Anschlag auf AfD-Büro in Cottbus – vor zwei Wochen wurde die Synagoge beschmiert

AfD fordert mehr Einsatz gegen Linksextremismus

In der Nacht vom Sonntag zum heutigen Montag wurde das Gemeinschaftsbüro der Brandenburger AfD-Bundes- und Landtagsabgeordneten in Cottbus mit Farbbeuteln attackiert.

Nachdem vor zwei Wochen im Umfeld des Büros Häuser und auch eine Synagoge mit dem Schriftzug „FCK AFD“ verunstaltet wurden, flogen dieses Mal mehrere schwarze und lilafarbene Farbbomben gegen Frontscheibe, Fensterbretter und Außenwände des Büros in der Mühlenstraße. Die Mitarbeiter des Büros haben bei der Polizei Anzeige erstattet (AZ: V10-109-7545).

Dazu teilt der Sprecher der Landesgruppe Brandenburg im Deutschen Bundestag, Steffen Kotré, mit:

„Wer noch immer glaubt, Linksextremismus sei ein aufgebauschtes Problem, macht sich an der Zerstörung unserer demokratischen Kultur mitschuldig. Ich empfehle der Stadt Cottbus dringend ein Förderprogramm gegen Linksradikalismus, an dem wir uns gerne beteiligen werden.“

Der Potsdamer AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer ergänzt:

„Das ist vermutlich die Tat orientierungsloser Menschen, bei denen Elternhaus und Schule völlig versagt haben. Politik und Gesellschaft dürfen hier nicht wegschauen, sondern müssen jede Form der Gewalt verurteilen.

Hier sind insbesondere die Medien gefordert, die Straftaten und Angriffe gerne unter den Tisch fallen lassen, wenn es politisch opportun ist. Die Behörden müssen die Angriffe schnell aufklären und für die Sicherheit des Bürgerbüros in Cottbus sorgen.“

 


Trauer um Hatidža Mehmedović, die über den Massenmord von Srebrenica aufklärte

Zum Tod der Präsidentin der angesehenen Organisation „Mütter von Srebrenica“, Hatidža Mehmedović, erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

Frau Mehmedović war eine unermüdliche Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit. Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit waren ihre Mission. Sie hat den vielen tausend Opfern des Völkermords von Srebrenica eine Stimme gegeben.

Ohne sie wäre manche Wahrheit nicht ans Tageslicht gekommen und viele Opfer hätten bis heute keinen Namen.

Sie war ein Stachel im Fleisch derjenigen, die bis heute versuchen, schwerste Kriegsverbrechen unter den Teppich zu kehren und Geschichte umzuschreiben. Das gilt für Täter ebenso wie nationalistische Politiker in der Region oder die Ignoranz von Vertretern der internationalen Gemeinschaft. Sie bleibt ein Stachel im Fleisch der Leugner, der Gleichgültigen und der Relativierer des Völkermords von Srebrenica. 

Mit dem Tod von Hatidža Mehmedović ist eine wichtige Stimme der Gerechtigkeit für immer verstummt. Ihre Zuneigung zu den Opfern, Ihr Mut und Ihre Ausdauer haben imponiert. Ihr Lebenswerk für Aufarbeitung und gegen das Leugnen hat Früchte getragen, ist aber bei weitem nicht erledigt, sondern ist Auftrag für die Zukunft.


Heute feierte Bischof Algermissen ein Jahresgedächtnis für Dyba im Fuldaer Dom

Der letzte Sekretär Dybas ebenfalls plötzlich verstorben

Gemeinsam mit dem Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ sammelt unser Christoferuswerk (CHR) bislang mehrere tausend Unterschriften für eine Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba.

Auch in den letzten Tagen haben wir diesen Aufruf beim Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda wieder an unserem CHR-Stand ausgelegt und einige Dyba-Plakate an der Stellwand angebracht.

Auch am offiziellen Empfangs-Tisch des Forum Deutscher Katholiken lag die Unterzeichner-Liste für eine Seligsprechung Dybas aus. 

