Münster: Pfarrer Jürgens will Gläubige „nicht am Gängelband der Hierarchie“ sehen

Von Felizitas Küble

„Kirche und Leben“, die amtliche Bistumszeitung für die Diözese Münster, veröffentlichte in ihrer Ausgabe Nr. 24/2018 bei den Dekanats- und Pfarrei-Meldungen eine Stellungnahme von Pfarrer Stefan Jürgens (Gemeinde Hl. Kreuz in Münster-Innenstadt) zur Auseinandersetzung um die Interkommunion.

Bekanntlich gibt es auch unter Bischöfen unterschiedliche Ansichten darüber, ob evangelische Ehepartner unter bestimmten Bedingungen zum Tisch des HERRN gehen dürfen. Aber selbst die „liberaleren“ Oberhirten in Deutschland (nämlich 2/3) wollen diese Erlaubnis auf „Einzelfälle“ begrenzt sehen.

Pfarrer Jürgens sieht hingegen alles viel „lockerer“.

Er schreibt an seine „Liebe Gemeinde“ daher folgendes:

„Streit um die heilige Kommunion: Unsere Bischöfe wollten den konfessionsverbindenden Ehepaaren die gemeinsame Teilnahme an der Kommunion ermöglichen. Einige von ihnen hatten jedoch Bedenken und wandten sich an den Vatikan. Von diesem kam zunächst nur der Hinweis, man solle vor Ort eine einmütige Lösung finden. Jetzt hat Rom gesprochen: Das Ganze sei doch eine weltkirchliche Angelegenheit und könne nicht allein auf Ebene einer Bischofskonferenz geregelt werden.

Ein Trauerspiel. Auch die allerkleinsten Reformen werden im Keim erstickt. Und dabei wäre sehr viel zu tun, wenn die Kirche um ihrer Glaubwürdigkeit willen endlich in der Gegenwart ankommen möchte. Was in Rom mühsam diskutiert wird, ist vor Ort längst geklärt. In unserer Gemeinde gehen alle Getauften, die in ihrer Kirche zum Abendmahl zugelassen sind, zur Kommunion. Dafür muss man nicht in einer konfessionsverbindenden Ehe leben, sondern einfach Christ sein.

Die Gläubigen von heute sind eben keine gehorsamen Kinder am Gängelband der Hierarchie, sondern mündige Erwachsene. Sie tun, was ihnen ihr Gewissen sagt. Auf die Bischöfe hört leider keiner mehr, dafür ist es wohl zu spät. Selbst der sympathische Papst ist offenbar gegen römische Seilschaften machtlos. Jetzt kommt es darauf an, dass wir den Glauben selbst in die Hand nehmen, ihn verkünden, feiern und leben. Vielleicht hierarchiefrei, aber wahrhaftig.

Ein couragiertes und fröhliches Christsein wünscht
Pfarrer Stefan Jürgens“

Hierzu seien einige Punkte angemerkt:

