Das Vatikanwort zur Interkommunion bietet keinen Grund zum Jubeln

Von Dr. Markus Büning

Die Nachricht ist kaum über den digitalen „Äther“ in alle Welt hinausgegangen und schon findet sich weitgehend ein großer Jubel über das vorläufige „Nein!“ Roms zur Interkommunion-Bestrebung des Marxschen Mehrheitsflügels der Deutschen Bischofskonferenz  –  wozu übrigens auch der Münsteraner Bischof Genn gehört –  in den Diskussionsforen.

Die Redaktion von kath.net titelt in nahezu euphorischer Stimmung: „Knalleffekt: Vatikan lehnt erneut DBK-Inter-kommunionshandreichung ab!“ (vgl. http://www.kath.net/news/64005).

Meines Erachtens besteht hier überhaupt kein Grund zum Jubel. Die im Schreiben Roms angeführten Gründe sind nämlich im Kern theologisch nahezu ohne klare Aussage, da in der Form vager Andeutungen abgefasst. Man zieht sich auf mehr formelle und rein kanonische Gründe zurück.

Zudem wird ja nun offenkundig auf weltkirchlicher Ebene versucht, entsprechende Regelungen auf den Weg zu bringen. Es bleibt demnach bei einer großen Unsicherheit!

Im Schreiben des Präfekten der Glaubenskongregation heißt es wie folgt:

„Der Heilige Vater ist daher zu dem Ergebnis gekommen, dass er nicht reif zur Veröffentlichung ist. Die wesentlichen Gründe für diese Entscheidung können wie folgt zusammengefasst werden: Die Frage der Zulassung von evangelischen Christen in interkonfessionellen Ehen ist ein Thema, das den Glauben der Kirche berührt und eine Bedeutung für die Universalkirche hat. Diese Frage hat auch Auswirkungen auf die ökumenischen Beziehungen zu anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die nicht zu unterschätzen sind.

Das Thema betrifft das Recht der Kirche, vor allem die Interpretation von Kanon 844. Weil es in manchen Teilen der Kirche offene Fragen über diesen Punkt gibt, sind die zuständigen Dikasterien des Heiligen Stuhls bereits beauftragt, eine baldige Klärung dieser Fragen auf universalkirchlicher Ebene herbeizuführen. Insbesondere erscheint es angebracht, dem Diözesanbischof das Urteil über die Existenz einer ‚drängenden schweren Notlage‘ zu überlassen.“  (Quelle: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/papst-gegen-veroffentlichung-von-handreichung).

Dabei ist die Sache doch ganz klar: Eucharistiegemeinschaft setzt Glaubensgemeinschaft voraus. Hinsichtlich der Konfessionen der Reformation besteht diese bezüglich des Altarsakramentes nicht, da dort die Notwendigkeit des apostolischen Amtes für die Gültigkeit der Eucharistie abgelehnt wird.

Das soll heißen: Ein Protestant, egal welcher Provenienz, kann nicht zu Eucharistie gehen. Es fehlt der gemeinsame Glaube an die Transsubstantiation – also an die Wesensverwandlung –  und die hierfür benötigte apostolische Sukzession des Amtsträgers.

Anders kann dies im Notfall, insbesondere bei Lebensgefahr, bei denjenigen Christen aussehen, die das priesterliche Amt anerkennen und an die wirkliche Gegenwart Christi im Altarsakrament glauben. Hier haben wir vor allem die Orthodoxen im Blick.

Will ein Protestant zur Eucharistie gehen, dann muss er zuvor katholisch werden. Er muss dann auch die Sichtbarkeit der Kirche, das Petrusamt und die Verehrung der Gottesmutter und aller Heiligen anerkennen. Alles andere wäre unaufrichtig und verlogen.

Rom hätte mit einem klar begründeten Bescheid dieser Verwirrung ein Ende setzen können, die seit Jahrzehnten die Kirche hier vor Ort erschüttert. Ja, wir haben eine eucharistische Krise! Und genau diese Krise ist es, die die Marxsche Front dazu verleitet hat, in diese Richtung einer unreflektierten Interkommunion mit Protestanten zu votieren.

