Ägypten: Koptischer Ex-Mönch Tawadros gesteht Mord an Bischof Epiphanius

Der Ägypter Wael Saad Tawadros, der noch bis vor wenigen Tagen Mönch des Klosters St Makarios war, wurde von den ägyptischen Justizbehörden als Täter des Mordes am koptischen Bischof Epiphanius identifiziert.

Der 64-jährige Bischof war in den frühen Morgenstunden des 29. Juli in dem Kloster tot aufgefunden wurde, das er als Abt leitete. Laut ägyptischen Medienberichten gestand der ehem. Mönch das Verbrechen und erklärte, dass er Bischof Epiphanius mit einer Eisenstange getötet hatte.

Am vergangenen 5. August wurde Tawadros, der bis dahin unter dem Ordensnamen Jesaja al Makary ein Mönch von San Makarios war, aus dem Kloster verwiesen und mit einer vom koptischen Patriarchen Tawadros II. unterzeichneten Anweisung aus dem Mönchsstand entlassen.

In den frühen Morgenstunden des 29. Juli wurde die Leiche von Bischof Epiphanius auf dem Weg zur Klosterkirche in einer Blutlache gefunden. Der Bischof wollte wie gewöhnlich den Tag mit Morgengebeten starten, bevor der Sonntagsgottesdienst beginnen sollte.

Der Bischof hatte als Wissenschaftler an der Übersetzung mehrerer Bibelwerke vom Griechischen ins Arabische mitgearbeitet. Die Mönche des Klosters St. Makarios hatten ihn am 3. Februar 2013 mehrheitlich zu ihrem Abt gewählt. Er pflegte intensive Beziehungen mit Freunden und Klostergemeinschaften der katholischen Kirche.

Quelle: Fidesdienst

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Offener Brief an die Deutsche Welle: „Willkommen im Club der Zensoren!“

Der Publizist Ulrich F. Sackstedt ist Gründungsmitglied des Vereins Deutsche Sprache (VDS): Er hat sich in einem Beschwerdebrief an den staatlichen Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) in Köln gewandt. Anlaß war eine Meldung (siehe ganz unten), wonach die DW dazu übergegangen sei, die Leserkommentarfunktion abzuschalten.

Wir dokumenieren hier mit Erlaubnis des Autors dieses Schreiben an den Intendanten Peter Limbourg und DW-Chefredakteurin Ines Pohl: 

Sehr geehrter Herr Limbourg,
sehr geehrte Frau Pohl,
sehr geehrte Mitarbeiter der Deutschen Welle,

ich nehme untenstehenden Presseartikel zum Anlaß meiner Reaktion.
Zunächst seien Sie meiner persönlichen Anteilnahme versichert, was die Leiden Ihrer Redakteure betrifft, die diese Kommentare zu verwalten hatten. Eine solche Reaktion von Lesern / Hörern ist aber nicht neu…

Es müssen einmal die Dinge klar gestellt werden, die zu Ihrer – wie ich meine – verständlichen , aber mediensoziologisch dennoch ungerechtfertigten Reaktion geführt haben.

Kommentare haben das Ziel, eine Art Dialog zwischen Sendendem und Empfangendem herzustellen. Man nennt das soziale Interaktion.

Wenn sich innerhalb dieser Kommentatorenschaft nun Personen befinden, deren sozio-kulturelle Erziehung, Bildung und Elternhausvorbilder sich jenseits dem befinden, was wir Gebildete als kultiviert erachten, so ist dies zunächst eine Tatsache, die hinzunehmen ist.

Fragt man nach den Gründen dieser Unerzogenheit, so führt dieses sprachliche Unterschichtenbenehmen auf die Spur der jahrzehntelangen Bemühungen innerhalb unseres Staatswesens zurück, sogenannte „alte Zöpfe“ abzuschneiden, tradierte Verhaltensmuster und erlernte Ausdrucksweisen somit als alt, überholt, unzeitgemäß, ja bestimmt auch wieder nazistisch und was sonst noch darzustellen.

Die Devise lautete „Macht kaputt, was euch kaputtmacht“. In Berlin skandierte man „Alle Macht den Räten, brecht dem Schütz die Gräten“. Also ein eindeutiger Aufruf zur Gewalt, und alle – zumindest sehr viele – klatschten Beifall zu dieser „Modernisierungsaktion“.

