Staatsknete für Islamisten und Israelhasser

Beatrix von Storch

Es klingt nach einem schlechten Scherz, steht aber schwarz auf weiß in einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der AfD-Fraktion:

Ausgerechnet die von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gesteuerte DITIB erhielt im letzten Jahr Fördermittel der Bundesregierung mit dem Zweck: „Akzeptanz fördern – Loyalität stärken – Migration akzeptieren – Anerkennung zeigen – Neues annehmen: Faktenwissen über gelungene Integration vorurteilsbelasteten Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft vermitteln“.
 
Wie jeder weiß, fungiert die DITIB als verlängerter Arm des türkischen Despoten Erdogan in Deutschland. Nach dem sog. Putschversuch in der Türkei 2016 bespitzelten DITIB-Imame im Auftrag des türkischen Geheimdienstes Landsleute in Deutschland, die als Anhänger der Gülen-Bewegung oder als regimekritisch verdächtigt wurden.

Obwohl die DITIB im Sinne Erdogans für einen repressiven Staatsislam steht, erhielt sie 2017 auch aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Zuwendungen für die „Stärkung der Jugendarbeit“ und die „Errichtung einer Präventionshotline für DITIB Gemeinden im gesamten Bundesgebiet“.
 
Wie die Bundesregierung behauptet, fördert dieses Programm „zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen jede Form des Extremismus“. Tatsächlich dient es ideologischer, vor allem multikultureller Indoktrinierung. Davon profitieren neben zahlreichen linksradikalen Initiativen sogar Islamisten.
 
Neben der DITIB wurden 2017 auch der Zentralrat der Muslime (ZMD) und die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland (IGS) bezuschusst. Der ZMD hat Verbindungen zur Muslimbruderschaft und die IGS zu den iranischen Ajatollahs. Die IGS ist eng mit dem Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) verbunden, das den sog. „Al-Quds-Marsch“ unterstützt, der die Vernichtung Israels propagiert. Trotzdem erhielt die IGS von der Bundesregierung Projektmittel zur Prävention von „religiös begründeten Extremismus“.
 
Der Bock wird zum Gärtner gemacht, die Warnungen sachkundiger Kritiker ignoriert. Mit solchen Partnern wird es den von Innenminister Seehofer gewünschten „deutschen Islam“ nie geben können. Das bestätigte nun Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime (ZMD), der kürzlich auf Twitter schrieb, dass es nur einen einzigen Islam gebe. Aber dieser Islam gehört nicht zu Deutschland.


CRISPR/Cas9: EuGH schützt Verbraucher vor Gentechnik – aber auch Embryonen?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Mittwoch entschieden, dass auch neue Verfahren aus der Genom-Intervention wie die Genschere CRISPR/Cas9 unter die EU-Freisetzungsrichtlinie über die absichtliche Freisetzung genetisch veränderter Organismen in die Umwelt fallen.

Bislang waren Methoden, bei denen kein fremdes Erbgut in den Organismus eingebracht wurde, von der europäischen Regelung ausgenommen. Dies galt aber vor allem für Chemikalien oder radioaktives Material, da zur Zeit der Festlegung der Richtlinie noch keine Verfahren wie CRISPR/Cas9 verfügbar waren.

Pressesprecherin Susanne Wenzel (siehe Foto: Mitte) von den Christdemokraten für das Leben (CDL) erklärt dazu:

„Der EuGH hat in sein richtungsweisendes Urteil unter anderem damit begründet, dass die Risiken für Mensch und Umwelt derzeit nicht absehbar seien. Europaweit hatten Umweltorganisationen angemahnt, dass es für die genmanipulierten Pflanzen bislang keine „umfassenden individuellen Risikobewertungen“ gibt und die Folgen dieser Genmanipulation nicht absehbar sind.

Das Urteil wurde allgemein als ein deutliches „Bekenntnis zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit“ gewürdigt. Aber auch die deutschen Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft erklärten in Stellungnahmen zur Gerichtsentscheidung, es dürfe keine „Einführung der Gentechnik durch die Hintertür“ geben und dass „der gesundheitliche Verbraucherschutz immer an erster Stelle“ stehe.