  1. Der Geistliche unterschlägt, daß „unsere Bischöfe“ (genau genommen: eine Mehrheit derselben) keineswegs pauschal den protestantischen Ehepaaren die hl. Kommunion ermöglichen wollte, sondern dies begrenzt auf bestimmte Fälle vorsah.
  2. Daß Rom die ökumenebewegten Oberhirten zurückgepfiffen hat, ist also für Pfarrer Jürgens ein „Trauerspiel“, schließlich gehe es nur um die „allerkleinsten“ (!) Reformen. Die Kirche müsse „endlich in der Gegenwart ankommen“ – und zwar ausgerechnet „um ihrer Glaubwürdigkeit willen“. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Eben deshalb ist die Kirche dem Heiligen Geist verpflichtet, nicht dem Zeitgeist –  und sie muß auch nirgendwo „ankommen“, sondern klar verkündigen, worauf es ankommt.
  3. Die Krönung der saloppen Stellungnahme dieses (theologisch noch katholischen?) Priesters ist sodann seine Bemerkung, was in Rom „mühsam diskutiert“ werde, sei „vor Ort längst geklärt“, jedenfalls in seiner Pfarrei, denn dort gehen „alle Getauften“ zur Kommunion, selbst eine Misch-Ehe ist dafür nicht nötig noch sonst irgendeine Voraussetzung außer der Taufe. Der Glaube an die Realpräsenz (sakramentale Gegenwart Christi in der Eucharistie) ist offenbar völlig entbehrlich, ebenso die Beichte.
  4. Immerhin handelt es sich, so versichert der Geistliche, bei seinen Gläubigen nicht um „gehorsame Kinder am Gängelband der Hierarchie“, sondern um „mündige Erwachsene“. Abgesehen davon, daß  in seiner Gemeinde wohl auch Kinder zum Tisch des  HERRN gehen, sind noch lange nicht alle Erwachsenen allein ihres Alters wegen schon „mündig“. Ein wirklich mündiges Christsein orientiert sich aus eigener Überzeugung und Glaubenstärke am Willen Gottes, wie er sich in der Heiligen Schrift und der kirchlichen Überlieferung ausdrückt. Hingegen schreibt Pastor Jürgens ganz unverbindlich, die von ihm propagierten Gläubigen „tun, was ihnen ihr Gewissen sagt“. Auf ihr sogenanntes Gewissen haben sich schon zahlreiche Irrlehrer berufen – und all jene, die das hören wollen, was in ihren Ohren juckt und ihren Wünschen entgegenkommt. Es klingt sicherlich besser, wenn man den Ungehorsam gegenüber Gott, Kirche und den Sakramenten als großartige Tugend präsentiert, gar als Gewissenhaftigkeit und erwachsen gewordener Glaube. So wird aus Minus ein Plus (zumindest in der eigenen Einbildung).
  5. Obwohl Papst Franziskus die Klarstellung der Glaubenskongregation ausdrücklich gebilligt und somit die deutschen Reformbischöfe in ihre Grenzen gewiesen hat, gibt sich Pfarrer Jürgens ignorant und neigt sogar zu Komplott-Theorien, denn der Pontifex sei gegen „römische Seilschaften machtlos“. Also wenn der Papst nicht nach der Pfeife der Gemeindeleitung von Heilig Kreuz zu Münster in Westfalen tanzt (offenbar der Nabel der Weltkirche), dann kann es sich nur um finstere vatikanische Netzwerke  – oder vielleicht gar Verschwörungen?  –  handeln.
  6. Was tun, wenn der Papst in dieser Causa nicht so spurt, wie es dem Wunschzettel von Pfarrer Jürgens entspricht? – Ganz einfach, so das simple Rezept: Man nehme den Glauben „selbst in die Hand“ – und damit klar ist, was zu solcher „Selbständigkeit“ dazugehört, setzt der Geistliche noch eins drauf: „Vielleicht hierarchiefrei, aber wahrhaftig.“ – Nun klar: auf ihre Weise waren viele Irrgeister im Laufe der Häresiegeschichte durchaus „wahrhaftig“, glaubten sie doch ganz „authentisch“ und mit innerster Überzeugung an ihre Sonderlehren.
  7. Bei soviel hierarchiefreier Mündigkeit wünscht der fröhliche Pfarrer seinen Schäflein zum guten Schluß ein „couragiertes“ Christsein  – ohne freilich die Frage zu beantworten, wofür es denn des Mutes bedarf oder was bittschön daran tapfer sein soll, wenn man bequem den Weg des geringsten Widerstands wählt, sich dem Zeitgeist verschreibt, ganz auf der Welle eines flachen Ökumenismus segelt und ernsthafte Glaubensthemen mit ein paar flotten Sprüchen niederwalzt.

Aufschlußreich erscheint in diesem Zusammenhang ein Bericht im Nachrichtenportal „Kath.net“ aus dem Jahr 2003: http://www.kath.net/news/5585

Bischof Reinhard Marx hat damals als Oberhirte von Trier dem Priester und Professor G. Hasenhüttl die Lehrerlaubnis entzogen und ihn sogar suspendiert (seiner priesterlichen  Amtsvollmachten enthoben). Der Theologe hatte zuvor bei einer hl. Messe auf dem Ökumenischen Kirchentag alle teilnehmenden Protestanten zur hl. Kommunion eingeladen.

Nun würde man gerne wissen, ob sich nach zwei Jahrtausenden die katholische Eucharistie-Lehre vielleicht in den letzten 15 Jahren geändert hat?!

Von Reaktionen der Kirchenleitung auf die öffentlich bekannte Interkommunion-Praxis von Pfarrer Jürgens ist jedenfalls nichts bekannt; er durfte sein theologisch abenteuerliches Statement sogar in der Bistumszeitung unwidersprochen ausbreiten. Das ist freilich wenig erstaunlich angesichts der Tatsache, daß dort bereits im Vorjahr äußert wohlwollend über seine Forderung nach einem Frauenpriestertum berichtet wurde (siehe hier: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/pfarrer-stefan-juergens-frauen-zu-allen-weiheaemtern-zulassen/).

