CSU beschließt zusätzliches Familiengeld auch für einkommensschwache Eltern

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat mit ihrer Mehrheit das neue Bayerische Familiengeld beschlossen. Ab 1. September erhalten in Bayern alle Familien mit ein- und zweijährigen Kindern das neue Familiengeld – unabhängig von ihrem Einkommen und völlig unbürokratisch. 

Das Familiengeld hatte Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner Regierungserklärung im April angekündigt. Eltern mit ein- und zweijährigen Kindern erhalten für ihr erstes und zweites Kind jeweils 250 Euro monatlich pro Kind. Ab dem dritten Kind sind es jeweils sogar 300 Euro monatlich.

Die neue Leistung bekommen auch Eltern, die bisher weder Betreuungsgeld noch Landeserziehungsgeld erhalten haben.

„Bayern ist damit das einzige Bundesland, das eine solche Familienleistung anbietet“, erklärt Joachin Unterländer, der familienpolitische Sprecher der CSU-Fraktion:

„Das Familiengeld wird unbürokratisch ausgezahlt: Wer in Bayern Elterngeld beantragt hat und bewilligt bekam, muss keinen gesonderten Antrag stellen. Für 98 Prozent der Eltern ist damit kein Tätigwerden erforderlich. Sie erhalten das Familiengeld automatisch ausgezahlt.“

Das Familiengeld kommt auch bei einkommensschwächeren Familien an, denn es soll nicht auf existenzsichernde Sozialleistungen  angerechnet werden.

 

 


2 Kommentare on “CSU beschließt zusätzliches Familiengeld auch für einkommensschwache Eltern”

  1. Vitellia sagt:

    Finde ich nicht gut, nur in Bayern
    und:
    Dieses Familiengeld ist nur eine gute Sache für einkommensSchwache Familien und nicht für einkommensStarke Familien. Deshalb sollte es eine Grenze des Einkommens geben, um nicht sinnlos Geld rauszuschmeißen.
    Auch für Politiker in Bayern und ihre Staatssekretäre oder ihre erwachsenen Kinder, die ebenfalls nicht arm sind und ihre Kinder auch ohne dieses Geldgeschenk großziehen können.
    Das gilt auch für die vielen Ärzte in Bayern und die erwachsenen Kinder der Oberärzte und Chefärzte in den Kliniken.
    Sämtliche Professoren an den bayr. Universitäten, ihre erwachsenen Kinder sind auch nicht arm und brauchen kein zusätzliches Geld für ihre Kinder.

    Die Banker! Hypobank usw.
    Unter „Finanzplatz Bayern“ liest man: „Bayern mit seinem Zentrum in München ist einer der bedeutendsten Finanzplätze Europas.“

    Manager und viele Ingenieure in der Autobranche, die bei BMW gut verdienen.
    Die Wirte vom Oktoberfest sind auch keine armen Leute.

    Selbst Fußballer, die Millionen verdienen, bekommen für ihre Kinder dieses Geld!

    Und natürlich bekommen nur die Bayern diese Wohltaten, dass sich Söder gut ausstellt.
    So sind Politiker, sie denken nur an ihre Wahl und an eigene Vorteile.

    Hier sieht man den Schwindel mit der Doppelpartei CDU/CSU, die der Merkel genauso nützt wie dem Seehofer.
    Die CSU kann man nur in Bayern wählen. Sie ist aber in der Regierung und bestimmt über ganz Deutschland mit!
    In ganz Deutschland bekommen aber einkommensschwache Familien dieses Geld nicht, nur in Bayern.

    Das ist Wählerbetrug, grundsätzlich!
    Wer die CDU wählt, hat nicht die CSU gewählt und muss nicht Seehofer dazu bekommen.
    Wer in Bayern Seehofer will, bekommt die Merkel dazu, auch wenn er sie nicht will.

    So ein Unfug, die CSU sollte eine eigene Partei sein, die man in jedem Bundesland wählen
    kann oder nicht, wie andere Parteien auch.

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    • Guten Tag,
      es versteht sich am Rande, daß die BAYERISCHE Landesregierung nur für BAYERN beschließen kann, nicht für ganz Deutschland. Von daher können Sie dieses Familiengeld zwar kritisieren, wenn Sie wollen, aber es ist völlig unsinnig, hier „Wählerbetrug“ zu unterstellen mit Hinweis auf die Beschränkung auf Bayern.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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