OFFENER BRIEF an die CSU: Nicht Seehofers, sondern Merkels Rücktritt ist (über)fällig

Von Klaus Hildebrandt

Liebe CSU, sehr geehrter Herr Innenminister Horst Seehofer,
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EU-Sammellager in nordafrikanischen Ländern, Syrien/Turkei oder Jordanien halte ich für falsch. Schon die zurzeit diskutierten „Ankerzentren“ in D und anderen EU-Staaten sind mehr als problematisch, und gelöst ist damit noch gar nichts.
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Nichts gegen die Einrichtung von  Sammelstellen außerhalb der EU, aber diese sollten von den betroffenen Ländern selbst geschaffen und maßgeblich finanziert werden, bis wir das Problem wieder voll im Griff haben.
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Das wäre nebenbei auch ein Test für die Afrikanische Union (AU), endlich ein Zeichen gegen die Bevölkerungsexplosion bei gleichzeitiger Armut, Korruption und Umweltproblemen zu statuieren. Dorthin sollten auf unbürokratische Weise umgehend alle aus Europa abgeschobenen und aufgefischten „Neulinge“ gebracht werden, wenn sie nicht schon gegen ein kleines Taschengeld selbst und von sich aus dorhin gehen.
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Menschen, die meinen, politisch verfolgt zu werden, sollten –  wie bis zum Tag des deutschen Willkommensruf in 9/2015 und übrigens weltweit üblich  – Asyl über die Botschaften beantragen. Denjenigen Staaten, die entsprechend kooperieren, könnte man finanziell bi- oder besser noch multilateral unter die Arme greifen. Mit Ankerzentren in Deutschland oder anderen EU-Staaten löst man das Problem überhaupt nicht, im Gegenteil.
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Ferner  wäre es an der Zeit, die hyperaktiven NGOs bzw. „Nicht-Regierungs-Organisationen“ und schwimmenden Moralapostel endlich in die Pflicht zu nehmen und wenn nötig zu bestrafen, indem man ihnen u.a. rigoros die finanziellen Zuwendungen streicht und ihr Verhalten offen (öffentlich) diskutiert und anprangert.
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FRONTEX zu stärken macht nur Sinn, wenn die von dieser Mission georteten und aufgesammelten „Flüchtlinge“ auch sofort den Sammelstellen außerhalb der EU übergeben und nicht erst nach Europa gebracht werden. Das jüngste Beispiel „lifeline“ bestätigt dies.
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Dieses Chaos muss nun schnell beendet werden und es täte gut, wenn sich die Kanzlerin endlich klarer Worte bedienen würde, ihren Fehler bereut und – öffentlichkeitswirksam –  rückgängig macht. In einem gebe ich ihr allerdings recht: „Die Lage ist ernst.“
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Bitte bleiben Sie gegenüber der Kanzlerin standfest und denken Sie an die Zukunft unseres Landes, Europas und selbstverständlich an die Ihrer CSU. Das wäre alles nicht nötig geworden, wenn Frau Merkel diese Menschen nicht eigenmächtig hierher gerufen und die eigenen Leute sie davon abgehalten hätten.
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Warum will sie sie überhaupt hier haben? Was führt sie nur im Schilde? Das hat doch nichts mit Humanität zu tun und kreiert nur noch mehr Leid. Egoismus, Selbstherrlichkeit und übersteigerter Eifer waren noch nie gut.
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In diesem Fall spielen ganz offensichtlich auch wieder Macht und Hegemoniebestrebungen eine Rolle. Wem will sie was beweisen? Der Rücktritt Frau Merkels ist längst überfällig. Auch die Kirchen haben versagt und werden die Konsequenzen schon bald zu spüren bekommen. Nächstenliebe sieht anders aus.
Mit freundlichen Grüßen!
Klaus Hildebrandt
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3 Kommentare on “OFFENER BRIEF an die CSU: Nicht Seehofers, sondern Merkels Rücktritt ist (über)fällig”

