Arme und Gebeugte rühmen Gottes Namen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 74 (73),1-2.3-4.5-7.20-21.

Warum, Gott, hast du uns für immer verstoßen?
Warum ist dein Zorn gegen die Herde deiner Weide entbrannt?
Denk an deine Gemeinde, die du vorzeiten erworben,
als Stamm dir zu eigen erkauft,
an den Berg Zion, den du zur Wohnung erwählt hast.

Erheb deine Schritte zu den uralten Trümmern!
Der Feind hat im Heiligtum alles verwüstet.
Deine Widersacher lärmten an deiner heiligen Stätte,
stellten ihre Banner auf als Zeichen des Sieges.

Wie einer die Axt schwingt im Dickicht des Waldes,
so zerschlugen sie all das Schnitzwerk mit Beil und Hammer.
Sie legten an dein Heiligtum Feuer,
entweihten die Wohnung deines Namens bis auf den Grund.

Blick hin auf deinen Bund!
Denn voll von Schlupfwinkeln der Gewalt ist unser Land.
Lass den Bedrückten nicht beschämt von dir weggehn!
Arme und Gebeugte sollen deinen Namen rühmen.


3 Kommentare on “Arme und Gebeugte rühmen Gottes Namen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Die Christen sind das Neue Gottesvolk. Das Neue
    Israel.

    Wichtig ist wie immer der Kontext:

    Die endgültige Rettung Israels: 9,1 – 11, 36

    Die gesamte lange Passage ist wichtig-aber in Kürze
    zusammengefasst:

    „Ich frage also:Hat Gott sein Volk
    verstossen?Keineswegs!Denn auch ich bin ein Israelit,
    ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamins.Gott
    hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt
    hat.“ Römer 11,1-3
    „Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes
    versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel
    abstammen, sind wirklich „Israel“. Auch sind sie nicht
    alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern:
    „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak
    kommen.“ Das heißt nicht, die Kinder des Fleisches
    sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder
    der Verheißung werden als der Same gerechnet. […]
    Wenn nun Gott, obwohl gewillt, seinen Zorn zu zeigen
    und seine Macht kundzutun, die Gefäße des Zorns, die
    zur Vernichtung passend gemacht sind, mit viel Langmut
    duldete, damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an
    Gefäßen der Barmherzigkeit kundtun könnte, die er zur
    Herrlichkeit im voraus bereitet hat, nämlich uns, die
    er nicht nur aus den Juden berufen hat, sondern auch
    aus den Nationen, was dann? Es ist so wie er auch in
    Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind, will ich ‚mein
    Volk‘ nennen und sie, die Nichtgeliebte, ‚Geliebte‘;
    und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: ‚Ihr seid
    nicht mein Volk‘, dort werden sie ‚Söhne des
    lebendigen Gottes‘ genannt werden.“
    Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl
    die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein
    mag, ist es der Überrest, der gerettet werden wird.“
    Jesaja aber erkühnt sich und sagt: „Ich wurde von
    denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde
    denen offenbar, die nicht nach mir fragten.“ In bezug
    auf Israel dagegen sagt er: „Den ganzen Tag habe ich
    meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das
    ungehorsam ist und widerspricht.“
    Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk
    verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein
    Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. Gott
    hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt
    hat. Nun wisst ihr nicht, was die Schrift in
    Verbindung mit Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel
    vorstellig wird? „Jehova, sie haben deine Propheten
    getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich
    allein bin übrig geblieben, und sie trachten mir nach
    der Seele.“ Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch?
    „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben
    lassen, Männer, die das Knie nicht vor Baal gebeugt
    haben.“ So hat sich nun auch in der gegenwärtigen
    Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung
    zufolge unverdienter Güte gezeigt. Wenn es nun durch
    unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von
    Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht
    mehr als unverdiente Güte.
    Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat
    es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es
    erlangt. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen
    abgestumpft, so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen
    einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht
    zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den
    heutigen Tag.“
    Römer 9:6-8, 22-28; 10:21; 11:1-8;

    Die Juden sind also nicht vollständig verworfen,
    Paulus ist schließlich selbst ein Jude. Allerdings
    müssen sie, wie alle anderen Menschen auch, Glauben an
    Christus ausüben, um gerettet zu werden. Als Nation
    sind sie nicht mehr Gottes auserwähltes Volk, nur ein
    „Überrest“ der fleischlichen Juden hat auch das
    Vorrecht zum „Israel Gottes“ zu gehören (Galater
    6:16). Dazu müssen sie, wie Paulus auch, Christus
    annehmen.
    Denke doch auch in diesem Zusammenhang an das
    Gleichnis vom Weingarten aus Markus, Kapitel 12.

