Immer mehr „weinende Madonnen“ in Sicht

Von Felizitas Küble

Wie die Webseite „The Fortean“ schreibt, gab es im ersten Halbjahr 2018 eine auffallende Häufung von Berichten über „weinende Madonnen“, teils ist sogar von „Bluttränen“ die Rede.

Oft handelt es sich dabei um Statuen von Medjugorje oder um die „Rosa Mystica“ (siehe Foto), die auf kirchlich nicht anerkannte Marienerscheinungen im italienischen Städtchen Montichiari zurückgeht. 

Die tränenweinenden Madonnen treten diesmal besonders stark in Mittel- und Lateinamerika auf: Honduras, Mexiko, Nicaragua, Kolumbien, Panama, Argentinien usw.

Dabei wird nicht selten von lieblichem „Rosenduft“ berichtet, der das wundersame Vorkommnis begleitet. Diese Duftphänomene sind seit Jahrzehnten bekannt, zumal im Zusammenhang mit kirchlich nicht anerkannten Visionen und „Botschaften“.

Grundsätzlich stellt sich bei solchen Geschehnissen die Frage, ob der Himmel es „nötig“ hat, mit rein sinnlichen Vorgängen auf sich aufmerksam zu machen?

Immerhin hat Christus klargestellt: „Selig, die nicht sehen – und doch glauben!“  – Auch Paulus betonte, daß unser Wandel auf Erden sich „im Glauben, nicht im Schauen“ vollzieht – und auch nicht im Riechen.

Zudem dürfte gerade für marienfromme Katholiken, die an die immerwährende Glückseligkeit der Gottesmutter glauben, klar sein, daß Tränen – gar blutige Tränen – denkbar unangemessen für die Assumpta (die in den Himmel Aufgenommene) wären. Heißt es doch in der Heiligen Schrift, daß es im Reiche Gottes kein Leid und keine Tränen mehr geben wird!

Der verteidigende Hinweis, Maria wolle uns durch solche „Tränenwunder“ auf die schlimmen Zustände in Kirche und Welt hinweisen, vermag nicht zu überzeugen. Immerhin stellt sich die Frage, warum das merkwürdige Phänomen erst seit dem 20. Jahrhundert bekannt ist: Waren die früheren Zeiten etwa nicht „zum Heulen“? Zudem: Warum gab es derartige Vorkommnisse gerade während des 1. und 2. Weltkriegs so selten? 

Nur ein schwacher Glaube (zumal wenn er mit Aberglauben durchsetzt ist) lechzt nach „Zeichen und Wundern“, zudem in möglichst sinnenfälliger und aufsehenerregender Form.

Ein starker Glaube hingegen stützt sich auf die Selbstoffenbarung Gottes, wie sie uns in der Heiligen Schrift und in der kirchlichen Überlieferung bezeugt wird.

Bibel und Dogma sind die Stützpfeiler unseres Christseins, ergänzt durch die Sakramente der Kirche. Auf diese „Steine“ können wir bauen!

 

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51 Kommentare on “Immer mehr „weinende Madonnen“ in Sicht”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Herr Stjepan Vucina,

    jetzt haben Sie so viel geschrieben und es war nichts Gescheites dabei. Es ist natürlich für Sie schon schwierig, Lehren verteidigen zu müssen, die man versucht hat, NACHTRÄGLICH biblisch zu rechtfertigen. Das gebe ich gerne zu.

    Ich habe das Wesentliche dazu geschrieben. Natürlich könnte ich noch aufführen, dass Maria in Markus 3, 20 – 35 nicht besonders sündlos erscheint und das interessanterweise Jesus auf die Mitteilung

    „Es saßen viele Leute um ihn herum, und man sagte zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und fragen nach dir.“

    dieses erwiderte:

    „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
    Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
    Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.“

    Ich verweise auch auf Matthäus 12, 46 – 50 und auf Lukas 11, 27 – 28:

    „Es geschah aber: Als er das sagte, da erhob eine Frau aus der Menge ihre Stimme und rief ihm zu: Selig der Schoß, der dich getragen, und die Brust, die dich gestillt hat! Er aber erwiderte: Ja, selig sind VIELMEHR, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“

    Das zeigt sehr schön, wie viel Jesus herkömmliche Verwandtschaftsverhältnisse interessieren und insbesondere, wie sehr er die (biologische) Mutterschaft Marias schätzt.

    Und zum Schluss noch das hier:

    „Und es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er davon und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Machttaten? Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat er denn dies alles? Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause. Und er tat dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.“ (Matthäus 13, 53 – 60)

    Ich weiß, das sind angeblich nur Cousinen und Cousins, obwohl hier eindeutig von der Kernfamilie Jesu gesprochen wird und der „Herrenbruder“ Jakobus auch genau als solcher mehrfach in der Bibel so bezeichnet wird.

    Ich vergaß, dass das natürlich wieder „böse protestantische Lehre“ ist, selbst wenn einfach nur Bibelverse zitiert werden. Man sollte die Bibel für einfache Gläubige wieder verbieten, wie das Ihre Kirche lange Zeit getan hat.

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    • Guten Tag,
      Sie sprechen drei Punkte an, ohne diese richtig darzustellen und auszulegen:
      1. Selbst in der Lutherübersetzung fehlt das Wörtchen „vielmehr“, das Sie sogar noch in Großbuchstaben setzen, weil es Ihnen wohl äußerst wichtig erscheint: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas11,28
      Abgesehen davon ist es gerade Maria, die das Gotteswort gehört und bewahrt hat. Dies bestätigte ihr die Kusine Elisabeth, als sie – vom Heiligen Geist erfüllt – zu ihr sprach: „Selig, die geglaubt hat, was der HERR ihr sagen ließ.“ – Somit ist klar, daß sich der von Ihnen konstruierte „Gegensatz“ zwischen Maria (der Gnadenvollen) und Jesus (dem Quell der Gnade) nicht halten läßt. Daß Christus als GOTT-Mensch über den bloß irdischen Verwandtschaftsverhältnissen steht, ist ganz logisch und auch für uns Katholiken selbstverständlich. Nehmen Sie aber zur Kenntnis, daß Maria unseren Erlöser nicht nur biologisch geboren, sondern ihn zuvor und danach auch im Herzen getragen hat. Mehrfach heißt es von ihr, sie habe göttliche Worte und Ereignisse „in ihrem Herzen erwogen und bewahrt“. Und sie bekennt in ihrem Magnificat: „Großes hat an mir getan der Allmächtige“ und die Magd des HERRN preist „Gott, meinen Retter“.
      2. Gerade der von Ihnen erwähnte „Herrenbruder“ Jakobus ist ein Beispiel dafür, daß „Bruder“ auch Vetter bedeuten kann. In Markus 15,4o heißt es: „Auch einige Frauen sahen von weitem zu, darunter Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und Joses, sowie Salome.“
      Die Mutter des Jakobus hieß zwar ebenfalls Maria (wie die Madonna), hatte aber noch einen Sohn namens Joses. Folglich hatte Jakobus eine andere Mutter als Christus.
      Interessanterweise pilgerte Christus im Alter von 12 Jahren mit seinen Eltern nach Jerusalem – wo waren denn damals die angeblichen weiteren Geschwister? Wo waren diese bei der Hochzeit zu Kana? Warum fehlten Sie unter dem Kreuz? Weshalb war Maria dort aus der Familie die einzige?
      3. Die Kirche hat die Bibel nie fürs Kirchenvolk verboten, es gab schon vor Luther eine Reihe deutscher Bibelübersetzungen (nur nicht in solch volkstümlichem Stil); verboten wurden freilich kirchlich nicht genehmigte bzw. protestantische Bibelübersetzungen. Ich darf daran erinnern, daß noch heute in den evangelischen Gottesdiensten üblicherweise die Lutherbibel verwendet wird, obwohl es längst eine ökumenische Einheitsübersetzung gibt, an der Protestanten mitgewirkt haben. Also: Die katholische Kirche hält sich amtlich an diese Einheitsübersetzung, die evangelische Seite n i c h t . Auch an der evangelischen Basis wird entweder die Lutherbibel oder die Elberfelder Übersetzung – oder moderne Varianten („Hoffnung für alle“ oder „Gute Nachricht“ etc) verwendet, selten die Einheitsübersetzung.
      Sie müssen nicht meinen, wir Katholiken würden uns auf dem Mond befinden und nicht mitkriegen, auf evangelischer Seite abgeht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Stjepan Vucina sagt:

      Hallo Herr Merl,

      Sie müssen ja nicht, wenn Sie im Hinblick auf die Bibel nicht weiterkommen, alles davon ablenken und auf mich beziehen und daher, aufgrund Ihres eigenen Deifizites und Ihrer eigenen Unfähigkeit, behaupten, ich hätte nichts Gescheites geschrieben. Ich habe schon auf der Basis der Bibel nur Gescheites geschrieben, nur es interessiert Sie einfach nicht, was die Bibel sagt. Sie folgenden ja nur Ihrer eigenen Philosophie, mehr nicht!

      Und eine Schwierigkeit, Lehren Gottes zu verteidigen, sehe ich bei mir keineswegs, nur die Schwierigkeit bei Ihnen, Sie anzunehmen, auch dann, wenn Sie buchstäblich biblisch sind. Aus diesem Grund müssen Sie ja die Bibel auch immer fälschen. Von daher ist es also sehr schwierig für Sie, Ihre eigenen Lehren NACHTRÄGLICH biblisch zu rechtfertigen. Und das klappt nicht, weil Ihre Lehren halt nicht biblisch sind.

      Und so haben Sie keineswegs alles WESENTLICHE gesagt, sondern nur gelogen, philosophiert und die Bibel gefälscht.

      Und weil Sie, was meine letzte Antwort an Sie betrifft, mit Ihrer Menschenweisheit am Ende sind, haben Sie nichts dagegen vorgebracht, sondern stattdessen nur davon abgelenkt, indem Sie nun ein neues Themen aufwerfen, bei dem Sie Jesus zum Sünder machen, da er das 4. Gebot gebrochen habe.

      Was dieses neue Thema betrifft, hatte ich gestern Abend noch was dazu geschrieben, doch hat das Frau Küble nicht freigeschaltet. Aus diesem Grund gehe ich hier nicht nocheinmal darauf ein. Da mir von Seiten Frau Kübles hier zu viel zensiert wird, Textpassagen gekürzt und Kommentare und Antworten nicht freigeschaltet werden, werde ich mich von diesem ökumenischen Forum, in dem christlich etwas anderes bedeutet als katholisch, zurückziehen.

      Und Sie, Sie sollten der Bibel folgen, statt Ihrer eigenen protestantischen Philosophie!

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      • Guten Tag,
        einerseits haben Sie kürzlich beanstandet, daß ich im unguten Sinne zu „großzügig“ sei und Leserkommentare freischalte, die aus Ihrer Sicht Lügen und Irrtümer enthalten, auf der anderen Seite beschweren Sie sich jetzt über das Gegenteil, nämlich „Zensur“, sobald es Ihre eigenen Texte betrifft.
        Abgesehen davon, daß ich auch bei Herrn Merl bereits gekürzt oder Kommentare komplett nicht freigeschaltet habe, was mein gutes Recht, ja teils direkt meine Pflicht als Moderatorin ist (immerhin bin ich für alle Texte hier verantwortlich, auch rechtlich!), wobei sich Herr Merl hierüber n i c h t beschwerte, geht es mir auch um die Seriösität der Leserkommentarspalten.
        Daher möchte ich eine vernünftige Mitte finden zwischen Meinungsfreiheit einerseits und fairer, gediegener Debattenkultur andererseits. In der Sache sind scharfe Ausdrücke o.k., aber (allzu) persönliche Attacken (es sei denn, diese richten sich „nur“ gegen mich) werden in der Regel gekürzt oder gestrichen. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern.
        Übrigens: Katholiken sind selbstverständlich Christen, aber nicht alle Christen sind Katholiken bzw. nur indirekt (indem sie durch die Taufe gleichsam unsichtbar zur kath. Kirche gehören).
        Natürlich habe ich gestern Ihren Leserkommentar nicht freigeschaltet, weil ich zuvor zu den Ausführungen von Herrn Merl bereits kritisch Stellung bezogen hatte. Insofern erübrigten sich doch Ihre wortreichen Wiederholungen schon rein inhaltlich. Abgesehen davon, daß Ihre dortige Anrede „Hallo Merl“ nicht den guten Sitten entsprach, aber Höflichkeit suchte man bei Ihren Texten des öfteren vergeblich. (Übrigens hat Herr Merl Sie mit „Herr Stjepan Vucina“ angeschrieben.)
        Da Sie hiermit ankündigen, sich von diesem Forum „zurückzuziehen“, werde ich dementsprechend keine Kommentare mehr von Ihnen freischalten, auch falls Sie sich das plötzlich anders überlegen sollten.
        Übrigens habe ich in diesem Ihrem letzten Leserkommentar nichts gekürzt bzw. „zensiert“, weil er zum einen weniger scharf ist als diverse sonstige Texte von Ihnen, weil zum zweiten deutlich wird, daß Sie ständig dazu neigen, Andersdenkenden mit Unterstellungen zu überziehen, die zumindest überzogen sind, so der Vorwurf an Herrn Merl, daß er „Jesus zum Sünder“ mache, „da er das 4. Gebot gebrochen“ habe. Davon schrieb Herr Merl nichts, auch nicht mit seinen Hinweisen auf die Beziehung Jesu und Mariens, wobei ich ihm gestern deutlich widersprach. Es geht aber um SACH-ARGUMENTE, nicht um Seitenhiebe und aufgeregte Dramatisierungen.
        Gerade bei Ihnen war ich all die Jahre hindurch ausgesprochen großzügig mit Ihren ellenlangen Texten und unentwegten Wiederholungen, wobei ein einziger Leserkommentar bisweilen den Umfang mehrerer „Seiten“ umfaßte (vor zwei Tagen auch mal wieder). Ich habe mindestens 95% Ihrer Ausführungen freigeschaltet – und das, obwohl es genau hierüber mehrere Beschwerden von angenervten Lesern gab. Sie meinen aber offenbar, jede Ihrer Zeilen hätte einer Veröffentlichung bedurft – weit gefehlt!
        Trotzdem alles Gute weiterhin und freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Stjepan Vucina sagt:

