Keine Hochzeitstorte für Homos: Oberstes Gericht in USA gibt einem Bäcker Recht

Der Oberste Gerichtshof der USA hat einem Bäcker Recht gegeben, der einem schwulen Paar aus religiösen Gründen keine Hochzeitstorte backen wollte. Er berief sich dabei auf seinen christlichen Glauben. Das homosexuelle Paar legte daraufhin bei der Bürgerrechtskommission von Colorado Beschwerde ein.

Foto: E. Breburda

Der Supreme Court argumentiert, dass diese Kommission die Rechte des Bäckers in Bezug auf seinen Glauben verletzt habe. Richter Anthony Kennedy machte in seiner Stellungnahme aber deutlich, dass er in der Entscheidung keinen Präzedenzfall sieht.

Die Gesetze des Bundesstaates verbieten es Firmen, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Die Kommission hatte entschieden, dass Phillips genau dies getan habe. Zwei Gerichte kamen zu demselben Schluss. Der Bäcker legte daraufhin Berufung beim Obersten Gerichtshof ein.

Dieses argumentierte wiederum, das Gremium habe sich der religiösen Überzeugung des Mannes gegenüber feindselig verhalten. Der Richter nahm dabei Bezug auf Äußerungen von Kommissionsmitgliedern, die Phillips’ Glauben verunglimpft hätten. 

Richter Kennedy erklärte aber auch, dass es in ähnlich gelagerten Fällen zu einer anderen Entscheidung kommen könnte. In den USA gibt es noch eine Reihe weiterer Fälle, in denen Geschäfte homosexuellen Paaren Leistungen verweigert hatten – darunter Floristen, Fotografen und Bäcker.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes fiel sieben zu zwei aus. Die beiden liberalen Richterinnen Ruth Ginsburg und Sonia Sotomayor stimmten dagegen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2018/06/05/keine-hochzeitstorte-fuer-schwule-supreme-court-gibt-baecker-recht/


5 Kommentare on “Keine Hochzeitstorte für Homos: Oberstes Gericht in USA gibt einem Bäcker Recht”

  1. Jutta sagt:

    https://www.change.org/p/theresa-may-mp-free-tommy-robinson?recruiter=855854356&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=share_petition

    Entschuldigung, anderes Thema, aber so wichtig für die Freiheit von Tommy Robinson.
    Seine Freiheit ist unsere Freiheit, darum bitte diese Petition unterschreiben und verteilen.
    Danke.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Der Psychologie Wilhelm Reich, und nach ihm auch Judith Reisman und James DeMeo – siehe deren Websites und Prof. Bernd Senf aus Berlin -, diagnostizierte Homosexualität als Neurose bzw. psychische Entwicklungsstörung und damit psychische Krankheit und psychische Störung. Die aber nach Wilhelm Reich auch geheilt werden kann.

    Zeit-Fragen > 2012 > Nr.25 vom 11.6.2012 > Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
    Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
    Angriffsziel Schule und Kirche

    von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

    Interview mit dem Bestsellerautor Rüdiger Dahlke

    http://www.naturscheck.de/artikel/aktuell/aktuelles/das_geheimnis_der_lebensenergie_-_interview_mit_dem_bestsellerautor_ruediger_dahlke

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  3. Monika Medel sagt:

    Genau genommen weigerte sich der Bäcker, eine Torte nach Vorgabe zu backen und zu verzieren. Er war bereit gewesen, den beiden eine Standarttorte aus dem Schaufenster zu verkaufen. Das ist der Knackpunkt. Und der Mann war ehrlich. Er hätte sich leicht mit „volles Auftragsbuch, keine Zeit“ aus der Sache herausschwindeln können.

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  4. Vitellia sagt:

    Oh, jetzt wird auch hier berichtet, was schon vor einem Jahr durch die Presse ging
    und ich dachte …. so einiges.

    Nicht nur bei uns gibt es die „Ehe für alle“.

    Vorsicht Justiz!
    Causa: Frommer Bäcker verweigert Torte wegen Homoheirat. Die Beiden legten bei der Bürgerrechtskommission von Colorado Beschwerde ein.
    Zwei Gerichte wurden beschäftigt. Dann ging der Bäcker bis zum Obersten Gerichtshof in den USA, der Supreme Court.
    Super, ein frommer Rechthaber, der viel Zeit und Geld haben muss. Er wusste doch nicht, ob er den Rechtsstreit gewinnt.

    Über diese Streiterei wurde schon 2017 in der Stuttgarter Zeitung berichtet.
    Nachgeschaut, auch die Süddeutsche Zeitung.de usw. … auch die DHZ,
    Deutsche Handwerks Zeitung (die ich nicht kannte) am 29.06.2017.

    Nur schlecht ist diese Streitsucht und Sturheit. Warum konnte man sich nicht einigen?
    Die Schwulen hätten ihre Torte auch woanders kaufen können.
    Allerdings, wenn es noch mehr solcher Bäcker gibt, können sie überall in der Gegend herum fahren und betteln, ob sie eine Torte kaufen dürfen.

    Hat der fromme Bäcker für arme Leute auch so viel Geld zum Spenden?
    Hat er Kinder und ist ein Vorbild für sie?
    Wo steht das, dass es eine Sünde ist, auch für seine Gegner eine Torte zu backen? Ach so, weil sie sündigen und er der Gerechte ohne Sünden ist?
    Prüft der Bäcker sonst auch jedesmal, ob es keine Atheisten sind, denen er eine Torte verkauft?

    Ich glaube eher, dass sich ein kath. Bäcker nicht so angestellt hätte, sondern die Torte gebacken und gut verkauft hätte (billig war sie nicht) und seiner weiteren Arbeit nachgegangen wäre, anstatt lange zu prozessieren und den Anwalt zu bezahlen.

    Dass der Fromme falsch liegt, zeigt auch das logische Denken.
    Wenn jeder Bäcker sich weigern würde, den Schwulen eine Torte zu verkaufen, könnten sie ihre Feste, auch Geburtstage, mit einem Brotlaib feiern, wenn sie nicht selber backen können.
    Ob der Fromme ihnen aber Brot verkaufen würde, ist auch noch die Frage.

    Es gibt auch das Gegenteil der Verurteilung.
    – Strafe für homophobe Bäcker –
    http://www.queer.de/detail.php?article_id=23161
    4. Febr. 2015 … Bis zu 150.000 Dollar müssen zwei christliche Bäcker zahlen …
    die Konditorei in Gresham (US-Bundesstaat Oregon) gegen zwei Lesben …

    Hier geht um ein lesbisches Paar, das keinen Hochzeitskuchen bekam.
    So ein Theater braucht man hier nicht. Spahn konnte eine Torte kaufen, Weidel auch.

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  5. Gerd sagt:

    Man stelle sich vor, Hillary Clinton hätte die Wahl gewonnen. Dann wären zu Ruth und Sonia noch weitere „Liberale“ im Obersten Gerichtshof anwesend.

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