Omas Rezept: Bester Kartoffelsalat aller Zeiten

Von Cordula Mohr

Die Zubereitung dieses leckeren und warmen Kartoffelsalats habe ich von meiner Großmutter Gertrud aus Rheine im Münsterland erlernt; er schmeckt meiner Familie hervorragend – und so geht es: 

Altes Rezept für 3 – 4 Personen:
1 kg Cilena-Kartoffeln (möglichst diese Sorte wählen, sie ist sehr lecker, festkochend und lange haltbar)
3 Zwiebeln
100 gr. Parmaschinken oder Schinkenwürfel ungeräuchert
Öl

Dressing:
250 – 300 ml Gemüsebrühe
3 Eßl. Weinessig oder anderen milden Essig
3 Eßl. Öl (möglichst Olivenöl)
3 Eßl. Zucker

Zubereitung:
Einen Tag vorher Kartoffeln kochen. Nach dem Abkühlen schälen und in Würfel schneiden. Salzen und pfeffern. Über Nacht durchziehen lassen

Am nächsten Tag:
Zwiebeln schälen und würfeln. Mit dem Speck/Schinken und Öl andünsten bzw. knusprig machen.
Dann die Kartoffeln in die Pfanne geben und die Kartoffeln mit etwas Öl ummanteln. Mit dem Pfannenheber durchwenden und ziehen. Keine zu hohe Temperatur beim Herd wählen.

In der Zwischenzeit das Dressing herstellen, Brühe, Essig; Zucker und Öl mischen. In der Mikrowelle erwärmen. Dann die Sosse langsam an die Kartoffeln giessen und nochmal durchheben. Das Dressing soll sich gleichmäßig in der Pfanne verteilen.

Ca. eineinhalb Stunden auf kleiner Hitze durchziehen lassen – nicht kochen. Zwischendurch immer mal wieder durchheben, so dass sich alles gut vermischt. Evtl. noch etwas vom Dressing nachgiessen. Dazu schmecken Salate der Saison (besonders Endiviensalat) und ein heißes Würstchen.


10 Kommentare on “Omas Rezept: Bester Kartoffelsalat aller Zeiten”

  1. Jutta sagt:

    Kartoffelsalat so oder so oder mal ganz anders.
    Fest steht: Kartoffel sind ja sooo gesund. Viel besser und gesünder als Nudeln
    und sogar noch vor Reis.
    Und wenn wir Kartoffel aus der Region erwerben, schonen wir noch die Umwelt
    und vermeiden weite Transporte.

    Essen kann gesund erhalten oder sogar machen.

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  2. Vitellia sagt:

    Jetzt muss ich doch nochmal den Döner erwähnen.

    1. habe ich gerade gegen Döner-Verkäufer nichts. Sie arbeiten und bezahlen Steuern,
    anstatt Hartz4 zu kassieren.

    2. kann auch Frau v. Storch essen, was sie möchte.

    ABER, was ich mitteilen will:
    Hier sieht man, was eine vernünftige Presse ist und was ein Schmierblatt wie die Bierzeitung ist (nur so nenne ich sie, oder die BLÖD).
    Die FAZ oder die ZEIT brachten keinen Beitrag, was Frau v. Storch in Brüssel isst.
    Das ist ihre Privatsache und hat nichts mit Politik zu tun.

    Die Bierzeitung hat es sofort ausgebreitet. Dann landete der hämische Beitrag (sie sei gegen Türken, esse aber einen Döner usw.) auf Yahoo, wo ich meine Mailbox habe.

    Vermutlich auch bei anderen E-Mail-Anbietern. Sie leben alle von Werbung und machen gerne das Kommentarfeld für alles Unwichtige auf.
    Je mehr Schreiber, je mehr platzieren die Firmen ihre Werbung dort, Werbung kostet! Sie verdienen Millionen, so viel Werbung gibt es bei Yahoo jeden Tag.
    Nichts leisten, nur doofe Beiträge bringen, aber ordentlich kassieren.