        Liebe Frau Küble,

        Sie schreiben:

        „… einerseits haben Sie kürzlich beanstandet, daß ich im unguten Sinne zu „großzügig“ sei und Leserkommentare freischalte, die aus Ihrer Sicht Lügen und Irrtümer enthalten, auf der anderen Seite beschweren Sie sich jetzt über das Gegenteil, nämlich „Zensur“, sobald es Ihre eigenen Texte betrifft.“

        Ich hatte beanstandet, dass Leserkommentare aller Kommentatoren, die Lügen, Seitenhiebe, Beleidigungen etc. enthalten, nicht freigeschaltet werden sollten. Wenn ich in meinen Kommentaren/Antworten angreifend daherkomme, dann immer nur als Reaktion auf andere Kommentare/Antworten, in denen persönliche Angriffe und/oder Lügen zutage treten. Würden solche unverschämten Kommentare von vornherein unterbunden werden, was durchaus positiv zu bewerten wäre, dann würde ich ja erst gar nicht entsprechend angreifend gegenreagieren (können). Auf sachliche Antworten antworte ich immer dem entsprechend! Wenn aber jemand mir gegenüber oder anderen unverschämt kommt, dann habe ich das moralische Recht, entsprechend darauf zu reagieren. Und wenn Sie dann meine entsprechende Antwort auf einen unverschämten Kommentar eines anderen hin nicht freischalten, aber jenen zuvor zugelassen haben, dann ist das ganz einfach ungerecht! Sie sollten also nicht Kommentare/Antworten unterbinden, in denen einfach nur auf unverschämte Kommentare/Antworten anderer reagiert wird, sondern den vorangehenden unverschämten Kommentar erst gar nicht freischalten. Dann wäre ja alles in Ordnung!

        Es kann doch nicht sein, dass in einem christlichen Forum unverschämte Leute daher kommen, und ständig andere angreifen und beleidigen oder mit Seitenhieben und Lügen über andere erzählend daherkommen! Für ein christliches Forum ziemt sich das einfach nicht! Man kann ja ruhig andere Meinungen vertreten, dann aber bitte sachlich, aber nicht so!

        Das ist das, was ich gemeint hatte!

        Sie schreiben weiter:
        „Abgesehen davon, daß ich auch bei Herrn Merl bereits gekürzt oder Kommentare komplett nicht freigeschaltet habe, was mein gutes Recht, ja teils direkt meine Pflicht als Moderatorin ist (immerhin bin ich für alle Texte hier verantwortlich, auch rechtlich!), wobei sich Herr Merl hierüber n i c h t beschwerte, geht es mir auch um die Seriösität der Leserkommentarspalten.“

        Genau, es geht auch um die Seriösität der Leserkommentare, weshalb auch das zu beachten wäre, was ich oben kritisiere. Und ich bin gerne bereit, auf seriöse, sachliche Kommentare dem entsprechend zu reagieren!

        Weiter schreiben Sie:
        „Daher möchte ich eine vernünftige Mitte finden zwischen Meinungsfreiheit einerseits und fairer, gediegener Debattenkultur andererseits. In der Sache sind scharfe Ausdrücke o.k., aber (allzu) persönliche Attacken (es sei denn, diese richten sich „nur“ gegen mich) werden in der Regel gekürzt oder gestrichen. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern.“

        Sie sollten nicht nur Kommentare/Antworten mit allzu persönlichen Attacken nicht freischalten, sondern überhaupt auch solche, in denen Ihnen eine persönliche Attacke minimal erscheint. Im Übrigen sehe ich obige Seitenhiebe Merls gegen mich nichtmal minimal, sondern erheblich groß! Diese Antwort hätten Sie nicht freischalten sollen, genauso wie jene nicht, in der Merl eine Lüge über Holger Jahndel verbreitet hat, oder jene, in der er abwertig vom „schwängern“ Mariens durch den Heiligen Geist spricht. Ich denke mal, so geht das nicht! Wie lange darf dieser Kerl sich in diesem Forum noch seine Frechheiten erlauben! Es geht wirklich auch sachlich! Und wenn Merl nicht sachlich antworten/argumentieren will, sondern immer persönlich angreifen will und es auch ständig tut, dann ist er in einem seriösen Forum ganz einfach fehl am Platz, es sei denn, er ändert seinen Stil! Aber offenbar hat er extreme persönliche Komplexe, deren bewusst ausgeführte Auswirkungen dann andere zu spüren bekommen (sollen). Das sollte in diesem Forum, das seriös sein will, und es auch sein sollte, nicht so sein!

        Weiter schreiben Sie:
        „Übrigens: Katholiken sind selbstverständlich Christen, aber nicht alle Christen sind Katholiken bzw. nur indirekt (indem sie durch die Taufe gleichsam unsichtbar zur kath. Kirche gehören).“

        Diese Kritik von mir bezog sich zum einen auf eine Formulierung von Ihnen, in der es in etwa „die Christen, auch die Katholiken“ oder „das Christentum, auch der Katholizismus“ heißt, und zum anderen, darauf, dass ich von uns Katholiken als von „wir Christen“ schrieb, sie das dann aber in „wir Katholiken“ umänderten.

        Dann schreiben Sie

        „Natürlich habe ich gestern Ihren Leserkommentar nicht freigeschaltet, weil ich zuvor zu den Ausführungen von Herrn Merl bereits kritisch Stellung bezogen hatte. Insofern erübrigten sich doch Ihre wortreichen Wiederholungen schon rein inhaltlich.“

        Sie hatten ja nicht alles beantwortet, sondern nur einen geringen Teil, während ich noch etliche andere wichtige Details ansprach, etwa, dass „menoun“ nicht „VIELMEHR“ bedeutet, sondern „Ja“, „tatsächlich“, „wahrlich“ …, und Jesus somit jenen Lobpreis Mariens auf den Mutterleib seiner Mutter bestätigt und nicht verneint, und dass „VIELMEHR“ eine protestantische Bibelfälschung ist, oder die wichtigen Hinweise darauf, dass die Protestanten ihren Marienhass auf Jesus projizieren und er daher seine Mutter öffentlich bloßgestellt und diskriminiert und sie abgelehnt und er so das 4. Gebot gebrochen habe und er somit ein Sünder war etc. etc. Das waren sehr wichtige Dinge!

        Weiter schreiben Sie:
        „Abgesehen davon, daß Ihre dortige Anrede „Hallo Merl“ nicht den guten Sitten entsprach, aber Höflichkeit suchte man bei Ihren Texten des öfteren vergeblich. (Übrigens hat Herr Merl Sie mit „Herr Stjepan Vucina“ angeschrieben.)“

        Höflichkeit findet man bei meinen Texten nur dort, wo der Vorredner auch höflich ist! Bei den anderen Vorrednern, die unhöflich dahergekommen, und deren Texte sie aber trotzdem freischalten, bin ich auch unhöflich!

        Weiter schreiben Sie:
        „Da Sie hiermit ankündigen, sich von diesem Forum „zurückzuziehen“, werde ich dementsprechend keine Kommentare mehr von Ihnen freischalten, auch falls Sie sich das plötzlich anders überlegen sollten.“

        Sie werden aus bereits genannten Gründen keine weiteren Kommentare von mir freischalten können, weil es keine mehr geben wird! Nur noch von diesem Kommentar hoffe ich, dass er noch freigeschaltet wird, weil ich hier nur noch auf Ihre Einwände eingehe und mich rechtfertige.

        Weiter schreiben Sie:
        „Übrigens habe ich in diesem Ihrem letzten Leserkommentar nichts gekürzt bzw. „zensiert“, weil er zum einen weniger scharf ist als diverse sonstige Texte von Ihnen, weil zum zweiten deutlich wird, daß Sie ständig dazu neigen, Andersdenkenden mit Unterstellungen zu überziehen, die zumindest überzogen sind, so der Vorwurf an Herrn Merl, daß er „Jesus zum Sünder“ mache, „da er das 4. Gebot gebrochen“ habe. Davon schrieb Herr Merl nichts, auch nicht mit seinen Hinweisen auf die Beziehung Jesu und Mariens, wobei ich ihm gestern deutlich widersprach.“

        Also überzogen und falsch ist das keineswegs, weil Merl Jesus tatsächlich zum Sünder gemacht hat, da er IHM unterstellt, öffentlich Seine Mutter bloßgestellt und so das 4. Gebot gebrochen zu haben. Von Unterstellungen kann also gar keine Rede sein, sondern von Schlussfolgerungen, die sich aus bestimmten Aussagen von selbst ergeben. Tatsächlich finden sich aber bei Merl (tut mir Leid, ich kann nicht mehr „Herr Merl“ sagen, da ich aufgrund seiner Unverschämtheiten und Frechheiten keinen Respekt und keine Achtung mehr vor ihm haben kann) ständige Unterstellungen (Lügen), etwa die, dass wir Katholiken, Christen, einen heidnischen Totenkult betreiben würden, oder dass Holger Jahndel Maria mit dem Heiligen Geist gleichgesetzt habe. Und doch veröffentlichen Sie solche unverschämten Texte Merls ständig! Wenn Sie wollen, dass Ihre Internetseite, die ich Ihnen 2011 übergeben hatte, wirklich seriös ist, sollten Sie ausnahmslos alle Texte, in denen Unverschämtheiten jeglicher Art vorkommen, nicht freischalten, sondern ausschließlich seriöse, sachliche.

        Weiter schreiben Sie:
        „Es geht aber um SACH-ARGUMENTE, nicht um Seitenhiebe und aufgeregte Dramatisierungen.“

        Ja, und von daher hätten Sie Merls obigen Kommentar nicht freischalten sollen, weil dieser unverfrorene seitenhiebe und aufgeregte Dramatisierungen enthält.

        Weiter schreiben sie:
        „Gerade bei Ihnen war ich all die Jahre hindurch ausgesprochen großzügig mit Ihren ellenlangen Texten und unentwegten Wiederholungen, wobei ein einziger Leserkommentar bisweilen den Umfang mehrerer „Seiten“ umfaßte (vor zwei Tagen auch mal wieder). Ich habe mindestens 95% Ihrer Ausführungen freigeschaltet – und das, obwohl es genau hierüber mehrere Beschwerden von angenervten Lesern gab. Sie meinen aber offenbar, jede Ihrer Zeilen hätte einer Veröffentlichung bedurft – weit gefehlt!“

        Es geht nicht um ellenlange Texte und Wiederholungen, solche gibt es bekanntlich auch in der Bibel in Mengen, sondern auf den Inhalt! Und wenn gewissen Lesern der Inhalt halt nicht passt, dann ist das deren Problem! Und ich bin anderer Meinung, so wie viele anderer anderer Meinung sind, dass nämlich meine texte sehr wohl einer Veröffentlichung bedurft haben. Hier scheiden sich halt die Geister! Man kann es nicht jedem Recht machen, und man muss das auch gar nicht!

        Auch Ihnen trotzdem alles Gute und freundlichen Gruß
        Stjepan Vucina

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      • Guten Tag,
        auch dieser Leserkommentar – der letzte, den ich von Ihnen noch freischalte – dreht sich wie gewohnt im Kreise und bestätigt in seiner Polemik und arroganten Tonlage nur die Kritik, die ich am Stil Ihrer Texte geübt habe. Ein Beispiel: Sie beschweren sich erregt über den Ausdruck „Schwängern“ durch Herrn Merl, dabei hatte gerade ich ihm hier deutlich widersprochen, worauf er dann sein Bedauern ausdrückte – eine Reaktion, die Sie hier unterschlagen (ähnlich wie bei anderen Beispielen, wo ich ebenfalls für Klarheit gesorgt habe). Herr Jahndel konnte seine Ansicht zu Maria/Hl. Geist dann selber klarstellen (er benötigt Sie nicht dazu) und gerade er wurde mit seinen oft ellenlangen Texten insgesamt schon mehrere hundert Mal freigeschaltet.
        Sie ignorieren, daß Sie mir keine Vorschriften zu machen haben (so wie ich mich betr. Ihres Blogs ja auch nicht einmische) – und schon gar nicht in diesem Befehlston.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  2. Claus Stephan Merl sagt:

    „GsJC“

    Lesen und verstehen ist Ihre Stärke auch nicht. Sie spielen auf den letzten Abschnitt des Zitats an. Dieser lautet:

    „Merkel hat Fehler gemacht, aber sie selbst ist kein Fehler. Die Union wird, wenn alles vorbei ist, sie nicht mehr angreifen, sondern verehren. Das Volk wird sie nicht mehr auspfeifen, sondern vermissen.“

    Das ist, wie man unschwer erkennen kann
    a) eine zukünftige Einschätzung und zwar
    b) wie sich die CDU zu Merkel stellen wird und
    c) wie „das Volk“ zu Merkel stehen wird.