    quote:
    ——————————————————————————–
    „Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und
    wer nicht mit mir sammelt, zerstreut“
    Matthäus 12:30 und Lukas 11:23
    ——————————————————————————–

    sowie

    quote:
    ——————————————————————————–
    Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.
    Markus 9, 40
    ————————————————————————

    Dies scheint ein Widerspruch zu sein; wichtig ist
    aber, wie immer, der Kontext:
    Im ersten Text argumentiert Jesus mit den Pharisäern
    (Jüdische Schriftgelehrte). Ihm wurde vorgeworfen,
    dass sein Heilungswunder, welches er gerade eben
    vollbracht hatte, durch den Teufel geschehen war.
    Jesus kontert daraufhin scharf, denn seine Gegner
    waren alle mit den Schriften vertraut, hätten also
    wissen können, wer Jesus war, und konnten ausserdem
    ein Wunder „live“ miterleben. Da sie trotzdem Jesus
    als Verbündeter Satans ansahen, ging Jesus mit ihnen
    ziemlich hart ins Gericht und sagte dabei diesen
    oberen Satz. Wer Gott erlebt, und ihn trotzdem
    ablehnt, ist gegen Gott. (aber das tun die anderen apostolischen Traditionen etwa nach Johannes und Jakobus oder auch Thomas ja eben nicht!)

    Die zweite Stelle:
    Hier redet Jesus über Leute, die Gutes tun, ohne
    explizit einer Gemeinde zuzugehören bzw. den Jüngern
    nachfolgen. Leute, die Gutes tun und nicht gegen Gott
    sind, sind für Gott. Gültig ist für Christen natürlich die Bibel.

    Mir erscheint diese Deutung der beiden Stellen auch im
    Zusammenhang mit dem Liebesgebot Jesu viel
    überzeugender.
    Sagte Jesus nicht auch über den fremden Wundertäter
    der in seinem Namne Wunder vollbrachte und den die
    Jünger dann daran hindern wollten weil er sich ihnen
    nicht anschließen wollte, sie sollten ihn nicht
    hindern?

    Anerkennung auch anderer Konfessisonen…

    Ich wollte noch auf zwei spezielle und sehr verwandte
    Bibelstellen hinweisen (ich verwende die
    Einheitsübersetung bzw. Interlinear-Übersetzung)
    hinweisen:

    Der fremde Wundertäter: Markus 9,38- 41

    Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben gesehen,
    wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir
    versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht
    nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner,
    der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht
    schlecht von mir reden.Denn wer nicht gegen uns ist,
    der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser
    zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen,
    ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.

    Der fremde Wundertäter: Lukas 9,49 – 50

    Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie
    jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir
    versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit
    uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete
    ihm:Hindert ihn nicht!Denn wer nicht gegen euch ist,
    der ist für euch.

    Auch als überzeugter Christ kann man also andere
    christl. Konfessionen oder eingeschränkt die Juden als Gott
    verehrend akzeptieren. Wenn auch noch unvollkommen.

    Zudem gibt es durchaus (z.B. aus der verschollenen
    Quelle „Q“, deren Inhalte teiweise Eingang in die
    Bibel fanden) Jesus- Worte, die nicht in jeder Bibel
    stehen oder Eingang in die verbreitetste Bibelversion
    fand. Siehe auch den 1. Clemens-Brief und das äthiopische Henoch Buch, aus dem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel im Judas-brief auszugsweise zitiert. Etwa bei den Kopten mit dem breiteren Bibel-Kanon. Oder in der syrischen Kirche. Der heilige Irenäus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum biblischen Kanon bzw. Bibel-Kanon und Neuen Testament. Die äthiopisch-koptische Kirche rechnet u.a. auch noch Sondergut wie das etwa für die Angelogie bzw. Engelslehre wichtige Jubiläen-Buch zum engeren und breiteren Bibel-Kanon und ihrem alten Testament. (Wie auch das äthiopische Buch Henoch.)

