Lebensrechtler-Gebetszug in Salzburg

Weit über 100 engagierte Menschen nahmen in Salzburg am Mittwoch (Werktag!), den 25.7.2018, an dem Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ bei strahlendem Sommerwetter teil. Moderiert wurde der Gebetszug von Wolfgang Hering, dem Vorsitzenden von EuroProLife.

In einer würdigen Trauerzeremonie wurden Rosen in die Salzach fallen gelassen, wobei jeweils eine Rose stellvertretend für 10 getötete ungeborene Kinder stand.

Die Gesangsbegleitung, besonders vor der Trauerzeremonie und während der Abschlusskundgebung, war außerordentlich schön. Zum Abschluss der Kundgebung erhielten wir von einem teilnehmenden katholischen Priester den Segen.

Ein kleines Grüppchen von ca. 10 Gegendemonstranten versuchte am Anfang, den Gebetszug zu stören und sich ihm entgegen zu stellen. Schnell und beherzt sorgte die Polizei dafür, dass dieses Grüppchen in seine Grenzen gesetzt wurde.

Herzlichen Dank an die Polizei – und für die Organisation, Durchführung und Leitung dieses eindrucksvollen Gebetszuges an Wolfgang Hering aus München, an alle Mitwirkenden und Teilnehmer/innen, die z.T. von weit her (u.a. aus Südtirol) angereist waren.

Quelle und Video der Prozession hier: https://www.youtube.com/watch?v=i5Cxq2kA1nc


Westlicher Neokolonialismus in Afrika durch Abtreibung und Verhütungspolitik

Mythos „Bevölkerungxeplosion“ führt in die Irre

Afrika wird heute wieder kolonialisiert – nicht durch Armeen, sondern durch westliche Regierungen und humanitäre Organisationen, die sexuelle Befreiung, Geburtenkontrolle und Abtreibung propagieren. Das ist die Überzeugung der Medizinerin und Autorin Obianju Ekeocha (siehe Foto).

Diese neue Form der Kolonialisierung gründe in einem Herrschaftsdenken, wie Ekeocha in ihrem Buch «Target Africa: Ideologischer Neo-Kolonialismus im 21. Jahrhundert» beschreibt, wobei auch obskure Geldströme und politische Absichten hinter viel westlicher Entwicklungshilfe stecken.

Ekeocha stammt aus Nigeria und lebt heute in London. Alles begann, als Melinda Gates, die Gattin von Bill Gates, 2012 mit einem Fünf-Milliarden-Entwurf zur Empfängnisverhütung für Afrika auftrat. Ekeocha schrieb Melinda Gates, dass sie als nigerianische Katholikin dergleichen weder wolle noch nötig habe. Was Afrikaner brauchten, seien gute Gesundheitssysteme, Nahrungsprogramme für Kinder und bessere Bildungsmöglichkeiten.

Fast alle «Hilfsprogramme» des Westens gründen auf dem Gedankengang «Klimakatastrophe – weniger Nahrung – immer mehr Menschen – Bevölkerungsreduktion ist nötig». Basierend auf dem Buch von Paul Ehrlich «Die Bevölkerungsbombe» von 1968, dessen Katastrophen-Voraussagen nie eintrafen, setzen all diese Lösungsvorschläge bei der Kontrolle weiblicher Fruchtbarkeit an.

Das habe 1994 begonnen, als auf einer Konferenz in Kairo definiert wurde, dass auch Pillen und Mittel zur Geburtenkontrolle für afrikanische Länder als Entwicklungshilfe gelten.

Obianiju Ekeocha ist Biomedizinerin und spezialisiert in Hämatologie. 2013 gründete sie «Culture of Life Africa», um die verhängnisvolle Verbindung zwischen  Abtreibungsindustrie und Entwicklungshilfe zu dokumentieren.

Die Katholikin schreibt: «Unsere kulturellen Standards sagen uns, dass eine Abtreibung ein direkter Angriff auf das menschliche Leben ist. Wenn man also eine afrikanische Frau überzeugen will, dass Abtreibung etwas Gutes sein kann, muss man ihr zuerst sagen, dass das, was ihre Eltern und ihre Grosseltern glaubten, falsch sei – und das ist Kolonialisierung.»