    Da sie zukünftig ist, kann sie keine aktuelle „Verehrung“ und kein aktuelles „Vermissen“ meinen. Der Autor sagt ja selbst, dass sie jetzt noch in der Union angegriffen wird, dann aber verehrt wird. Das Volk, das sie jetzt auspfeift, wird sie dann vermissen.

    Und diese künftige Einschätzung des Autors teile ich. Damit habe ich aber rein gar nichts über mich selbst ausgesagt. Ich gehöre jedenfalls nicht zur Union und werde sie also nicht verehren. Vermissen werde ich sie vielleicht schon. Das hängt davon nab, wer ihr nachfolgt.

    Es gab zwei Politiker, denen ich „innerlich“ vielleicht so etwas wie „Verehrung“ entgegen gebracht habe. Das waren Franz Josef Strauss und Gerhart Stoltenberg. Damals hatte ich noch keine Bekehrung zu Jesus Christus erfahren. Das ist ja schon eine ganze Weile her.

    Hören Sie also auf, mir was anzudichten.

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    • "GsJC" sagt:

      @ C.S. Merl

      Also gut:

      Sie wollen und werden Angela Merkel nicht verehren, distanzieren sich mit Ihrem Beitrag von einem möglichen internen „Angela-Kult“ der CDU und verwehren sich gegen jeden, der Ihnen so etwas andichten möchte.

      Ich glaube, dass ich Sie bis dahin verstanden habe, nachdem Sie Ihre vorbehaltlose Zustimmung zum zitierten Abschnitt zurückgezogen haben.

      Doch in der Folge schreiben Sie, dass Sie die zukünftige Einschätzung des Autors t e i l e n. Selbstverständlich sagt es etwas über Sie aus, wenn Sie der „künftigen Einschätzung“ des Autors w i e d e r u m zustimmen müssen. Von daher muss ich Ihnen nichts andichten, wie Ihre zukünftige verehrende Haltung gegenüber Angela Merkel aussehen mag. Mit welchen Handlungen Sie diese Haltung ausschmücken, bleibt Ihnen selbstverständlich überlassen.

      MfG

      P.S.
      Anderes Thema …
      Sie schreiben:

      „Damals hatte ich noch keine Bekehrung zu Jesus Christus erfahren. Das ist ja schon eine ganze Weile her.“

      Wenn ich Ihre Beiträge richtig gelesen habe, waren Sie vor Ihrer Bekehrung römisch-katholischen Glaubens, haben Ihre Bekehrung erfahren und sind in der Folge aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten. Richtig?
      Darf ich erfahren, bei welcher Gelegenheit Sie Ihre Bekehrung erfahren haben?

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Nachdem Sie in der Ihnen typischen rabulistischen Weise meine Aussagen verdrehen und nicht zur Kenntnis nehmen wollen, was ich wirklich geschrieben habe, werde ich Ihre Frage nicht beantworten. denn Sie würden auch meine Antwort auf diese Frage verdrehen. Das muss ich mir nicht antun.

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      • "GsJC" sagt:

        @ C.S. Merl schrieb etwas humorlos:

        „Das muss ich mir nicht antun.“

        Schade! Das Thema finde ich weitaus interessanter als die „Merkel-Verehrung“. Vielleicht entscheiden Sie sich doch noch anders.

        MfG

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  3. Rene sagt:

    Wenn man all dies hier gelesen hat weiß man, warum Maria weint.

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    • "GsJC" sagt:

      @ Rene

      Trösten Sie sie einfach, indem Sie um drei Uhr in der Nacht aufstehen und ein paar Bußübungen verrichten, dann versiegt so mancher Tränenstrom von ganz allein.

      Wenn SIE überhaupt weint, dann darüber, dass ihr guter Name für so viel Albernheiten missbraucht wird.

      MfG

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    • Claus Stephan Merl sagt:

      Maria mag ja weinen, aber Statuen weinen jedenfalls nicht.

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  4. […] Webmagazin Christliches Forum und grenzwissenschaft-aktuell berichten unter Berufung auf The Fortean (mit zahlreichen […]

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  5. Claus Stephan Merl sagt:

    Hallo Stjepan Vucina,

    vielleicht liegt es bei Ihnen am Lesen:

    Ich habe NICHT behauptet, ALLE Katholiken würden Maria eine gottähnliche Verehrung zukommen lassen. Ich würde daher auch nicht allen Katholiken die Teilnahme am von mir beschriebenen Marienkult unterstellen.

    Dass es einen Marienkult gibt, der so ist, wie ich ihn beschrieben habe, ist unzweifelhaft. Sie haben hier selbst im Forum gelesen, wie Herr Jahndel Maria mit dem Heiligen Geist gleichsetzt oder „Einspruch“ Maria für eine Miterlöserin hält. Das IST Marienkult, ob es Ihnen passt oder nicht.

    Sie schreiben:

    „Es ist auch nicht einzusehen, dass wir Maria nicht um Gebet und Hilfe bitten dürften.“

    Sie dürfen alles Mögliche tun. Sie sollen es aber nicht unbedingt. Sie dürfen auch sündigen. Gott hat Sie so erschaffen, dass Sie das wählen können. Sie sollten es aber besser nicht tun. Und es geht auch nicht um Ihre Einsichtsfähigkeit. Sondern darum, ob das Gottes Wille ist. Und ich kann nirgends in der Bibel eine Bibelstelle finden, die zum Ausdruck bringt, dass Gott WILL, dass wir zu Menschen, die nicht mehr unter uns sind, Kontakt aufnehmen. Dass Verstorbene grundsätzlich NICHT kontaktiert werden sollen, lässt sich hingegen mühelos dem Alten Testament entnehmen.

    Sie meinen, der katholische Familienbegriff rechtfertige das Gespräch mit Verstorbenen. Nun, in der Bibel finde ich dazu auch nichts; jedenfalls schon gar nichts, wenn es darum geht, dass die Initiative dazu von uns Lebenden ausgehen soll. Ihr Familienverständnis kann daher für mich nicht maßgeblich sein.

    Familienangehörige, die nicht mehr unter uns sind, leben in unserem Gedenken weiter, was jetzt die diesseitige Dimension betrifft. Es ist heidnischer Ahnenkult, der einen Familienbegriff wie Sie vertritt. Dort werden Ahnen ins tägliche Leben einbezogen, befragt, um Hilfe gebeten und man hat sich ihnen zu verantworten.

    Von all dem will ich nichts wissen.

    Der biologische Tod IST eine klare Grenze so lange die Auferstehung der Toten aussteht und der Tod, unser letzter Feind, nicht endgültig besiegt ist. Ja, für einen Christen ist dem Tod der Stachel gezogen, weil er eben nicht mehr zur endgültigen Trennung von Gott führt. Aber seine sonstigen Auswirkungen sind für uns Zurückbleibende zu respektieren.

    Dass es uns nicht um die Totenfürsorge maßgeblich gehen soll, ist der Begebenheit zu entnehmen, in der jemand die sofortige Nachfolge Jesu ablehnt mit der Begründung, er müsse zuerst seinen Vater beerdigen. Gemeint war wahrscheinlich, er müsse erst mal warten, bis der Vater verstorben und der Nachlass geregelt sei. Jesu Antwort dazu ist klar.

    Lukas 1, 48 enthält auch KEINE Aufforderung an irgendwen, Maria zu preisen, sondern eine Prophetie, dass sie „selig gepriesen“ wird. Und da müssen Sie schon fragen, was dieser Begriff meint. Da der Engel bei der Verkündigung Maria keineswegs um ihr Einverständnis bittet, sondern ihr einfach den Ratschluss Gottes verkündet, sehe ich nicht, dass er sein Handeln an ihr von ihrer Zustimmung abhängig gemacht hat.

    Zurück zum „selig preisen“. Sie kennen sicher die Seligpreisungen in der Bergpredigt.Die katholische Einheitsübersetzung (!) setzt vor den Abschnitt Matthäus 5, 3-12 die Überschrift „Die Seligpreisungen“.

    Es werden dann neun „christliche“ Seinsweisen beschrieben wie z.B. „arm vor Gott sein, trauern, nach der Gerechtigkeit dursten und hungern“ usw., die mit sich bringen, dass derjenige, der das lebt „selig“ ist. „Selig“ ist hier die deutsche Übersetzung des griechischen Wortes „makarios“. Das Wort kann wie folgt übersetzt werden: sehr glücklich, glückselig, überglücklich, glückstrahlend, freudestrahlend“

    Es geht also immer darum, dass die betreffende Person sich in einer Art euphorischen Zustand befindet. Ich hätte das mit Jesu Gebet für seine Jünger gleichgesetzt, wo er will, dass sie mit göttlicher FREUDE erfüllt sind. Wie aber kann jemand dafür „gepriesen“ werden im Sinne eines Lobes oder einer Verehrung, dass er oder sie an göttlicher Freude teil haben, denn diese Freude ist ja schon in sich Belohnung oder Konsequenz des rechten Lebens? Das macht keinen Sinn und kann daher auch bei Maria nicht mit „preisen“ gemeint sein.

    Wenn Matthäus 5, 3 – 12 Seligpreisungen enthält, sind das doch in erster Linie göttliche ZUSAGEN, BEKRÄFTIGUNGEN und VERHEISSUNGEN. Jesus sagt diesen Menschen innere göttliche Freude zu, was eigentlich motivierend wirken sollte.

    Wenn uns Lukas 1,48 also prophetisch mitteilt, dass Maria in allen Zeiten „selig gepriesen“ wird, bedeutet das keine Aufforderung, Maria zu „preisen“, sondern die Bekräftigung, dass zu allen Zeiten anerkannt werden wird, dass Maria voll himmlischer Freude und „voller Gnade“ war, weil sie Jesus empfangen hat.

    Das ist aber eben – wenn wir die Seligpreisungen bei Matth 5, 3-12 und andere Bibelstellen, in denen Jesus seinen Jüngern Gottes tiefe Freude verheißt – nichts Besonderes, sondern sozusagen die christliche Norm. Wir alle sollen unser neues Sein vor Gott ausleben und so voll sein mit göttlicher Freude. Ich kenne keinen einzigen bibelorientierten nicht katholischen Christen, der das in Abrede stellt.

    Aber ist das bei uns so mit der inneren Freude, mit dem „selig sein“? Oder eigentlich nie oder selten? Jeder prüfe sich selbst. Das sage ich ausdrücklich auch zu mir!

    Wie auch immer: Dem Sinn und Wortlaut von Lukas 1, 48 ist nicht zu entnehmen, dass man Maria preisen muss.

    Schade ist es, dass Sie es nicht lassen können, a) pauschal jeden Nichtkatholiken als „Protestanten“ zu bezeichnen und b) diesen angeblichen Protestanten pauschal allerlei Unfug zu unterstellen.

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    • "GsJC" sagt:

      C.S. Merl schrieb am 25. Juni 2018 über Angela Merkel:

      „Die Union wird, wenn alles vorbei ist, sie nicht mehr angreifen, sondern verehren. Das Volk wird sie nicht mehr auspfeifen, sondern vermissen.“

      https://charismatismus.wordpress.com/2018/06/25/sogar-in-der-ard-wird-jetzt-der-ruecktritt-von-kanzlerin-merkel-gefordert/#comment-69117

      —-

      Hoffentlich macht die CDU aus der von Ihnen (!) erhofften Verehrung keinen „Merkel-Kult“. 🙂

      Für das von Ihnen genannte Volk, das Angela Merkel so schmerzlich vermissen wird, wird es in der Folge einen „Merkel-Hymnus“ geben, den auch die Schulkinder zu lernen haben. Ein Feiertag zu Ehren der „vermissten Angela“ versteht sich von selbst. Die Schulkinder müssen an diesem Feiertag zur nächst gelegenen „Angela-Gedächtnisstätte“ pilgern und dort Lobgesänge auf die so schmerzlich Vermisste darbringen.

      „C.S. Merl“, merken Sie noch etwas?

      „Der Begriff Kult kann auch mit Verehrung umschrieben werden.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Verehrung

      MfG 🙂

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Nein, ich schrieb das nicht über Frau Merkel. Ich zitierte. Ich bete auch nicht zu Frau Merkel und „verehre“ sie auch nicht. Desweiteren bitte ich sie nicht um Fürsprache für etwas. Ich halte Frau Merkel auch nicht für die Mutter Jesu oder für sünd- und fehlerlos oder für eine „Heilige“. Und verstorben ist sie meines Wissens auch nicht.