Im Folgenden möchte ich einige Punkte hervorheben, die dafür gesorgt haben, dass die Würde des Altarsakramentes immer mehr verletzt wird. Rom, ja insbesondere der Papst, muss dafür Sorge tragen, dass diese Umstände wieder korrigiert, wenn nicht gar beseitigt werden:

Die Einführung der Handkommunion

Meines Erachtens ist die Einführung der Handkommunion die Hauptursache dafür gewesen, dass bei vielen Katholiken die Ehrfurcht vor dem Sakrament geschwunden ist. Es ist nun mal etwas grundlegend anderes, wenn man sich hinkniet und sich von dem in persona Christi handelnden Priester wie ein Kleinkind die konsekrierte Hostie auf die Zunge legen lässt oder ob man diese – wie jede andere profane Nahrung – stehend in die Hand nimmt und sich selbst zuführt.

Hinzu kommt die permanente Gefahr des Partikelverlustes. Zudem habe ich es selbst schon mehrmals gesehen, dass Menschen das Allerheiligste eben nicht empfingen, sondern mit in die Bank nahmen. Gott weiß, was dann mit dem Sakrament passierte? Die Tatsache, dass man konsekrierte Hostien im Internet ersteigern kann, zeigt überdeutlich an, wie weit der Greul hier geht.

Die eucharistische Dezentralisierung

Ein weiterer Punkt des Ehrfurchtsverlustes ist die eucharistische Dezentralisierung. Die Gestaltung der Gotteshäuser nach dem Konzil war eine Fehlentwicklung, die rückgängig gemacht werden muss. Wo ist denn der Tabernakel? Diese Frage muss man sich in vielen Kirchen inzwischen stellen. Der Tabernakel steht vielfach in irgendwelchen Seitenkapellen oder Krypten. Ja, man weiß gar oft nicht mehr, ob der HERR überhaupt noch zugegen ist. Das alles kann nicht so bleiben.

Wenn uns wirklich der HERR im Sakrament begegnet, dann müssen wir ihm auch in seinem Haus einen zentralen Ehrenplatz geben. Der HERR gehört ins Zentrum und eben nicht die Priestersitze oder Schautafeln mit den Fotos der Erstkommunionkinder. Wir müssen endlich wieder von unserer Anthropozentrik zur Christozentrik zurückfinden.

Das eucharistische Sprachproblem

Sodann haben wir ein Sprachproblem  – bis in die liturgischen Bücher hinein! Da ist dann die Rede vom „heiligen Brot“ oder von der „geweihten Hostie“. Nein, so dürfen wir über das Altarsakrament nicht reden. Die Sprache verrät uns, sagt alles über unsere Gesinnung. Wenn wir nicht wieder anfangen, hier die Worte richtig zu setzen, dann wird der Glaube an den HERRN im Sakrament noch mehr schwinden. Nein, wir haben es hier mit dem wahren Leib des HERRN zu tun. Es ist die konsekrierte, verwandelte Hostie. Es ist das Brot des Lebens, Christus selbst, der sich zur Nahrung gibt.

Völlig unzureichende Kommunionkatechese

Schon zu meiner Kommunionvorbereitungszeit (1974!) waren die Materialien zur Kommunionvorbereitung derart verflacht, dass es ein Wunder ist, dass ich überhaupt eine eucharistische Frömmigkeit entwickeln konnte. Schon damals war davon die Rede, dass wir zu einem Mahl eingeladen sind. Dieses sei allerdings ein besonderes, ähnlich wie das Festmahl bei einer Hochzeit. Vom Opfercharakter der Messe war in keiner einzigen Stunde die Rede. Mahl, Mahl und wieder mal das Mahl!

Hätte ich nicht meinen Großvater, der selber Religionslehrer und Katechet war, gehabt, hätte ich niemals etwas von der Wandlung und dem Opfer der Messe gehört. All dies ist heute noch viel schlimmer geworden. Vielfach unterweisen Katecheten unsere Kinder, die selber nicht mehr wissen, was es mit dem Sakrament auf sich hat. Wir brauchen eine neue Art der Katechese, die den Kindern wieder die Wahrheit vermittelt.

Mangelnde Vorbereitung durch fehlenden Beichtempfang

Was ist mit der Vorbereitung auf einen würdigen Kommunionempfang? Wissen die Menschen überhaupt noch, dass man im Stand der Gnade sein muss? Wissen die Katholiken noch, dass man vorher zur Beichte gehen muss, falls man eine Todsünde begangen hat? Ja, wo kann man denn bitte schön noch Samstagnachmittag in den Kirchengemeinden beichten? Fragen über Fragen, die alles sagen. Hier müssen vor allem die Bischöfe ran und den Priestern einschärfen, dass der Kommunionempfang und das Bußsakrament zusammenhängen. Vor allem müssen die Priester wieder dafür sorgen, dass man ohne große Mühe den Beichtstuhl aufsuchen kann.