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

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Psychologischer Berater berichtet über steigende Zahl unzufriedener Homosexueller

„Der Leidensdruck hilfesuchender Menschen ist hoch“

Der evangelische Autor und psychologische Berater Dennis Riehle berichtet aus seiner Praxis von einer zunehmenden Zahl homosexueller Personen, die ihre Orientierung gerne verändern wollen, vor allem auch wegen ihrer Sehnsucht nach einer natürlichen Familiengründung. In Kreisen linksorientierter „Berufs-Homos“ und Gender-Aktivisten (LSBTIQ-Bewegung) werden solche Wünsche als negative „Impolung“ rundweg abgelehnt.

Der Konstanzer Riehle – er ist selber homosexuell – widerspricht diesem Diktum mit folgender Pressemitteilung:

„Die Zahl der hilfesuchenden Menschen, die mit ihrer sexuellen Orientierung unzufrieden sind, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen“. – Diese Beobachtung teilt zumindest der psychologische Berater Dennis Riehle, der seit vielen Jahren Personen begleitet, die sich eine Veränderung ihrer zumeist homosexuellen Neigung wünschen.

„Eine ich-dystone Persönlichkeitsstruktur im Blick auf die sexuelle Orientierung begegnet mir mittlerweile bei einer Vielzahl meiner Klienten. Die Offenheit, darüber zu sprechen, ist glücklicherweise gewachsen. Denn der Leidensdruck ist hoch“, konstatiert Riehle.

„Die Gespräche laufen dabei ergebnisoffen. Ich möchte niemanden zu einem Wandel seiner sexuellen Orientierung drängen. Das gebietet auch die Berufsethik, die mir eindeutig sagt, dass Zwang in solch einer schwierigen Lebenssituation kontraproduktiv ist.

Gleichwohl ist es meine Aufgabe, die Sorgen und Nöte der Menschen, die homosexuell empfinden, sich aber aus den unterschiedlichsten Beweggründen erhoffen, heterosexuell fühlen zu können, jederzeit ernst zu nehmen. Hierbei legt uns jedoch gerade die LSBTIQ-Bewegung einen ganz großen Stein in den Weg“, so Riehle weiter.

Denn es sei vor allem die schwul-lesbische Szene, die darauf beharre, der Wunsch nach einer Veränderung der sexuellen Orientierung rühre allein aus einem konservativen Gesellschaftsbild heraus, das Homosexuelle unter Druck setze, eine heterosexuelle Orientierung anzunehmen.

„Dabei sind es in der Regel die ureigenen Bedürfnisse der Betroffenen, da spielt Einflussnahme von außen kaum eine Rolle. Es geht oftmals viel eher um die Sehnsucht nach leiblichen Kindern, nach einer traditionellen Familie, die zu einer Ich-Dystonie in Fragen der sexuellen Orientierung führt“.

Entscheidend sei es, dass sich der einzelne Mensch zunächst selbst angenommen fühlt – egal, mit welcher sexuellen Orientierung. Die Selbstannahme ist neben der Klärung von inneren Konflikten, die zumeist in der Vergangenheit ihren Ursprung finden, eine der wichtigsten Voraussetzungen, um einen klaren Kopf in Bezug auf die sexuelle Orientierung zu bekommen.

Nicht selten spielen seelische Verwundungen eine bedeutende Rolle, verzerrte Väter-Bilder oder auch Wehmut über fehlende Vorbilder. „All das muss aufgearbeitet werden, ehe dann tatsächlich die Frage laut wird, ob weitere Anstrengungen nötig sind, um der gewünschten sexuellen Orientierung näher zu kommen“, sagt der psychologische Berater dazu.

Dass die Zahl der Homosexuellen, die sich in ihrer eigenen Haut offenbar nicht wohlfühlen, in den letzten Jahren zumindest subjektiv gestiegen ist, erklärt sich Riehle mit dem stetigen Gesellschaftswandel: „In Zeiten, in denen wir einer immer größeren Auswahl gegenüberstehen, was Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung und Neigungen angeht, vermissen viele Menschen die Verlässlichkeit. Sie erhoffen sich in der Heterosexualität größere Stabilität und verspüren den inneren Drang, persönliche Traumata und Verletzungen aufzuarbeiten“.

Trotz großen Widerstandes aus der LSBTIQ-Szene sei es dringend vonnöten, dass Hilfesuchenden mit einer ich-dystonen Sexualorientierung Ansprechpartner bereitstünden, die auch seelsorgerlich durch den inneren Konflikt hindurch trügen:

„Oftmals stellt sich am Ende einer Beratung heraus, dass die Betroffenen mit ihrer sexuellen Orientierung gut leben können. Und trotzdem war es dann wichtig, dass der Klient die innere Sehnsucht nach einer Veränderung zum Ausdruck gebracht hat. Denn nur sie macht es möglich, einen tieferen Blick auf persönliche Konflikte zu lenken und darauf aufmerksam zu werden, dass im Gleichgewicht der Seele etwas nicht stimmt.“