        Ihr Vergleich ist völlig albern. Und nebenbei bemerkt auch völlig unsachlich.

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      • "GsJC" sagt:

        Sie haben dem Zitat in vollem Umfang zustimmen m ü s s e n ! Wörtlich haben Sie geschrieben:

        „Und hier muss ich ihm zustimmen:“

        Der Text hätte somit auch von Ihnen stammen können. Ja, – Merkel ist noch nicht einmal verstorben und Sie müssen der Verehrung bereits zustimmen. Das dürfen Sie gern „albern“ nennen.

        So viel zur Sachlichkeit.

        MfG

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    • Stjepan Vucina sagt:

      Hallo Herr Merl,

      es liegt nicht an meinem Lesen, sondern an Ihrer Philosophierei!

      „Ich habe NICHT behauptet, ALLE Katholiken würden Maria eine gottähnliche Verehrung zukommen lassen. Ich würde daher auch nicht allen Katholiken die Teilnahme am von mir beschriebenen Marienkult unterstellen.“

      1. Es gibt überhaupt keine Katholiken, die Maria eine gottähnliche Verehrung zukommen lassen! Jeder Katholik steht fest in der Lehre Gottes, die ER durch die Kirche vermittelt! Und weil Gott durch die Kirche nicht lehrt, dass wir Maria eine gottähnliche Verehrung zukommen lassen sollen (das ist für jeden katholiken auch so aus dem Heiligen geist heraus klar), so gibt es auch keinen einzigen Katholiken, der Maria eine gottähnliche Verehrung zukommen lassen würde.
      2. Es gibt auch keinen Marienkult in der Kirche bzw. bei uns Katholiken, sondern die Marienverehrung! Eine Verehrung ist kein Kult und ein Kult ist keine Verehrung! Wäre das so, wie Sie das nach eigener Phantasie behaupten, dann müssten wir Katholiken über Euch Protestanten sagen, dass Ihr einen Jesuskult praktiziert, nach dem es nichts anderes gibt, als einen selbst und Jesus, Jesus, Jesus!

      Zitat
      „Dass es einen Marienkult gibt, der so ist, wie ich ihn beschrieben habe, ist unzweifelhaft. Sie haben hier selbst im Forum gelesen, wie Herr Jahndel Maria mit dem Heiligen Geist gleichsetzt oder „Einspruch“ Maria für eine Miterlöserin hält. Das IST Marienkult, ob es Ihnen passt oder nicht.“

      1. Einen Marienkult gibt es, wenn überhaupt, bei Abgefallenen, aber nicht bei den Katholiken! Frau Küble nannte bereits eine solche Sekte in Polen. Hier in Deutschland sind auch die Marienkinder bekannt, die man aus ihrem Abfall allmählich und vorsichtig zur Katholizität zurückführt. Darum kümmern sich die Petrusbrüder! Sie sollten daher zwischen Katholiken und Abgefallenen unterscheiden!
      2. Wer Maria mit dem Heiligen Geist gleichsetzt, ist nicht katholisch! Kein katholik setzt Maria mit dem Heiligen Geist gleich, da der Heilige Geist Gott ist und Maria nicht!

      Zitat
      „Sie schreiben:
      ‚Es ist auch nicht einzusehen, dass wir Maria nicht um Gebet und Hilfe bitten dürften.‘

      Sie dürfen alles Mögliche tun. Sie sollen es aber nicht unbedingt. Sie dürfen auch sündigen. Gott hat Sie so erschaffen, dass Sie das wählen können. Sie sollten es aber besser nicht tun. Und es geht auch nicht um Ihre Einsichtsfähigkeit. Sondern darum, ob das Gottes Wille ist.“

      1. Auch Sie dürfen, wenn Sie wollen, sündigen, sollten es aber besser unterlassen! Es gibt nach der Bibel nämlich kein Sola Fide!
      2. Nun, die Einsicht darüber hat mir der Heilige Geist in Verbindung mit der Bibel geschenkt! Und natürlich darf ich als Christ nicht alles Mögliche! Seit wann sollen Christen sündigen dürfen? Sie haben sehr merkwürdige Vorstellungen über das Christsein!
      3. Sie sagen, dass wir Maria nicht um Gebet und Hilfe bitten dürften. Ist das Ihrer eigenen Philosophie entsprungen? Jedenfalls findet sich diese Lehre nirgendwo in der Bibel! Und da diese Lehre nicht in der Bibel steht, so ist sie Menschenwort, Ihr Wort!
      4. Natürlich dürfen wir Christen zu Maria reden, weil auch der historische Jesus auf dem Berg der Verklärung mit Moses geredet hat! Und biblisch gesehen spricht nichts dagegen, dass wir sie um ihre Fürsprache und Hilfe bitten, und alles in der Bibel spricht sogar dafür!
      5. Natürlich ist es Gottes Wille, dass wir uns unserer Mutter, die er uns gegeben hat, zuwenden und zu ihr reden.

      „Und ich kann nirgends in der Bibel eine Bibelstelle finden, die zum Ausdruck bringt, dass Gott WILL, dass wir zu Menschen, die nicht mehr unter uns sind, Kontakt aufnehmen. Dass Verstorbene grundsätzlich NICHT kontaktiert werden sollen, lässt sich hingegen mühelos dem Alten Testament entnehmen.“

      1. Dann sollten Sie die Bibel nicht nur überfliegen, sondern sie auch lesen. Denn wenn Sie sie lesen, dann werden sie auch die Stelle lesen, wo steht, dass Jesus mit dem „toten“ Moses geredet hat. In dem Moment, wo er das erste Wort zum Toten gesprochen hat, hat er Kontakt zu ihm aufgenommen!
      2. Und wenn Sie die Bibel lesen, werden Sie auch feststellen, dass sie nur die Kontaktaufnahme durch Geisterbeschwörung untersagt. Folglich sind alle übrigen Kontaktaufnahmen erlaubt! Deshalb hat auch Jesus Kontakt zum Toten aufgenommen, als er zu ihm gesprochen hat! Ihnen zufolge hätte er das aber nicht tun dürfen!
      3. Wie gesagt, wie Jesus zu einem heiligen Toten Kontakt aufnahm, so dürfen das auch wir tun! Wir sollen Jesus nachfolgen!

      Zitat
      „Sie meinen, der katholische Familienbegriff rechtfertige das Gespräch mit Verstorbenen. Nun, in der Bibel finde ich dazu auch nichts; jedenfalls schon gar nichts, wenn es darum geht, dass die Initiative dazu von uns Lebenden ausgehen soll. Ihr Familienverständnis kann daher für mich nicht maßgeblich sein.“

      1. Wenn Sie vom „katholischen Familienbegriff“ sprechen, dürften Sie wohl den biblischen meinen: Die Bibel lehrt den Christen, dass Christus unser Bruder ist (Hebräerbrief), dass wir somit in Christus, unserem Bruder, Geschwister sind, und somit allesamt seinen Vater zum Vater haben und seine Mutter zur Mutter haben. Der Heilige Geist ist das Band der Liebe, das uns alle miteinander in Christus vereint und alle Grenzen zwischen uns aufhebt!
      2. Da wir also in Christus eine liebende Familie sind, in der es keine Toten, sondern nur Lebendige gibt, denn Gott ist ja kein Gott von Toten, wie Sie lehren, sondern ein Gott von Lebenden, wie Christus lehrt, in der alle Grenzen zwischen uns in und durch Christus aufgehoben sind, dürfen wir auch zueinander reden. Das lehrt uns der Heilige Geist in unserem Herzen, und nicht der Buchstabe, dem Sie anhängen! Sie sind in den Buchstaben gefangen, wir aber sind im Heiligen Geist frei!
      3. Als in Christus durch den Geist Freigemachte dürfen wir zueinander reden. Wir dürfen zu Christus reden, wir dürfen zu Gott Vater reden, wir dürfen zum Heiligen Geist reden, wir dürfen zu unserer Mutter reden, sie darf zu uns reden, wir dürfen zu den Engeln reden, wie der Psalmist, und die Engel dürfen zu uns reden, und wir dürfen zu den Heiligen, unseren vollendeten Brüder und Schwestern, reden, und sie zu uns. Denn wir alle sind frei in Christus Jesus durch den Geist!
      4. Nach Hebr. 12,22ff sind die Christen auf Erden mit den Christen im Himmel verbunden und vereint, und nach Hebr. 12,1 umgeben die Lebenden im Himmel uns. Und Ihr Protestanten schließt Euch aus dieser familiären gemeinschaft aus, weil ihr die Heiligen ablehnt. Nur die Liebe Christi in Euren Herzen wird Euch Protestanten sehend machen und aus Eurer Gefangenschaft des Buchstabens befreien!
      5. Des Weiteren gibt es kein Sola Scriptura, wonach Sie gehen. Diese Lehre, der Sie anhängen, ist nicht biblisch, sondern protestantisch ersonnen. Sie hängen einer weiteren Menschenlehre an, einer Menschenlehre, die Sie im Buchstaben gefangen hält! Gemäß der biblischen Lehre gibt es nicht nur die schriftliche Überlieferung, sondern auch die mündliche Überlieferung, d.h. Gottes Wort, das schriftlich und mündlich überliefert ist. Letztere Überlieferung aber verwerft Ihr Protestanten gemäß Euren eigenen, menschlichen Meinungen, weil Ihr sonst katholisch sein müsstet. Allein aus diesem Grund verwerft Ihr Gottes Wort in der Tradition, und behaltet allein Gottes Wort in der Schrift, um mit und aus ihr dann zu machen, was Ihr wollt! Nur, wie die Bibel sagt, in IHR steht nicht alles. Sie ist, wie sie sagt, unvollständig! In IHR steht z.B. nicht, dass Jesus seinen Aposteln aufgetragen hat, zu firmen. Und doch hat er ihnen das aufgetragen. Das wusste und weiß man von der Tradition! Auch wusste man nur von der Tradition, wer oder was den Antichristen noch aufhält, aber man weiß das nicht aus der Bibel (2 Thess. 2,6-7). Nur in der Tradition ist das überliefert worden, nicht in der Bibel. Deshalb bezogen sich die Schreiber der neutestamentlichen Briefe nicht nur auf die Schrift (damals das AT), sondern auch aus der Tradition, wie z.B. in 1 Kor. 10,4, wo es heißt, dass ein Fels den Israeliten folgte. Keine Spur davon in der Bibel, aber in der Tradition! Wenn die Bibel also nirgendwo buchstäblich bezeugt, dass die erste Christengeneration zu Maria, ihrer Mutter im Himmel, geredet haben, da SIE unvollständig ist, dann weiß man das aber aus der Tradition, was durch Lk. 1,48 prophetisch bestätigt ist. Die erste Christengeneration hat Maria im Himmel gepriesen, zu ihr also geredet.

      Zitat
      „Familienangehörige, die nicht mehr unter uns sind, leben in unserem Gedenken weiter, was jetzt die diesseitige Dimension betrifft. Es ist heidnischer Ahnenkult, der einen Familienbegriff wie Sie vertritt. Dort werden Ahnen ins tägliche Leben einbezogen, befragt, um Hilfe gebeten und man hat sich ihnen zu verantworten.“

      1. Ihre Familienangehörigen leben nach Ihrer Phantasie in Ihren Gedanken. Wir Christen aber wissen, dass unsere und Ihre Familienmitglieder nicht in unseren Gedanken leben, sondern tatsächlich, nämlich in der Hölle, im Himmel oder vorübergehend im Purgatorium! Alles andere wären nur Phantastereien, die uns Katholiken fremd sind!
      2. Die christliche Familie ist doch nicht heidnisch, sondern in Christus gebildet! Die Bibel lehrt, dass Christus unser Bruder ist, dass sein Vater unser Vater ist, dass seine Mutter unsere Mutter ist, dass seine Brüder und Schwestern im Himmel und im Purgatorium unsere Brüdern und Schwestern sind, dass wir also allesamt eine christliche Familie sind.
      3. Den Ahnenkult, den Sie uns Katholiken frech andichten, kennen wir gar nicht. Der Ahnenkult ist nur im Heidentum vertreten, nicht in der Kirche Gottes, d.h. der katholischen Kirche! Der Ahnenkult bezieht sich ausschließlich auf verstorbene Familienangehörige, denen man sich zu verantworten habe. Die Heiligen und Armen Seelen aber sind nicht unsere Ahnen. Und wir haben uns ihnen, die nicht unsere Ahnen sind, auch nicht zu verantworten, sondern allein Gott. Auch befragen wir die Heiligen und Armen Seelen nicht. Folglich gibt es bei uns keinen Ahnenkult! Nein, wir kennen nur die Familie Christi, die mit Toten nichts zu tun hat. In der Familie Christi gibt es nur Lebende, die miteinander in Christus und seiner Liebe vereint sind (Hebr. 12,22ff + 12,1). Euch fehlt einfach die Liebe Christi in Euren Herzen! Das ist Euer grundsätzlichstes Problem! Die alle miteinander verbindende Liebe Christi und seine Familie sind aber nicht heidnisch! Sie haben aber eine äußerst merkwürdige Vorstellung von Christus, seiner Liebe und seiner Familie!

