Evangelischer Autor Riehle würdigt die natürliche Familie: Mann, Frau und Kind(er)

Von Dennis Riehle

Wann kann man ein menschliches Konstrukt „Familie“ nennen? Genügt das Prädikat „dort, wo Verantwortung gelebt wird“ bereits aus, um aus einem Miteinander von zwei Personen eine „Familie“ werden zu lassen? 

Zweifelsohne besteht dort, wo Kinder aufwachsen, ein besonders schützenswerter Rahmen, der über den von zwei Erwachsenen hinausgeht. Die homosexuelle Partnerschaft allerdings, wenngleich in ihr Kinder großgezogen werden, erfüllt den Anspruch an eine Familie nur bedingt.

Das Zusammenwachsen der Familie als eine Einheit beginnt mit der Zeugung des Nachwuchses. Denn die leibliche Elternschaft bleibt ein wesentliches Merkmal der Familie, die im Sinne eines mehrheitsgesellschaftlichen Verständnisses die Keimzelle neu entstehenden Lebens darstellt.

Die Bindung von Vater und Mutter an ihre Kleinsten muss schon aus Gründen der Vernunft dort am stärksten sein, wo eine natürliche Verquickung zwischen Herkunft und Heranwachsen gegeben ist. Nicht nur Emotionalitäten bilden sich am authentischsten in der nicht-künstlich geschaffenen Atmosphäre einer Beziehungsebene zwischen dem Kind und seinen Eltern ab.

Der Versuch, die biologische Elternschaft an die soziale anzugleichen und sie zu normieren, muss gleichermaßen so lange misslingen, wie die heterosexuelle Bipolarität von Vater und Mutter Einfluss auf Werte-, Gefühls- und Sozialentwicklung des Kindes hat.

Liebe ist nicht gleich Liebe  –  ein Kind wird um die unterschiedlichen Einflüsse zweier verschiedengeschlechtlicher Eltern schon aus der Sensibilität der Empfindung heraus zu unterscheiden wissen. Vater und Mutter komplettieren mit ihrer Verschiedenheit die Wesensbildung eines Kindes.

Die Startchancen bleiben äquivalent, solange leibliche Elternteile dem Kind mit Geburt an eine mehr oder weniger bewusste Geborgenheit schenken, die sich auch bei gutem Willen nicht nachbilden lässt.

Respektieren wir, dass Familie nach Worten von Papst Franziskus auf heterosexuelle Eltern beschränkt bleibt – ohne dabei die Anstrengungen zu missachten, die all jene aufbringen, die sich dem Wohlergehen von Kindern widmen, egal in welcher Konstellation.

Webpräsenz: http://www.Dennis-Riehle.de

 


2 Kommentare on “Evangelischer Autor Riehle würdigt die natürliche Familie: Mann, Frau und Kind(er)”

  1. Gerd sagt:

    Allein die Tatsache, dass jemand erklären muss, was eine Familie ausmacht, ist schon hirnrissig.

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  2. Vitellia sagt:

    1) Das Bild der Familie, moderne Malerei, ist sehr schön!
    Bitte anklicken, dann sieht man es größer und sehr beeindruckend auf dem schwarzen
    Hintergrund.

    2) schreibt dieser Herr Riehle aber nicht das Wichtigste, dass Frauen bei ihrem kleinen Kind auch ausreichend an Zeit zu Hause sein sollten, anstatt im Berufsstress.

    Bis vor ein paar Jahren gab es den Mutterschutz. Die Frau konnte in den ersten drei Jahren bei ihrem Kind, bis es in die Kita geht, zu Hause bleiben und bekam danach ihre Arbeitsstelle wieder.
    3) Die Regierung ist schuld, die der Wirtschaft nachgegeben hat, die es anders wollte. Die Familie bekommt zwar Elterngeld, aber die Frauen meistens ihre Arbeitsstelle nicht mehr!!
    Die Wirtschaft will die Frauen bald wieder zurück haben an ihrem Arbeitsplatz.

    Ein Saftladen, der seine Ursachen auch darin hat, dass die Wirtschaft Jahre zuvor viele Arbeitnehmer schon mit ca. 50 in den Vorruhestand schickte. Die Leute waren ihnen zu alt und fehlen bis heute, so viele waren es. Deshalb wollten sie eine Zeitlang auch mit der Greencard-Leute aus dem Ausland locken, was nur Quatsch war.

    Außerdem hat die doofe Merkel-Regierung auch nie die Wirtschaft zur Rede gestellt, warum über viele Jahre hinweg (lt. Handelsblatt) bis zu 160.000 Fachkräfte hier weggingen.
    Zwar überwiegend Ärzte in die Schweiz (was auch nicht gerade für unser tolles Gesundheitssystem spricht), aber auch viele Ingenieure und Leute aus der IT-Branche.
    Bei der CDU ist Regierung nur, was Wirtschaft übrig lässt.
    Das wirkt sich auf Frauen mit kleinen Kindern negativ aus.

    Wie ich neulich schon schrieb, ist es auch für jedes kleine Kind das ganze erste Lebensjahr wichtig, dass es gestillt wird. Mindestens 5 Monate voll stillen und dann wird es weniger, weil Gemüse- und Obstbrei und Haferflocken usw. dazu kommen.
    Das sagt das Wort schon, im ersten Lebensjahr ist jeder Mensch ein Säugling. Danach ein Kleinkind und wird nicht mehr gestillt.
    Viele Frauen brauchen auch das volle Gehalt wieder bei teuren Mieten und müssen leider bald wieder arbeiten. Besonders allein erziehende Mütter.
    Diese erwähnt Herr Riehle nicht mal.
    Der Beitrag bringt keiner Frau und Familie etwas.

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