Das Anbetungsdefizit

Wie sollen wir den Menschen deutlich machen, dass wir in der Eucharistie das Allerheiligste unter uns haben, wenn wir nicht regelmäßig in unseren Kirchengemeinden Stunden der Anbetung haben? Nur die Kirche, die vor ihrem eucharistischen HERRN auf den Knien liegt, die beim HERRN ist, kann wieder zu ihrer Mitte, zu Jesus Christus, finden. Statt vieler unnötiger Sitzungen unserer Gremien sollten wir lieber in unseren Kirchen anbeten. Und: Keine Gremiensitzung auf Leitungsebene sollte ohne eine kurze Gebetszeit in der Kirche vor dem Tabernakel beginnen. Nur aus dem Gebet heraus können wir wirklich die Kirche Jesu Christi sein.

Die „Laiifizierung“ der Eucharistie

Als letzen Punkt möchte ich den Umstand der Laiifizierung ansprechen. Wir haben hier große Fehler begangen und machen sie immer noch! Nach den einschlägigen liturgischen Normen dürfen Kommunionhelfer nur zum Einsatz kommen, wenn dies nötig ist. Erst recht darf es nicht sein, dass der Priester sich auf seinen Sitz zurückzieht und dann die Laien die Kommunion austeilen. Zudem muss dies alles in Würde geschehen.

Die Realität sieht vielfach anders aus, insbesondere dann, wenn  die Leute in Zivilkleidung zum Tabernakel gehen und das Ziborium zum Altar bringen. Auch dies ist ein visueller Würdeverlust. Wie sollen die Menschen glauben können, dass wir hier etwas grundlegend Anderes tun als bei einem profanen Mahl? So bestimmt nicht.

Man könnte sicher noch weitere Punkte nennen. Eines dürfte deutlich geworden sein: Wir leben in einer schlimmen eucharistischen Krise. Und diese Krise führt die Kirche in den Identitätsverlust. Und dieser wiederum führt dazu, dass es letztlich egal ist, wer dieses „Stück Brot“ empfängt.

Wir müssen alles daran setzen, dass diese Krise ein Ende findet. Dies können wir vor allem durch das Gebet tun. Gerade in der Anbetung des HERRN im Sakrament können wir unsere Sorge um die Kirche vor den tragen, der ganz unter uns ist und sein will, bis an das Ende der Zeit.

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28 Kommentare on “Das Vatikanwort zur Interkommunion bietet keinen Grund zum Jubeln”

  1. "GsJC" sagt:

    „Im Hintergrund werden die Telefondrähte zwischen Magdeburg und München geglüht haben!“

    … bevor sich zum Thema „Kommunionspendung an Protestanten“ der Magdeburger Bischof überaus dramatisch mit einem „Nachruf auf eine unsägliche Entwicklung“ zu Wort gemeldet hat.

    Quelle: http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/nachruf-auf-eine-unsagliche-entwicklung

    Selbstverständlich steht es einem Bischof frei, einen lächerlichen „status dramaticus“ rund um das aktuelle Thema zu konstruieren. Der Bischof erklärt sich derart, als würde das Seelen- und Familienheil einiger seit Jahrhunderten verirrter Schäfchen aktuell davon abhängen, ihnen die Kommunion spenden zu dürfen.

    Höchst dramatisch sieht der Bischof in Ehen und Familien eine große Enttäuschung und einen Schaden, der noch nicht abzusehen ist. Der Bischof will auch Wunden gesehen haben, die neu aufgebrochen und Verbitterung und Resignation, die sich breit machen. Geht es noch dramatischer?

    Übersieht der Bischof, dass diese „unsägliche Entwicklung“ vor ein paar Jahrhunderten ihren Ursprung hatte und nicht erst in einer Zeit, in der viele Bischöfe mit großer selbstzerstörerischer Leidenschaft innerkirchlich begonnen haben, alles was heilig ist, bis zur Unkenntlichkeit platt zu bügeln, bis es nicht mehr erkennbar und auch ganz abgeschafft werden kann? So sie diesen Ausverkauf vollenden dürften (!), würde am Ende das, was einmal wahre Kirche gewesen ist – so profan, weltlich verkommen, billig zu haben sein und niemanden mehr interessieren.
    Wenn erst jedwedes katholische Profil abhanden gekommen ist, kann man die Kirche auch ganz abschaffen und der Letzte macht die Tür zu. Es steht auch einem Bischof nicht zu, Anpassung auf niedrigstem Niveau, um ein paar gutgemeinter Gefühle gegenüber denen zu betreiben, die angeblich so unsäglich unter der Trennung leiden. Die Wortwahl des Bischofs vermittelt den Eindruck, als stünde der angesprochene Personenkreis kurz davor, sich in Therapie begeben zu müssen, so er nicht endlich das „Allerheiligste“ konsumieren darf.