  1. Octopuss sagt:

    Grüne und Linke klagen vor dem Verfassungsbericht, besetzt von der SPD Umsiedlerpartei, die deutsches Verfassungsrecht gebeugt und ausgehebelt hat, dass sich selbst anständige Verfassungsrechtler die Zähne ausbeißen gegen den Unions-Asylkompromiss. SPD und Grüne treiben uns für ihre Profitgier bewusst in den Bürgerkrieg, während ich bei der Linken meine, da ist Hopfen und Malz verloren mit Tagträumen von der Internationale, ohne jemals die Realität zur Kenntnis zu nehmen.
    Gerafft hat Wagenknecht allerdings schon, dass dieses Globalisierungskonzentrationsmodell nach Deutschland nicht funktionieren kann und man vor Ort versuchen muss zu helfen , aber wer Hilfe ablehnt, dem kann man nicht helfen. Ob sie aber den Mut hat, sich von einer hirnverbrannten Linken zu lösen, bleibt zweifelhaft. In meiner Eigenschaft, mich nicht fest zu zurren, lese ich auch Petitionen aller Coleur, auch von den Linken, wo ich manche sogar nicht abwegig finde und als erfahrenes Opfer von Straftaten manchmal bedaure, bei konservativen Petitionen zum Schutz meiner Existenz mich zurück zu halten. Ich muss einer Frau Grimmenstein von den Linken tatsächlich recht geben, wenn eine Kanzlerin überall in der globalen Welt mit Scheckbuch verreist, ohne für finanzielle Deckung zu sorgen, dass sie dieses heimliche Durchwinken vor der Sommerpause von SPD treibende Partei und Union zur Privatisierung von Schulen und Autobahnen auf Kosten des Steuerzahlers kritisiert und eine andere linke Organisation dagegen kämpft, dass Merkels Speichellecker Altmaier gedenkt, über EU-Umwege unser Trinkwassernetz an einen japanischen Konzern zu verscherbeln unter der Definition JELPA. Dass man bei dieser Petition davon ausgeht, dass man noch Sozialdemokraten vor sich hat, ist mehr als witzig, da gerade die gierigen Sozialdemokraten mit den Grünen unter Schröder das Wirtschaftsrecht zum Schutz des deutschen Wirtschaftsstandortes ausgehebelt haben, um sich über Konzernen für Nebeneinkünfte an zu dienen. Es war auch die rot grüne Regierung Schröder, die unsere Wasserrechte an einen französischen Konzern verscherbelt hat, und von der SPD zu erwarten, dass sie den Ausverkauf unseres Trinkwassers stoppt, wenn es nicht so traurig wäre, würde ich mich über so viel Einfalt tot lachen. Abschließend noch ein Rat an die Linken, mit propagandistischen Hirngespinsten zerstört man gut funktionierende Zivilisationen und Gesellschaften und löst kein einziges Problem.

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  2. Bernhard sagt:

    Von den Ländern Nordafrikas oder des Nahen Ostens zu verlangen, Migranten aufzunehmen beziehungsweise Flüchtlingslager einzurichten, halte ich für reichlich weltfremd. Manche weigern sich sogar, ihre eigenen Staatsbürger zurückzunehmen. Woher sollen zum Beispiel Algerien oder Libyen die Motivation nehmen, viele Schwarzafrikaner aufzunehmen? Keine Summe der Welt könnte sie dazu bewegen.

    „Das wäre nebenbei auch ein Test für die Afrikanische Union (AU), endlich ein Zeichen gegen die Bevölkerungsexplosion bei gleichzeitiger Armut, Korruption und Umweltproblemen zu statuieren.“ – dieser Satz ist an Zynismus nicht zu überbieten. Was soll das konkret heißen?

    Abgesehen davon dass „Überbevölkerung“ ein Begriff (Kampfbegriff?) der „Linken“ ist: Fordert der Verfasser allen ernstes, dass afrikanische Staaten ihre eigenen Leute gefangen halten, wie es die DDR tat, so dass sie sich sagen: „ Ich habe keine Chance, diesem Elend zu entfliehen, deswegen wende ich fleißig die NFP an (Verhütungsmittel sind ja Teil der teuflischen Agenda von UN, NWO und was weiß ich), um nicht mehr als zwei Kinder zu bekommen“? Ich weiß nicht, was hier überwiegt: Zynismus oder Weltfremdheit.

    Außerdem hat der Verfasser offensichtlich den Zusammenhang zwischen Armut, Geburtenzahlen, Korruption und Umweltzerstörung nicht verstanden.

    Zustimmen muss ich darin, dass Merkels Motive äußerst undurchsichtig sind. Sie hat selbst betont, dass es ihr bei dieser Entscheidung nicht um Menschlichkeit ging. Da erhebt sich die Frage: worum ging es ihr dann? Auf diese Frage habe ich keine Antwort.
    Was ich glaube zu wissen ist, dass irgendwie Amerika an einem schwachen Europa interessiert ist. Und schwächen kann man ein Land am besten dadurch, dass man Zwietracht sät. Ich will nicht definitiv behaupten, dass die Yankees hinter Merkels „Asylpolitik“ stecken, halte es aber für möglich.

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  3. Valentino sagt:

    Merkel wirkt auf mich nach dem Motto „Wenn Du nicht nach meiner Pfeife tanzt, dann spreng ich den Laden mit Karacho in die Luft.“ Welche Option hatte Seehofer wirklich, wenn auch noch links gestylte Genossen der Union auf Merkel-Huldigungskurs ihm in den Rücken fallen, aus dem einst starken Tiger ist ein Hauskätzchen geworden und erschreckend wird klar, die Diktatur Merkel hat schon feste Züge angenommen. Das einzig Erfreuliche an dieser Tragik ist, dass die Grünen sich ihre Regierungssitze abschminken könne, um die CSU zu ersetzen.

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