Debatte um Özil und Gündogan belastete deutsche Spieler bei der Fußball-WM

Fußballnationalspieler Sami Khedira hat eingeräumt, daß die Diskussion um die Erdogan-Affäre die Spieler bei der Weltmeisterschaft belastet hat. Man habe die Unruhe in der Mannschaft nicht beenden können. 

Die Debatte um die Bilder der Spieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Erdogan „war ein Riesen-Thema und wurde unterschätzt“, gestand Khedira gegenüber der Tageszeitung Die Welt. Er räumte ein, er sei „kein Krisen-Manager, der sagt, wie man damit genau umzugehen hat. Aber man hat das Thema nicht ruhig bekommen“. Zugleich betonte er, damit keinen Grund für das Ausscheiden der DFB-Elf aus dem Turnier liefern zu wollen.

Mannschaftskollege Thomas Müller kritisierte ebenfalls die Ablenkung durch solche fußballferne Themen: „Jetzt haben wir die Quittung bekommen.“

Auch Kapitän Manuel Neuer sagte, er habe den Medienrummel um das Erdogan-Bild als „belastend“ empfunden. Unterdessen sei durchgesickert, daß zahlreiche Spieler nicht verstehen konnten, daß Özil selbst sich nicht zu dem Foto geäußert habe, um die Affäre zu beenden, berichtet die Welt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2018/nationalspieler-beklagen-ablenkung-durch-erdogan-diskussion/


3 Kommentare on “Debatte um Özil und Gündogan belastete deutsche Spieler bei der Fußball-WM”

  1. Bernd.L.Mueller sagt:

    Die „Deutsche Nationalmannschaft“ läuft stolz auf, im / mit Rückhalt Deutsche Bürger/innen.

    Gleich ob Arm oder Reich, Jung oder Alt, Mädchen oder Jungen, Frauen oder Männer, gleich ob am Fußball stark, nur ein wenig oder gar nicht interessiert, wir haben uns immer seit Jahrzehnten mit den Deutschen Fußballern bei Länderspielen identifiziert.

    Waren sozusagen 12. Mann / Frau auf dem Feld und in der Regel – bisher – haben die Deutschen Fußballer auf dem Feld dieses Wir-Gefühl in ihr Spiel transportiert, voller Stolz und Ehrgeiz bzw. Engagement.

    Das hat sich seit der Umtaufung auf „Mannschaft “ schleichend geändert, der Name „Mannschaft “ steht und stand für Beliebigkeit.

    Wer nicht ganz blöd war, ist, hat von ganz „Oben “ gewollte politische Assoziation mit „Europa“ gemerkt, d.h. Deutschland soll aufgehen in ein Europa der Multi- Kulti Nationen.

    Beispielhaft hat BP Steinmeier bei seinem Antrittsbesuch in Italien nur noch vom europäischen Deutschland schwadroniert , SPD / Grüne / Die Linke wünschen eh so schnell wie möglich ein Aufgehen – d.h. Untergehen – Deutschlands in ein Europa.

    Vice-Präsidentin ( ! ) Claudia Roth hat es vorgemacht, rennt hinter einem Banner mit „Scheiß – Deutschland und Deutschland verrecke“ hinterher. Der Bundestagspräsident Schäuble – als 2. Repräsentant der Deutschen und der Bundestags- Abgeordneten – findet das offensichtlich ganz normal.

    Das sollen unsere Deutschen politischen Eliten sein ?

    Antifa und Kanzlerin Merkel ganz besoffen vom Gedanken, dass Deutschland in einen Vielvölker- Staat Europa eingehen soll.

    Gündogan und Özil haben diese Tendenz seit vielen Jahren zum Multi- Kulti zum eigenen Vorteil ausgenutzt. Sich gesonnt in Popularität mit hohem Einkommen.

    Mit dem öffentlichen Bekenntis von Gündogan und Özil zu einem Despoten, Antidemokraten Erdogan haben Deutsch- Türken eine Toleranz- Grenze der Akzeptanz bei uns Deutschen Fußball-Fans überschritten.

    Erschrocken von der Reaktion einer breiten Öffentlichkeit einschl. Medien – ausser ARD / ZDF , taz und SZ natürlich – haben Özil und Gündogan innerlich reagiert, im bemühen, keinen Fehler in ihr Fußballer- Spiel vs. Südkorea zu bringen.

    Ergebnis, Fazit : Zwei ängstliche, feige Spieler aufgelaufen und entsprechend ihr Spiel, sind untergegangen gegen eine National- Mannschaft Südkorea, die das letze für ihr Land gegeben hat.

    Spielerkollegen Neuer bis Müller haben in Fußballer- Solidarität zu den zwei Deutsch- Türken gestanden, aber die Schere im Kopf hat gewirkt, neben dem eigenen Hochmut.

    Spieler, die sich mit der Deutschen National- Mannschaft nicht 100 % identifizieren können oder wollen, dürfen in Zukunft nicht mehr unter der National- Hymne Deutschland auflaufen.

    Sollten die Verantwortlichen das nicht kapieren, haben wir nur noch Verlierer.

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    • Anonymous sagt:

      Chapeau! Auf den Punkt.
      Vielleicht noch der Hinweis, dass die Nationalspieler bei erfolgreicher Titelverteidigung über 300 000 Euro Prämie pro Mann eingestrichen hätten.

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  2. Dorrotee sagt:

    Das glaube ich sofort, daß die Angelegenheit eine Belastung und Zumutung für die Spieler war.
    Auch haben die Spieler für alles mögliche Werbung gemacht. Autos, Schüco Fenster , Lenor u,v,m,. Das sollte auch überdacht werden. So viel muss es ja nicht sein.

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