Nun muss auch Obst und Gemüse, das aus den mit CRISPR/Cas9 manipulierten Pflanzen gezogen wurde, im Handel entsprechend gekennzeichnet werden. Nach Experteneinschätzung führt dies in Deutschland zur Unverkäuflichkeit der veränderten Produkte, da die Verbraucher hierzulande genmanipulierte Lebensmittel ablehnen.

Mit CRISPR/Cas9 kann aber nicht nur die DNA bei Pflanzen und Tieren verändert werden, sondern auch das Genom des Menschen. Mittels Genschere erzeugte Manipulationen sind vererbbar auf die nächste und die kommenden Generationen. Auch beim Menschen sind die Risiken und möglichen Schäden noch nicht absehbar, wie erst Studien kürzlich zeigten. Die Heilsversprechen von CRISPR/Cas9 sind schlicht unseriös.

Genmanipulationen am Mais oder bei Lebensmitteln und Tieren empören die Menschen völlig zu Recht und führen zu wütenden Protesten. Bei Manipulationen am menschlichen Genom aber geht es um den Menschen selbst und die nächsten Generationen! Wo bleiben hier Empörung und Protest?

Es hat den Anschein, als stehe der Verbraucherschutz höher als der Schutz des Menschen. Wird es künftig auch eine Kennzeichnungspflicht für Menschen geben, deren DNA manipuliert wurde?

Während in Deutschland derartige Geninterventionen durch § 5 Embryonenschutzgesetz verboten sind, wird weltweit und in Europa vor allem in England durchaus eifrig an Embryonen mit CRISPR/Cas9 geforscht. Pro Versuch werden dabei 20 bis 30 Embryonen „verbraucht“, das heißt getötet.

Aus Sicht der CDL ist es nicht nur wünschenswert, sondern sogar dringend geboten, dass derartige Eingriffe in die menschliche DNA generell untersagt und den Forschern hier klare ethische und rechtliche Grenzen aufgezeigt werden.“

Die CDL im Internet: www.cdl-online.de


Medjugorje: Ortsbischof Peric bestreitet weiter die Echtheit der „Marienerscheinungen“

Ratko Perić, der Bischof des Bistums Mostar in Bosnien-Herzegowina, auf dessen Gebiet sich die Erscheinungsstätte Medjugorje befindet, verneint weiterhin die Echtheit der dortigen Erscheinungen, wie „katholisch.de“ (das Portal der Deutschen Bischofskonferenz) gestern meldete.

Laut einem Bericht der Diözese Mostar hat Bischof Peric dem polnischen Vatikan-Visitator Henryk Hoser in einem einstündigen  Gespräch mitgeteilt, daß er die Medjugorje-Botschaften  ebenso wie sein Amtsvorgänger Pavao Zanic nicht für glaubwürdig hält. An der Unterredung nahm auch der Apostolische Nuntius teil.

Peric betonte, daß die endgültige Entscheidung über die Echtheits-Frage beim Papst liege. 

Der emeritierte Erzbischof Hoser ist derzeit im Auftrag des Papstes mit der „pastoralen Begleitung der Pfarrei und der Pilger“ von Medjugorje beauftragt. Er hatte in der Vergangenheit angemerkt, daß aus seiner Sicht einige der allerersten Erscheinungen anerkannt werden könnten. 

Bischof Peric lehnt diese Auffassung weiter eindeutig ab. Er hält alle – sage und schreibe  – 47.000 Marienerscheinungen von Anfang an bis heute für nicht übernatürlich – einschließlich der anfänglichen Phänomene ab 24. Juni 1981. Ebenso wie sein Vorgänger Zanic verweigert er die Anerkennung von Medjugorje als Wallfahrtsort der Diözese Mostar.

Abschließend heißt es in dem Bericht auf „katholisch.de“: „Auch der Vatikan steht den angeblichen Erscheinungen skeptisch gegenüber.“  – Dies gilt vor allem für Papst Benedikt, der sich  mehrfach in Interviews kritisch über jene Ereignisse äußerte und sich hinter den jeweiligen Ortsbischof stellte.