In Fällen, in denen sich psychotherapeutisch relevante Probleme offenbaren, verweist der Berater an seine fachkundigen Kollegen weiter und erklärte abschließend:

„Es wird auch hier immer schwieriger, Psychotherapeuten zu finden, die sich Menschen mit einer ich-dystonen Persönlichkeitsstörung annehmen. Der Versuch der Einflussnahme durch den LSBTIQ-Lobbyismus ist bedeutsam. Dabei verstehe ich mich als Helfer für schwierige Lebenssituationen, die manch schwul-lesbischer Vertreter zu zerreden versucht. Denn dass es sich bei dem Phänomen, sich von seiner homosexuellen Orientierung lösen zu wollen, um Einzelfälle handelt, kann ich mittlerweile nicht mehr bestätigen.“

Webpräsenz: http://www.Dennis-Riehle.de

Gemälde: Evita Gründler

 


Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 85 (84),9.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Generalsekretär Blume: CSU schafft Asylwende

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat CSU-Generalsekretär Markus Blume verdeutlicht, daß die CSU für eine Asylwende gesorgt hat.

„Es war zwingend, dass wir nach Jahren des Ringens um die Migrationspolitik jetzt die Asylwende geschafft haben“, betonte Blume: „Europa hat sich bewegt durch die CSU. Deutschland hat sich bewegt durch die CSU. Und dafür hat es sich gelohnt zu kämpfen.“

Der SPD rät Blume, Debatten nicht weiter zu verzögern und „Sand ins Getriebe zu streuen“.

Der CSU-Generalsekretär fordert: „Lasst uns als Regierung so arbeiten, dass die Menschen neues Vertrauen in unsere Handlungsfähigkeit gewinnen. Wer nicht will, dass wir in Deutschland italienische Verhältnisse bekommen, der muss sicherstellen, dass wir akute Probleme abarbeiten.“

Der CSU sei es gelungen, mit der Asylwende die gesellschaftliche Spaltung in Deutschland zu überwinden und die politischen Erosionsprozesse in ganz Europa zu stoppen.“

Blume sagt weiter: „Wir haben ein neues Grenzregime vereinbart. Unsere Position war immer, dass die Menschen, bei denen von vornherein klar ist, dass Deutschland für ihr Asylverfahren nicht zuständig ist, erst gar nicht einreisen sollen.“

Jemand, der in einem anderen EU-Land bereits registriert ist, werde zurückgewiesen. Wie Blume erklärte, sieht die Union dafür zwei Verfahren vor: „Entweder aus den Transitzentren, die eingerichtet werden; oder bei Ländern, die sich dem Abkommen verweigern, direkt an der deutsch-österreichischen Grenze.“

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2018/klartext-zur-asylwende/


Parlamentarier Hohmann kritisiert im Bundestag zwei frauenfeindliche Koran-Suren

In seiner Haushaltsrede konfrontierte der AfD-Abgeordnete Martin Hohmann (siehe Foto) die Justizministerin und das Bundestagsplenum am 5.7.2018 mit zwei Suren aus dem Koran: „Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie“(Sure 4, Vers 32) und: „Eure Frauen sind euch ein Acker; geht zu eurem Acker, wie ihr wollt(Sure 2, Vers 223). D. h. die Frau soll Sexobjekt zur freien Verfügung ihres Mannes sein.

Solche Koran-Aussagen stünden im eklatanten Widerspruch zu Art. 3 Grundgesetz, wo es heißt: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden“ und „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Der Parlamentarier erklärte weiter: „Einerseits werden unzählige Posten für Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte geschaffen, es werden gendergerechte Formulierungen verwendet, die die Gleichwertigkeit der Frau auch sprachlich zum Ausdruck bringen sollen – andererseits werden hunderttausende Männer mit einer religiös-kulturellen Prägung ins Land gelassen, die hier als frauenfeindlich gilt.“

Dieser Zustrom von Muslimen berge, so Hohmann, „erwiesenermaßen großes Konfliktpotenzial, das man nicht verleugnen darf. Genau das aber tun die Politiker der anderen Parteien, die meisten Medien und auch Vertreter der Kirchen. Sie weichen aus. Sie blenden aus. Sie reden schön. Jedoch reagieren sie aggressiv, sobald diese Problematik offen angesprochen wird.“

Hohmann sagte abschließend: „Frau Justizministerin, zeigen Sie Ihren ernsten Willen zum Schutz – auch der muslimischen – Frauen. Handeln Sie!“

Quelle: https://www.martinhohmann.de/single-post/2018/07/06/%E2%80%9ESchlagt-eure-Frauen%E2%80%9C—diese-Koranzitate-erstmals-im-Bundestag