    Aber viele lesen keine Zeitung mehr (im Netz alles kostenlos, früher musste man jede Zeitung bezahlen) und informieren sich nur im Internet.
    Wir hatten früher immer eine Tageszeitung, am Wochenende kaufte mein Vater den
    „Rheinischen Merkur“ (da wir aus der Kölner Gegend sind).
    Heute wird bei uns auch die Zeitung gelesen. Nicht nur eine, sondern im Wechsel.

    So wird heute aber das Volk „verblödet“, denn gerade von der BLÖD werden die meisten Beiträge bei Yahoo gebracht.
    Das sieht man, weil es Pressepflicht ist, dass bei jedem Beitrag steht, von welcher Zeitung er ist oder von Yahoo selber. Oben links unter der Überschrift steht es, spätestens am Ende des Beitrags muss es mitgeteilt werden.

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  3. Dorrotee sagt:

    @Vitellia
    Hinter meinen Satz steht ein Zeichen 😉 , das bedeutet in der Tastatursprache ein Augenzwinkern, also nicht so ernst nehmen.
    Es gibt auch 🙂 ein freudiges Lächeln oder, 😦 nicht so lustig ,oder :-O ,oh erstaunlich u.v.m…

    Und ich meine, man sollte immer Rezepte parat haben, wenn die Haushaltskasse mal klamm ist.
    Zum Zucker: Zucker ist ein Geschmacksverstärker. Man kann diesen immer und zu jeder Zeit weglassen oder weniger nehmen
    Oder neuerdings als Süsse gerne verwendet: das Stevia. Rein planzlich.
    Coca Cola verbreitet schon Getränke mit dieser Art von Süße. Garnicht mal so schlecht.
    Jedoch wesentlich teurer als Zucker.
    Das Stevia kannten die Frauen vor vielen Jahren noch gar nicht. Somit wird dieses Rezept wohl mit Zucker beschrieben.
    Jede süss-saure Sosse vom Asiaten ist mit Zucker.

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  4. Jutta sagt:

    Essen ist wichtig. Davon leben wir ja. Und die Küche, in unserem Fall die Deutsche Küche
    ist ein wichtiges Kulturgut. Leider geht unsere gute deutsche Küche immer mehr den Bach
    herunter. In größeren Städten, in der Innenstadt findet sich kaum noch ein deutsches
    Restaurant. Man findet Italiener, Chinesen, Spanier und, und und.
    Beängstigend ist die überaus große Anzahl an Dönerbuden! Alleine in Berlin gibt es davon
    1600! Das ist HALALkost, es ist ungesund, es ist Tierquälerei. Kann man alles ergooglen.

    Darum mache ich einen großen Bogen um diese Kebab-Imbisse.
    Ich kann voller Stolz behaupten, noch nie einen Döner gegessen zu haben.
    Und so soll es bleiben.

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    • Vitellia sagt:

      Ich habe auch noch nie einen Döner gekauft!!
      Aber schon vergessen, Frau v. Storch in Brüssel! Das konnte man im Internet lesen mit Fotos, die die Facebook-Typen gezeigt haben – zur Freude von Erdogan. Seine Türken werden es ihm schon mitgeteilt haben.

      Ich will keinen Döner! Ich will keinen Fress von McDonalds.
      Überall gibt es eine Bäckerei mit großer Auswahl, wenn ich längere Zeit in der Stadt bin.

      Statt Döner viel lieber eine Bratwurst mit Senf! Schmeckt gut, aber bei mir nur in der Weihnachtszeit, wenn ich in der Fußgängerzone am Weihnachtsmarkt vorbei komme.
      Da er bei uns langweilig ist, gehe ich nicht extra hin. Glühwein mag ich nicht, aber eine Bratwurst.

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      • Jutta sagt:

        Dann sind wir ja schon zu zweit. Wie lobenswert.
        Viele wissen nicht, dass die meisten Dönerbuden Geldwäschebuden sind.
        Sie machen sich auch keinerlei Gedanken über die Zubereitung des Döners.
        Der Fleischspieß köchelt bei niedrigen Temperaturen langsam vor sich hin. Wird
        nicht richtig durchgegart. Ist somit ein Bakterienschwamm, der Krankheiten, besonders
        bei kleinen Kinder verursachen kann.
        Und es gibt noch viele Gründe die ich jetzt nicht aufführen will.