Der jährliche Glaubenskongreß, der meist in Dybas einstiger Bischofsstadt veranstaltet wird, erinnert gerne an diesen bekenntnisfrohen Oberhirten, der sich nicht scheute, dem Zeitgeist die Zähne zu zeigen, was ihm wütende Attacken von linker Seite einbrachte – einschließlich Bedrohungen und Gewalt auf offener Straße (z.B. in Marburg).

Viele Leute, die sich in unsere Dyba-Liste eintrugen, haben gleich darauf hingewiesen: „Am Montag ist der Todestag von Bischof Dyba, nicht vergessen!“ – Nein, nicht nur wir gedenken am 23. Juli stets dieses großartigen Gottesmannes, auch im Bistum Fulda ist dieser glaubensstarke Oberhirte unvergessen.

Stets wird am 23. Juli im Hohen Dom ein Pontifikalamt für Dr. Dr. Johannes Dyba zelebriert; das Jahresgedächtnis gilt zugleich der  – genau am selben Tag, aber etliche Jahre später – verstorbenen Mutter von Bischof em. Heinz Josef Algermissen, dem Amtsnachfolger Dybas.

Auch diesmal feierte der Bischof diese Gedenkmesse in Konzelebration mit einigen Priestern.

Erzbischof Dyba starb am 23. Juli 2000 ganz plötzlich und unerwartet; es war damals von Herzversagen die Rede. Noch am Abend vor seinem nächtlichen Heimgang in die Ewigkeit hatte er mit seinem Sekretär Ulrich Schäfer Boccia gespielt. Am Nachmittag besuchte er noch eine Hochzeit von Verwandten. Am nächsten Morgen  – einem Sonntag – wurde er von seiner Haushälterin tot aufgefunden – und die glaubenstreue katholische Welt versank in tiefe Trauer, nicht allein in Deutschland, auch weltweit, vor allem im Vatikan, Österreich, Südtirol, der Schweiz etc.

Dieses erschütternde Ereignis geschah vor 18 Jahren.

Am 18. Juli dieses Jahres verstarb – ebenfalls völlig überraschend und zum Entsetzen vieler Gläubiger –  der bereits erwähnte Sekretär von Bischof Dyba, der Priester Ulrich Schäfer, Pfarrer von Somborn. Er war 50 Jahre alt, genau 20 Jahre jünger als Dyba einst an seinem Todestag. Auch dieser in seinen Gemeinden sehr geschätzte Priester der Schönstattbewegung hinterläßt eine große Lücke in seinen Pfarreien.

Pfarrer Schäfer war zu einem Requiem erwartet worden. Da er sich nicht blicken ließ, schauten aufmerksame „Schäflein“ im Pfarrhaus nach – und sahen dort, daß der Geistliche schon tot war. Die Polizei beschlagnahmte den Leichnam. Näheres ist uns bislang nicht bekannt.

Der seeleneifrige Pfarrer Schäfer wird am Donnerstag, dem 26. Juli, in St. Anna (Pfarrkirche Somborn) aufgebahrt und am Freitag, 27. Juli, in Eichenzell beerdigt. Davor wird das Requiem (Seelenamt) um 14 Uhr gefeiert.

 


Israelischer Soldat an Gazagrenze erschossen

Am Freitag (20.7.) brachen erneut gewalttätige Ausschreitungen von Palästinensern an verschieden Stellen am Grenzzaun des Gazastreifens aus. Dabei wurden Sprengsätze auf Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) geworfen und Scharfschützen schossen auf ZAHAL-Truppen.

Am südlichen Gazastreifen wurde der Soldat Aviv Levi (siehe Foto) durch einen Schuss in den Brustkorb schwer verletzt. Er verstarb kurz darauf im Alter von 21 Jahren.

Als Reaktion auf den Tod des Soldaten und die Gewalt am Grenzzaun führte die israelische Luftwaffe (IAF) Angriffe auf acht Militärposten der Hamas im Gazastreifen durch.