    Auch die Kirchenväter schätzten es noch hoch, es stand bei ihnen allgemein noch im hohen Ansehen. Noch Origenes und Epiphanias zitierten daraus. Die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens folgen theologisch gesehen eher dem Heiligen Irenäus von Lyon als dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin, welchen die Katholiken meist als Theologen den Vorzug gaben. Der Heilige Irenäus von Lyon übernahm auch von Justin dem Märtyrer als Kirchenvater und Kirchenlehrer die Logos-Theologie. Siehe ansonsten auch noch Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Dionysios Areopagita und Lactantius als Laktanz und die gesamte Patristik bis hin zu Johannes „Scottus“ Eriugena und dem iro-keltischen bzw. iro-schottischen Johannes-Christentum der von den Kopten aus Alexandria begründeten Iro-keltischen bzw. iro-schottischen koptisch-pelagianischen Johannes-Kirche nach dem Apostel Johannes auf den britischen Inseln und in der Bretagne in Frankreich und in Galizien in Spanien. Diese ging später mit zahlreichen bedeutenden Heiligen wie dem Heiligen St. Patrick als dem großen Missionar Irlands und der großen Theologen und Philosophen und Mystiker Johannes „Scottus“ Eriugena, welcher am Hofe Karls des Großen wirkte und Dionysios Areopagita ins Lateinische übersetzte, in der römisch-katholischen Kirche nach den Apostel Petrus und Paulus auf. Katholiken und Kopten haben also sehr wohl gemeinsame Heilige und Theologen und theologisch viel gemeinsam, in den orthodoxen Kirchen gilt auch der Heilige St. Patrick als apostelgleicher Heiliger und die katholische Kirche hat auch die von den lange unterdrückten orthodoxen Altgläubigen bewahrte alte byzantinische Messe der russisch-orthodoxen Kirche noch als legitim anerkannt. Sie ist auch aus katholischer Sicht also eine legitime und gültige Messe, das Gegenstück zu alten lateinischen tridentinischen katholischen Messe. Das ökumenische Gebet zum dreifaltigen Gott und um den Heiligen Geist ist sehr empfehlenswert, gerade auch mit den Kopten und russisch-orthodoxen Christen und den Altgläubigen in Litauen und der syrischen (nach den Aposteln Thaddäus und Jakobus, siehe auch Jakobus-Liturgie) und der armenischen Kirche sowie den Thomas-Christen und Thomas-Kirchen Indiens nach dem Apostel Thomas.
    Denn in den letzten Tagen soll der „Heilige Geist“ als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ die Kirche verlassen, steht im Neuen Testament der Bibel. Und mit „die Kirche“ ist mit ziemlicher Sicherheit eben gerade die katholische Kirche als die große allgemeine und allumfassende Kirche nach dem Apostel Petrus in der Bibel gemeint.
    Ich empfehle daneben auch eine Lektüre von Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und Mystiker und hermetischen Philosophen zur Logos-Theologie (siehe auch Septuaginta des Alten Testamentes) und Elias Erdmansn Texte zu ihm und Origenes (als Schüler des Clemens von Alexandrien) und ihrer symbolisch-allegorisch-mystischen-hermetischen Bibel-Auslegung den Heiligen spirituellen mystischen Symbolen der Henoch-Literatur und jüdischen Merkabah- und Thronwagen-Mystik und kabbalistischen Hekhaloth-Literatur gemäß. Auch der Heilige Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens beschäftigten sich mit der hermetischen Mystik und Philosophie. Ferner seien Dionysios Areopagita und der Heilige und Kirchenlehrer Albertus Magnus und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Trithemius als Abt von Sponheim und der Jesuit Athanasius Kircher und der Benediktiner Basilius Valentinus und der Seelige und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und der Benediktiner Odo Casel genannt. Auch der hermetische Arzt und Spaghyriker und Hygieniker van Helmonte und Reuchlin und Pico de la Mirandola und Franz Bardon als christliche Kabbalisten wären zu nennen. Speziell aber Clemens von Alexandrien und sein Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus als christliche Hermetiker usw.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Jesus und die Engel

      http://www.himmelsboten.de/

      Engel herab, dass die Gewalt des Krieges und des Terrors zurückgedrängt werde, und die … Engel allgmein. Engel in jeder Religion · Engel in der Bibel · Engel

      Im Mittelalter wurde auch noch der 4. Erzengel Uriel verehrt und es gab Engelsmessen als Votiv-Messen und charismatische Heilig-Geist Messen für Vieh-Segen und Wetter-Segen und Feld-Segen und Heilungen und Kranken und Alten und Vieh und Charismen bzw. Gnadengaben des Heiligen Geistes bzw. Wunderkräften und so weiter…tatsächlich wäre es eine gute Aufgabe für Theologen, all diese in Vergessenheit geratenen Messen mal wieder ins Gedächtnis zu rufen und ins Leben zu rufen und neu zu beleben. Siehe dazu auch den breiteren und engeren Bibel-Kanon der Kopten mit dem für die Angelogie bzw. Engels-Lehre bedeutsamen Jubiläen-Buch aus dem noch Origenes und Epiphanias zitierten und dem äthiopischen Henoch Buch bzw- äthiopischen Buch Henoch, aus welchem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel im Judas-Brief zitierte und Dionysios Areopagita und Angelus Silesius und Tauler usw.