    So bekundet der Bischof den „konfessionsverbindenden Ehen und Familien“ seine Anteilnahme und erklärt diese zu „Opfern“ der Auseinandersetzung.

    Dazu sei dem Bischof gesagt: „Ich verzichte auf Ihre Verbundenheit und möchte von Ihnen weder als „Opfer“ bezeichnet – noch als ein „Opfer“ gesehen werden.“

    Der Bischof schließt seinen Nachruf mit einigen Worten, die durchaus auch bei mir Anklang finden:
    „Lassen Sie sich nicht entmutigen! Bewahren Sie sich Ihre Liebe und Treue! Vertrauen Sie der Barmherzigkeit Gottes und gehen Sie den Weg, den Christus Ihnen weist!“

    Als ehemaliger Protestant, der in einer konfessionsverschiedenen Ehe gelebt hat, werde ich mich selbstverständlich nicht entmutigen lassen und weiterhin ganz auf den HERRN vertrauen, der SEINER Kirche das Versprechen gab, dass diese Kirche von den „Pforten der Hölle“ nicht überwältigt wird, so sehr diese Kirche auch noch schrumpfen mag und mit deformiertem Antlitz dem „Ende der Zeiten“ entgegengeht.

    Abschließend wäre es noch interessant, vom Bischof zu erfahren, ob der Weg, den Christus den Traumatisierten weisen soll, am Beichtstuhl vorbei oder darüber führt, bevor die Kommunion empfangen werden darf.

    MfG

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Der Stalin der Reformation, Jean Calvin, zum 500. ein Artikel vom 6.7.2009 aus Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Der-Stalin-der-Reformation-3381798.html

    Kopten in Ägypten
    https://www.heise.de/tp/features/Zwischen-Muell-und-Mystik-3416591.html

    Kaspar, Melchior und Balthasar folgten einer seltenen astrologischen Konjunktion
    24. Dezember 2001 Andrea Naica-Loebell
    Seit 200 Jahren versuchen Astronomen zu beweisen, welche Art von himmlischem Phänomen die Morgenländer bewegte
    https://www.heise.de/tp/features/Kaspar-Melchior-und-Balthasar-folgten-einer-seltenen-astrologischen-Konjunktion-3423101.html

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  3. Vitellia sagt:

    Zitat: „Meines Erachtens ist die Einführung der Handkommunion die Hauptursache dafür gewesen, dass bei vielen Katholiken die Ehrfurcht vor dem Sakrament geschwunden ist.“
    ……………………….
    Ist bei IHNEN, Herr Büning, die Ehrfurcht vor dem Sakrament geschwunden? Warum unterstellen Sie es anderen Katholiken?
    Gehen Sie nur in die Kirche, um Menschen zu beobachten, wie viel Ehrfurcht sie nach IHRER Meinung vor dem Sakrament haben?

    Auch wenn ich es bedaure, dass es die lateinische Liturgie nicht mehr gibt (die nicht Papst Franziskus abgeschafft hat!) bin ich FÜR die Handkommunion und gegen jede Kritik an ihr.
    Und zwar deshalb, weil jede Person die freie Wahl hat, eben doch noch die Mundkommunion auf Wunsch zu bekommen!
    Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass – besonders ältere Menschen – die Mundkommunion wollen und es dem Priester klar zeigen? Sie halten die Hände zum Gebet gefaltet und den Mund weit offen. Dann bekommen sie die Mundkommunion.
    Und genau das will ich nicht. Ich möchte die geweihte Hostie in Ehrfurcht in die Hand gelegt bekommen und sie selber zum Mund führen, anstatt dem Priester meinen weit offenen Mund hin zu halten und passiv die Kommunion zu bekommen, gefüttert zu werden wie ein kleines Kind.