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/ethik/331261-der_westen_kolonialisiert_afrika_neu.html


Wer auf den Tempel des HERRN vertraut, soll sich auch an Gottes Gebote halten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 7,1-11:

Das Wort, das vom HERRN an Jeremia(s) erging:
Stell dich an das Tor des Hauses des HERRN! Dort ruf dieses Wort aus und sprich: Hört das Wort des HERRN, ganz Juda, alle, die ihr durch diese Tore kommt, um dem Ewigen zu huldigen.
So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Bessert euer Verhalten und euer Tun, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort.
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Vertraut nicht auf die trügerischen Worte: Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN ist hier!
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Denn nur wenn ihr euer Verhalten und euer Tun von Grund auf bessert, wenn ihr gerecht entscheidet im Rechtsstreit, wenn ihr Fremde, Waisen und Witwen nicht unterdrückt, unschuldiges Blut an diesem Ort nicht vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe für ewige Zeiten.
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Freilich, ihr vertraut auf die trügerischen Worte, die nichts nützen.
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Wie? Stehlen, morden, die Ehe brechen, falsch schwören, dem Baal opfern und anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt  – und dabei kommt ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, und sagt: Wir sind geborgen!, um dann weiter alle jene Greuel zu treiben.
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Ist denn in euren Augen dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, eine Räuberhöhle geworden? Also, dann betrachte auch ich es so – Spruch des HERRN.
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Foto: Felizitas Küble

Verfassungsschutzbericht 2017: Linksradikale nehmen zu, Rechtsextremismus gesunken

Islamisten-Bedrohung massiv angestiegen

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den Verfassungsschutzbericht 2017 vorgelegt: „Der Verfassungsschutzbericht zeigt, die Herausforderungen des Jahres 2017 waren komplex und es lässt sich bereits heute sagen, dass die Aufgaben im Jahre 2018 nicht weniger geworden sind.“

„Mit 774 islamistischen Gefährdern zählen wir in diesem Bereich heute so viele Personen wie nie zuvor, denen wir die Begehung schwerer Straftaten zutrauen“, sagte der Innenminister zur anhaltenden Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus. Er erklärte weiter: 

„Wie gehen wir nun damit um? Erstens: Unsere Sicherheitsbehörden beobachten diese Personen genau, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Zweitens: Sobald möglich wird eine strafrechtliche Verfolgung angestrebt. Und drittens ist die konsequente Abschiebung von Gefährdern ein elementarer Baustein für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in Deutschland.

Diese Strategie ist offenbar auch erfolgreich. In einer Reihe von Fällen haben wir im letzten Jahr Anschlagsplanungen aufgedeckt oder Anschlagsvorhaben vereitelt, die sich bereits in einem ganz konkreten Vorbereitungsstadium befanden. Doch bei Abschiebungen von Gefährdern müssen wir noch ein Stück besser werden.“

Laut Verfassungsschutzbericht sind den Sicherheitsbehörden mehr als 1000 Personen bekannt, die sich in Syrien oder dem Irak islamistischen Gruppierungen angeschlossen haben. „Rund ein Drittel dieser Personen sind nach Deutschland zurückgekehrt“, so Seehofer.

Im Jahr 2017 wurde ein Anstieg an antisemitisch motivierten Straftaten festgestellt: „Antisemitische Hetze, egal ob sie rechtsextremen, linksextremen oder islamistischen Ursprungs ist, wird in Deutschland nicht geduldet wird. Antisemitische Vorfälle der letzten Zeit wie die Angriffe auf Kippa-tragende Männer oder antisemitisches Mobbing an Schulen sind inakzeptabel.“

Einen starken Anstieg gab es bei linksradikalen Gewalttaten – insbesondere aufgrund der Gewaltausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg. 2017 habe man 9000 gewaltbereite Linksextremisten gezählt. Dies sei ein neuer Höchststand.

Insgesamt sei die Zahl linksextremistisch motivierter Gewalttaten im Jahr 2017 um 37 Prozent auf 1648 Straftaten angestiegen. Um über 65 Prozent seien die Übergriffe auf Polizeibeamte angestiegen auf 1135 Fälle. Der Innenminister bekräftigte: „Zustände wie in Hamburg dürfen sich in Deutschland nicht wiederholen. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Strafverfolgungsbehörden gegen die Gewalttäter von Hamburg entschlossen vorgehen.“

Im Bereich des Rechtsextremismus seien die Zahlen derjenigen Personen gestiegen, welche sich keinen klassischen, festen Strukturen zuordnen lassen. Im Jahr 2017 schätzte das Bundesinnenministerium die Zahl an Rechtsextremisten in Deutschland auf 13.000 Personen, die weitgehend unstrukturiert seien.

Die Zahl an rechtsextremen Gewalttaten sei von 1.600 auf 1.054 im Jahr 2017 (minus 34 Prozent) gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2018/seehofer-linksextremismus-gestiegen/