Ich nehme an, Sie kennen die Vorgänge während der 1968er Studentenrevolten, die mit ihrem Aufstand eine völlige Neu(un)ordnung unserer Gesellschaft – des deutschen Volkes – zum Ziel hatten. Linke, marxistische, maoistische und internationalistisch ideologisierte Kreise junger Leute, die damals für die Propagandisten der bekannten „Frankfurter Schule“ eine leichte Beute waren, versuchten, einen Staat auf den Kopf zu stellen, der bis dato funktionierte.

Gottseidank klappte das nicht ganz, denn das von diesen Kreisen so gesuchte „Proletariat“ verweigerte die Gefolgschaft, weil es keinen Grund hatte, den abstrusen Ideen lebensunerfahrener Weltverbesserer und Politabenteurer zu folgen. D.h. die linken Salonrevolutionäre arbeiteten im luftleeren Raum.

Was aber blieb, war der marxistische Entwurf einer Gesellschaftsveränderung in den Gehirnen breitester Akademikerschichten, die seither die innenpolitischen Geschicke der BRDeutschland bestimmen, füllten sie doch nun in den Institutionen und den politischen Parteien die Plätze derer aus, die sie einst haßerfüllt bekämpft hatten. Inzwischen ist eine weitere Generation herangewachsen, die in die Fußstapfen der 68er traten und das ebenso unselige wie überflüssige und vor allem destruktive Werk ihrer Väter fortsetzten.

Und jetzt kommen Sie als Deutsche Welle und wollen sich vor den Früchten dieser Entwicklung die Augen verschließen, indem Sie ihre Redakteure bemitleiden und in Schutz nehmen, wenn sie den verbalen Wurfgeschossen der 68er Enkel-Generation ausgesetzt sind ? 

Wir alle haben doch tatenlos zugesehen, wie sich dieses Volk und mit ihm sein Staat von den Ideen seiner Gründerväter von 1948 vollständig fortentwickelt hat. Niemand hat „Halt“ gerufen, niemand hat diesen Zug in die kulturelle Sackgasse und in die Selbstvernichtung gestoppt. Schon gar nicht die Medien.

Im Gegenteil, die Protagonisten der genannten Frankfurter Schule bekamen – eben aus den USA remigriert – für ihren Umerziehungsauftrag eigene Gebäude in Frankfurt zur Verfügung gestellt.  Na super. Die Kindergartenarbeit an den zu infantilisierenden Deutschen konnte beginnen.

Ich darf daran erinnern, daß es gerade die DW war, die durch die Entfernung der deutschen Sprache aus ihren Sendungen das schäbige Spiel mitgemacht bzw. noch daraufgesattelt hat.

Ist es nicht lächerlich, einem einstigen Weltsender (den ich früher gern auf dem 49- und 31m-Band auch vom Ausland aus hörte), seine eigene Sprache abzuschneiden?  War dies nicht eine tolle Frucht der genannten Umerziehung, die Verleugnung der eigenen kulturellen Werte?

Gewiß, Sie stehen keineswegs allein da, aber sie sollten den Mut und die Ehrlichkeit besitzen, das zuzugeben. Abschaltung von Kommentarfunktionen ist nichts weiter als Vogel-Strauß-Denken. Ihre Wunschwelt ist Ihnen mehr wert als die Realität.

Und da nützt auch ein Ausweichen auf Facebook gar nichts, denn dort werden ebenfalls selbstgemachte „Antihaßregeln“ zum Einsatz gebracht, die beherzte oder auch unverschämte Meinungsäußerungen unterbinden.

Willkommen im Club der Zensoren – sage ich nur.

Ich hoffe, es wird noch mehr solcher Aha-Erlebnisse in den Medienredaktionen geben. Der Chefredakteur von t-online, Sebastian Harms, tut dasselbe wie Sie. Er schaltet Kommentare ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ab und aus. Bei ihm haben Kommentare keinen Platz mehr.

Wozu brauchen wir eine Realität, wenn wir uns eigene schaffen können?

Dieses Denken zieht sich leider bis in die Berliner Regierungskreise hoch, wo man dem deutschen Volk seit vielen Jahren ein X für ein U vormacht, weil man dem Kulturmarxismus zum endgültigen Durchbruch verhelfen will, koste es, was es wolle. Man will Volkes Stimme nicht hören. Man produziert lieber ein neues, internationalistisch und konsumistisch eingestelltes.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen Mitarbeitern der DW eine kommentarfreie Zukunft, in der man sich so richtig bequem einrichten kann. Das Steuerzahlergeld aus der Medienzwangssteuer bzw. aus dem Portfolio der Regierung kommt ja eh.