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    • Guten Tag,
      Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, indem Sie eine bestimmte Form der Mundkommunion darstellen und bespötteln. Ich praktiziere ebenfalls Mundkommunion, halte aber nicht dem Priester meinen „weit offenen Mund“ hin, sondern öffne ihn nur etwas, wenn er mir die hl. Hostie reicht.
      Zudem unterstellt Dr. Büning nicht den einzelnen (geschweige allen) Handkommunikanten mangelnde Ehrfurcht, sondern stellt allgemein fest, daß diese auch infolge der Handkommunion gesunken sei. Zwischen Person und Sache wollen wir doch bitte unterscheiden!
      Zudem betonen Sie selber, daß Katholiken eine freie Wahl zwischen beiden Formen haben – warum dann die Mundkommunion verächtlich machen („gefüttert zu werden wie ein kleines Kind“)? Ansonsten wird ja gerne mit dem Bibelspruch argumentiert „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“, aber hier scheint das plötzlich nicht mehr zu gelten.
      Fast alle altorientalischen Kirchen (darunter die große koptische Kirche) sowie die orthodoxen Konfessionen kennen keine Handkommunion. Lassen sich die Gläubigen dort auch kleinkindlich „füttern“?
      Übrigens ist die hl. Hostie nicht nur „geweiht“ (wie etwa gesegnetes Brot oder Weihwasser), sondern sie ist gewandelt – das ist nicht nur ein kirchliches Sakramentale (Segnung, Weihe), sondern ein göttliches Sakrament, das eine Wesensverwandlung bewirkt.

      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Vitellia sagt:

        Ich weiß selber über die Hostie Bescheid und muss das nicht in jedem Beitrag genau erklären.
        Das weiß doch jeder, der hier schreibt.

        Es gibt nicht mehr viel zu sagen:
        Nur, wenn Sie, Frau Küble, glauben, ich würde die Mundkommunion bespötteln und verächtlich machen, haben Sie in dieser Hinsicht den f a l s c h e n Glauben.
        Amen.

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    • "GsJC" sagt:

      @Vitellia

      Es dürfte Ihnen aber nicht entgangen sein, dass die Handkommunion weitaus mehr Probleme mit sich bringt als die Mundkommunion. Dr. Büning hat dies im Abschnitt über „Die Einführung der Handkommunion“ sehr gut beschrieben. Und – um es nicht zu lang zu machen, auch in der Kirche ist es nicht verboten sich darüber Gedanken zu machen, ob die Art und Weise auf die praktiziert und kommuniziert nicht immer weiter verflacht, die Einführung der Handkommunion ein schlechtes Vorbild und abwertendes Zeichen ist und durch unterschiedliche Praktiken mehr Verwirrung und Spaltung gestiftet wird.

      Von daher dürfen Marx und Co. erst einmal das liturgische Chaos in der „eigenen Kirche“ beseitigen, Ordnung schaffen, bevor sie sich mit chaotischen Vorstellungen den Protestanten und einer vergänglichen Welt anbiedern, um den Ausverkauf der katholischen Kirche zu betreiben.

      MfG

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      • Vitellia sagt:

        Das ist das Ergebnis, der Einfluss durch den Beitrag von Herrn Büning!

        Ich bezweifle, dass Ihr zu Hause oder bei kath. Freunden auch so eifrig gegen die Handkommunion diskutiert habt.
        Bei uns niemand. Auch die kath. Verwandtschaft ist groß genug und die Meisten nehmen den Glauben ernst (nicht alle).

        Dabei ist soo einfach:
        Wer die Handkommunion nicht will, kann die Mundkommunion bekommen, wie ich bereits geschrieben habe. Fertig.
        Alles andere ist überflüssig zu schreiben, weil es die Handkommunion weiterhin geben wird!
        Wenn sich hier jeder Priester beschweren würde, weil er die Handkommunion austeilen muss.
        Schon mal so weit gedacht?
        Wir sind nicht wichtig, der Papst ist der Wichtigste.
        Wenn Papst Franziskus nichts ändert (beschwert Euch woanders, er hat die Handkommunion nicht eingeführt), dann haben wir das zu akzeptieren, auch ein Herr Büning.

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      • "GsJC" sagt:

        Vitellia schrieb:

        „Das ist das Ergebnis, der Einfluss durch den Beitrag von Herrn Büning!“

        Nicht nur das ist Unsinn.

        MfG

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    • Rudolf-Michael Tóth Tatzgern sagt:

      @Vitellia: NEIN, Vitella, ganz sicher ist bei Herrn Büning nicht die Ehrfurcht vor der Hl. Kommunion verschwunden – er praktiziert ja kniende Mundekommunion -, aber ganz sicher ist sie bei der Masse der Katholiken verschwunden, die sich nicht mehr prüft, ob sie im Stand der schweren Sünde ist, und die auch nicht mehr die Lehre der Kirche zur Realpräsenz kennt und glaubt.
      Dieser Glaubensverlust ging und geht einher mit der Einführung der stehenden Handkommunion, und dieser unwürdige Ritus wurde auch unzweifelhaft von Modernisten eingeführt.
      Die Handkommunion war jahrhundertelang verboten, und sie ist auch weiterhin im außerordentlichen Ritus verboten. Diese Form der Kommunion ist WENIGER WÜRDIG – da aber dem Herrn immer die würdigste Form eines Ritus‘ zukommt, verlangt die Theologie, dass sie ein Papst, der wieder seine Verantwortung kennt, dereinst wieder verbietet.
      Aus Ihren Worten geht hervor, dass Sie zu stolz sind, wie ein kleines Kind vom Herrn gefüttert zu werden. Wenn wir nicht „werden wie die Kinder“, so spricht Jesus, können wir nicht das Reich Gottes erben.

