Bayerns Industrie auf Erfolgskurs: CSU fordert Steuersenkungen für die Wirtschaft

Der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer hat den jährlichen Industriebericht Bayern vorgestellt und erklärt: 

 „2017 wurden im bayerischen Verarbeitenden Gewerbe wieder hervorragende Werte erreicht. Die knapp 1,3 Millionen Beschäftigten erzielten einen Umsatz von 370 Milliarden Euro.“

Der Anteil der Industrie an der wirtschaftlichen Leistung in Bayern habe sich seit dem Jahr 2000 nochmals um 2,5 % auf aktuell 27,2 % gesteigert.

Während die Beschäftigung von hohem Niveau aus um 1,7 % weiter zunahm, konnte beim Umsatz ein Wachstum von 5,7 % erzielt werden. „Das Verarbeitende Gewerbe ist traditionell stark in ländlichen Räumen und sichert dort attraktive Arbeitsplätze“, so Pschierer weiter.

Damit die Industrie wettbewerbsfähig bleibt, fordert Bayerns Wirtschaftsminister neben bezahlbaren Energiepreisen und Lohnzusatzkosten sowie flexiblen Arbeitsmärkten auch Anpassungen in der Steuerpolitik: „Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Hochsteuerland und riskiert so seine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb brauchen dringend eine Senkung der Unternehmenssteuerbelastung auf ein international übliches Niveau.“ 

Die Bayerische Staatsregierung habe daher einen Entschließungsantrag zur steuerlichen Entlastung der deutschen Wirtschaft in den Bundesrat eingebracht:

„Ziel ist eine Senkung der Unternehmenssteuerbelastung um rund vier Prozentpunkte durch teilweise Anrechnung der Gewerbesteuer bei der Körperschaftsteuer und Einbeziehung kleiner Kapitalgesellschaften in die erste Stufe zum Abbau des Solidaritätszuschlags.“

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2018/spitzenwerte-fuer-bayerische-industrie/


3 Kommentare on “Bayerns Industrie auf Erfolgskurs: CSU fordert Steuersenkungen für die Wirtschaft”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Distributismus – die katholische Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus gemäß der katholischen Soziallehre und das Mondragon-Genossenschafts-Projekt und so weiter usw.

    https://www.thecathwalk.de/2015/05/18/distributismus-die-katholische-alternative-zu-kapitalismus-und-sozialismus/

    https://www.thecathwalk.de/

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  2. […] über Bayerns Industrie auf Erfolgskurs: CSU fordert Steuersenkungen für die Wirtschaft — CHRISTLICHES … […]

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  3. Remus sagt:

    Die CSU soll erst einmal erklären, wie Frau Klöckner von der Schwester-CDU Landwirte, die für unsere Nahrungsgüterversorgung zuständig sind, der Existenzbedrohung aussetzen kann und warum für allen unsinnigen Mist wie Gender Geld da ist und die Bauern zu unterstützen nicht. Arbeitet Frau Klöckner darauf hin, dass globale Konzerne uns die Einheitsernährung diktieren wollen und deshalb Landwirte von der Scholle vertrieben werden?
    Man hört, Bayerns Industrie boomt, so ganz kann ich mir das nicht vorstellen und bei all den Zahlenmanipulationen, die wir kennen – Fragezeichen. Vielleicht ist man auch deshalb so übermütig und lädt die globale Welt in die Sozialsysteme ein, während immer mehr Einheimische verarmen und wenn es dann mal nicht so klappt mit der Wirtschaft, na dann sind wir halt alle arm, wir schaffen das. Ökonomen haben bereits gewarnt, wenn weniger BIP, Bruttoinlansprodukt geschaffen wird und die Soziaalsysteme dieses überholen, dann brechen die Sozialsysteme zusammen. Also ich sehe keinen Grund zur Freude bei der Politik der Unvernunft, wo eine Ideologie ihre Kinder frisst. Selbst wenn man in Bayern heute jubeln kann, das kann morgen ganz schnell anders aussehen.

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