      Zitat
      „Lukas 1, 48 enthält auch KEINE Aufforderung an irgendwen, Maria zu preisen, sondern eine Prophetie, dass sie „selig gepriesen“ wird. Und da müssen Sie schon fragen, was dieser Begriff meint.“

      1. Die Bibel enthält auch KEINE grundsätzliche Aufforderung, an Christus zu glauben!
      2. Jesus sagte, dass die Schrift erfüllt werden muss. Also muss die Marienpreisung erfüllt werden von denen, die Gottes Wort lieben. Sie sollen die Erfüller seines Wortes sein! Dem Prophetenwort Lk. 1,48 zufolge hat die erste Generation der Christen unter den Aposteln diese biblische Prophetie erfüllt! Sie pries Maria wie vorhergesagt! Wenn Sie nicht dazu gehören wollen, sich aus der Familie Christi ausklinken, und Maria nicht lieben und preisen wollen und somit die Bibel nicht erfüllen wollen, dann ist das Ihre Sache!

      Zitat
      Da der Engel bei der Verkündigung Maria keineswegs um ihr Einverständnis bittet, sondern ihr einfach den Ratschluss Gottes verkündet, sehe ich nicht, dass er sein Handeln an ihr von ihrer Zustimmung abhängig gemacht hat.“

      Sie haben gemäß Ihrem Buchstabenglauben aber eine merkwürdige Gottesvorstellung! Sie glauben an einen Gott, den es überhaupt nicht gibt, an einen Gott, der die Menschen zwingen würde, das zu tun, was er von ihnen will. Wir hingegen glauben an den Gott, der niemanden zu irgendetwas zwingt, sondern alles von ihrer freien Willensentscheidung abhängig macht. Von daher muss in der Bibel nicht buchstäblich drinstehen, dass Gott von Mariens freier Willensentscheidung alles abhängig gemacht hätte. Maria hätte als freier Mensch auch Nein sagen können, und Gott hätte sich über ihre freie Entscheidung nicht hinweggesetzt und wie ein Tyrann ihr ein Kind aufgezwungen! Maria ist doch nicht Gottes willenlose Gebärmaschine!

      Zitat
      Zurück zum „selig preisen“. Sie kennen sicher die Seligpreisungen in der Bergpredigt.Die katholische Einheitsübersetzung (!) setzt vor den Abschnitt Matthäus 5, 3-12 die Überschrift „Die Seligpreisungen“.
      Es werden dann neun „christliche“ Seinsweisen beschrieben wie z.B. „arm vor Gott sein, trauern, nach der Gerechtigkeit dursten und hungern“ usw., die mit sich bringen, dass derjenige, der das lebt „selig“ ist. „Selig“ ist hier die deutsche Übersetzung des griechischen Wortes „makarios“. Das Wort kann wie folgt übersetzt werden: sehr glücklich, glückselig, überglücklich, glückstrahlend, freudestrahlend“

      Jesus hat die Personengruppen doch nicht glücklichgepriesen! Er hat sie gemäß Mt. 5 selig gesprochen, d.h. einfach nur verkündet, wer selig sei und wer nicht, aber nicht gepriesen! Eine Seligsprechung ist doch keine Preisung! Diese Seligsprechung hat mit Lk. 1,48 überhaupt nichts zu tun. Jemanden gemäß der Bibel preisen sieht so aus:
      „… und Elisabeth wurde erfüllt von Heiligem Geist, erhob laut ihre stimme und rief: ‚Gebenedeit bist du unter den Frauen und gebenedeit ist die frucht deines Leibes. Welcher Platz bleibt mir, da die Mutter meines Herrn zu mir kommt …“ (Lk. 1,41)
      Und wie gesagt, das „selig“ oder „glücklich“ hat dem griechischen text nach keinen Bezug zu Maria, sondern zum Preisenden, der beim Preisen Mariens glücklich, glückselig ist.

      Zitat
      „Es geht also immer darum, dass die betreffende Person sich in einer Art euphorischen Zustand befindet. Ich hätte das mit Jesu Gebet für seine Jünger gleichgesetzt, wo er will, dass sie mit göttlicher FREUDE erfüllt sind. Wie aber kann jemand dafür „gepriesen“ werden im Sinne eines Lobes oder einer Verehrung, dass er oder sie an göttlicher Freude teil haben, denn diese Freude ist ja schon in sich Belohnung oder Konsequenz des rechten Lebens? Das macht keinen Sinn und kann daher auch bei Maria nicht mit „preisen“ gemeint sein.“

      Ja, und die betreffende Person, die „in einer Art euphorischen Zustand“ sich beim Preisen befindet, ist die Person, die preist. In diesem glückseligen Zustand befand sich auch Elisabeth, als sie Maria pries. Darauf basierend formulierte Maria dann: „von nun an werden mich glücklich preisen alle Generationen“, also so glücklich, wie Elisabeth beim Marienpreis glücklich war!

      Zitat
      „Wenn Matthäus 5, 3 – 12 Seligpreisungen enthält, sind das doch in erster Linie göttliche ZUSAGEN, BEKRÄFTIGUNGEN und VERHEISSUNGEN. Jesus sagt diesen Menschen innere göttliche Freude zu, was eigentlich motivierend wirken sollte.“

      Ja, nur waren das keine Preisungen, sondern Seligsprechungen, dass die selig/glücklich seien, die so und so sind! Eine Preisung ist das, was Elisabeth im Heiligen Geist getan hat!

      Zitat
      „Wenn uns Lukas 1,48 also prophetisch mitteilt, dass Maria in allen Zeiten „selig gepriesen“ wird, bedeutet das keine Aufforderung, Maria zu „preisen“, sondern die Bekräftigung, dass zu allen Zeiten anerkannt werden wird, dass Maria voll himmlischer Freude und „voller Gnade“ war, weil sie Jesus empfangen hat.“

      1. Eine Anerkennung ist doch keine Preisung! Bitte halten Sie sich an die in der Bibel benutzten Wörter, statt diese ständig durch eigene Wörter zu ersetzen, um dann etwas völlig anderes daraus zu machen, als das, was in der Bibel steht! Geht man so mit Gottes Wort um?!
      2. Es steht da in Lk. 1,48 nichts von einer Anerkennung, sondern vom glücklichen Preisen Mariens ob Ihrer herausragenden Auserwählung durch alle Generationen hindurch! Und vom Glücklichsein Mariens ist dem griechischen Satzbau nach dort keine Rede, sondern vom Glücklichsein des Preisenden gemäß Lk. 1,41-42. Manchmal erklären Sie biblische Wörter und Sätze weg, manchmal ersetzen Sie sie durch eigene Wörter und manchmal Hebeln Sie Biblisches durch eigene Philosophierei aus.

      Zitat
      Das ist aber eben – wenn wir die Seligpreisungen bei Matth 5, 3-12 und andere Bibelstellen, in denen Jesus seinen Jüngern Gottes tiefe Freude verheißt – nichts Besonderes, sondern sozusagen die christliche Norm. Wir alle sollen unser neues Sein vor Gott ausleben und so voll sein mit göttlicher Freude. Ich kenne keinen einzigen bibelorientierten nicht katholischen Christen, der das in Abrede stellt.

      1. Das hat alles nichts mit Lk. 1,48 zu tun, wie oben dargelegt!
      2. Welche „bibelorientierten nicht katholischen Christen“ meinen Sie? Etwa solche, wie Sie einer sind, die, wenn sie mit Biblischem nicht übereinstimmen, es mit eigener Philosophie aushebeln, Wörter und Sätze aus der Bibel wegreden, Wörter durch eigene ersetzen und sogar eigene Wörter, wie „allein“ (aus Glauben), in die Bibel hineinfälschen, um so zum gewünschten Ergebnis zukommen, das dann unverschämterweise für „biblisch“ erklärt wird? Das sind keine „bibelorientierten nicht katholischen Christen“, sondern Bibelfälscher, die die Bibel nur dafür missbrauchen, um ihre eigenen Menschenlehren als wahr und göttlich zu postulieren, damit sie von anderen angenommen werden!

      Zitat
      Aber ist das bei uns so mit der inneren Freude, mit dem „selig sein“? Oder eigentlich nie oder selten? Jeder prüfe sich selbst. Das sage ich ausdrücklich auch zu mir!

      Ich nehme mal an, dass Sie total unglücklich sind. Sie haben Ihren Austritt aus der katholischen Kirche, der Kirche Gottes, immer noch nicht verkraftet und verarbeitet, weshalb Sie meinen, sich als Außenstehender, der mit dieser Kirche nichts mehr zu tun hat, immer noch in die inneren Angelegenheiten der Kirche einmischen zu müssen. Wie es GsJC formulierte:

      Zitat
      „Wie auch immer: Dem Sinn und Wortlaut von Lukas 1, 48 ist nicht zu entnehmen, dass man Maria preisen muss.“

      1. Nicht „wie auch immer“, sondern „wie es in der Bibel steht“!
      2. Sie meinen wohl Ihrem Sinn und Wortlaut nach, wonach Maria von allen Generationen nicht gepriesen wird. Dem Wortlaut Lk. 1,48 nach wird sie durch alle Generationen hindurch gepriesen: „von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen“

      Zitat
      Schade ist es, dass Sie es nicht lassen können, a) pauschal jeden Nichtkatholiken als „Protestanten“ zu bezeichnen und b) diesen angeblichen Protestanten pauschal allerlei Unfug zu unterstellen.

      1. Schade nur, dass Sie es nicht unterlassen können,
      (a) Gottes Wort durch eigene Philosophiererei, durch Ersetzen biblischer Wörter durch eigene und durch Wegreden biblischer Wörter und Sätze usw. zu verfälschen, und
      (b) uns Katholiken Dinge anzudichten, die wir überhaupt nicht tun!
      2. Nun, Sie vertraten bisher ausnahmslos protestantische Positionen, aus denen nun mal zu schlussfolgern ist, dass Sie Protestant sind. Und Sie sind aufgrund Ihrer protestantischen Aussagen auch dann Protestant, wenn Sie zu keiner protestantischen „Kirche“, Gemeinschaft oder Gemeinde gehören sollten. Es gibt nämlich 100.000de protestantischer Einzelgänger! Denn Protestant wird man nicht durch Zugehörigkeit zu irgendeiner protestantischen „Kirche“, Glaubensgemeinschaft oder Gemeinde, sondern durch Vertreten protestantischer Positionen!
      3. Welchen angeblichen „Unfug“ unterstelle ich den angeblich „angeblichen Protestanten“ denn?

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    • Stjepan Vucina sagt:

      Hallo Herr Merl,

      ich vergaß:
      Aus welchem Grund verbreiten Sie über Holger Jahndel Lügen, wenn Sie behaupten, dass er Maria mit dem Heiligen Geist gleichgesetzt habe? – Er hat so etwas nämlich nie getan!

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  6. Einspruch sagt:

    @ Felizitas Küble

    Es muss natürlich heißen “ Ihr werdet dann selbst wie Götter sein. Ebenso sagte unser Herr, Jesus Christus, seit heilig, so wie mein himmlischer Vater heilig ist. Wie können Sie den katholischen Glauben verteidigen, wenn Sie selbst irrgläubig sind. Sie Legen sich das Evangelium Christi und das katholische Lehramt nach Gusto aus. So wird das nix. Ich glaube und bin mir auch ganz sicher, dass Sie zu den Kindern Esaus gehören, also eine Verworfene sind. Ich gehöre allerdings zu den Kindern Jacobs.

    Alles Gute! Möge der Herr Ihnen die Augen und die Ohren öffnen!

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    • Guten Tag,
      Ihr kruder Text ist ausgesprochen vielsagend, vor allem am Schluß,
      entlarvt die Erscheinungsfixiertheit und bedarf keines weiteren Kommentars.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Einspruch sagt:

        Wahrhaftig krude sind ihre permanenten Versuche und Bestrebungen, alle Marienerscheinungen, die Andacht zu Maria und ihre Verehrung zu untergraben, sie schlecht zu reden und verächtlich zu machen. Nein, Sie haben Maria nicht zur Mutter. Und wer Maria nicht zur Mutter hat, der hat auch Gott nicht zum Vater. Sie sind häretisch, schismatisch und eine von Gott dem Vater Verworfene.

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  7. Einspruch sagt:

    @Felicitas Küble

    Es wird ganz sicher kommen, denn ohne Maria, ohne ihr gehorsames Fiat, hätte das Wort nicht Fleisch annehmen können, hätte Gott nicht Mensch werden können. Christus hat durch Maria seine menschliche Natur angenommen und Maria die Göttlichkeit des Sohnes. Beide sind unzertrennlich vereint. Ihrer beiden Herzen sind miteinander verwoben, unzertrennlich. Da wo Jesus ist, da ist Maria. Da wo Maria ist, da ist auch Jesus, ihr göttlicher Sohn. Durch Marias Schmerz durch ihr tiefes Mitleiden, durch ihr Schwert, das in ihrem Herzen steckte, als der Engel Gabriel, ihr die Botschaft brachte, sie solle die Mutter des Erlösers sein, hat sie Anteil an der Erlösung der Menschheit. Dies ist unbestreitbar.