MfG
Ulrich F. Sackstedt, Gründungsmitglied des Vereins Deutsche Sprache (VDS)

„Haßbotschaften“: Deutsche Welle schaltet Kommentarfunktion ab

Der staatliche Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) hat die Kommentarfunktion unter seinen redaktionellen Meinungsbeiträgen abgeschaltet. „Diese Entscheidung ist uns schwer gefallen. Denn gerade wir, die Deutsche Welle, kämpfen ja für einen offenen, kritischen Austausch von unterschiedlichen Argumenten, für die weltweite Pressefreiheit“, teilte Chefredakteurin Ines Pohl am Donnerstag mit.

In jüngster Zeit hätten die meisten Beiträge ein solches Niveau erreicht, „daß sie mit einem konstruktiven Meinungsaustausch nichts mehr zu tun haben“. Statt dessen sei der Diskurs von „persönlichen
Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen“ geprägt worden.

Die Betreuung der Leserkommentare habe viel Zeit in Anspruch genommen und „das Nervenkostüm der hierfür verantwortlichen Redakteurinnen und Redakteure erheblich strapaziert“, begründete die frühere Chefredakteurin der taz die Entscheidung. „Und es war ein ungleiches Spiel, denn es waren immer dieselben Nutzer, die unter dem Deckmantel eines Alias-Namens unsere Kommentarfunktion für die Absonderung von Haßbotschaften nutzten.“ – Leser, die ihre Meinungen zu Artikeln abgeben möchten, sollen dies auf Facebook oder über die eingebundene Feedback-Funktion tun, empfahl die 51jährige, die seit März 2017 DW-Chefredakteurin ist.  (Quelle: Junge Freiheit)


Lebensrechtler-Prozession durch Fulda

Am gestrigen Samstag, den 11. August 2018, zogen ca hundert Gläubige in einem Gebetszug vom Bahnhofsvorplatz über verschiedene Stationen der Innenstadt zur Abschlußkundgebung auf den Frauenberg. Der Vorsitzende von „EuroProLife“, Wolfgang Hering, war aus München angereist, um die Prozession zu leiten und zu den Betern zu sprechen.

BILDER: Teilnehmer des Gebetszug, auf dem 1. Foto spricht Wolfgang Hering (2. von links)

Auf einer der City-Stationen wurde ein offener weißer Kindersarg vor einem Guadalupe-Madonnenbild aufgestellt, der ca. hundert kleine, hellrosa-farbene menschliche Embryo-Nachbildungen enthielt.

Jeder Teilnehmer konnte nun  – nachdem ein Name aufgerufen und eine Glocke geläutet wurde –  eine rote oder weiße Rose am Kindersarg ablegen. Jeder Name und jedes Läuten soll symbolisch für jeweils 10 abgetriebene Kinder stehen.

Täglich werden in Deutschland bis zu tausend Babys im Mutterleib getötet. Durch diese zeichenhafte Geste soll an sie erinnert und für die Betroffenen gebetet werden.

Im Unterschied zu früheren Jahren – mit linksradikalen Störungen –  verlief die Kreuze-Aktion diesmal geruhsamer. Im Vorjahr mußte wegen der gegnerischen Randale sogar eine Straße für ca. 20 Min. gesperrt werden.

Infos und Fotos: Anton J. Rummel

 

 


Polizei lehnt Cannabis-Freigabe weiter ab

In einem Gespräch mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, bekräftigte Rainer Wendt (siehe Foto), der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, die Position seines Verbands, der sich gegen eine Freigabe von Cannabis ausspricht.

Der Staat dürfe sich unter keinen Umständen zum ‚Dealer‘ machen. Im Gegenteil, der Staat habe die Aufgabe der Prävention und der Strafverfolgung.

Marlene Mortler und Rainer Wendt waren sich darin einig, dass staatliche Auflärungskampagnen verstärkt werden sollten. Aber auch Schule, Elternhaus und Vereine sind gefragt, wenn es darum geht, Jugendliche über die Schädlichkeit von Drogen zu informieren.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-bundesvorsitzender-lehnt-freigabe-von-cannabis-ab/