        Mir reicht alleine schon der eklige Gestank der Dönerbuden, um sowas nie
        zu essen.

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  5. Vitellia sagt:

    Na, das ist ein Thema für mich.
    Mit jedem fremden Kartoffelsalat kann man mich jagen!!!

    Ich bin eh so heikel im Essen und will nur mein spezielles kaltgepresstes Rapsöl,
    einen milden Obstessig und eine gute Würze, die ich nur bei Alnatura oder im Bioladen kaufe.
    Keinen Zucker! Eine gute Kartoffelsorte ohne Kunstdünger.
    Vor allem NIE Zwiebeln, igitt.
    Mein Kartoffelsalat schmeckt der Familie, auch wenn meine Söhne zu Besuch
    kommen. Wer Zwiebeln dazu möchte – dann muss einer der Herren diese in Küche selber schälen und klein hacken.
    Ich nicht, der Gestank und tränende Augen, igitt.

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    • Dorrotee sagt:

      Ein Essen ist und bleibt Geschmacksache!

      Ich denke, es geht um die alte Überlieferung von diesem Rezept. Es könnte ein Rezept aus schweren Zeiten sein, wo die Mütter ihre Kinder und Familien satt kriegen mussten.
      Vielleicht kommt das mal auf uns zu.

      Dann können Sie Ihren Einkauf bei Alnatura gar nicht mehr bezahlen und essen vielleicht auch einen Kartoffelsalat aus alten Zeiten.;-)

      @Jutta
      ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich möchte auch kein Halal-Fleisch essen. Das ist echt Tierquälerei. Jedoch mein Sohn und Tochter mögen so gerne diese Döner. Manchmal habe ich auch schon einen gegessen. Musste mich sehr überwinden. Meine Tochter jedoch ist nachdenklicher geworden, nachdem wir mal darüber sprachen.
      An und für sich eine leckere Zubereitung, wenn nicht dieses Halal dahinter stecken würde.
      Ich versuche, die nun selbst zu machen mit Fleisch vom Metzger.

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      • Vitellia sagt:

        Dorrotee, Ihre Logik ist köstlich.
        Soll ich wegen evtl. schlechter werdenden Zeiten schon jetzt nicht mehr bei Alnatura einkaufen??
        Soll ich deshalb (wie in dem angegebenen Rezept) Zucker in meinen Kartoffelsalat tun?
        Kommt in Ihren Kartoffelsalat Parmaschinken in schweren Zeiten, oder jetzt schon?
        Bei mir nicht.
        Natürlich für jeden, wie es ihm am besten schmeckt.
        Mir eben anders.

        Zum Döner: Wie schon mitgeteilt, ich habe noch nie einen gekauft!
        Aber vergessen Sie denn auch, oder wissen es nicht, dass Frau v. Storch in Brüssel am Dönerstand war?
        Das verstehe noch einer. Wenn sie schon nicht wie andere Europa-Abgeordnete in ein gutes Restaurant gehen wollte, eine Bratwurst oder Currywurst (die ich z. B. nicht mag) mit Pommes, oder ein halbes Hähnchen vom Grill hätte sie auch in Brüssel bekommen.

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    • Herta Hürkey sagt:

      Stimmt: ohne Zucker! In einem Mainzer Lokal bekam ich einen Kartoffelsalat vorgesetzt,
      der süß schmeckte. Ich rief den Ober und sagte, der Koch habe wohl Salz mit Zucker
      verwechselt, und ließ den Kartoffelsalat zurückgehen. Der Ober aber sagte, das sei
      „Spezialität des Kochs“!–Jetzt fällt mir ein: Auch bei Kopfsalat habe ich mal Ähnliches
      erlebt: drei gehäufte Eßlöffel (!) Zucker für einen Drei-Personen-Salat. Das hätte ich
      nur gegessen, wenn ich vier Tage NICHTS zu beißen gehabt hätte.–Ich glaube, das
      Ehepaar stammte aus Schlesien.–Kopfsalat lieber ganz pur, statt gesüßt!

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