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    • Guten Tag,
      unterlassen Sie bitte Ihre unkatholischen, irreführenden bis häretischen Behauptungen wie jene, Maria habe „die Göttlichkeit ihres Sohnes angenommen“, sofern Sie damit sagen wollen, Maria sei durch ihre Gottesmutterschaft und Erwählung göttlich geworden.
      Maria ist als Mutter des HERRN natürlich Geschöpf geblieben. Es wäre Gotteslästerung, einem Geschöpf Göttlichkeit zuzusprechen.
      Christus hat die menschliche Natur angenommen, ist aber zugleich göttlich geblieben; ER existierte schon vor seiner Menschwerdung als Sohn Gottes.
      Maria hat ihn als Gottmenschen geboren, ist aber Geschöpf geblieben und nie „göttlich“ geworden.
      Sie sagte selber: „Mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.“
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Stjepan Vucina sagt:

      Meine Güte! Es ist unglaublich, wohin der Abfall von der katholischen Lehre und die Hinwendung zu irrgeistigen Pseudo-(Marien)-Offenbarungen hinführen! Da wird dann einem Geschöpf, in diesem Fall Maria, unserer Mutter, Göttlichkeit zugesprochen! Die „Göttlichkeit“, die Maria besitzt, besteht nur insofern, als sie ganz vom Heiligen Geist in Besitz genommen ist, d.h. der Heilige Geist – Gott – vollkommen in ihr ist und in und durch sie wirkt („voll der Gnade“)! Aber sie selbst besitzt keine eigene Göttlichkeit! Kommen Sie doch bitte zurück auf das Fundament der katholischen, d.h. christlichen Lehre!

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  8. Einspruch sagt:

    Der Herr gab uns in der Frucht des Leibes der Frau nicht nur einen Erlöser, der den Tod durch den Tod besiegte. Er gab uns allen auch in der Frau selbst, der immerwährenden Jungfrau und Gottesmutter Maria, eine unaufhörliche Fürsprecherin bei ihrem Sohn, unserem Gott. sie zertrat und zertritt in jedem Menschengeschlecht der Schlange den Kopf. Eine unbesiegbare und unüberwindliche Beschützerin ist sie auch den verzweifelten Sündern. Die Mutter Gottes wird daher auch „Unheilbare Wunde der Dämonen“ genannt, denn der Dämon kann keinen Menschen verderben, es sei denn der Mensch selbst lässt davon ab, bei der Hilfe der Gottesmutter seine Zuflucht zu nehmen.

    Heiliger Seraphim von Sarov

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  9. Claus Stephan Merl sagt:

    Herr Jahndel,

    Sie halten Maria für das „Abbild des Heiligen Geistes“ und den „Geist der Weisheit und Offenbarung“? Dazu kann man dann nichts mehr sagen. Das ist komplett absurd. Ich glaube, es war Leonardo Boff, der meinte, wenn Katholiken zu Maria beten, würden sie statt dessen den Heiligen Geist meinen. Oder so ähnlich. Sie scheinen Boff inhaltlich zu folgen.

    Frau Küble hat mal was dazu geschrieben:

    https://charismatismus.wordpress.com/2011/08/26/leonardo-boff-maria-im-zerrbild-seines-feministischen-mythos/

    Nach meiner Bibel jedenfalls ist Maria nicht der Heilige Geist und auch nicht dessen Abbild, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes geschwängert worden.

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    • Guten Tag,
      eine Art Gleichsetzung von Maria mit der alttestamentlichen „Sophia“ oder eine allzu direkte Zuordnung zum Heiligen Geist ist tatsächlich problematisch, je nachdem, was jeweils genau gemeint ist. Leonardo Boff hat sich eindeutig verrannt, keine Frage, wenngleich eher aus feministischen Gründen, sonst meist eher aus esoterischen Motiven.
      Ich darf Sie aber bitten, sich in einem hochheiligen Kontext wie dem der jungfräulichen Empfängnis Jesu passender auszudrücken. Es scheint mir unangemessen, hier von „geschwängert“ zu reden; das Wort hat heutzutage einen negativen Beiklang (siehe hier: https://www.wortbedeutung.info/geschw%C3%A4ngert/).
      Zudem hat Maria den Gottessohn „vom“ Heiligen Geist empfangen, nicht nur durch seine „Kraft“. Anders bei ihrer Verwandten Elisabeth, die im hohen Alter noch einen Sohn bekam – das war eine natürliche Emfängnis (Zeugung durch Joachim), aber gleichwohl durch die Kraft des Hl. Geistes wegen ihrer in diesem Alter gegebenen Unfruchtbarkeit.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Liebe Frau Küble,

        ich meinte „schwängern“ nicht abschätzig. Tut mir leid, wenn das so klang.

        Bei Lukas 1:35 heißt es: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.“ Ich ging bislang davon aus; dass beide Satzteile wiederholend das Gleiche meinen, also:

        „Der Heilige Geist wird über dich kommen …“ ist das Gleiche wie „die Kraft des Höchsten wird dich überschatten“. Wie sonst als mit Kraftwirkung ist das Handeln Gottes an Maria zu denken? Etwas anderes ist die Frage nach der Richtung oder dem Ziel der Kraftwirkung, also worauf die Kraft Gottes einwirkt,

        Aber um solche Worte und Begriffe will ich wirklich nicht streiten. Hier ging es um die Behauptung des Herrn Jahndel, Maria sei das „Abbild des Heiligen Geistes“ und der „Geist der Weisheit und Offenbarung“. Dazu kann es meines Erachtens von Christen keine ernsthafte Zustimmung geben.

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      • Guten Tag,
        die „Kraft des Höchsten“ wird bei Lukas ergänzend genannt, zuvor ist vom „Heiligen Geist“ (als göttlicher Person) die Rede.
        Im Credo heißt es ebenfalls im Original: „…empfangen vom Heiligen Geist“ (die heutige Übersetzung „durch den Hl. Geist“ ist ungenau).
        So oder so ist aber nicht nur von seiner „Kraft“ die Rede – wobei klar ist, daß diese mitwirkt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • @Claus Stephan Merl:

      Ich habe nicht gesagt, dass Maria der Heilige Geist ist. Ich denke aber, dass sie ein Abbild der „Sonnenfrau“ im Neuen Testament ist. (denn viele Marien-Erscheinungen zeigten und zeigen sich genau wie sie bis hin zum Detail des blauen Mantels). Der Heilige Geist als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im Neuen Testament der Bibel steht in direkter Beziehung zur „Weisheit Gottes“ – die Weisheit als einer der Qualitäten bzw. einer der Eigenschaften des Heiligen Geistes.“Der Geist der Weisheit und Offenbarung“ – im Alten Testament die SOPHIA als personifizierte weibliche Weisheit Gottes, welche vor Gott bzw. vor Gottes Thron tanzt – so steht es im Alten Testament der Bibel ausdrücklich. Die „Sophia“ ist griechisch für „Weisheit“, hebräisch „chakhema“ oder auch „chokhma“, siehe auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands und die auch von der katholischen Kirche anerkannte alte byzantinische Messe der Orthodoxen.
      Aus meiner Sicht entspricht die „Sophia“ als personifizierte Weisheit Gottes im Alten Testament der Bibel eben der Sonnenfrau des Neuen Testamentes der Bibel – eben der „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im Neuen Testament der Bibel als Heiliger Geist und Geist Gottes – die Sonnenfrau in der Johannes-Offenbarung bzw. Apokalypse entspricht auch der Kirche Gottes in der der Heilige Geist lebt und wirkt und durch die der Heilige Geist wirkt.
      Deswegen betrachte ich Maria, die „neue Eva“ welche den „neuen Adam“ Jesus Christus gebahr, als ein Abbild des „Geistes der Weisheit und Offenbarung“ bzw. der Sophia des Alten Testamentes als personifizierter weiblicher Weisheit Gottes und der Sonnenfrau des Neuen Testamentes eben in der Offenbarung! Deswegen könnte man Maria wohl auch tatsächlich als einen ABGLANZ des Heiligen Geistes als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ bezeichnen. Das macht sie nicht einfach identisch mit ihm, aber der Heilige Geist wirkte in und durch Maria und wirkt noch immer in und durch Maria.

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  10. Claus Stephan Merl sagt:

    Marienkult = Kult um Maria. Wikipedia definiert „Kult“ so:

    „Im Kult betritt der Mensch eine Sphäre, die sich deutlich vom Alltagsleben abhebt. Zu kultischen Handlungen versammeln sich Menschen, um mit einer konkreten oder abstrakten überirdischen Wesenheit in Verbindung zu treten, mit dem Ziel, sie gewogen zu stimmen oder zu einer bestimmten Handlung zu motivieren.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kult#Kulthandlungen

    Wo immer Maria gottähnliche Verehrung zu Teil wird oder ihr gottähnliche Fähigkeiten; insbesondere eine wie auch immer geartete „Erlösungsqualität“ zugesprochen werden und sie deshalb in welcher Form auch immer „angerufen“ oder „verehrt“, zu ihr gebetet wird (und das tun viele Katholiken, ich habe es zig mal selbst gesehen), handelt es sich um einen Kult, der nicht von der Bibel gedeckt ist.

    Jemanden „selig zu preisen“ = auszudrücken, dass dieser Person eine besondere göttliche Gnade zu Teil wurde, weshalb sie „selig“ ist, also an der Freude Gottes Teil hat, beinhaltet keinen Auftrag, zu dieser Person zu beten, sie um Fürsprache zu bitten usw. usf.

    Meine Bibel fordert mich dazu auch nicht auf. Nirgends.

    Die hier kritisierten Vorgänge (Medjugorje, weinende Madonnen u.a.) sind direkte Auswirkungen eines Kults um Maria und belegen eindrucksvoll, welche Auswirkungen Marienfrömmigkeit bei manchen – nicht bei allen – Katholiken hat. Die Mitte des christlichen Glaubens ist nicht Maria, sondern Jesus Christus.

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    • Guten Tag,
      natürlich haben Sie recht, daß Christus und nicht Maria das Zentrum des christlichen – selbstvertändlich auch des katholischen – Glaubens darstellt.
      Maria wird aus Sicht der katholischen Kirche nicht deshalb verehrt bzw. angerufen weil ihr irgendwelche „Erlöserqualitäten“ zukommen, sondern sie wird um ihre Fürsprache gebeten.
      Das wollen Sie bitte auseinanderhalten und kein Zerrbild der katholischen Marienlehre präsentieren, um diese dann leichter „widerlegen“ zu können.
      Was einzelne Katholiken angeblich oder tatsächlich denken, sagen oder tun, steht auf einem anderen Blatt; es geht aber primär um die offizielle Verkündigung der Kirche. Dort ist nirgends von Erlöserqualitäten Mariens die Rede. Einzelne Ausuferungen von abergläubischer Seite kann man nicht der Kirche an solche anlasten.
      Wer Maria vergöttlicht, stellt sich selbst außerhalb der Kirche. Wenn eine Bewegung sich derlei erlaubt hat (das war z.B. bei den Marianisten in Polen der Fall, die es als pseudo-katholische Sekte übrigens heute noch gibt), wurde sie amtlich ausgeschlossen.
      Sodann ist die Verehrung und Anrufung von Heiligen sehr wohl biblisch begründet: https://charismatismus.wordpress.com/2011/08/06/die-fursprache-der-gerechten/
      Meines Wissens übermittle ich Ihnen diesen Link nicht zum ersten Mal, aber anscheinend vergeblich.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Einspruch sagt:

        Maria ist ganz klar Miterlöserin. Dieses Dogma steht allerdings noch aus, doch es wird in Bälde kommen.

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      • Guten Tag,
        dazu wird es nicht kommen, da helfen auch keine Visionen und „Privatoffenbarungen“….
        Papst Benedikt hat sich klar positioniert – mit Berufung auf Lehre und Tradition der Kirche: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/11/papst-titel-miterloserin-fur-maria-verdunkelt-den-wesentlichen-vorrang-christi/
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Liebe Frau Küble,

        ich habe Ihren verlinkten Beitrag schon gelesen. Er überzeugt mich aber inhaltlich nicht. Es mag sein, dass verstorbene Heilige für uns bei Gott eintreten – wobei ich auch da erhebliche Zweifel habe, es aber nicht ausschließen kann – aber ich sehe nirgends, dass man sie darum bitten solle.

        Ist es nicht genug, dass Christus für uns eintritt? ( vgl. Römer 8, 34, 1. Joh. 2, 1 usw.) Braucht er noch Helfer im Jenseits, weil er es alleine nicht schafft?

        Etwas anderes ist die Gemeinschaft der Lebenden. Lebende haben untereinander die Gemeinschaft im Hier und Jetzt, können sich sehen, hören, fühlen und sind in der gleichen Position; nämlich der, dass der Eintritt in die Ewigkeit Gottes noch bevor steht und der gute Kampf noch zu kämpfen ist. Und so kämpfen wir fürbittend zusammen.

