Petitessen“ streiten und ein Teil weiterer islamistischer Terrorakte würde sich von selbst erledigen; denn dann wären wir bald alle Teil der weltweiten islamischen Gemeinschaft „Umma“, einer „großen Familie“.

Wie dann wohl die im Jenseits harrenden 72 (?) Jungfrauen dereinst beim Anblick eines Heiko Maas oder Peter Altmaier reagieren würden?