      http://www.himmelsboten.de

      Die sieben Erzengel in den westlichen und östlichen Kirchen

      http://www.himmelsboten.de/home_htm_files/7aaSieeebyz.htm

      Weiter zu Uriel – Chr.), wo Uriel genannt wird (3 Esra 4,1-34; 5,20; 10,28), erfolgte nach der Vulgata (Ende 4. Jhdt.). Von diesem bei slavischen Orthodoxen (russische Bibel) als kanonisch geltenden Buch gibt es nur lateinische, also keine hebräischen oder griechischen Texte. Den Engel Uriel schickt Gott zu Esra, um …
      ‎Michael · ‎Gabriel · ‎Raphael

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      • Ach übrigens…zur „ehernen Schlange“ des Moses, auf die sich Jesus Christus als „Menschensohn“ im Neuen Testament der Bibel bezieht (siehe zum Titel „Menschensohn“ auch die Prophezeiung des Propheten Daniel im Alten Testament der Bibel, der vom persischen König zum obersten der sterndeutenden Magier-Priester der monotheistischen zarahustrischen bzw. zoroastrischen Religion der persisch-medischen Zarathustrier bzw. Zoroastrier nach dem Propheten Zarathustra bzw. Zoroaster ernannt wurde – die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel sind die Erfüllung dieser Prophezeiung des Propheten Daniel im Alten Testament der Bibel, und Jesus Christus bezieht sich mit dem Titel „Menschensohn“ immer wieder darauf – genau wie der Apostel Paulus mit dem „Anthropos“ – denn auch die monotheistische persisch-medische Religion der Zarathustrier erwartete einen göttlichen Erlöser ähnlich dem prophezeiten und verheißenen jüdischen Messias – und Jesus Christus war eben beides zugleich – der erwartete jüdische Messias und der im AT vorhergesagte göttliche Erlöser der monotheistischen Zarathustrier bzw. Zoroastrier – zudem nannten die Juden den monotheistischen Propheten Zarathustra bzw. Zoroaster einen Schüler des Propheten Daniel – und die persisch-medischen Zarathustrier bzw. Zoroastrier den Propheten Daniel wiederum einen Schüler des Propheten Zarathustra bzw. Zoroaster – das Christentum hat also nicht nur jüdische Vorläufer und Ursprünge – siehe auch die Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie schon in der Septuaginta des Alten Testamentes und bei Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und Philosophen und Mystiker – siehe auch Elias Erdmanns Texte zu ihm und zu Origenes usw. Online im Netz und zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und auch in der hermetischen Philosophie der Hermetik als Natur- und Religionsphilosophie und siehe auch die Logos-Theologie bei Justin dem Märtyrer):

        https://de.wikipedia.org/wiki/Eherne_Schlange

        https://de.wikipedia.org/wiki/Timna_(Negev

        Im Neuen Testament steht, dass „Moses wissend war in aller Weisheit der Ägypter“, was auch nicht verwunderlich ist, da er ja laut Altem Testament der Bibel von der Tochter des Pharao als Sohn angenommen wurde und somit zur ägyptischen Herrscherfamilie und Herrscherelite und Oberschicht gehörte, und zweifellos auch in die ägyptischen Mysterien-Kulte eingeweiht war und in der hermetischen ägyptischen Mysterien-Philosophie nach Imhotep (Asklepios, Hermes Trismegistos, Mercurius, Äskulap) unterichtet wurde. Laut jüdischer Überlieferung war ein Seraphim („brennende Schlange“) als echsenhaftes feuriges Engelswesen im alten Testament der Bibel in der am Pfahl aufgerichteten und als Zeichen des Heils erhöhten ehernen Schlange des Moses in der Wüste. Und gab diesem Zeichen so Kraft, ähnlich wie Jesus Christus später durch sein Opfer dem Kreuz als Zeichen des Heils Kraft gab. Diese eherne Schlange wurde von den Israeliten später als Feldzeichen verwandt (ähnlich wie das Kreuz beim Kaiser Konstantin usw.).
        Laut jüdischer Überlieferung brachte Abraham mit sich auch das kabbalistische Buch Raziel als die wahre Lehre der Propheten nach dem Propheten Henoch (siehe auch Henoch-Literatur und Henoch-Bücher und jüdische Merkabah- und Thronwagen-Mystik und Hekhaloth-Literatur und die kabbalistische Mystik der jüd. Kabbalah).
        Und er ließ in Ägypten auch die ägyptischen Priester darin lesen, deswegen finden sich auch in der ägyptischen Mysterien-Religion (die wie auch andere orientalische Kulturen ursprünglich monotheistisch gewesen sein mag, mit den verschiedenen Göttern als Gottesnamen und Aspekten des einen allumfassenden Gottes) in der Tat diese echsenhaften feurigen Engelswesen als Seraphim bzw. übersetzt „brennende Schlangen“ wieder, zumindest erklären die Juden mit ihrer Propheten-Tradition dies so und auch andere Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten und Symboliken ihrer Religion und der ägyptischen Religion und Kultur.

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