        Ich sehe einfach nicht, dass wir nach dem Neuen Testament versuchen sollen, eine solche Beziehung zu Verstorbenen zu haben. Ich halte das für eine der typischen katholischen Übertreibungen. Im Alten Testament wird der Versuch der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen eindeutig negativ bewertet. Etwas Anderes ist es, wenn Verstorbene von sich aus, also aus eigenem Antrieb sich zeigen wie etwa bei der Verklärung Jesu auf dem Berg. Die Makkabäerstelle sagt, dass dieser Hoehepriester, den Judas Makkabäus in einem Traum (!) sah – es war also keine echte Erscheinung – ohnehin für Israel betete. Man musste ihn also nicht darum bitten. Wer weiß, vielleicht war das sogar der präexistente Christus.

        Aber egal, wie es ist, es ist mir nicht GEBOTEN, zu verstorbenen Christen zu beten. Damit ist der Fall für mich erledigt.

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      • Stjepan Vucina sagt:

        Hallo Herr Merl,

        Sie arbeiten viel mit Unterstellungen und Verzerrungen, um auf Ihrer Basis die Heiligenverehrung auszuschalten, etwa wenn Sie fragend einfach unterstellen, ob es nicht genug sei, dass Christus für uns einträte, und ob er denn Helfer im Jenseits benötige. Das sind grundsätzlich falsche Fragen, weil es nicht darum geht, dass Christus Helfer benötigen würde, sondern dass er mit allen, die er durch sein Blut erkauft hat, zusammenarbeiten will und alle an seinem Wirken teilhaben lassen will, ob hier auf der Erde oder dort im Himmel.
        Wäre das anders, dann würde nur Christus tätig sein, dann wären wir hier auf Erden und die im Himmel völlig überflüssig und wir und sie absolut untätig, selbst der Heilige Geist!
        Protestanten haben äußerst merkwürdige Vorstellungen über Jesus Christus! Ihr schiebt alle Übrigen – Gott Vater, Gott Heiligen Geist, Maria, die Engel, die Heiligen und die Christen auf Erden und deren Wirken in Christus – beiseite und lässt nur Euch selbst und Jesus Christus stehen.

        Nach Hebr. 12 stehen die Christen nicht nur mit Jesus Christus in liebender familiärer Beziehung, sondern auch zu Gott-Vater, zu den Engeln und zu den Heiligen! Wir sind allesamt eine wunderbare Familie in Christus! Da die im Himmel und wir auf Erden eine einzige Familie in Christus Jesus sind, ist es doch wohl klar, dass wir alle in Christus, dem Mittler des Neuen Bundes, bei ihm, Gott und Richter, füreinander einstehen und füreinander beten. Wir und die im Himmel sind doch nicht untätig. Wir und sie drehen doch keine Däumchen!

        Zitat
        „Etwas anderes ist die Gemeinschaft der Lebenden. Lebende haben untereinander die Gemeinschaft im Hier und Jetzt, können sich sehen, hören, fühlen und sind in der gleichen Position; nämlich der, dass der Eintritt in die Ewigkeit Gottes noch bevor steht und der gute Kampf noch zu kämpfen ist. Und so kämpfen wir fürbittend zusammen.“

        1. Also braucht Ihr Jesus, den Sie sich denken, doch Hilfe, und zwar von den auf Erden Lebenden? Seit wann benötigt Christus Ihre und unsere Hilfe? Sie haben wirklich eine sehr merkwürdige Christus-Vorstellung!
        2. Wenn schon wir auf Erden Lebende einander fürbittend zur Seite stehen, wie Sie richtig sagen, obwohl das nach Ihrer Argumentation völlig unsinnig sei, da Christus für jeden Einzelnen von uns einträte, dann stehen uns Maria und die Heiligen ebenso fürbittend zur Seite, damit wir es in Christus in den Himmel schaffen. Wir sind ihnen doch nicht egal, wie Sie sich das denken! Und warum sollten wir ihnen auch egal sein? Wären wir ihnen egal, dann hätten sie keine Liebe zu uns, und ohne Nächstenliebe wären sie erst gar nicht im Himmel! Es ist daher anders herum: Sie lieben uns und treten deshalb bei Sohne Gottes fürbittend für uns ein, so wie wir das untereinander tun!
        3. Die Gemeinschaft der Heiligen besteht nicht im Sehen, Hören und Fühlen, wie Sie behaupten, sondern in der Liebe Christi, die über das Sehen, Hören und Fühlen hinausgeht. Siehe Hebr. 12,22-24.
        4. Da die Gemeinschaft der Heiligen nicht durch Sehen, Hören und Fühlen besteht, sondern durch Christus in der christlichen Liebe, so beten wir Christen auf Erden nicht für jene Christen auf Erden, die wir sehen, hören und fühlen, sondern auch für jene, die wir genausowenig sehen, hören und fühlen wie die Christen im Himmel. In Christus sind alle Grenzen zwischen uns aufgehoben! Das versteht Ihr Protestanten nicht, weil Ihr nach Euren Sinnen geht, statt nach der Liebe!

        Zitat
        „Ich sehe einfach nicht, dass wir nach dem Neuen Testament versuchen sollen, eine solche Beziehung zu Verstorbenen zu haben. Ich halte das für eine der typischen katholischen Übertreibungen. Im Alten Testament wird der Versuch der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen eindeutig negativ bewertet. Etwas Anderes ist es, wenn Verstorbene von sich aus, also aus eigenem Antrieb sich zeigen wie etwa bei der Verklärung Jesu auf dem Berg.“

        1. Seit wann sind die Heiligen im Himmel tot? Die Heiligen im Himmel leben, und sie sind sogar in doppelter Hinsicht lebendig, zum einen existenziell, und zum anderen besitzen sie das ewige, göttliche Leben in sich. Gott ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebendigen! Schon von daher gibt es bei uns Christen, die Sie Katholiken nennen, keine Kontaktaufnahme mit Toten, sondern unsere liebende Zuwendung zu den Lebenden (im Himmel)!
        2. Das, was Gott in der Bibel verbietet, sind ausschließlich Kontaktaufnahmen durch Geisterbeschwörungen. Die Heiligenverehrung und die liebende Hinwendung des Christen zu den Heiligen in Christus ist keine Geisterbeschwörung und auch keine andere Form einer sinnlichen Kontaktaufnahme. Sie sollten sich mehr mit der Bibel beschäftigen, statt mit Ihren eigenen Philosophien, in denen Sie sich alles möglich zusammenreimen, um es dann uns Katholiken anzudichten!
        3. Um zu verdeutlichen, dass Ihre Totenbegriffe in Bezug auf die Heiligen fehl am Platz sind, möchte ich darauf hinweisen, dass zwar der „tote“ Moses auf dem Berg der Verklärung mit Jesus Kontakt aufnahm, dass aber auch gleichsam Jesus mit ihm Kontakt aufnahm, und zwar in dem Moment, als ER zum „toten“ Moses das erste Wort sprach. In diesem Moment nahm er seine Verbindung mit dem „Toten“ auf! So also, wie Jesus zu einem „toten“ Heiligen reden durfte, so dürfen wir Christen auch zu den „toten“ Heiligen reden.
        4. Sie sagen, dass sie nicht sehen, „dass wir nach dem Neuen Testament versuchen sollen, eine solche Beziehung zu Verstorbenen zu haben.“ Natürlich sehen Sie das nicht, weil Sie nach dem Buchstaben gehen, nicht nach dem Geist. Nach dem Buchstaben finden wir das im Neuen Testament selbstverständlich nicht, aber nach dem christlichen Geistesglauben, den Sie nicht besitzen. Wir sind ja eine große, wunderbare Familie!

        Zitat
        „Die Makkabäerstelle sagt, dass dieser Hoehepriester, den Judas Makkabäus in einem Traum (!) sah – es war also keine echte Erscheinung – ohnehin für Israel betete. Man musste ihn also nicht darum bitten. Wer weiß, vielleicht war das sogar der präexistente Christus.“

        1. Doch es war eine echte Erscheinung, und zwar eine echte Erscheinung im Traum. Gegenüber Judas Makkabäus geschah genau das, was auch dem hl. Josef im Traum geschah: Ihm erschien im Traum ein Engel des Herrn, und zwar ganz echt! – Sie verstehen die einfachsten Dinge nicht!
        2. Wie kommen Sie darauf, dass es sich bei dem Hohenpriester um den präexistenten Christus gehandelt haben könnte? Wo steht das denn in der Bibel? Die Bibel sagt ausdrücklich, dass es sich bei dem im Traum erschienenen Hohenpriester um den früheren Hohenpriester Onias gehandelt hat! Sie aber lesen über Gottes Wort hinweg, ignorieren es und versuchen es mit eigener Philosophie zunichte zu machen.
        3. Und warum wenden Sie sich an Jesus Christus und bitten ihn um Fürsprache bei Gott, obwohl Sie doch meinen zu wissen, dass Er als Fürsprecher eh für sie beten täte? Nach Ihrer eigenen Logik ergibt das keinen Sinn! Während Sie Jesus um seine Fürsprache für sich bitten, obwohl Ihnen doch nach Ihrer eigenen Logik klar ist, dass Er eh für sie bete, bitten wir die Heiligen um ihre Fürsprache bei Christus/Gott, da wir überhaupt nicht wissen, dass sie für uns in bestimmten Anliegen beten würden. Daher: Wer ist hier unlogischer? Sie, der Sie Jemanden um Fürsprache bitten, von dem Ihnen klar ist, dass er eh für Sie bittet, oder wir, die wir die Heiligen um ihre Fürsprache bitten, da wir nicht wissen, ob sie für uns in bestimmten Anliegen bitten?
        4. Wenn es selbstverständlich wäre, dass die Heiligen für alle um deren Rettung bitten, dann wäre die Hölle leer! Wie an vielen Abgefallenen und seither Verlorenen zu sehen ist, wurde von den Heiligen für sie nicht gebetet, weil diese Abgefallenen und Verlorenen nie um deren Fürsprache gebeten hatten. Viele andere hingegen sitzen fest im Sattel, weil diese die Heiligen um ihre Fürsprache bitten und sie deshalb für sie Fürsprache halten und Gott diese Fürbitten erhört und diese Christen vor Abfall etc. bewahrt und sie heiligt.

        Zitat
        „Aber egal, wie es ist, es ist mir nicht GEBOTEN, zu verstorbenen Christen zu beten. Damit ist der Fall für mich erledigt.“

        Es ist Ihnen ja auch nicht GEBOTEN, Christen auf Erden um ihre Fürsprache für sich zu bitten! Wenn Sie die Heiligen (Lebenden) im Himmel nicht um ihre Fürsprache bitten, werden Sie diese von ihnen auch nicht erhalten! Und wenn sie Christen auf Erden nicht um ihre Fürsprache bitten, werden Sie diese auch nicht erhalten! Aber das kann Ihnen ja egal sein! Sie schaffen es auch ohne andere Christen und die Heiligen im Himmel! Sie brauchen keine Hilfe von anderen! Ihr Jesus genügt Ihnen! Wie gut, dass uns die Bibel einen anderen Jesus verkündet, und sie uns sagt, dass wir die Fürsprache anderer Christen (ob im Himmel oder auf Erden oder im Fegefeuer) sehr wohl benötigen!

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    • Stjepan Vucina sagt:

      Hallo Herr Merl,

      es gibt katholischerseits keinen Marienkult. Diese Bezeichnung im Hinblick auf die Marienverehrung und einen solchen „Kult“ haben Protestanten aus den Fingern gesogen, um die Verehrung Mariens leichter anzugreifen. Von daher nützt auch ihre Wikipedia-Erklärung des Begriffes „Kult“ nichts, weil dieser Ausdruck mit der Marienverehrung schlichtweg nichts zu tun hat.

      Dasselbe betrifft Ihre Unterstellung, wir Katholiken würden Maria eine gottähnliche Verehrung zukommen lassen. Uns Katholiken völlig fremd! Maria ist nicht gottähnlich, sondern (a) Gottes Geschöpf und (b) eine einzigartige Heilige, zu der Gott sie gemacht hat! Unsere Verehrung gilt ihr daher als heiligstes Geschöpf!

      Da Maria weder Göttin noch gottähnlich ist, hat sie demzufolge auch keine gottähnlichen Fähigkeiten, sondern der Heilige Geist – Gott – wirkt durch sie, so, wie in der Bibel bezeugt.

      Des Weiteren hat Maria keine Erlösungsqualitäten, wie Sie uns als katholische Lehre unterstellen, sondern sie ist Gottes Mittel zum Erlösungszweck. Durch Ihr Ja sollten wir die Erlösungs in und durch Christus, ihren Sohn, empfangen durch das Kreuz!