Die Hamas feuerte Raketen auf israelische Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens. Zwei Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen. Bei den darauffolgenden Luftschlägen der IAF waren 60 militärische Hamas-Ziele in den Hauptquartieren von drei Hamas-Bataillonen in Khan Yuni, al-Bureij und Zaytun das Ziel.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Polizei begrüßt erfolgreichen Schlag gegen Organisierte Kriminalität in Berlin

Die Berliner Staatsanwaltschaft sei mutig und entschlossen vorgegangen, so das erste Fazit des Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt.

Die vorläufige Sicherstellung von 77 Immobilien, die möglicherweise mit Geldern aus kriminellen Machenschaften finanziert wurden, sei ein erster, wichtiger Erfolg im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität (OK).

BILD: Buchtitel von Polizeichef Wendt: „Deutschland in Gefahr“

In Berlin erklärte Rainer Wendt dazu:

„Gute Nachrichten sind selten genug, deshalb darf man diese besonders hervorheben. Die seit vergangenem Jahr vorhandenen Möglichkeiten der vorläufigen Sicherstellung von Vermögenswerten, die möglicherweise mit Geldern aus kriminellen Handlungen finanziert worden sind, wurden von der Berliner Staatsanwaltschaft mutig und entschlossen angewendet.

Die sorgfältige Vorbereitung eines solchen Schlages gegen die OK ist umso wichtiger, als nunmehr etliche Anwälte gegen diesen Schritt Sturm laufen und alle juristischen Möglichkeiten nutzen werden, die Bemühungen der Staatsanwaltschaft ins Leere laufen zu lassen.

Es bleibt zu hoffen, dass die gesammelten Beweise auch die Gerichte überzeugen können, das wird sicher noch eine erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.

Schon jetzt aber lässt sich feststellen, dass die Ermittlungsbehörden bereit und in der Lage sind, gesetzliche Befugnisse auch zu nutzen und den Kampf gegen Organisierte Kriminalität keinesfalls aufgegeben haben.

Wir haben immer gesagt, dass die schwächste Stelle in den Strukturen der OK deren Gewinne sind, die sie weder genießen noch vermehren können, wenn sie nicht in den offiziellen Wirtschaftskreislauf einfließen. Es war richtig, dass der Gesetzgeber mit dem Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung an dieser Stelle eingegriffen hat, dem Vorbild anderer Länder folgend.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-bewaehrungstest-fuer-gesetzliche-neuregelung-zum-vermoegenseinzug-bei-kriminellen/


Der Fall Özil verdeutlicht die Grenzen der Integrations-Schwärmerei

Zu dem von zahlreichen Beschwerden und Vorwürfen begleiteten Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erklärt die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Mit seiner Abschiedstirade erweist sich Mesut Özil als typisches Beispiel für die gescheiterte Integration von viel zu vielen Einwanderern aus dem türkisch-muslimischen Kulturkreis. Durch sein Huldigungsfoto mit Erdogan hat er der ganzen Welt unverblümt mitgeteilt, dass er sich trotz aller genossenen Vorteile und Privilegien nicht mit Deutschland identifizieren kann und will.

Damit hat er nicht nur seine Förderer vor den Kopf gestoßen, sondern auch Millionen Fans enttäuscht. Statt seinen Fehler einzusehen, setzt er sich jetzt in die Schmollecke und beschimpft jeden Kritiker pauschal als ‚Rassisten‘.

Nachdem er von Politik und Fußballbund als Musterbeispiel gelungener ‚Integration‘ hochgejubelt und missbraucht wurde, nimmt ihn die Migrationslobby jetzt als Kronzeugen für den angeblich allgegenwärtigen ‚Rassismus‘ der Deutschen in Anspruch. Für beide Rollen ist Mesut Özil nicht zu gebrauchen.