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  4. Sorge sagt:

    Eine sehr gute Auslegung. Nun, wie verstehe ich die Aussage Dr. Bünings in einem anderen Brief, dass er nun Bergoglio-Fan geworden sei?

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  5. Hans-Werner Wanie sagt:

    Es ist Dr. Büning für seinen Beitrag zu danken – insb. auch für seine Bewertung der Einführung der Handkommunion.

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  6. Vitellia sagt:

    Die Hardliner wieder, die NUR meckern können. Natürlich kath.net …
    Herr Büning, warum waren Sie nicht Rom und standen bei der letzten Papstwahl zur Verfügung?
    Sie hätte höchst wahrscheinlich keiner als Papst gewollt. Gut so!

    Papst Franziskus haben Sie keine Vorhaltungen zu machen. Er ist für eine Weltkirche zuständig und nicht für Sie persönlich.
    Aber Sie schaffen es gerade mal bis ins Christoferuswerk.

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    • Rudolf-Michael Tóth Tatzgern sagt:

      @Vitellia: Wieder NEIN, Vitellia! Der Papst ist für JEDEN Katholiken persönlich verantwortlich! Eine wahrhaft schreckliche Verantwortung eines Papstes – und NEIN, Vitellia, JEDER Katholik hat das Recht, bisweilen sogar die Pflicht, einem Papst oder sonstigem Priester recht zu raten, insbesondere aber einem Papst, der seiner schrecklichen Verantwortung nicht nachkommt. Lernen Sie Papstgeschichte! Es gab massenhaft Päpste, die ihrer Verantwortung schlecht oder gar nicht nachkamen – diese schlechten Päpste, wie den sel. Paul VI. oder auch den regierenden Franziskus, zu belehren, ist Aufgabe wahrhaft gläubiger und guter Katholiken.
      Es ist eine gottgegebene Pflicht und ein Werk der Barmherzigkeit, Unwissende – darunter auch schlechte Päpste – zu belehren. So etwas nennt man die recht verstandene „Mündigkeit“ von rechtgläubigen, vom Hl. Geist geführten Katholiken: Mündigkeit auch gegenüber dem Papst und seiner Hierarchie, nicht aus Stolz und Überheblichkeit – wie wir es von Modernisten und Häretikern kennen, sondern aus Gehorsamkeit Gott und dem Hl. Geist gegenüber.

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  7. "GsJC" sagt:

    Kardinal Marx zeigt von der Reaktion aus ROM „überrascht“ und sieht weiteren Gesprächsbedarf.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-gegen-teilnahme-protestantischer-ehepartner-an-der-kommunion-a-1211190.html

    Mal die nächsten Tage und Wochen abwarten und sehen, wohin der „Gesprächsbedarf“ führen soll.

    Auf jeden Fall hat sich Kard. Marx, der auch dem Kardinalsrat des Papstes angehört, nicht mit Ruhm bekleckert und ist erst einmal aufgelaufen. Das dürfte nicht nur für ihn unangenehm bis peinlich sein, sondern auch für die Bischöfe, die ihm zugestimmt haben.

    MfG

    P.S.
    – ein ausgezeichneter Beitrag, dem ich in jeder Hinsicht zustimme!

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    • Holger Jahndel sagt:

      Übrigens wurde auch die alte byzantinische Messe von der katholischen Kirche noch offiziell als gültig anerkannt und ist somit legitim und gültig. Diese heilige alte byzantinische Messe der russisch-orthodoxen Kirche wurde von den orthodoxen „Altgläubigen“, etwa in ihren Klöstern in Litauen in Sibirien, trotz langer Verfolgung und Unterdrückung bewahrt und als lebendige heilige Tradition überliefert. Das ökumenische Gebet um den Heiligen Geist und zum dreifaltigen Gott und der Meßbesuch ist auch und gerade zusammen mit den orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. Ostkirchen wie der russisch-orthodoxen Kirche und den Kopten sehr zu empfehlen und segensreich, auch und gerade für Katholiken usw. Die katholische Kirche hat das ökumenische Gebet offiziell gestattet.