      Und daher, weil sie keine Erlösungsqualitäten besitzt, wird sie „deshalb“ auch nicht verehrt, sondern weil sie Gott sie so groß und so heilig gemacht hat. Wenn schon ein heiliger Gegenstand wie die alte Bundeslade dermaßen heilig und verehrungswürdig war, dann doch erst recht eine übermäßig heilige Person! Eine übermäßig heilige Person ist mehr als ein übermäßig heiliger Gegenstand wie die Bundeslade. Und doch wurde jeder, der die hochheiligste Bundeslade unbefugt berührte, von Gott zum Tod verurteilt!

      Es ist auch nicht einzusehen, dass wir Maria nicht um Gebet und Hilfe bitten dürften. Was wir untereinander tun, nämlich einander um Gebet und Hilfe bitten, das dürfen wir auch gegenüber Maria. Was habt Ihr Protestanten überhaupt für Vorstellungen? Wir, Gott und die Heiligen sind eine wunderbatre Familie in Christus! Wir dürfen einander um Hilfe und Gebet bitten! Nicht umsonst heißt es im Hebräerbrief, dass die christen auf Erden nicht nur zu Gott hingetreten sind, sondern auch zu den Engeln und Heiligen. Euch Protestanten völlig fremd, weil ihr kein Familienbewusstsein habt; und Ihr habt kein Familienbewusstsein, weil es euch an Liebe mangelt, vor allem an Liebe zu den Heiligen, unseren vollendeten Brüdern und Schwestern im Himmel, und zur Mutter!
      Selbst den Vater und den Heiligen Geist schiebt Ihr mehr oder weniger beiseite, weil Ihr nur „Jesus Christus“ seht, und sonst nichts! Ihr verkündet letztlich einen vater-, geist-, maria-, engel- und heiligenfreien Jesus, den es überhaupt nicht gibt! Der wahre Jesus ist in Liebe verbunden zu Gott Vater, Gott Heiligen Geist, zu seiner Mutter, zu seinen Engeln, zu seinen Heiligen und zu uns, und ER verbinden allesamt miteinander in seiner Liebe!
      Zitat
      „Jemanden „selig zu preisen“ = auszudrücken, dass dieser Person eine besondere göttliche Gnade zu Teil wurde, weshalb sie „selig“ ist, also an der Freude Gottes Teil hat, beinhaltet keinen Auftrag, zu dieser Person zu beten, sie um Fürsprache zu bitten usw. usf.“

      Das haben Sie sich jetzt „wunderbar“ konstruiert. Das steht in der Bibel gar nicht! In der Bibel (Lk. 1,48) steht nicht, dass wir ausdrückten, „dass dieser Person“, hier Maria, „eine besondere göttliche Gnade zu Teil wurde, weshalb sie ’selig'“ sei. Da steht, dass alle Generationen sie preisen werden, so wie Elisabeth sie pries. Und das „selig“ oder „glückselig“ bezieht sich nicht auf Maria, sondern auf uns, es besagt, dass wir bei ihrer Preisung selig, glückselig sein würden. Das ergibt sich nicht nur aus dem altgriechischen Satzbau, sondern auch aus der Tatsache, dass kein Mensch Maria glücklichpreisen kann.

      Zitat
      „Meine Bibel fordert mich dazu auch nicht auf. Nirgends.“

      Doch, Ihre Bibel fordert Sie sehr wohl dazu auf, Maria zu preisen, wie das Elisabeth getan hat! Sie wollen das, wozu Sie Ihre Bibel auffordert, nur nicht tun!

      Zitat
      „Die hier kritisierten Vorgänge (Medjugorje, weinende Madonnen u.a.) sind direkte Auswirkungen eines Kults um Maria und belegen eindrucksvoll, welche Auswirkungen Marienfrömmigkeit bei manchen – nicht bei allen – Katholiken hat.“

      Pseudo-Marienerscheinungen sind keine Auswirkungen der Marienverehrung, die durchaus kein Kult ist, sondern Auswirkungen dämonischer Kräfte.

      „Die Mitte des christlichen Glaubens ist nicht Maria, sondern Jesus Christus.“

      Eben, kein Katholik behauptet etwas anderes! Wieso unterstellen Sie uns das dann aber! Wollen Sie mit falschen Behauptungen gegen uns Katholiken arbeiten, nur weil wir die Mutter des Herrn, d.h. die Mutter Gottes, liebem und nach dem 4. Gebot verehren?

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  11. Einspruch sagt:

    Lügen über Lügen, Ihre Aussagen. Schämen Sie sich!

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    • Vitellia sagt:

      Ihr Name „Einspruch“ sagt schon alles. Sie haben überall den Mund offen und wollen es besser wissen.
      Wer Andern Lügen unterstellt, sollte besser bei sich selber anfangen!
      Schämen Sie sich!
      Frau Küble hat Ihnen sachlich geantwortet und Sie behaupten frech, es seien Lügen.

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  12. Vitellia sagt:

    Maria, die Gottes Mutter, hätte Grund zum Weinen bei diesem Jahrmarkt-Spektakel von Tränen und Bluttränen und dem ganzen Medjugorje-Erscheinungs-Schwindel mit ihr.

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    • Einspruch sagt:

      Medjugorje ist kein Schwindel, sondern echt. Die Gottesmutter hat allen Grund zum Weinen, wegen der Sünden in der Welt, dem grausamen Morden an den Unschuldigsten, wegen der Kriege und Verbrechen, des Glaubensabfall, der Apostasie und wegen des Verfalls der Kirche und des Klerus. Weinende Marienstatuen fordern die Menschen zu Gebet, Busse und Umkehr zu Gott, auf.

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      • Stjepan Vucina sagt:

        Nur merkwürdig, dass Maria in Fatima in Anbetracht des damals noch laufenden Ersten Weltkrieges und in Voraussicht des Zweiten Weltkrieges nicht geweint hat, obwohl diese weit verheerender waren, als die gegenwärtigen. Hinzu kamen noch der Holocaust und die Verbrechen der Linken (kommunisten/Sozialisten). Sollte Ihnen das nicht zu denken geben?

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      • Vitellia sagt:

        Doch, ist es ein Schwindel, Herr oder Frau Einspruch!
        Sie sind kein guter Katholik, wenn Sie den Typen von Medjugorje glauben, weil es der Papst ablehnt!
        Als Hellseher brauchen wir sie auch nicht mit Ihrer Aussage: “ Dieses Dogma steht allerdings noch aus, doch es wird in Bälde kommen.“
        In Bälde wird höchstens der nächste Schwindel von Medjugorje kommen, aber Sie haben über sämtliche Dogmen nichts zu bestimmen!

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    • @Vitellia: Die Meinungen darüber gehen wieder einmal stark auseinander…Gott allein kennt die Wahrheit. Sogar der Jesuiten-Orden war historisch schon einmal vom Vatikan verboten und aufgelöst. Und auch die Templer wurden damals zu Unrecht verfolgt, aus weltlicher Macht- und Gewinn-Gier, zumindest was deren Mehrheit und deren Oberhaupt betraf usw.

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      • Vitellia sagt:

        Dieser Aussage stimme ich zu:
        „Das größte unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.“

        Jean Paul (1763 – 1825)
        ——————

        Was Menschen mir erzählen, welche Erscheinungen sie hatten, muss ich nicht glauben!
        Ich glaube überhaupt nicht an Wunder und Erscheinungen, Esoterik.

        Wir haben unseren Glauben an Gott und die Marienverehrung und können immer zu Maria beten und in die Maiandachten gehen.
        Fertig.
        Was mir Andere erzählen, wie auserkoren sie waren und Erscheinungen hatten, sollen sie erzählen, wem sie wollen. Ich lehne es ab.
        Menschen können sich viel einbilden mit übertriebener Marienverehrung.
        Gott ist der Höchste!
        Dann kommt Maria seine Mutter, die ohne Sünden war, auch ohne Erbsünde geboren wurde.
        So eine Größe soll dann allen möglichen Leuten dauernd erscheinen und Botschaften hinterlassen.
        Seltsam, warum nie einem Papst?
        Aber Kindern, drei Hirtenkindern in Fatima. Glaubt es doch selber!

        Könnten das heute noch Kinder aus einer frommen kath. Familie erzählen??
        Auch damals war der Unterricht in der Schule und zu Hause die Hausaufgaben wichtig und nicht Erscheinungen.
        Aber auf einem Feld waren die drei Kinder. Wo waren ihre Eltern, die es mit erlebt haben?
        Das war damals üblich, dass Kinder auf dem Feld mithalfen, z. B. bei der Kartoffelernte, wenn ihre Eltern Bauern waren. Anstatt zu verkünden, ihnen sei dort die Jungfrau Maria erschienen und habe mitgeteilt, künftig an jedem 13. des Monats an diesen Ort zurückzukommen usw.

        Klar, heute ist Freitag, der 13. Was haben früher, auch ohne Maria, die Leute alles erzählt, der Tag würde Unglück bringen?
        Egal, was alles geglaubt wurde und wie viele Schaulustige es in Fatima gab und das erwartet haben, was die Kinder erzählt hatten. An Fatima gibt es berechtigte Zweifel, auch was die Daten anging, wann ein Schreiben gelesen werden sollte und was passieren würde. Religionswissenschaftler sind der Sache auf den Grund gegangen.

        Ein Unsinn auch, Wunderheilungen, die mitgeteilt werden.
        In der Medizin sind Spontanheilungen bekannt, aber nie bei schweren Krankheiten wie Krebs, wenn er schon fortgeschritten ist mit Mikrometastasen, die größer werden usw.
        Da aber jeder Mensch ganz andere Gene hat, sind bei anderen Krankheiten auch spontane Heilungen möglich.
        So manche dieser Spontanheilungen konnte man einige Jahre später erklären, als die medizinische Forschung schon weiter war!

        Lebt Euren Glauben an Gott und betet zu Maria, dann braucht Ihr nicht Menschen mit ihren Sünden – im Gegensatz zu Jesus, der Wunder wirkte – die Euch von Wundern erzählen und Erscheinungen, was ihnen angeblich Maria gesagt hat.

        Ich glaube viel eher, wenn das Maria wollte, hätte sie es einem Papst mitgeteilt und nicht Kindern. Der Papst würde es dann offiziell auch allen Katholiken mitteilen.
        Mir ist aber kein Papst bekannt, der behauptet hat, Maria sei ihm erschienen und welche Botschaft sie ihm hinterlassen hat.

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  13. Claus Stephan Merl sagt:

    Natürlich sind diese Marienwunder Unsinn wie es auch der ganze Marienkult ist. Aber zu behaupten, Zeichen und Wunder seien unwichtig, ist biblisch unhaltbar:

    „Diese Zeichen aber werden denen folgen, welche glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufnehmen, und wenn sie etwas Tödliches trinken, so wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. … Jene aber gingen aus und predigten allenthalben, indem der Herr mitwirkte und das Wort bestätigte durch die darauf folgenden Zeichen.“ (Markus 16, 17-18 und 20)

    Das ist ein klarer Hinweis, dass biblisch verstandener Glaube und die Verkündung des unverfälschten Evangeliums rar geworden sind, obwohl Gottes Absichten andere sind. Gott möchte echten Glauben und echte Verkündigung mit Zeichen und Wundern unterstützen.

    Es gibt natürlich nachgeäffte „Wunder“, die nicht von Gott sind. Diese gibt es aber nur, weil es das Original gibt. Das ist wie mit Geldfälschungen. Niemand würde gefälschte Geldscheine herstellen, wenn es keine echten gäbe.

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    • Stjepan Vucina sagt:

      Hallo Herr Merl,

      wie kommen Sie darauf, dass der „Marienkult“, wie Sie es abwertend nennen, Unsinn ist. Das, was Sie als „Marienkult“ und „Unsinn“ betiteln, ist biblisch prophezeit, und auch die vom Heiligen Geist „getriebene“ hl. Elisabeth, des Täufers Mutter, hat den „Marienkult“ betrieben, als sie nicht nur Jesus pries, sondern im gleichen Zuge Maria. Sie hingegen behaupten hier etwas, ohne es biblisch zu begründen.

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    • @Claus Stephan Merl:

      Ich möchte Sie gerne darauf hinweisen, dass Jesus Christus Maria laut Neuem Testament am Kreuz nach den damals dafür gebräuchlichen Worten – dem damaligen jüdischen Recht nach! – zur Adoptiv-Mutter des Apostel Johannes machte. Bzw. den Apostel Johannes als Jünger, der Jesus am meisten liebte und den dieser deswegen auch am meisten zurücklieben konnte, zum Adoptiv-Sohn Marias und damit zu Jesu Christi Adoptiv-Bruder. Er hätte dies wohl kaum getan, wenn Maria und Johannes beide bedeutungslos gewesen wären! Und Maria ist laut einer Prophezeiung des Alten Testamentes die „neue Eva“, so wie Jesus Christus als „Menschensohn“ und „Messias“ und Anthropos der „neue Adam“ war und ist!

      Da sich viele Marien-Erscheinungen als detailgetreues Abbild der „Sonnenfrau“ im Neuen Testament zeigen, kann Maria als Abbild des Heiligen Geistes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im Neuen Testament gedeutet werden – bzw. als dessen Abglanz. Der Heilige Geist wirkte und wirkt ganz offensichtlich in und durch Maria.

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