AfD kritisiert Ungleichbehandlung: 7300 Mitarbeiter für Asylbewerber, 35 für Deutsche

Während Asylanträge im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ungeprüft durchgewunken werden, warten 90-jährige Deutsche jahrelang auf die Bearbeitung ihrer Entschädigungsanträge durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Die Bundesregierung stellt auch lediglich 35 Mitarbeiter dafür bereit.

Um die selbst hervorgerufene Flüchtlingskrise zu bewältigen, wurde das Personal des BAMF von 3.300 (2015) auf 7.300 (2018) erhöht. Dafür war offenbar Steuergeld und politischer Wille der Regierungsparteien vorhanden  – auch für das schnelle Genehmigen – selbst bei islamistischen Gefährdern.

Gegenüber ehem. deutschen Zwangsarbeitern zeigt die Bundesregierung ein anderes Gesicht. Für Russlanddeutsche, Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen haben Union und SPD weder Geld noch Interesse.

Auf eine Anfrage der AfD-Fraktion gab die Regierung zu, dass es zu „erheblichen Wartezeiten“ bei der Abarbeitung der Anträge der deutschen Zwangsarbeiter kommt.

Dazu erklärt Dr. Anton Friesen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Russlanddeutschen in der AfD:

„Ende 2015 beschloss der Bundestag eine einmalige finanzielle Anerkennungsleistung für ehemalige zivile deutsche Zwangsarbeiter in Höhe von 2.500 Euro. Eigentlich erbärmlich für eine 25-jährige junge Mutter, die 1945 völlig unschuldig fünf Jahre in sowjetischen Bergwerken Zwangsarbeit leisten und ihre kleinen Kinder in der Heimat zurücklassen musste. Erbärmlich, denn mittlerweile sind die meisten, denen diese Entschädigung zustünde, verstorben.

Von 2015 bis 2017 haben 46.885 Überlebende Anträge gestellt, von denen heute über 50% immer noch nicht bearbeitet wurden, etliche davon seit über einem Jahr. Ich befürchte, dass viele Anspruchsberechtigte wegsterben, ohne die Entschädigung zu erhalten und das, weil die Bundesregierung seit 2015 nicht genügend Personal für die Antragsbearbeitung bereitgestellt hat und auch keine vereinfachten Prüfverfahren zulässt.

Ein weiterer Schlag ins Gesicht aller Vertriebenen und Spätaussiedler, für welche CDU, CSU und SPD nicht mehr wählbar sind. Ich biete allen ehemaligen Zwangsarbeitern, die länger als 30 Tage auf einen Bescheid warten, hiermit an, sich an mich zu wenden.“

 


3 Kommentare on “AfD kritisiert Ungleichbehandlung: 7300 Mitarbeiter für Asylbewerber, 35 für Deutsche”

  1. Vitellia sagt:

    Holger Jahndel teilt u. a. mit:

    „Darüber hinaus kennt die Tewahedo-Kirche zahlreiche weitere Fasttage – darunter alle Freitage und Mittwoche, ein vierzigtägiges Apostelfasten nach Pfingsten, ein sechzehntägigeas Mariä-Himmelfahrts-Fasten, ein vierzigtägiges Adventsfasten und ein dreitägiges Niniveh-Fasten.“

    1. Bescheuert, man kann alles übertreiben.
    2. wollte ich diese Fasten-Frommen mal sehen, wie viele vielleicht (auch direkt nach dem Fasten) mit Übergewicht dabei sind. Oder sind sie alle schlank- und dünn-gefastet?
    Wer´s glaubt … denn
    3. welcher Arbeit gehen solche Leute nach bei einem 40tägigen Apostel- und Adventsfasten??

    Die besonders Erleuchteten vom Ramadan-Allah essen auch den ganzen Tag nichts und hauen dafür abends alles rein.
    Was hat so ein Fasten für einen Sinn, wenn man die Esserei auf abends verschiebt? Was arbeiten sie am Tag mit leerem Magen?
    Die Kopftücher ohnehin nichts mit den vielen Kindern. Hauptsache, den Ramadan hier feiern anstatt in der Türkei mit ihrem Muezzin und beim Erdogan,
    Der Steuerzahler wird´s schon richten, dass sie gut leben, von Hartz4 und jede Menge Kindergeld.

    Gut leben: Viele dicke und sehr dicke Frauen mit Kopftuch sind in der Fußgängerzone oder in der U-Bahn zu sehen, so viel Fressage können sie sich leisten.