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  8. Holger Jahndel sagt:

    Was ist uns die heilige Messe?

    Wie benützen wir sie?

    Wie werten wir sie?

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.messe.html

    Die hl. Eucharistie in der Bibel

    Es liegen vier im Kern übereinstimmende Berichte vor über die Einsetzung der Eucharistie durch Jesus beim letzten Abendmahl vor seinem Tod: Mt 26,26-29; Mk 14,22-24;
    Lk 22,19f und 1 Kor 11,23-25

    http://kath-zdw.ch/maria/eucharistie.html

    http://kath-zdw.ch/

    Die Unwissenheit,
    was die Heilige Messe betrifft.

    http://kath-zdw.ch/index_Die_Unwissenheit_was_die_Heilige_Messe_betrifft.html

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    • Bernhard sagt:

      Die heilige Messe „benützt“ man nicht.

      Das ist der Unterschied zwischen Glaube und Magie: Beim Glauben kann das Heilige nicht für die eigenen Zwecke eingespannt werden.

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Bernhard:

        Mystik ist hier das richtige Wort, denn schon seit urchristlichen Zeiten ist auch die alte tridentinische Messe als traditionaler „Heiliger Messe aller Zeiten“ nach bestimmten mystischen philosophischen Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten und Symboliken aufgebaut, welche man auch in der hermetischen Philosophie als Mysterien-Wissen und Natur- und Religionsphilosophie findet, und weswegen sie auch so wirksam und heilig ist und seelig machen kann und segnet und heiligt. Sie entspricht eben der göttlichen Schöpfungsordnung des Kosmos und dem Weltgesetz des göttlichen LOGOS, zu welchem der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen auch die beiden stoischen Philosophen und Dichter Aratos und Kleanthes zitierte, Aratos zum höchsten Gott (bei den Griechen „Zeus Olympos““ genannt bzw, höchster Zeus) und Kleanthes zum göttlichen Logos aus der griechischen Philosophie, welcher bei Kleanthes „die Weltseele“ und die „Weltvernunft“ ist. Das Weltgesetz und die göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos in der griechischen Philosophie. Um diese Zusammenhänge zu wissen und zu erkennen studiert man eben richtig Theologie…!
        Siehe auch die Logos-Theologie bei Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und beim Heiligen Irenäus von Lyon, der diese von ihm übernahm und welchem die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. Ostkirchen theologisch meist mehr folgen als dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin, welchen die katholische Kirche als Theologen den Vorzug gab. Übrigens wurde auch die alte byzantinische Messe von der katholischen Kirche noch offiziell als gültig anerkannt und ist somit legitim und gültig. Diese heilige alte byzantinische Messe der russisch-orthodoxen Kirche wurde von den orthodoxen „Altgläubigen“, etwa in ihren Klöstern in Litauen in Sibirien, trotz langer Verfolgung und Unterdrückung bewahrt und als lebendige heilige Tradition überliefert. Das ökumenische Gebet um den Heiligen Geist und zum dreifaltigen Gott und der Meßbesuch ist auch und gerade zusammen mit den orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. Ostkirchen wie der russisch-orthodoxen Kirche und den Kopten sehr zu empfehlen und segensreich, auch und gerade für Katholiken usw.

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      • Bernhard sagt:

        Ich brauche keine hermetische Philosophie und kein Mysterienwissen und keinen Zeus Olympos, um zu wissen, dass man über Gott nicht verfügen und eine Messe nicht „benützen“ kann.

        Und nein, die Wirksamkeit der Messe beruht nicht auf „mystischen philosophischen Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten und Symboliken“, sondern auf dem Erlösungsopfer Jesu Christi. Und um das zu wissen, brauche ich kein Theologiestudium.

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    • Bernhard sagt:

      Ich kann dem Verfasser generell zustimmen, allerdings habe ich bei den ersten beiden Punkten meine Zweifel.

      Der Priester handelt in persona Christi. Ich glaube aber nicht, dass beim letzten Abendmahl die Jünger die Matze kniend in den Mund bekommen haben. Auch bei den Orthodoxen, wo man ja gesäuertes Brot verwendet, ist die Mundkommunion meines Wissens unbekannt.

      Im Mittelalter war das Allerheiligste meines Wissens keineswegs immer über dem Hochaltar, sondern oft in einem Sakramentshäuschen oder einer Sakramentskapelle an der Seite. Es mag in der heutigen Zeit sinnvoll sein, ist immer in der Mitte und gut sichtbar zu platzieren, aber ich bin gegen die Einführung von verpflichtenden quasi-Vorschriften gleichsam „durch die Hintertür“.