Peinlich für den DFB sind nicht die albernen ‚Rassismus‘-Vorwürfe Özils, sondern dass die vielgerühmte ‚Integration‘ nicht einmal bei verhätschelten Fußball-Millionären richtig funktionieren will. Vielleicht dämmert dem einen oder anderen Verbandsboss jetzt die Erkenntnis, dass die Politisierung des Sports und sein Missbrauch als Propagandavehikel der Multikulti-Ideologie doch keine so gute Idee war.“

Deutsch-jüdischer Historiker Wolffsohn zur Rassismus-Keule Özils: https://www.bild.de/politik/inland/mesut-oezil/wolffsohn-kommentar-zu-oezil-56411282.bild.html

 


„Freude am Glauben“ in Fulda: Weihbischof Schneider feierte die Abschlußmesse

Von Felizitas Küble

Am Sonntag, dem 22. Juli, fand der dreitägige Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda seinen krönenden Abschluß in einem Pontifikalamt im Dom zu Fulda, das von Weihbischof Athanasius Schneider und einigen Priestern am frühen Nachmittag gefeiert wurde (siehe Fotos).

Die Geistlichen zelebrierten den sog. „römischen Kanon“, das erste eucharistische Hochgebet, das dem überlieferten Ritus („alte Messe“) am nächsten steht.

Das Pontifikalamt zur Eröffnung hielt der kürzlich in den Ruhestand getretene Fuldaer Bischof Heinz-Josef Algermissen.

Weihbischof Schneider sprach am Sonntag-Vormittag in einem Vortrag über die Eucharistie als Sakrament und Kraftquelle.

Athanasius Schneider ist rußlanddeutscher Herkunft und seit langem für seine klare Sprache und seine theologisch konservativen Positionen bekannt. Er amtiert als Weihbischof des Erzbistums Astana in Kasachstan. Im benachbarten Kirgisien wurde er 1961 als Sohn schwarzmeerdeutscher Eltern geboren, die von den Sowjets nach Zentralasien verschleppt worden waren.

1973 gelangte die Familie nach Baden-Württemberg. Nach seiner Priesterweihe promovierte er in Rom über Patristik (er wurde Doktor über die Zeit der Kirchenväter). 2011 ernannte ihn Papst Benedikt zum Weihbischof des Erzbistums Astana.

Der profilierte Würdenträger spricht neben seiner deutschen Muttersprache fließend Englisch, Russisch, Italienisch und Portugiesisch, er beherrscht Latein und Griechisch. Auf deutsch erschienen seine Publikationen u.a. im Dominus-Verlag und im Verlag Media Maria.

Bei seiner Predigt in dem mit zahlreichen Meßbesuchern überfüllten Dom betonte Weihbischof Schneider ein Leitwort aus der frühen Kirche: „Christ, erkenne Deine Würde!“  – Das gelte auch für den Gläubigen als „Soldat Christi“, als Bekenner und Streiter für Gott und sein Reich. Der Name „Christ“ weise bereits darauf hin, daß wir zur Nachfolge Christi berufen sind und seine Botschaft in Wort und Tat bezeugen sollen.

Nicht ohne Grund wird die Kirche auf Erden als „streitende Kirche“ bezeichnet, denn sie steht in Kämpfen und Auseinandersetzungen nicht nur mit irdischen Gegnern, sondern auch mit Anfechtungen aus den eigenen Reihen.

Der Bischof wies darauf hin, daß sich die Katholiken der ersten Jahrhunderte in der Zeit der Verfolgung keineswegs in die Katakomben zurückgezogen hätten. Hier würden teils unzutreffende Vorstellungen existieren. Die frühe Christenheit nutzte die Katakomben als Begräbnisstätten, nicht als Fluchtpunkt vor der feindlichen Welt.

Vielmehr hätten die Gläubigen damals trotz aller Verfolgung mitten in ihrer Herkunftswelt gelebt, ihre Berufe ausgeübt, sie waren auf den öffentlichen Straßen und Plätzen anzutreffen, sie lebten keineswegs abgeschottet, sondern stets präsent und zugänglich für ihre Umwelt.

Durch die Firmung werden die Katholiken, so erläuterte der Weihbischof weiter, besonders zum Bekenntnis des Glaubens und zum Kampf für das Gottesreich berufen und bestellt. Dieses Sakrament bestärkt sie in ihrer Aufgabe, Salz der Erde zu sein. Die Immaculata, die makellos empfangene Jungfrau Maria, habe sich als Siegerin über die Irrlehren und als Hilfe der Christen erwiesen.