    Ich sehe aber keinen Obdachlosen, der viel zu dick ist! Am Stuttgarter Hauptbahnhof sind sie zu sehen, oder manche in der Fußgängerzone.
    Erkennbar, dass sie – auch menschlich – die Ärmsten sind, sie sitzen auf dem Boden, oft den Blick nach unten und einen Becher vor sich stehen, um ein bisschen Geld zu bekommen.
    Diese Menschen sind wirklich ganz unten, sie trauen sich nicht mehr, auf Augenhöhe mit den Passanten zu stehen und ihren Becher zu halten.
    Ich habe ihnen schon oft etwas gegeben und sage auch etwas: Alles Gute für Sie. Erst dann gehe ich weiter.
    Es geht nicht nur ums Geld, über das sie sich freuen, sondern dass sie als Mensch noch Beachtung finden!
    Für dicke (oder auch schlanke) Kopftuchfrauen würde ich keinen einzigen Euro ausgeben!
    Dazu gehören auch Flüchtlinge. Sie bekommen auch Hartz 4 und noch viel mehr wie Essen und Bekleidung, solange sie im Heim sind. Sie sollen zusehen, wie sie mit ihrem Geld auskommen. Viele haben ein Smartphone.
    Ein Obdachloser hat kein Smartphone!

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Neoliberale missbrauchen die gegenwärtige Zuwanderung“
    Christoph Butterwegge über die Armutsentwicklung und den Aufstieg von Pegida in Deutschland
    16.11.2015 Artikel: Telepolis

    https://www.heise.de/tp/features/Neoliberale-missbrauchen-die-gegenwaertige-Zuwanderung-3376447.html

    IS schlachtet Äthiopier
    Neues Propagandavideo veröffentlicht
    20.04.2015 Artikel: Telepolis

    https://www.heise.de/tp/features/IS-schlachtet-Aethiopier-3371396.html

    IS schlachtet Äthiopier
    20. April 2015 Peter Mühlbauer
    Neues Propagandavideo veröffentlicht

    Seit gestern kursiert ein neues Propagandavideo der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Der halbstündige Film zeigt, wie etwa 30 Äthiopier in Libyen religiös belehrt und dann ermordet werden. Einer Gruppe wird in der Wüste in den Kopf geschossen, einer anderen am Strand die Kehle durchgeschnitten.


    Die äthiopische Tewahedo-Kirche zählt etwa 35 Millionen Anhänger, die vor allem in Äthiopien leben. Oberhaupt der Religionsgemeinschaft ist derzeit der Patriarch Abune Mathias I. Ihr eritreisches Äquivalent, das sich in Ritus und Glauben kaum von ihr unterscheidet, spaltete sich erst nach der Unabhängigkeit Eritreas 1993 ab.

    Die Tewahedo gehört (wie die koptische, die armenische oder die assyrische) zu den orientalisch-orthodoxen Kirchen, weist aber zahlreiche Eigenheiten auf: So glauben ihre Mitglieder beispielsweise, dass ihre Vorfahren Juden waren. Sie feiern nicht den Sonntag, sondern den Sabbath, Beschneiden ihre Knaben und befolgen jüdische Wasch- und Essgebote, die die meisten christlichen Konfessionen für obsolet halten. Darüber hinaus kennt die Tewahedo-Kirche zahlreiche weitere Fasttage – darunter alle Freitage und Mittwoche, ein vierzigtägiges Apostelfasten nach Pfingsten, ein sechzehntägigeas Mariä-Himmelfahrts-Fasten, ein vierzigtägiges Adventsfasten und ein dreitägiges Niniveh-Fasten.

    Außerdem glauben äthiopische Christen, dass sich das Original der im Alten Testament beschriebene (und für den Film Raiders of the Lost Ark nachgebauten) Bundeslade in ihrer Marienkirche Adbarat Kidiste Kidusan Dingel Maryam Ts’iyon im nordäthiopischen Aksum befindet. Archäologen glauben das eher nicht. (Peter Mühlbauer)

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  3. Dorrotee sagt:

    Ja, die Bundesregierung spielt auf Zeit. Schon vor der Flüchtlingskrise waren diese Entschädigungszahlungen ein Stiefkind der Politik und des zuständigen Amtes. Immer wieder hörte man in den Medien davon. Und dann so lächerliche Beträge, wie hier um Bericht geschrieben steht.
    Typisch, dann auch noch keine vereinfachten Verfahren.

    Die Altparteien glauben ja bis heute, die Flüchtlinge sind so wertvoll für unsere Wirtschaft. Und wir brauchen Facharbeiter. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich noch zeigen.

    Genauso wie der Skandal um das BAMF. Die Wahrheit kommt ans Licht.

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