      Was die Erstkommunionkatechese angelangt: bei uns (Mitte der achtziger Jahre) war sehr wohl immer vom „Leib Christi“ die Rede. Das Problem ist: Dieses Wort ist zu weit weg von der Alltagssprache Neunjähriger. Sie können sich nichts darunter vorstellen. Ich bin überzeugt, wenn man meinen Klassenkameraden gesagt hätte: „Das ist Jesus!“, dann hätten viele ungläubig geguckt und gesagt: „Noch nie gehört. Wie soll denn Jesus in diesem kleinen Brot sein?“
      Die Realpräsenz haben meine Eltern mir schon sehr früh beigebracht (wohl ab der ersten Klasse). Von dem Opfercharakter habe ich erst spät erfahren, und vielleicht habe ich ihn immer noch nicht richtig verstanden. Wobei es dort auch bei „fromme“ Katholiken z.T. falsche Vorstellungen gibt.

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      • Guten Tag,
        eine Anmerkung zu Ihrer Äußerung, bei den Orthodoxen sei „die Mundkommunion meines Wissens unbekannt“.
        Genau umgekehrt: Bei den Orthodoxen wird die hl. Kommunion in beiden Gestalten mit einem liturgischen Löffelchen gespendet.
        Übrigens ist Mundkommunion auch in der koptischen Kirche üblich, ich habe es im Vorjahr selber in Münster erlebt – die Fotos belegen es auch eindeutig: https://charismatismus.wordpress.com/2017/10/01/muenster-gottesdienst-im-koptischen-ritus-von-ehrfurcht-und-feierlichkeit-gepraegt/
        Die Kopten gehören konfessionell nicht zur Orthodoxie (wenn sie sich koptisch-orthodox nennen, soll das lediglich ihre Rechtgläubigkeit betonen), sondern zu den altorientalischen Kirchen, aber umso aufschlußreicher, daß sie ebenfalls die Mundkommunion praktizieren.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Gerd sagt:

        @Bernhard „Dieses Wort ist zu weit weg von der Alltagssprache Neunjähriger. Sie können sich nichts darunter vorstellen.“

        Das genau konnten die Jünger damals im Abendmahlssaal auch nicht. Trotzdem hat der Herr diesen Begriff benutzt. Das Problem sind nicht die Neunjährigen, sondern die Erwachsenen, die mit diesem Begriff nichts mehr anfangen können und daran nicht mehr glauben. Aber genau der Glaube ist es, den Jesus immer wieder fordert.

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      • Bernhard sagt:

        @Gerd
        Der Autor beklagte die mangelhafte Erstkommunionkatechese, so dass die Kinder gar nicht verstehen, worum es überhaupt geht. Und das meine ich: Man muss es den Kindern so erklären, dass sie es verstehen können. Und wenn sie mit dem theologischen Vokabular noch nicht klarkommen, muss man es ihnen einfacher erklären.

        Dass die Jünger es nicht verstanden, hatte nichts mit der Sprache zu tun, sondern es war ihnen einfach jenseits des Vorstellbaren.

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      • Gerd sagt:

        „Man muss es den Kindern so erklären, dass sie es verstehen können.“

        @Bernhard

        Nein, „muss“ man nicht. Wo wollen sie da anfangen? Bei der Jungfrauengeburt? Bei der Speisung der 5000? Wie wollen sie einem Kind verständlich machen, dass jemand übers Wasser gehen kann? Oder Tote auferweckt und selber von den Toten aufersteht? Wie wollen sie einem Neunjährigen „beibringen“, dass sich jemand unschuldig und freiwillig halbnackt ans Kreuz schlagen lässt? Wir reden hier immer noch um das rechte Verständnis. Das allerdings ist nicht die Vorgabe, um Jesus nachzufolgen. Er fordert ausschließlich den Glauben. Niemals hat er zu den Menschen gesagt: „Dein Verständnis hat dir geholfen“, sondern immer „dein Glaube hat dir geholfen.“ Den Opfercharakter verstehen zu wollen ist der falsche Ansatz. Wir können Gott nicht verstehen. Wir können nur das glauben, was er uns selber verkündigt hat.

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      • Bernhard sagt:

        Ich sprach von der Sprachebene, nicht von der Verstandesebene.

        Wie dem auch sei, ich werde versuchen, meinen Kindern die Glaubenswahrheiten in verständlicher Form zu erklären.

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